Direkt zu den beliebtesten Weinen:
Duvivier Cuvée des Amis rosé
Pays du Var IGP 2011
mehr Info
Duvivier Cuvée des Amis rosé
Pays du Var IGP 2010
mehr Info
La Fleur Gitane rosé
Pays d'Oc IGP 2011
mehr Info
El Molino rosado
La Mancha DO 2011
mehr Info
Bardolino Chiaretto La Casetta
Chiaretto Bardolino DOC 2011
mehr Info
Rosé-Wein

Hier Rosé-Wein genannt, dort Rosado, hier Rosato, dort Schiller. . . unter Winzern ist man sich einig: Die Kelterung von Rosé-Wein, der Auge, Nase und Gaumen erfreut, braucht Erfahrung, Geschick und Können.
Ob süffiges Leichtgewicht oder charmanter Verführer, ...
... Qualität heisst immer dasselbe. In der Vergangenheit wurde zweifellos gefrevelt, indem sich unprofessionelle und auf Quantität fixierte Hersteller erlaubten, für Rosé-Wein minderwertiges Traubengut dazuzulegen. Was sie damit erreichten: Viele Weinliebhaber wandten sich enttäuscht ab, denn erste Voraussetzung für eine gute Beziehung ist Vertrauen in die Qualität.
Geschick und Können
Qualität beginnt im Rebberg mit der Anpflanzung geeigneter Traubensorten. Einige Regionen sind mit ihrem Rosé-Wein berühmt geworden: die Provence mit den Sorten Carignan und Cinsault, Navarra mit der Garnacha-Traube oder im Veneto der «Bardolino Chiaretto» aus dem Trauben-Trio Molinara, Rondinella, Corvina.
Qualität äussert sich auch in der Hege und Pflege der Rebberge, und sie setzt sich fort bei der Weinlese: Die ersten Trauben der jungen Reben gehören dem Rosé-Wein! Diese Traubenbeeren enthalten noch wenig Extrakt, wie beispielsweise Tannine und Farbstoffe. Dafür kommt in den daraus gekelterten Weinen die Frucht schön zur Geltung. Und schliesslich gipfelt Qualität in schonender, sorgfältiger Kelterung. Wo Profis am Werk sind, gibt es in der Weinbereitung keinen Unterschied, ob es sich um süffigen Sommerwein oder einen barrique-ausgebauten Rotwein handelt. Weil Qualität auch eine Haltung ist.
Rosé-Wein ist eigentlich in den warmen Weinregionen entstanden. Im Sommer verdünnte man den Rotwein mit Wasser, damit er nicht zu rasch «in den Kopf steigt». So wurde er heller und milder.
Steckbrief von erfreulichem Rosé-Wein
Farbe: klar und hell. Fruchtaromen: sich voll entfaltend, von lieblich anmutig bis spritzigherb mit erfrischender Säure. Das macht Rosé-Wein zusammen mit den andern Eigenschaften verführerisch süffig. Und: Er will jung getrunken werden – dann leuchtet die Farbe, und die Frucht gefällt.
Achten Sie auf die Temperatur
Ideal für Rosé-Wein sind 8 bis 12 °C, je nach Rosé-Typ. Wird er wärmer serviert, dann empfindet man ihn bald einmal als süsslich und «alkoholisch». Je kühler dagegen, umso frischer wirken Säure und Frucht.
