Delinat-Weinwissen

Delinat-Weinwissen

Energie und Nachhaltigkeit

Klimaschutz, Energieeffizienz, Ökologie und Biodiversität – Delinat-Weingüter wirtschaften nachhaltig.

Delinat-Weingüter erfüllen alle Anforderungen an eine Betriebsform, die wirtschaftliches Denken und Handeln mit einem möglichst hohen Standard von Klimaschutz, Energieeffizienz, Ökologie und Biodiversität verbindet. Delinat-Weingüter liegen bezüglich Nachhaltigkeit über dem Durchschnitt ihres Landes oder ihrer Region.

Erneuerbare Energien

Für einen nachhaltigen Weinbau ist der Umgang mit Energie zentral. Mit dem Klimawandel verbundene Probleme zwingen uns, nicht erneuerbare Energie durch erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser, Holz und Erdwärme zu ersetzen. Der (vorderhand) schwer zu umgehende Verbrauch fossiler Brennstoffe ist so stark wie möglich zu reduzieren. Der verbleibende Verbrauch muss auf der Basis des Energie-Äquivalents 1 Liter Diesel = 10 kWh Elektrizität durch Strom aus erneuerbaren Quellen kompensiert werden. Ziel sind energieautarke, klimapositive Weingüter, die ausschliesslich erneuerbare Energie verwenden, die auf dem eigenen Hof erzeugt oder von überbetrieblichen Projekten im Umkreis von 100 Kilometern bezogen wird. Schritt für Schritt soll dieses Ziel erreicht werden. Ab 2021 müssen Delinat-Betriebe vorerst mindestens 30 Prozent ihres Energiebedarfs mit Hilfe von erneuerbarer Energie decken und gleichzeitig Massnahmen zur Energieeffizienz umsetzen. Dazu gehören beispielsweise energieeffiziente Kühlung, Wärmerückgewinnung, Isolation usw.

Entsorgung

Jede Kellerei garantiert, dass ihre Abwässer durch eine Kläranlage gereinigt werden, oder dass die nationalen Vorschriften bezüglich Kellereiabwässer eingehalten werden. Kupfer- oder Schwefelspritzmittel werden weder im Feld noch ins Abwasser entsorgt. Jeder Betrieb trennt seine Abfälle aus Feld und Keller und führt sie dem Recycling zu. Mikroplastik ist weltweit eines der grossen ungelösten Probleme. Mikroplastik kann heute in Wasserquellen, arktischem Eis, Naturschutzgebieten, Trinkwasser und menschlichem Blut nachgewiesen werden. Delinat-Winzer sollen alles tun, um zu verhindern, dass durch ihr Tun noch mehr Plastik in die Umwelt gelangt. Sie verwenden alternative Hilfsmittel, die abbaubar sind, z.B. Eisen, Cellulose, Stroh, Weiden, Jute, Baumwolle. Auf Erdöl basierte Kunststoffe werden mittelfristig nicht mehr erlaubt sein. Betroffen sind insbesondere Bindehilfsmittel, Drahtklemmen, Folien, Bewässerungsschläuche, Vogel- und Hagelschutznetze und Jungpflanzenschutz.

Transport und Recycling

Delinat erstellt regelmässig Ökobilanzen, um auch Transport, Verpackung und allgemein die Klimabilanz des Unternehmens zu verbessern. Grundsätzlich wird auf Überseeweine im Sortiment verzichtet. Flugtransport für Delinatprodukte ist ausgeschlossen. Innerhalb von Europa werden die Weine auf langen Strecken wenn immer möglich mit der Bahn zu transportiert. Wo dies nicht möglich ist sowie auf der letzten Meile zu den Endkunden kommen umweltfreundliche Strassenfahrzeuge zum Einsatz, am besten solche, die mit Wasserstoff- oder Elektromotor angetrieben werden. Bei den Verpackungen hat Delinat ein Rückgabesystem entwickelt. Es erlaubt, dass die stabilen Weinkartons bis zu sechsmal wiederverwendet werden können. Angestrebt wird auch eine Mehrfachverwendung von Weinflaschen.

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