Säen statt düngen

Unter Delinat-Reben blühen Klee, Wicken und andere Leguminosen, die wertvollen Stickstoff speichern. Es summt und brummt, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Co. tanken Nektar und sammeln Pollen.

Der Boden lebt, tiefe Wurzeln lockern die Erde und halten sie porös wie einen Schwamm. Wasser und Nährstoffe bleiben nachhaltig gespeichert. Ein Spaziergang über einen weichen Delinat-Weinberg ist eindrücklich, es fühlt sich an wie auf Moos. Erosion gibt es nicht.

Leguminosen sind Pflanzen, die die Fähigkeit haben, Luftstickstoff zu binden und diesen den Reben als Nahrung verfügbar zu machen. Diese geniale Eigenschaft befreit Delinat-Winzer vom Düngersack. Die dosierte Menge bewirkt ausserdem, dass die Rebe sich nicht überfordert und daher weniger anfällig auf Mehltau ist. Dies wiederum spart Pflanzenschutzmassnahmen. Und der etwas geringere Ertrag steigert die Weinqualität merklich.

Die Delinat-Methode: Reich an Leben

Es summt und brummt, Vögel zwitschern, Kräuter duften, Schmetterlinge flattern durch den Weinberg. Auch im Boden, von blossem Auge unsichtbar, geht es bunt zu und her. Eine Vielzahl von Würmern, Käfern und Mikroorganismen sorgen für eine gesunde und lebendige «Unterwelt».

Biodiversität und Wein: reich an Leben

Solche Rebberge sind das Ergebnis der Delinat-Methode. Diese basiert auf den strengsten Richtlinien und hebt sich von allen andern Bio-Standards deutlich ab. Als einziges Label verlangt Delinat Biodiversität im Weinberg. Denn Naturvielfalt sorgt nicht nur für ein weitgehend selbstständig funktionierendes Ökosystem, sondern ist auch Garant für gehaltvolle Weine in bester Terroir-Qualität.