Lambrusco, ein Name für eine Rebsorten-Gruppe und einen bestimmten Weinstil

Beim Lambrusco ist es wie bei Malvasia, Trebbiano oder Muskateller. Der Name bezeichnet ein ganzes Spektrum an Rebsorten, die oftmals nicht einmal miteinander verwandt sind. Ihnen ist jedoch gemeinsam, dass sie sehr alt sind und meist direkt von Wildreben abstammen. Mit dem Namen Lambrusco wird ein Weintyp bezeichnet, den es gleichfalls in unterschiedlichsten Ausprägungen gibt. Im Allgemeinen versteht man darunter einen roten und oft restsüssen, leicht moussierenden Tischwein.

Dutzende verschiedene Sorten

Unter Lambrusco werden dutzende verschiedene Rebsorten zusammengefasst, die vor allem im Norden Italiens beheimatet sind und meist in der Emilia, in der Lombardei, im Piemont und im Trento beheimatet sind. Es gibt jedoch auch Lambrusco-Sorten in Apulien, in Umbrien, in Kampanien und in der Basilikata. In der Lombardei und in der Emilia gibt es jedoch Sorten, die zugleich Teil einer eigenen DOC sind, also einer eigenen Qualitätsappellation. Dazu gehören Lambrusco di Sorbara, Lambrusco Grasparossa (di Castelvetro), Lambrusco Salamino (di Santa Croce) sowie die Bereiche Lambrusco Reggiano und Lambrusco Mantovano.

Lambrusco heute auch in Sterne-Restaurants

Dass es Lambrusco heute in Sternerestaurants gibt, hat viel damit zu tun, dass eine neue Winzergeneration sich einem hochklassigen Lambrusco-Stil verschrieben hat. Früher wurden die Sorten meist für einfache Tischweine vinifiziert, die in Fiaskos gefüllt wurden. Diese Bastflaschen sind ausserhalb Italiens vor allem durch einfache Chianti bekannt geworden, viel häufiger fand man darin allerdings Lambrusco. Der Tischwein wurde ab den 1970er Jahren vor allem für den US-Markt in immer grösseren Mengen hergestellt, auch in Dosen geliefert, und dabei wurde er auch immer süsser, sodass man ihn später als Kopfschmerzwein bezeichnete, womit er dann endgültig aus der Mode kam. Die klassischen Sorten waren daran nicht beteiligt. Aus ihnen wird heute in den besseren Betrieben ein ansprechender Wein erzeugt, der immer etwas Wildes und Ursprüngliches an sich hat. Lambrusco kann trocken, halbsüss oder süss sein. Ein Lambrusco di Sorbara ist oftmals hell wie ein Rosé, andere Lambruscos sind tief violett und undurchdringlich. Manche verfügen über mehr, andere über so gut wie gar kein Mousseux. Die Welt des Lambrusco ist vielfältig. Eines aber ist den Weinen immer gemeinsam: Sie sind sehr gute Essensbegleiter zu ländlicher Küche, zu Pizza und Charcuterie.

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