Wein aus reicher Natur seit 1980

Schmetterlinge sollen wieder durch die Reben fliegen – das war 1980 die Vision von Karl Schefer beim Anblick der kahlgespritzten Rebberge. Er gründete Delinat und förderte fortan die Verbreitung von Wein aus kontrolliert biologischem Anbau. Heute bietet Delinat rund 250 Weine aus den besten Lagen Europas an und setzt sich für eine hohe Biodiversität im Rebberg sowie eine klimaneutrale Weinproduktion ein.

In den Weinbergen sollen wieder Schmetterlings-Arten fliegen, die selten oder gar vom Aussterben bedroht sind.

Natürliche Qualität steht bei der Wahl der Winzer und ihrer Erzeugnisse im Mittelpunkt. Allein der Verzicht auf Chemie ergibt noch keinen Wein, den man mit Freunde und Genuss trinkt. Natürliche Qualität heisst auch Verzicht auf Monokultur, Beschränkung der Traubenmenge, Wahl der geeigneten Rebsorten, Begrünung der Rebberge und Gespür des Winzers für den optimalen Erntezeitpunkt. Eine behutsame, rasche Ernte garantiert die Verarbeitung von einwandfreiem Traubengut, die Basis für charakterreiche, ansprechende Weine. Natürliche Qualität bedeutet aber auch, den Wein als Naturprodukt zu belassen und im Keller auf fragwürdige Tricks und Mittel zu verzichten.

Artenvielfalt fördern

Gerade die Begrünung des Rebberges ist für viele Weinfreunde ein Hinweis: «Hier wirtschaftet ein Winzer in Einklang mit der Natur.» Die Pflanzen zwischen den Reben bieten zahlreichen Kleinlebewesen Unterschlupf und Lebensraum, die ihrerseits wieder wichtig sind für das biologische Gleichgewicht im Weinberg.

Ein Weinberg in hoher Biodiversität – Grundlage für gesundes und charaktervolles Traubengut.

Heute begrünen immer mehr Winzer ihre Weinberge und verzichten auf den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden; zur Freude der Schmetterlinge und naturliebender Weinfreunde.

Delinat-Forschung

Nichtsdestotrotz: Es bleibt noch viel zu tun. Delinat will die Rolle als Bio-Pionier behalten und die Biorevolution weiter vorantreiben. Ein Prozent des Jahresumsatzes wird in die Forschung für einen nachhaltigen, klimaneutralen Weinbau mit hoher Biodiversität investiert.

Sekundärkulturen zwischen den Rebzeilen durchbrechen die Monokultur und bieten vielfältigen Lebensraum. Tomaten sind aber Exoten im Weinberg.

Das zentrale Prinzip des qualitätsorientierten Weinbaus basiert auf der gezielten Förderung der Biodiversität. Der Weinberg wird als Ökosystem begriffen, dessen Balance erst durch die Vernetzung der biologischen Vielfalt entsteht. Das Hauptziel der Biodiversitätsförderung besteht darin, die Weinberge in stabile Ökosysteme zu verwandeln. Hecken, Bäume, Büsche, Holz- und Steinhaufen, Teiche, Kräuter, Sekundärkulturen (Getreide, Gemüse, Früchte usw.) sowie ökologische Ausgleichsflächen (Brachen, Bäche, Wald usw.) sind wichtige Elemente intakter Ökosysteme.

Neuere Schwerpunkte eines ökologisch nachhaltigen Weinbaus bilden der Anbau pilzwiderstandsfähiger Traubensorten (PIWI-Reben) sowie Massnahmen nach der Lehre der Permakultur, mit denen Problemen im Zusammenhang mit dem Klimawandel begegnet werden kann.

Regelmässig treffen sich die Delinat-Winzer zum Erfahrungsaustausch. Hier führt Antoine Kaufmann (Château Duvivier) den Prototyp des Rolojack vor, mit dem die Leguminosen zwischen den Reben intelligent gemulcht werden.

Ausgezeichnete Qualität

Delinat spezialisierte sich von Beginn weg auf die direkte Belieferung der Konsumenten per Versand. Heute spielt der Online-Handel eine wesentliche Rolle. Auf www.delinat.com können fast alle Produkte bestellt werden. Darüber hinaus gibt es in Bern, Basel, Olten, Winterthur und St. Gallen die Delinat-Weindepots. In Zürich gibt es einen Delinat-Weinshop und in Bern eine Delinat-Weinbar.

Das gesamte Delinat-Sortiment umfasst Gewächse aus Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich, Ungarn, Portugal, Griechenland und der Schweiz. In den Märkten Schweiz, Deutschland und Österreich werden mittlerweile jährlich über drei Millionen Flaschen Wein verkauft. Dieser Erfolg beruht in erster Linie auf den enormen Qualitätsverbesserungen im biologischen Anbau.

Die Delinat-Weindepots sind auch beliebte Treffpunkte für Weinfreunde. Immer stehen die aktuellen Weine zur Probe bereit und es gibt spannende Fokus-Degustationen unter professioneller Leitung.

In renommierten Weinführern (z.B. Guide Hachette, Gambero Rosso und Guía Peñín) sind Biowinzer bereits weitaus häufiger vertreten, als aufgrund ihres Anteils an der Weinbaufläche zu erwarten ist. Spitzengüter wie etwa die deutschen Weingüter BattenfeldSpanier oder Ökonomierat Rebholz haben auf kontrolliert biologischen Anbau umgestellt, um ihren Weinen ein Maximum an individuellem, natürlichem Charakter zu verleihen. Die Weine aus dem Delinat-Sortiment beweisen bei internationalen Concours sowie bei Verkostungen bekannter Fachzeitschriften regelmässig, dass sie in ihrer Preisklasse zu den Besten gehören.

Delinat-Meilensteine

1980
Gründung von Delinat durch Karl Schefer im appenzellischen Speicher in der Schweiz
1983
Erste Delinat-Richtlinien für kontrolliert biologischen Weinbau
1985
Erster Offenwein-Import
1987
Einführung DegustierService
1990
Kauf des Weingutes Château Duvivier in der Provence
1991
Gründung Delinat Deutschland
1994
Eröffnung der Ferienresidenz auf Château Duvivier
1998
Erste Überarbeitung der Delinat-Richtlinien
1998
Eröffnung Weindepot St. Gallen
2002
Zweite Überarbeitung der Delinat-Richtlinien
2004
WWF und Konsumentenschutz-Organisationen der Schweiz zeichnen das Delinat-Label mit dem höchsten Prädikat aus
2006
Dritte Überarbeitung der Delinat-Richtlinien
2009
Gründung der Delinat-Stiftung
2009
Eröffnung der Weindepots Bern und Olten
2010
Inkrafttreten der neuen Delinat-Richtlinien. WWF Schweiz und Stiftung für Konsumentenschutz zeichnen sie mit dem Prädikat «sehr empfehlenswert» aus.
2011
Eröffnung des Delinat Zentrallagers in Weil am Rhein
2012
Eröffnung des Weindepots in Basel
2012
Aufbau eines Kurs- und Reiseprogramms mit dem Ziel, praxisnahen Einblick in den Weinbau nach der Delinat-Methode zu ermöglichen.
2013
Delinat wird in der Kategorie «Biodiversität» mit dem Deutschen CSR-Preis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet
2014
Delinat-Gründer Karl Schefer wird mit dem renommierten Binding-Preis für Natur- und Umweltschutz ausgezeichnet
2014
Eröffnung des ersten Delinat-Weinshops unter dem Dach eines Schweizer Alnatura-Biomarkts (Winterthur)
2015
Delinat kürt erstmals «Biodiversitätswinzer des Jahres». Es sind dies für das Jahr 2015 Josep Maria Albet i Noya (Penedès) und Massimo Maggio (Sizilien)
2016
Erik Bergmann und Lolita Roche treten die Nachfolge von Antoine Kaufmann als Winzer auf Château Duvivier in der Provence an.
2017
Der DegustierService Premium wird als 7. Delinat-Weinbabo eingeführt. Zweimal pro Jahr erhalten Premium-Abonnenten limitierte Liebhaberweine.
2017
Ende 2017 geht die über 20-jährige Ära von Sylvia und Uwe Fahs als Gastgeberpaar auf Château Duvivier zu Ende. Der Ferienbetrieb wird nach einem neuen Konzept weitergeführt.
2018
Die Permakultur hält Einzug auf dem Weinbaubetrieb von Château Duvivier.
2018
In Bern wird die erste Delinat-Weinbar eröffnet. In Zürich öffnet ein Delinat-Weinshop die Türen und in Winterthur geht ein Weindepot mit Bistro auf.
2019
Delinat nimmt den Weinversand wieder in die eigenen Hände und eröffnet in Grenzach-Wylen ein neues Zentrallager.

Delinat Schweiz: 071 227 63 00
Delinat Deutschland: 07624-33999-0
Delinat Österreich: 0820 420 431

kundenservice@delinat.com

Delinat-Geschichte im PDF-Format

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Delinat-Geschichte.pdf.

Weitere Informationen zu Biodiversität und Delinat

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