Stärken statt schwächen

Wichtig für die Gesundheit der Reben sind starke, tiefe Wurzeln. Diese machen die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Wetterunbill und drohende Krankheiten. Flachwurzelnde, mit Kunstdünger und Wasser «gefütterte» Rebstöcke ertragen weder Hitze noch Trockenheit noch Nässe.

Besonders resistent gegen Pilzkrankheiten sind sogenannte Piwis (pilzwiderstandsfähige Sorten). Diese brauchen kaum Behandlung mit Spritzmitteln (Kupfer und Schwefel). Deshalb sind sie für den biologischen Weinbau besonders geeignet. Von den europäischen Sorten sind in der Regel autochthone, also einheimische Rebsorten widerstandsfähiger, weil sie sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte an den Standort angepasst und bewährt haben.

Gesünder sind Weinberge auch, wenn abgestorbene Stöcke ersetzt werden, am besten durch massale Selektion. Dabei werden von Rebstöcken mit positiven Eigenschaften Reise geschnitten, auf passende Unterlagen gepfropft und wieder ausgepflanzt. Auf diese Weise können Weinberge mit altem, hochwertigem Rebbestand ohne Erdbewegungen optimal erneuert werden. Die Weinqualität von sehr alten Stöcken, die über hundert Jahre alt werden können, ist unübertroffen.

Die Delinat-Methode: Reich an Leben

Es summt und brummt, Vögel zwitschern, Kräuter duften, Schmetterlinge flattern durch den Weinberg. Auch im Boden, von blossem Auge unsichtbar, geht es bunt zu und her. Eine Vielzahl von Würmern, Käfern und Mikroorganismen sorgen für eine gesunde und lebendige «Unterwelt».

Biodiversität und Wein: reich an Leben

Solche Rebberge sind das Ergebnis der Delinat-Methode. Diese basiert auf den strengsten Richtlinien und hebt sich von allen andern Bio-Standards deutlich ab. Als einziges Label verlangt Delinat Biodiversität im Weinberg. Denn Naturvielfalt sorgt nicht nur für ein weitgehend selbstständig funktionierendes Ökosystem, sondern ist auch Garant für gehaltvolle Weine in bester Terroir-Qualität.