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La Mancha - Wein und Windmühlen im Herzen Spaniens

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Schon die Mauren sollen die endlose Ebene des Zentralplateaus im Herzen Spaniens kurz «Manxa» genannt haben. Das bedeutet so viel wie gedörrtes Land. In dieser Szenerie durchlitt Don Quijote in Cervantes gleichnamigem Roman seine tragikomischen Abenteuer.

Trockenheit bis Dürre in der La Mancha

Die Rebberge liegen hier auf einer durchschnittlichen Höhe von 700 Meter über Meer und reichen von den Vorstädten Madrids im Norden bis zur Grenze Andalusiens im Süden. Der Boden aus Kreide und darüberliegendem Lehm ist für den Weinbau gut geeignet. Das kontinental geprägte Klima bringt ausgesprochen kalte Winter und sehr heisse Sommer. Die Niederschlagsmenge ist mit 400 mm im Jahr sehr gering. Unter diesen Extrembedingungen werden kaum mehr als 18 hl Wein pro Hektar produziert. Ein Grund für den geringen Ertrag ist auch die überaus lockere Pflanzdichte, die wiederum den Vorteil hat, dass in der La Mancha die heimtückischen Pilzkrankheiten (Mehltau) und Fäulnis kaum auftreten.

Die dominierende Traubensorte ist immer noch die weisse Airén, die einen gefälligen Wein mit moderater Säure ergibt. Einige Winzer beweisen aber, dass hier auch Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Tempranillo ihr Qualitätspotential ausspielen können. Nach jahrzehntelanger Stagnation hat sich in La Mancha dank Investitionen in neue Kellereitechnik mit temperaturgesteuerter Vinifikation die Weinqualität deutlich verbessert.

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