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Gigondas

Das Städtchen Gigondas wurde von den Römern im ersten Jahrhundert errichtet. Sein Name stammt vom lateinischen Jocunditas, was in etwa mit «Freude» übersetzt werden kann.

Gigondas ist eine kleine Ortschaft mit 700 Einwohnern im südlichen Rhônetal, die seit den 1960ern für ihre Gigondas-Weine zunehmend Ruhm erntet. Eigentlich war die Weinkultur schon lange vorher in Gigondas zuhause. Doch die Reblaus-Epidemie im 19. Jahrhundert bedeutete für die Region das Aus.

Höchste Anforderungen an Gigondas

Gigondas-Weine ähneln gutem Châteauneuf-du-Pape: Kräftig, gehaltvoll, fruchtbetont und alkoholreich. Die Erträge sind beschränkt auf 35 hl pro Hektar, eine bescheidene Menge, die auch im biologischen Weinbau erreicht werden kann. Dies erklärt, warum Bio-Gigondas nicht unbedingt teurer als konventioneller sein muss. Die Traubenauslese ist rigoros – unreife oder faule werden konsequent ausgesondert. Der Alkoholgehalt muss wie beim Châteauneuf mindestens 12,5% erreichen. Die Rebsorten sind hauptsächlich Grenache Noir, Syrah und Mourvèdre. Zu 95% entsteht Rotwein in Gigondas.