Delinat-Weinwissen

Delinat-Weinwissen

Bei der Füllung von Weinen ist viel zu beachten – von der Hygiene bis zur Nachhaltigkeit

Das Füllen eines Weines könnte so einfach sein. Doch mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Verschlüssen und Varianten.

Das Füllen der Weine in transportable Behälter hat die Erzeuger schon immer vor grosse Herausforderungen gestellt. Vor allem die Haltbarkeit war ein Problem, das man in der Moderne mit Zugaben von schwefliger Säure und Sulfiten gelöst hat. In der Antike wurden Weine in Amphoren transportiert, in der Spätphase des Römischen Reiches zunehmend auch in Holzfässern. Das hat sich bis ins 20. Jahrhundert erhalten, wobei sich vor allem das Barrique mit 225 bzw. 228 l durchgesetzt hat, da es leer von einem einzelnen Arbeiter zu tragen und voll von einem einzelnen Arbeiter zu rollen war.

Mit der aufkommenden Popularität des Champagners im 18. Jahrhundert wurde es erlaubt, Weine auch in Flaschen zu transportieren. Doch noch bis in die 1920er Jahre war es in deutschen Anbaugebieten und auch in Bordeaux üblich, Weine ab Château in Fässern zu verkaufen und den Ausbau den Händlern zu überlassen. Später ging man zu eigenen Abfüllungen über, die in Bordeaux dann mit Mise en bouteille au Château gekennzeichnet wurden. Seit dieser Zeit obliegt der Ausbau und meist auch die Füllung den Weingütern.

Welches Behältnis?

Das Füllen erfordert einige vorher zu treffende Entscheidungen. Zunächst wird der Wein vorbereitet, der heutzutage meist aus vielen kleineren Gebinden besteht und in einen grossen Tank gefüllt wird, damit er sich dort egalisieren kann und Qualitätstoleranzen vermieden werden. Möglicherweise wird er vor der Füllung noch geschwefelt, und es wird dann der richtige Füllzeitpunkt ausgewählt. Doch in welches Gebinde wird er gefüllt? Lange Zeit war die Flasche das einzig mögliche Behältnis. Doch heute stehen auch Dosen, Tetra-Paks oder beispielsweise Bag-in-Boxes zur Verfügung. Gerade für einfache Weine ist Letztere eigentlich die ideale und mit Abstand nachhaltigste Verpackungsvariante. Doch in deutschsprachigen Ländern hat die Bag-in-Box keinen Ruf, in Skandinavien dagegen ist sie äusserst beliebt.

Welcher Verschluss?

Auch wenn der Winzer sich für die Glasflasche entschieden hat, ist noch längst nicht die Verschlussvariante geklärt. Allein beim Korken gibt es dutzende Möglichkeiten, begonnen beim billigen bis zum hochwertigen Korken, beim Naturkorken über den Diam und die Ardea Seal Variante zum Presskorken und einem Korken aus nachwachsenden Rohstoffen. Neben dem Naturkorken gibt es den Kronkorken, den Glasverschluss und unterschiedliche Varianten des Schraubverschlusses. Selbst Bügelflaschen findet man in seltenen Fällen im Weinregal. Delinat erachtet hochwertigen Naturkork sowohl in qualitativer wie in ökologischer Hinsicht nach wie vor als besten Flaschenverschluss. Deshalb sind Delinat-Weine in aller Regel mit Naturkork verschlossen (siehe auch Blogartikel Kork – Der Beste ist auch der Nachhaltigste).

Schliesslich wird die Flasche oder eines der anderen Gebinde noch etikettiert. Das Etikett muss bestimmte Vorschriften erfüllen. Dazu gehören die korrekte Herkunftsangabe und der Alkoholgehalt in 0,5 %-Schritten, die Erzeuger- bzw. AP-Nummer und auch der Zusatz «Enthält Sulfite», wenn der Schwefelgehalt über 10 mg/l liegt.

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