Neues vom Canta Rasim

Schon vor einigen Monaten haben wir mit Ihrer Hilfe das Etikett des Canta Rasim festgelegt. Erst vor wenigen Wochen wurde er in Flaschen gefüllt und schlummert jetzt im idealen Kellerklima seiner Reife entgegen, um die DegustierService-Kunden im August mit höchstem Trinkgenuss zu verwöhnen. Die Cuvée aus Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon ist auf gutem Weg, ihre verführerischen Düfte wirken jugendlich, mit klarer und frischer Frucht, kräftig und würzig im Gaumen.

Weinmacher Gilles Louvet (rechts) der immer wieder herausragende Languedoc-Weine produziert, ist jetzt schon überzeugt, dass der Canta Rasim bei Wettbewerben prämiert wird (in der Mitte Weinjournalist Thomas Vaterlaus, links Emil Hauser).

Canta Rasim ist okzitanische Kultur

Die CD mit okzitanischen Liedern, modern und doch eng mit der Tradition der Region verknüpft, wird zurzeit produziert. Ein Exemplar erhalten Rotwein-DegustierService-Mitglieder gratis im August-Paket. Hören Sie hier schon einmal hinein – ein kleiner Vorgeschmack auf Okzitanien, seine Weine und seine Küche:

La Camba Me Fa Mau (MP3)

Vielleicht fahren Sie gar nach Südfrankreich in den Urlaub? Lassen Sie sich von der okzitanischen Kultur begeistern – jetzt ist die Zeit der Festivals mit Musik, Wein und gutem Essen. In zwei Wochen werde auch ich dort sein, um mit Gilles Louvet und dem Musiker Patric durch die Weingärten zu gehen, das mediterrane Languedoc zu erleben und ein letztes Mal den Canta Rasim zu verkosten, bevor er in die Welt entlassen wird. Und wenn Sie dann wieder zu Hause sind, steht er schon bald für Sie bereit: Canta Rasim – die “singenden Trauben”.

Karmakonsum Konferenz 2010: Wirtschaften für eine nachhaltigere Welt

Am 25. und 26. Juni fand in Frankfurt nunmehr zum vierten Mal die Karmakonsum-Konferenz statt. „Empowering a new spirit in business“ war das Motto der Konferenz, das dort sehr eindrücklich demonstriert wurde. Ökologie und Nachhaltigkeit sind nicht mehr Themen der Alternativen, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und diese Themen werden immer mehr nicht nur von den Menschen, sondern auch von den Unternehmen besetzt.

Eine Business-Konferenz hatten die Organisatoren Christoph Harrach und Noel Klein-Reesink angekündigt. Unternehmen, die schon seit Jahrzehnten ökologisch arbeiten waren gekommen – viele alte Bekannte wie Hess Natur oder die Bio Hotels waren darunter. Aber auch eine neue Generation von nachhaltigen Unternehmen war vertreten – leicht zu erkennen an den Anglizismen im Namen, wie Brainshirt oder Climate Partner. Es gab hervorragendes Bio-Catering, Piraten-Kaffee und am Abend waren Delinat-Weine zu geniessen.  Neue Kontakte gaben der Konferenz Inspiration –  wie Katha Beck, die sich nicht nur für Social Banking engagiert, sondern auch für eine ganzheitlich nachhaltige Lebensführung bloggt.

Ein Höhepunkt der Konferenz war die Verleihung des Gründer Awards an manomama – ein Projekt der engagierten und sympathischen Sina Trinkwalder. Sie produziert individuelle Bekleidung mit fast einzigartigen ökologischen und sozialen Standards. Verliehen wurde der Preis von Rapper Thomas D von den Fantastischen Vier; der mahnte eine bewusste Lebensführung an – und legte vor der Verleihung eine Meditationsrunde ein.

Inspirierend waren auch die Vorträge und Workshops; uns freute natürlich vor allem das grosse Interesse beim Workshop von Delinat Ökologie- und Winzerberater Daniel Wyss: „Eine zweite Bio-Revolution tut Not“ war sein Thema – und die engagierte Diskussion war sicherlich nicht nur der vorangegangenen Degustation von Delinat-Weinen zu verdanken…

Ideen-Wettbewerb Freundschaftswerbung, Teil 2: Hilfsmittel

Der erste Teil des Wettbewerbs hat bereits zu 40 konkreten Ideen geführt. In diesem zweiten Teil nehmen wir die 9 vielversprechendsten heraus und laden Sie ein, diese zu bewerten. Dabei geht es um die Frage, welche Ideen Sie am ehesten nutzen würden. Auch hier sind Ihre Vorschläge willkommen – Sie können eine Idee aufnehmen und verfeinern oder ganz neue erfinden. Bitte ganz unten ins Kommentarfeld schreiben.

Idee 6: Broschüre zu speziellem Wein mit Geschichte
Zur Freundschaftswerbung wählt Delinat einen Wein, zu dem es eine spezielle Geschichte zu erzählen gibt. Eine Broschüre illustriert diese und gibt dem Kunden Stoff für sein Gespräch mit Freunden. Der Wein dazu kann vergünstigt bezogen werden.

Idee 20: Gutscheine, die Kunden Freunden schenken
Kunden bekommen spezielle Gutscheine von Delinat, die Neukunden zu einem ersten Kauf motivieren.

Idee 3: Gratis-Flasche mit spezieller DS-Werbeetikette
Delinat-Kunden können gratis eine Flasche Wein zum Verschenken bestellen. Diese hat eine spezielle Etikette, die für Delinat und den DS wirbt.

Idee 16: Spezielle Weinprobe-Pakete
Delinat stellt spezielle Pakete zusammen, die für Weinproben im Freundeskreis alles enthalten: Ausgesuchte Weine, Abdeckhüllen, Degustations-Notizblöcke, Gläser usw. Diese Pakete kann man zu einem günstigen Preis bestellen.

Idee 24: Spezielles Begrüssungspaket bei Empfehlung
Neukunden können auf Empfehlung von Bestandskunden ein spezielles Begrüssungspaket zu besonders günstigem Preis bestellen.

Idee 21: Geschenkverpackung, Innenseite bedruckt
Delinat liefert Kunden auf Wunsch gratis einen hübschen Geschenkkarton, der auf der Innenseite mit sympathischer Delinat-Werbung bedruckt ist. Beim Überreichen können Kunden auf Delinat und die Werbung hinweisen.

Idee 8: Weindegustation mit Freunden im Weindepot
Kunden können bei Delinat eine Degustation „buchen“ und dazu ihre Freunde einladen. Das Degustations-Thema kann gewünscht werden und der Anlass ist kostenlos.

Idee 14: Delinat on tour
Delinat schickt Weinfachleute auf Tournee. In Weindepots, Restaurants, Vereinslokalen finden Degustationen statt. Kunden laden Freunde ein; diese bekommen Begrüssungs-Angebote.

Idee 35: Wein-Bus
Delinat tourt mit einem speziellen Degustations-Bus durch die Lande; Kunden laden Freunde ein. Ähnlich wie Idee 14, aber nicht in Lokalen.

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Vampire gegen Schädlinge

Zugegeben, es handelt sich hier nicht wirklich um Vampire; nicht einmal die Südamerikanische Vampir-Fledermaus ist hier gemeint, sondern die Mückenfledermäuse, die in der spanischen Region Subirats nahe Barcelona leben.

Im spanischen Ebro-Delta und auch in den USA werden die Fledermäuse auf Baumwoll- und Maiskulturen bereits erfolgreich gegen Schädlinge eingesetzt – im Weinbau sind sie noch wenig verbreitet. Das könnte sich bald ändern: Zusammen mit dem Biologen Xavier Bayer will Josep Albet i Noya die Ansiedlung der nächtlichen Insektenjäger in seinen Weinbergen fördern. Eine Fledermaus vertilgt bis zu 1’000 Insekten pro Nacht – eine ganze Fledermaus-Population ist in der Lage, den Traubenwickler in Schach zu halten, einen Falter, der seine Larven in Blüten und Trauben legt. Der Traubenwickler wird in der Regel mit Pheromon- also Lockstoff-Fallen bekämpft, die Josep Albet i Noya gerne absetzen würde.

Schlechte Zeiten für Traubenwickler

Die Fledermäuse finden in den biologisch bewirtschafteten Weinbergen ideale Voraussetzungen, denn diese sind frei von Pestiziden. Um den Weinberg „Can Simon“ herum finden die Fledermäuse jetzt auch noch denkbar schöne Nester: Die Holzkisten, in denen vorher die edelsten Tropfen des Weinguts lagerten, dienen nun den nachtaktiven Fledermäusen“ als Nester. Perfekte Voraussetzungen also für „Vampire“ – und schlechte Zeiten für die Traubenwickler.

Eine gute Idee umgesetzt: Der DS-Paketshop

Es ist nachvollziehbar: Wer per DegustierService ein Paket bekommt, das besonders gefällt, würde manchmal gern ein zweites davon bestellen, um es zu verschenken oder damit Delinat und den DegustierService einem Freund zu empfehlen. Vielleicht will man sogar für sich selbst ein, zwei Monate später noch einmal ein Paket bestellen, weil alle drei Weine mundeten, man aber den direkten Vergleich versäumt hatte. Viele Kundinnen und Kunden hatten sich aus diesen und anderen Gründen die Möglichkeit einer Nachbestellung gewünscht.

DegustierService Paket

Der DegustierService ist seit über 20 Jahren bei den Kunden beliebt: 7 von 10 Stammkunden machen mit. Jetzt gibt es den DS-Paketshop.

Vielfalt im DegustierService – alle Sorten sind verfügbar

Bisher war das Nachbestellen nicht möglich, weil immer nur die Anzahl Pakete gefertigt wurde, die auch gleich auf die Reise zu den Empfängern ging. Seit März legen wir von jedem Paket immer ein paar Dutzend auf die Seite, um sie in einem speziellen DS-Paketshop anbieten zu können. Inzwischen sind Pakete von allen DS-Sorten verfügbar.

Die Auswahl ist gross, weil es jeden DS im Einzel- und im Doppelpaket gibt. Ausserdem gibt es in Deutschland die Gebietsteilung NORD und SÜD und in der Schweiz OST und WEST. Diese wurden vor über 10 Jahren eingeführt, um auch kleine Weinhöfe mit geringen Mengen im DS berücksichtigen zu können.

Ein Hauch von Weihnachten…

Die Vorteile der DS-Pakete sind vielfältig: Sie bringen nicht nur das beliebte DS-Gefühl ins Haus, das immer wieder einen Hauch Weihnachten verbreitet, wie es ein Kunde einmal liebevoll erklärt hatte. Die Weine sind sorgfältig ausgewählt, passend zur Saison und trinkreif. Natürlich sind alle Original-Unterlagen des DS enthalten, die sich im praktischen DS-Ordner ablegen lassen. Aber es gibt sogar einen Rabatt, denn die günstigen DS-Preise gelten in diesen Paketen durchgängig, auch wenn die jeweilige Bestellfrist längst abgelaufen ist.

Das sind viele Vorteile und gegenüber dem ordentlichen DegustierService, der die Pakete automatisch liefert, gibt es nur zwei Nachteile: Erstens muss man die Pakete individuell bestellen. Und zweitens ist das Porto nicht inbegriffen. Denn der Logistik-Spareffekt geht mit der Einlagerung der Pakete verloren. Wenn Sie aber einige Pakete zusammen kaufen oder eine Bestellung mit anderen Artikeln verbinden, dann fällt das Porto kaum ins Gewicht.

Wie gefällt Ihnen die Idee DS-Paketshop? Was könnten wir verbessern? Auf Ihren Kommentar (hier unten) sind wir gespannt!

Stationen eines DegustierService-Weines

Was ist der Grund dafür, dass der DegustierService  bereits seit 20 Jahren das Herzstück der Delinat und ihrer Kunden ist? In jedem einzelnen Paket kristallisiert sich heraus, wofür Delinat steht: enge Beziehungen zu den Winzern, Ökologie und Nachhaltigkeit – und für Weinqualität.

Das zeigt sich in den Stationen, die ein Wein durchlaufen muss, bevor er ein DS-Wein wird:

DS-Weine kommen aus Weinbergen mit hoher Biodiversität

1. Der Wein muss aus Europa stammen. Importe aus Übersee sind ökologisch unsinnig; zudem bieten die europäischen Weinregionen beste Qualitätsweine.

2. Das Weingut bewirtschaftet seine gesamte Fläche biologisch, nicht nur Teile davon, wie es die EU-Bioverordnung erlaubt. Delinat-Winzer sind vom biologischen Anbau überzeugt. Sie prüfen permanent Möglichkeiten zur ökologischen Verbesserung ihrer Weinberge im Sinne der Delinat-Charta.

Vom Biowinzer direkt zu Ihnen nach Hause – hier Familie Michlits

3. Die Winzer erfüllen die Basisanforderungen der strengen Delinat-Anbaurichtlinien. Delinat informiert und schult sie regelmässig, um so die Biodiversität in den Weinbergen und die Weinqualität stetig zu erhöhen.

4. Delinat kennt ihre Winzer meist seit Langem. Die Qualität der Weine musste über die letzten Jahre überzeugen, damit ein neuer Wein in den DegustierService aufgenommen wird.

 

5. Jeder Wein wird mehrmals analysiert: Neben einer chemischen Standardanalyse vor dem Einkauf untersucht ein unabhängiges Labor stichprobenartig die Weine auf Histamin, Resveratrol und Rückstände von Spritzmitteln.

6. Das geschulte Einkaufsteam verkostet vor dem Einkauf jeden Wein (meist Fassmuster). Nur Weine, die im Verhältnis zu ihrem Preis überdurchschnittlichen Genuss bieten, kommen in den DegustierService.

 

Rationelle Logistik ermöglicht den attraktiven DS-Preis

7. Die Weinverpackung muss ökologisch sinnvoll sein. Weine für den DegustierService gelangen vom Winzer ins Delinat-Logistikzentrum, unverpackt auf stabilen Stapelpaletten. So entsteht weniger Kartonabfall und das Umpacken in die DS-Kartons wird erleichtert.

8. Das Weinetikett ist sowohl das Gesicht des Weines als auch Informationsquelle für die Kunden. Es nennt die wichtigen Eigenschaften des Weines und bestätigt seine kontrolliert biologische Herkunft.

9. DS-Weine sind mit Naturkorken verschlossen – in Umfragen haben wir festgestellt, dass unsere Kunden dies wünschen. Eventuelle „Korkschmecker“ werden natürlich problemlos ersetzt.

10. Alle Weine werden – wenn immer möglich – auf der Schiene oder im kombinierten Transport importiert.

Die Weine werden genauestens analysiert und verkostet

11. Sofort nach der Ankunft wird der Wein erneut chemisch analysiert und mit früheren Werten verglichen. Parallel dazu verkosten ihn die Önologen und Weinakademiker vom Einkauf und bewerten ihn nach dem internationalen 20-Punkte-Raster.

12. Die Weine des DegustierService werden auch vom Team des Kundenservice und von einer Kundengruppe verkostet und bewertet. Im Vergleich verschiedener Weine zeigt sich rasch, ob ein Wein bei der Mehrheit gut ankommt oder aufgrund seines eigenständigen Charakters eher eine Entdeckung für Liebhaber sein wird.

13. Bevor die Weine ins DegustierService-Paket kommen, werden die Lieferpapiere und Zertifikate der staatlichen Biokontrollen nochmals geprüft. Danach ist der Weg frei zu den DegustierService-Kundinnen und -Kunden – seit 2010 portofrei.

Sind Sie bereits im DegustierService? Dann schreiben Sie uns doch Lob oder Kritik in die Kommentare! Oder wenn Sie noch nicht Mitglied im DegustierService sind: schreiben Sie uns doch einmal, was Sie davon abhält.

Die Rückmeldungen unserer Kunden sind das wichtigste Instrument, unsere Produkte zu verbessern – vielen Dank!

Piwis im Kloster – Ausflug nach Rheinau

Das kleine Städtchen Rheinau ist landschaftlich einmalig gelegen: auf einer Insel in der Rheinschlaufe unterhalb des Rheinfalls zu Schaffhausen. Die Insel selbst gilt als geomantischer Kraftort – vielleicht hat der irische Wandermönch Fintan deswegen hier sein asketisches Leben verbracht?

Die barocke Klosterkirche gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten der Schweiz. Die beiden historischen Orgeln geniessen internationales Renommee.

Der Mönch Fintan war Namensgeber für die Stiftung, die seit 12 Jahren ein ökologisch  und sozial beispielhaftes Projekt durchführt: Ca. 100 Menschen leben heute in der Fintan-Gemeinschaft in Rheinau. 40 davon sind Menschen mit einer psychischen, geistigen oder körperlichen Behinderung, die hier – ihren Fähigkeiten entsprechend – sinnvolle Arbeiten finden. Das Gut Rheinau bewirtschaftet Felder und Rebberge biologisch-dynamisch; neben Landwirtschaft und Weinbau gibt es eine Restauration, eine Bio-Metzgerei, eine Kunst-Werkstatt – und der gesamte Schweizer Markt für Biosamen wird durch die eigene Saatgut-Firma Sativa abgedeckt.

„Motor“ Martin Ott

Mit aufgebaut hat all das der umtriebige, unermüdliche Motor und  Bio-Landwirt Martin Ott, der  jetzt auch den Erlebnistag speziell für Delinat-Kunden durchführt.  Eine Führung durch die Gärten, durch den geschichtsträchtigen Rebberg „Chorb“, ergänzt mit fachkundigen Erläuterungen zu bio-dynamischem Landbau und zu den Piwi-Rebsorten, die dort angebaut werden, machen Lust auf den  Apero und die Leckereien aus eigener Produktion.

Martin Ott (rechts mit Delinat-Gründer Karl Schefer) wird auf dem Rundgang sein kabarettistisches Talent nicht verbergen können. Als Mitglied der Gruppe „Baldrian“ sorgt er für biodynamisches Kraftfutter für die Ohren und das Gemüt.

Im September haben Sie zusätzlich die einmalige Gelegenheit, den Besuch in Rheinau mit einem Chorkonzert in der Klosterkirche abzurunden.

«Wer einmal den Rebensaft, der auf dem Chorb gedeiht, mit Überlegung gekostet, der vergisst sein nicht wieder.»

Das wusste schon Johann Viktor Scheffel, Autor des Romans «Ekkehard», im 19. Jahrhundert aus Rheinau zu berichten. Er konnte allerdings noch nicht die Piwi-Rebsorten geniessen, die heute dort angebaut werden. „Piwi“ ist die Abkürzung für „pilzwiderstandsfähig“ – diese neu gezüchteten Sorten kommen fast ohne biologische Spritzmittel aus, da sie weniger anfällig gegen Pilzkrankheiten sind.

Ausgezeichneter Piwi-Wein Lunaris

Auf den Lunaris, eine Cuvée aus Cabernet Jura und Monarch, ist Martin Ott besonders stolz – der wurde mit einer Goldmedaille von der AWC Weinverkostung in Wien 2009 ausgezeichnet.

Der Sortengarten mit neuen pilzwiderstandsfähigen («Piwi») Rebsorten. Mehrere Dutzend Rebsorten wurden über Jahre auf ihre Resistenz gegen Krankheiten getestet.

Natürlich können Sie den Wein in Rheinau geniessen – hier melden Sie sich für eine der Führungen an. Sollten Sie keinen der Termine wahrnehmen können – den Lunaris bekommen Sie natürlich auch im Delinat-Webshop.

Ideen-Wettbewerb Freundschaftswerbung, Teil 1: das Prämienmodell

Wein Gutschein

Wer Delinat-Kunden wirbt, wird belohnt. Das aktuelle Prämienmodell funktioniert so: Neukunden, die uns beim Erstkauf mitteilen, dass sie durch Empfehlung von jemandem zu Delinat gefunden haben, werden mit der Empfehler-Adresse „markiert“. So bald der Neukunde einen Minimalumsatz von 100 Franken oder 60 Euro erreicht hat, bekommt die/der Empfehlende einen Einkaufsgutschein im Wert von 25 Franken oder 15 Euro. Geht der Hinweis bei der Erstbestellung unter, so kann keine Prämie ausgelöst werden.

Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung mit: Ist dieses Modell klar und einfach genug? Ist die Prämie fair? Kreuzen Sie bitte die zutreffenden Aussagen an und teilen Sie uns Verbesserungs-Ideen mit. Alle Vorschläge, die wir umsetzen, werden honoriert – insgesamt gibt es Preise in Höhe von 1’500 Franken / 1’000 Euro zu gewinnen und unter allen Ideen-Gebern verlosen wir 6 Überraschungspakete im Wert von 60 Franken / 40 Euro.

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Ist das Modell fair? Ist es verständlich? Was könnte verbessert und wie soll es kommuniziert werden? Bitte schreiben Sie Ihre Ideen zum Prämien-System unten als Kommentar rein.

Der Wettbewerb läuft in drei Stufen bis Ende Juli 2010. Die Gewinner werden hier im Delinat-Blog veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Neukunden-Werbung

Im Vergleich zu Mitbewerbern erfreut sich Delinat einer überaus treuen Kundschaft. Einige tausend Weinfreunde gehören seit 20 und mehr Jahren „zur Familie“, haben schon 100 und mehr DegustierService-Pakete erhalten und bleiben interessiert und engagiert, besuchen Weingüter und Forschungsprojekte und empfehlen Delinat fleissig weiter. Mit vielen hat sich eine Freundschaft entwickelt, die weit über ein Kunden-Verhältnis hinausgeht.

Tragendes Element ist die gemeinsame „Philosophie“; der Grundgedanke, unsere Natur zu respektieren und zu schützen und mit Intelligenz trotzdem ein genussreiches Leben zu führen. Das ist kein Widerspruch – im Gegenteil.

Trotzdem verliert auch Delinat Kunden. Das hat viele Gründe, z.B. Ausreise ins Ausland, Alkoholverbot (Medikamente), oder altershalber Verzicht auf Wein. Wer in den 1980ern im „weinfreundlichen“ mittleren Alter zu Delinat gefunden hat, geht heute auf die 80 zu und trinkt wahrscheinlich weniger Wein als früher.

Freundschaftswerbung - für Delinat ein wichtiges Element, um neue Kunden zu gewinnen.

Aus diesem Grunde und weil Delinat und die Winzer wachsen und die Idee verbreiten wollen, ist auch das Finden von neuen Kunden wichtig. Früher war das mit Anzeigen in Natur- und Gesundheits-Magazinen noch einfach – heute wird es immer schwieriger. Viele Titel gibt es nicht mehr, bei anderen schwächeln Auflage oder Inhalte. Insgesamt werden Anzeigen teurer und wirken weniger. Die Neukundenwerbung macht rund 3% der Delinat-Weinpreise aus.

Am erfolgreichsten funktionieren Empfehlungen von zufriedenen Kundinnen und Kunden. Nicht nur, dass sie mögliche Neukunden gut auswählen – sie geben ihnen zusätzlich auch gleich eine „Einführung“ über Delinat, Produkte und Leistungen. Und nichts ist wertvoller als eine persönliche Empfehlung.

Vielen Kunden ist eine Prämie offenbar nicht wichtig. Wir aber sind für Kundenwerbung äusserst dankbar und wollen diese auch grosszügig belohnen. Auf der anderen Seite soll das Werben nicht aus reiner Prämienjagd entstehen. Denn es hat keinen Sinn, Kunden werben zu wollen, deren Denke so überhaupt nicht zum Delinat-Bild passt.

Helfen Sie uns bitte, dieses Dilemma zu lösen, indem Sie am Ideen-Wettbewerb für Freundschaftswerbung teilnehmen. Es winken interessante Preise!

Riesling Terra Rossa

Darf ein Weisswein das Wort „Rossa“ (rot) im Namen tragen? Lange haben wir mit dem Winzer Tobias Zimmer diskutiert – aber am Ende haben wir ihm recht gegeben: Dieser Riesling ist auf dem rötlichen Kalkstein der Weinlage „Westhofener Steingrube“ gewachsen – und der Fachbegriff für diesen Kalkstein ist eben „Terra Rossa“.

Ein typischer Rheinhessen-Riesling

Terra Rossa – rötliches Kalkgestein

Riesling lebt vom erfrischenden Spiel mit Süsse und Säure. Der „Riesling Terra Rossa“ vom Weingut Hirschhof ist da keine Ausnahme – Zitrusfrüchte und Orangenschalen sind bereits im Bukett zu erschnuppern; am Gaumen kommt dann eine saftige Säure, wie man sie oft bei Rieslingen aus Rheinhessen findet, und harmoniert ganz elegant mit einer feinen Süsse. Der Terra Rossa ist ein idealer Wein für die warmen Tage im Sommer – da passt sein italienisch klingender Name gut…

Hintergründe des Projektes „Terra Rossa“

Bei Delinat freuen wir uns besonders über diesen gelungenen Riesling, der schon jetzt beliebt ist. Denn die Geschichte, wie der Riesling Terra Rossa seinen Weg ins Delinat-Sortiment fand, ist interessant, beleuchtet einige Hintergründe und zeigt, wie die Umsetzung der Delinat-Richtlinien allen ein Gewinn sein kann: dem Winzer, dem Kunden – und auch Delinat selbst.

Im Vorjahr boten wir einen vergleichbaren Riesling von einer Genossenschaft an der Mosel an. Einige unserer Kunden werden diesen Wein – von wirklich guter Qualität –  noch kennen. Nachdem diese Genossenschaft sich zunächst vom Ecovin-Verband lossagte, und dann auch die Delinat-Richtlinien nicht mehr erfüllen, sondern nur noch nach den Mindeststandards der EU arbeiten wollte, war die Lage klar: Dieser Wein muss ersetzt werden.

Ein verlässlicher Winzer

Delinat-Einkäufer Emil Hauser und Tobias Zimmer

Mit Tobias Zimmer vom Weingut Hirschhof arbeitet Delinat schon lange zusammen; das Weingut ist seit Jahren nach den Delinat-Richtlinien zertifiziert, und die Weine zeichnen sich durch Reinheit und Fruchtigkeit aus. Mit dem Riesling tat sich das Weingut bisher aber eher schwer.

Und so entstand das Projekt “Terra Rossa”. Delinat half Tobias Zimmer, seinen Riesling mit kleinen Korrekturen den Marktbedürfnissen anzupassen, z.B. mit leicht vorgezogenem Erntezeitpunkt zur Erhöhung der erfrischenden Säure und dem Kalibrieren der Restsüsse. Schon der erste Jahrgang zeigt den Erfolg dieser Kooperation – der Wein kommt sehr gut an, das Preis-Genussverhältnis wird als ausgezeichnet beurteilt. Damit haben alle gewonnen: Tobias Zimmer kann sich auf seinen Riesling-Absatz verlassen, Delinat-Weinfreunde bekommen einen tollen Wein zu attraktivem Preis – und am meisten profitiert die Natur dank Delinat-Richtlinien!

Ein solches Projekt ist nur möglich, weil zwischen Delinat und ihren Winzern ein über Jahre gewachsenes Vertrauensverhältnis besteht und die Delinat-Fachkompetenz bei den Winzern willkommen ist.