Delinat-Weinwissen

Delinat-Weinwissen

Sanfte Vinifizierung

Das klare Ziel von Delinat sind Weine, die möglichst schonend hergestellt werden und möglichst wenig weinfremde Hilfsstoffe enthalten.

Die Weine sind Ausdruck eines Terroirs mit hoher Biodiversität und der Leidenschaft des Winzers und Kellermeisters. Beide stehen ein für eine sanfte, möglichst natürliche Vinifikation, die ohne Kniffe und Tricks im Keller auskommt.

Zurückhaltung beim Pumpen

Damit aus gesunden, qualitativ hochwertigen Trauben ausdrucksstarke, unverwechselbare Weine entstehen, muss bereits bei der Ernte schonend und selektiv vorgegangen werden. Der Handlese ist gegenüber der Maschinenernte zu bevorzugen. Die Abbeermaschine muss sorgsam eingestellt werden, um zu verhindern, dass unerwünschten Tannine durch gequetschte Traubenkerne und Rappen in den Wein gelangen. Kontinuierliches Pressen und zu hoher Pressdruck sind aus den gleichen Gründen nicht zugelassen. Beim Einsatz von Maische-Pumpen ist auf sanfte Technik zu setzen. Der Wein sollte langsam und selten umgepumpt werden. Abstich und Tankwechsel sollten möglichst durch Ausnutzung der Gravitation erfolgen.

Aufzuckern ist verpönt

Bei der Weinbereitung ist auf das Aufzuckern durch Zugabe von Zucker, Traubenkonzentrat oder durch technische Mittel zu verzichten. Gleiches gilt für die Zugabe von Säure und für das Entsäuern. Für einen Wein mit Restsüsse ist es besser, den Restzucker durch Kältestopp der Gärung zu erhalten, statt den Wein nachträglich aufzusüssen. Die Erhitzung der Maische zur Beschleunigung des Gärprozesses denaturiert den Wein und zerstört dessen biologisches Gleichgewicht. Deshalb ist ein solcher Prozess bei der Weinherstellung gemäss Delinat-Richtlinien nicht gestattet.

Naturhefen statt Zuchthefen

Nicht immer hat der Winzer das Glück, makellose Trauben zu ernten. In diesen Fällen darf die Maische oder der Most zur Sicherung der Weinqualität schwach geschwefelt werden. Wenn immer möglich soll bei der Weinherstellung so wenig SO2 wie möglich und erst nach der Gärung eingesetzt werden. Hefen und Milchsäurebakterien des Weinbergs und Kellers sind integraler Bestandteil des Terroirs und gehören ebenso wie der Traubensaft zum Wein. Naturhefen ist deshalb gegenüber von Reinzuchthefen der Vorzug zu geben.

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