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Priorat

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Die steinigen Böden gleichen einer lebensfeindlichen Mondlandschaft und man kann sich nur schwer vorstellen, dass Reben hier wachsen können. Kein Wunder gehören die Erträge zu den tiefsten weltweit.

Im zerklüfteten Bergland hinter der katalonischen Küste bei Tarragona sollen Kartäusermönche schon im 12. Jahrhundert Wein bereitet haben. In den 70er und 80er Jahre erlebte der Weinbau in den schwer zu bewirtschafteten Terrassen einen steten Niedergang.

Die Weine, die im heissen, steinigen Terroir bis zu einem potentiellen Alkoholgrad von 17 Prozent reifen, waren in jener Zeit vor allem den Kellermeistern von Grossbetrieben in ganz Europa bekannt. Sie verwendeten den Priorat-Wein, um ihre allzu schmalbrüstigen Massenweine aufzupeppen.

Die Renaissance des Priorat

In den 80er Jahren kamen innovative Önologen wie José Luis Pérez, René Barbier und Carlos Pastrana ins Priorat und entdeckten, was für hervorragende Weine die alten Garnacha- und Cariñena-Stöcke hervorbringen, die in diesen Extrembedingungen nur minimalste Erträge von rund 6 Hektoliter pro Hektar produzieren. Doch auch die neu gepflanzten Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah brachten erstaunliche Konzentrate hervor. Die ständig grösser werdende Winzerelite des Priorat baut ihre stets von neuem faszinierenden Cuvées aus alten und neuen Sorten in französischen Barriques aus, was dem Wein eine weitere Dimension eröffnet.

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