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Alterston

Ab wann ein Wein nicht mehr geniessbar ist, darüber streiten sich Fachleute und Weinfreunde. Sicher ist, dass sich Farbe, Duft, Geschmack und Gaumenempfinden eines Weines mit den Jahren verändern. Manche mögen die für ältere Weine typischen Eigenschaften, andere bevorzugen jungendlich-frische Weine mit ausgeprägten Fruchtnoten.

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Die lange Lagerung hat im Wein rechts deutliche Spuren hinterlassen. Rotweine werden braunrot mit wässrigem oder orange-braunem Rand.

Als Alterston (Luftton, Altersfirn) bezeichnet man den Duft nach Sherry, Rosinen, angeschnittenem Apfel, Rumtopf, Rohzucker, Honig (Chardonnay) oder Petrol (Riesling). Er entsteht durch Sauerstoff, der in Kleinstmengen durch den Korken zum Wein gelangt und diesen altern lässt.

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Weissweine werden im Alter dunkel- bis bräunlichgelb.

Weine mit einem Alterston zeigen sich meistens auch im Aussehen und im Geschmack verändert. Rotweine werden braunrot mit einem breiten wässrigen oder orange-braunem Rand im schräg gehaltenen Weinglas. Weissweine werden dunkelgelb bis bräunlichgelb. Am Gaumen wirken solche Weine oft bitter, leer und ausgezehrt.

Angebrochene Flaschen kühl lagern

Auch Weine in (zu) lange geöffneten Flaschen entwickeln diesen Luftton. Je wärmer die offene Flasche aufbewahrt wird, umso schneller verdirbt der Wein. Es empfiehlt sich, auch angebrochene Rotweinflaschen bis zwei, drei Stunden vor dem Servieren in den Kühlschrank zu stellen.

Mehr zum Thema: Alte Weine und Haltbarkeit.

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