Grauburgunder

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Die Farbe der Grauburgunder-Beeren variiert von rötlich bis bläulich, wird aber in der Reife stets gräulich.

Grauburgunder ist eine weit verbreitete, edle weisse Rebsorte mit vielen Namen. Sie wird in Italien Pinot Grigio genannt, in Frankreich Pinot Gris, in der Schweiz Malvoisie und in Deutschland heisst der Grauburgunder oft auch Ruländer, Speyerer oder Grauer Burgunder, Grauer Mönch oder gar Grauer Riesling.

Burgunder mutieren leicht

Grauburgunder entstand als Mutation aus Blauburgunder. Mit Genanalyse machte die französische Forschungsanstalt INRA im Jahr 2004 eine eigentümliche Entdeckung: Grauburgunder besitzt zwei Genome – eines für das Fruchtfleisch und eines für die Beerenhaut. Und da das Grauburgunder-Fruchtfleisch-Genom identisch mit dem Weissburgunder-Genom ist, besteht der Unterschied zwischen den beiden Sorten nur in der Beerenhaut. Die Pinot-Familie ist bekannt für ihr Mutations-Freudigkeit. Und es steht fest, dass die hellen Sorten von den dunklen abstammen. Deshalb überrascht die Entdeckung der engen Verwandtschaft zwischen Grauburgunder und dem Weissen Burgunder nicht wirklich.

Grauburgunder schmeichelt Nase und Gaumen

Grauburgunder hat Beeren von rötlicher bis graubläulicher Farbe, die sich in der Reife ins Graue neigt. Der Grauburgunder-Wein leuchtet in meistens sattem Goldgelb, manchmal sogar mit einer Spur ins Bräunliche. Er verströmt wunderschöne Duftnoten, manchmal dezent nach Honig oder Mandeln. Im Geschmack ist Grauburgunder reich an Extrakt und Körper mit schwacher Säure und manchmal rauchigem Aroma. Ein erhabener Begleiter für Braten mit hellem Fleisch, Geflügel und mildem Käse.

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