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Malvasia

Malvasia ist die verwirrende Bezeichnung für eine grosse Familie von Rebsorten, die teilweise nicht einmal miteinander verwandt sind. So haben weder die Malvoisie-Sorten aus Frankreich, noch der österreichische Frührote Veltliner, der auch Malvasier genannt wird, etwas mit Malvasia zu tun.

Allgemeine Verwirrung bei Rebsorten-Bezeichnungen

Praktisch alle Rebsorten sind unter verschiedenen Namen bekannt, je älter und verbreiteter, desto verwirrender die Bezeichnungen. Ein Grund ist der, dass der Originalname in fremden Sprachen oft kaum auszusprechen wäre. Auch wurden die Reben früher vielfach nach ihrer Herkunft bezeichnet, wie das bei Malvasia vermutlich auch der Fall ist. In vielen Fällen führt das zu Verwirrung, kaum aber schlimmer als bei Malvasia.

Viele Sorten, viele Einsatzgebiete

Es gibt Malvasia-Trauben von allen Farben. Die meisten sind aber hell, aus denen alkoholreiche und oft süsse Weine entstehen. Die Anfälligkeit auf Oxidation der Malvasia gibt den Weinen eine intensive Farbe, was bei Dessertwein nicht nachteilig ist.

Malvasia gibt es vor allem in £5wein-italien.html!Italien$0 in vielen Variationen. Insgesamt auf 500 Quadratkilometern wachsen Malvasia-Sorten. Die wichtigsten sind die weissen Malvasia Bianca, Malvasia di Sardegna und Malvasia Istriana, sowie die roten Malvasia Nera, Malvasia Nera di Casorzo und Malvasia Schierano. Auch für den Vin Santo werden manche Sorten eingesetzt und Portugal nutzt Malvasia für Portwein. Aber auch in Spanien, Jugoslawien und Kalifornien gibt's Malvasia, im Ursprungsland Griechenland allerdings nur noch wenig.

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