Rosé

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Frisches Lesegut, das demnächst auf die Presse gelangt.

Laura Drighi (von der toskanischen Tenuta San Vito): «Wein darf kein Zufallsprodukt sein.» Herstellungsmethoden für Rosé gibt es verschiedene und zu jeder Methode Varianten. Nicht zu reden von Familientraditionen und individuellen «Tricks».

Wie süffiger Rosé entsteht

Rosé mit «Saignée-Methode» - eine Möglichkeit... Lediglich angequetschte rote Trauben bleiben gekühlt zwischen 12 Stunden und 2 Tagen in der Maische. Die Dauer hängt vom Pigmentgehalt der Traube ab: je farbreicher, desto kürzer die Maischung. Ist die gewünschte Rosé-Farbe erreicht, wird der Saft ohne Pressen «abgetropft» (saigner heisst auf Französisch bluten, daher der Name) und kühl vergoren.

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«Hast du die Anklänge von Garrigue-Kräutern bemerkt?» - «Mmh, ein einzigartiger Rosé!»

... und eine Variante dazu: Die Trauben werden entrappt und kommen in den Tank, wo die normale Gärung einsetzt. Ist die gewünschte Rosé-Farbe erreicht, wird der Saft unten im Tank abgezogen. - In beiden Fällen wird das Restgut zu Rotwein vergoren.

Château Duvivier - Antoine Kaufmanns Rosé-Methode. Frisches Lesegut gelangt direkt auf die Presse. Nach einigen Stunden Maischung wird es schonend gepresst und gelangt per Falldruck in den Gärtank. Vorteil dieser Methode: Dem Rosé wird von Anfang an durch schonende Behandlung mechanische Belastung erspart. Antoine Kaufmann spricht von «presse directe», wie sie auch bei der Weissweinherstellung angewendet wird.

«Geistreicheleien», ob Rosés nun rötliche Weissweine oder helle Rotweine seien, mögen witzig sein. Worauf es jedoch ankommt: Ob lachsfarben oder himbeerrot, leicht oder kräftig - nur mit sorgfältiger Kellerarbeit entsteht jener süffige Rosé, den wir lieben.

Hier finden Sie eine Auswahl an Rosé.

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