Artenschutz in den Delinat-Richtlinien

Weinberge von einst glichen Naturparadiesen. Zwischen Reben wurden Obstbäume, Beeren und Gemüse gepflanzt, Hühner und Schafe hielten das «Unkraut» in Schach. Erst Monokulturen brachten die grossen Probleme, an denen noch heute der Weinbau krankt: Die Rebe als alleinige Pflanze ist Eindringlingen hilflos ausgeliefert. Stabilität kann nur durch Vielfalt erreicht werden. Dieser Grundsatz, der schon seit Beginn den Kern der Delinat-Methode bildet, ist mit der Ausgabe der Richtlinien 2017 um zwei Aspekte präziser geworden.

Wiedehopf
Wenige Jahre nach grosszügiger Pflanzung von Büschen und Bäumen, dem Anlegen von Stein- und Holzhaufen zwischen und um die Reben ist beim Weingut Roland Lenz im Thurgau der Wiedehopf zurück gekehrt.

Zum einen müssen Delinat-Winzer neu Buch führen über seltene Arten, die in ihrer Region eine Chance für die Wiederansiedlung und Vermehrung haben. Die Weinbauern müssen Massnahmen unternehmen, diese Arten in und um ihre Weinberge zu fördern. Zum Beispiel können gezielt Pflanzen gesät werden, deren Nachbarschaft die seltenen Kräuter, Blumen oder Sträucher mögen oder die als Nahrung von seltenen Insekten, Vögeln, Reptilien dienen. Massnahmen und Fortschritte werden notiert, einfach und unbürokratisch.

Neophyten bedrohen die Biodiversität

Der zweite Aspekt des neuen Artenschutz-Kapitels in den Delinat-Richtlinien regelt den Umgang mit eingeschleppten, invasiven Arten. Pflanzen nennt man «Neophyten», Tiere «Neozoen». Sie verursachen mehr Schäden, als bislang angenommen wurde und die Plage nimmt rapide zu. Auch wenn es darunter giftige Arten wie den Riesen-Bärenklau gibt, der bei Hautkontakt schwere Verbrennungen auslösen kann, so ist das Hauptproblem ein anderes: Die extrem rasche Ausbreitung der «Einwanderer». Wenn der Mensch nicht eingreift, können invasive Arten die einheimischen innerhalb weniger Jahre verdrängen. Das bringt eine Reihe von Problemen mit sich: Wenn eine Art zurück gedrängt wird, fehlt es spezialisierten Insekten an Nektar und Pollen, Kleintieren an Beute, in Symbiose lebenden Partnern an der Lebensgrundlage. Mit jeder von Invasoren zurück gedrängten einheimischen Art folgt ein grosses Sterben weiterer Arten und eine Verarmung der Biodiviersität.

Ambrosia
Das Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) wurde unbeabsichtigt aus Nordamerika eingeführt und wächst nun bei uns in Gärten, an Strassenrändern oder Bahndämmen. Es verursacht erhebliche Schäden in der Landwirtschaft, da es die Pflanzen konkurrenziert und die Ernte erschwert. Seine Pollen wirken stark allergisierend und können Asthmaanfälle auslösen (Quelle: Neophyt.ch).

Die Delinat-Richtlinien 2017 schreiben daher vor, dass Winzer die in ihrer Region bekannten invasiven Arten kennen und Vorkehrungen gegen ihre Verbreitung in und um die Weinberge treffen müssen.

Laubholzbockkäfer
Der Asiatische Laubholzbockkäfer wurde durch den Holzhandel und Bonsais aus Ostasien eingeschleppt. Er befällt und schädigt viele Laubbäume und wird so zum Problem für das Ökosystem. Er wird zu den hundert schädlichsten Invasoren gezählt und verursachte in den USA bereits Schäden in Höhe von 150 Millionen Dollar. Seit 2015 werden Freilandbefälle in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert (Quelle: Wikipedia).

Beide neuen Richtlinien-Punkte präzisieren das Delinat-Kernthema. Denn Vielfalt ist nicht gleich Vielfalt. Wichtig ist die Qualität der Artenvielfalt. Im Fall von Neophyten bedeutet eine auftauchende neue Art fast immer einen darauf folgenden Schwund einheimischer Arten und somit eine ärmere Biodiversität.

Die Delinat-Richtlinien-Entwicklung

Jahr für Jahr gibt es neue Anforderungen, die in die Delinat-Richtlinien aufgenommen werden. Diese schreibt Delinat aber nicht einfach vor. Sie werden zuerst von Experten beurteilt. Wenn diese den Nutzen anerkennen, dann werden als nächstes die Delinat-Winzer befragt. Sie haben stets einige Monate Zeit, Stellung dazu zu nehmen, Einwände vorzubringen und allfällige spezifische Problemfälle aufzuzeigen. Im Zweifel wird die Aufnahme der neuen Punkte in die Richtlinien um ein Jahr verschoben. Erst wenn wir sicher sind, dass die meisten Delinat-Winzer keine gravierenden Probleme mit den neuen Anforderungen bekommen und der Nutzen unbestritten ist, werden die Punkte in die Richtlinien aufgenommen. Es ist also ein demokratischer Prozess, der allerdings oft etwas Druck braucht, damit die Entwicklung weiter geht und das Regelwerk sich laufend verbessern kann.

Bienenhonig – eine rare Delikatesse

Für ein einziges Kilogramm Honig legen Bienen Zehntausende von Kilometern zurück. Mit dem Einbringen des Nektars ist es aber nicht getan. Dann erst beginnt der aufwändige Prozess des Trocknens und Einlagerns des Honigs in die Waben. Und parallel dazu will die Königin versorgt und die Brut ernährt werden.

Die naturnahe Imkerei

Biene in der Blüte

Aber nicht nur die Bienen arbeiten hart. Auch der Aufwand der naturnah arbeitenden Imker ist enorm. Mit der Aufzucht gesunder eigener Königinnen wirken sie der Schwächung ihrer Völker entgegen. Sie verzichten auf den Einsatz chemischer Produkte gegen Krankheiten und Seuchen. Parasiten dämmen sie mit natürlichen Mitteln wie Ameisensäure und ätherischen Ölen ein. Sie lassen ihre Bienen nur an entlegenen Standorten ausfliegen, fernab von Industrie, Strassen und anderer Umweltverschmutzung. Und ein Punkt ist besonders wichtig: Im Unterschied zur konventionellen Imkerei lassen Delinat-Imker den Bienen genügend eigenen Honig als Winterfutter im Stock. Dieser stärkt ihre Widerstandskraft und sichert den Fortbestand der Bienenvölker.

Doch die Umstände, einen reinen, naturbelassenen Honig zu gewinnen, werden immer schwieriger. Krankheiten, Wetterkapriolen, Umweltverschmutzung, Pestizide und eingeschleppte Parasiten schwächen und dezimieren die Bienenvölker. Kumulieren sich diese Faktoren, können massive Ernteausfälle entstehen.

Geeignete Bienenstandorte

Wie wichtig der Standort der Bienenvölker ist, musste ich als Freizeitimker in der Lüneburger Heide im letzten Herbst selbst erleben: Meine zwei Völker waren im Frühjahr und Sommer  prächtig gediehen. Häufig freute ich mich – auf der Terrasse sitzend – am emsigen Treiben vor den Bienenstöcken. Dabei hatten die fleissigen Immen reichlich Honig eingetragen. Der reichte für den Wintervorrat der Bienen und den Jahresvorrat meiner Familie.

Bienen in der Einraumbeute
Reges Treiben schon in der Märzsonne

Im Herbst bei der letzten Kontrolle vor dem Winter, machte ich eine schockierende Entdeckung: Beide Völker waren eingegangen! Da genügend Futter vorhanden war, auch kaum Varroabefall zu verzeichnen, stand ich zunächst vor einem Rätsel. Ein befreundeter Bio-Landwirt konnte es auflösen: Im heissen September 2016 flogen die Bienen – anders als in normalen Jahren bei uns im Norden – fleissig weiter aus, um Futter einzutragen. Ebenfalls im September bringen konventionelle Landwirte auf ihren Feldern bestimmte Pestizide aus. Im letzen Jahr haben diese Pestizide auf den umliegenden Feldern meinen Bienen wohl den Garaus gemacht. Auch im Imkerverein hatten viele Imker ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine Imkerfreundin hingegen lebt auf einem grossen Bio-Hof in der Nähe und hatte keine Verluste zu beklagen…

Wo kommt der Delinat-Honig her?

Anders als wir Hobbyimker müssen die Profis natürlich mehr tun, um ihre Völker zu schützen und die Ernte zu sichern. Die nach strengen biologischen Richtlinien arbeitenden Delinat-Imker stehen aber immer wieder vor neuen Herausforderungen, z.B. möglichst unbelastete Reviere für ihre Bienen zu finden. Darin sind sie wahre Meister. Dank langjähriger Erfahrung kennen sie unberührte Weideplätze, wo die Bienen ungestört ihre süsse Nahrung finden.

Der abgelegene nordbulgarische Naturpark Russenski Lom ist so eine Gegend. Von hier kommt unser aromatischer Blütenhonig. Oder das noch ursprüngliche westbulgarische Stara-Gebirge, wo milder Akazienhonig aus dichten Robinienwäldern gewonnen wird.

An Spaniens nördlicher Atlantikküste sind es blühende Strauch-Landschaften, die einen herrlich würzigen Heidehonig hergeben. Der ebenfalls würzige Kastanienhonig kommt aus den urigen Wäldern der abgelegenen Bergregionen Asturiens.

Bienestand in Asturien
Bienenstand in der unberührten Natur Asturiens

Auch in Italien kennen unsere Imker hervorragende Standorte für ihre Bienen. Aus der wildromantischen Landschaft zwischen Ionischem Meer und Apennin in der Basilikata kommt der köstliche Süsskleehonig. Und im benachbarten Kampanien wird der zartduftende Zitronenhonig gewonnen.

2016 – ein weiteres schwieriges Imkerjahr

Auch im Jahr 2016 waren die Erntemengen in weiten Teilen Europas gering. Davon blieben auch die Delinat-Imker nicht verschont, trotz geeigneter Standorte (ohne Pestizidbelastung), umsichtiger Pflege und sorgfältiger Betreuung ihrer Völker. Dank langjähriger Erfahrung kennen sie zwar viele unberührte Weideplätze, wo Bienen ungestört ihre süsse Nahrung finden. Falls diese aber witterungsbedingt fehlt, sind auch sie machtlos.

In Bulgarien haben Regenfälle bis im Frühsommer die Bienen am Ausfliegen gehindert, so dass Akazien- und Korianderhonig komplett ausgefallen sind. In Spanien waren Trockenheit und hohe Temperaturen das Problem. Bei Silvia und Christoph Gaupp-Berghausen fiel die Ernte so klein aus, dass der Honig gerade für die Winterfütterung der Bienen reichte. Etwas besser erging es den Imkern in Italien, doch auch sie melden aufgrund verbreiteter Trockenheit kleine Erntemengen.

Weil sich schwierige Jahre mit kleinen Ernten häufen, halten wir es wie die Bienen und lagern von den jeweils verfügbaren Erträgen immer etwas auf Vorrat ein, so dass wir bisher Jahr für Jahr eine breite Auswahl an feinsten Delinat-Honigen anbieten können.

Die Hoffnungen ruhen auf den Bio- (und Freizeit-)Imkern

Engagierte Imker sorgen mit viel Aufwand und Liebe zur Natur für reine, naturbelassene Honige erster Güte. Nachdem die Imkerei lange rückläufig war, ist unter den Freizeitimkern das so genannte «Urban Beekeeping»  in den letzten Jahren ein richtiger Trend geworden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Stadt ein hervorragender Bienen-Standort ist: Begrünte Dachterrassen, Parks, Kleingärten und Brachflächen sorgen für ein vielfältiges Blütenangebot – mit nur geringem Pestizideinsatz. Wer es einmal in die Imkerei reinschnuppern möchte: Ich bin gern mit Adressen behilflich.

Auf den engagierten Bio- und Freizeit-Imkern ruhen die Hoffnungen, dass die Bienen auch in Zukunft fliegen und uns weiterhin mit dieser süssen und gesunden Delikatesse verwöhnen.

So finden Sie den passenden Wein

Im Wein liegt die Wahrheit. Schon möglich. Aber bezüglich Anbaumethoden, Vinifikation und Inhaltsstoffen liegt sie weitgehend im Verborgenen. Wer weiss schon, wie sein Lieblingswein hergestellt wurde? Die Frage, wie viel Schwefel der Winzer zugesetzt hat, wie hoch der Histamin- oder Säuregehalt eines Weines ist, ist nicht nur für Allergiker interessant.  Auch ob sich der Winzer  für die Biodiversität engagiert, ob es Blühstreifen im Weinberg gibt, wie viele Büsche er gepflanzt hat – das kann kaum ein Weinliebhaber sagen.

weinbereitung

In vino veritas – endlich!

Wie viel Kupfer hat der Winzer zum Pflanzenschutz gebraucht? Wurde im Weinkeller der Most geschwefelt? Hühnereiweiss zur Schönung eingesetzt? All diese Fragen beantwortet die neue Weinsuche. Mit wenigen Klicks filtern Sie nach 775 Parametern  (wahrscheinlich Weltrekord!). Denn nicht nur 137 An- und Ausbaudetails sowie 71 Analysewerte stehen als Suchfilter zur Verfügung, auch den Anteil der Traubensorten können Sie festlegen, oder einfach nach Weinstilen, Regionen oder passenden Speisen filtern.

Probieren Sie es selbst aus! Damit es Spass macht, haben wir ein paar «Übungsaufgaben» für Sie vorbereitet (die Lösungen finden Sie weiter unten):

  1. Suchen Sie einen feinen, eleganten Weisswein mit mindestens zwei Delinat-Schnecken zum Auftakt des Abends.
  2. Dann benötigen Sie einen kräftigen, opulenten Rotwein zum Hauptgang des Festmenüs. Sie bevorzugen Weine mit Holznoten. Weine, in denen die Traubensorte Syrah enthalten ist, gefallen Ihnen meist sehr gut.
  3. Nun suchen Sie einen Wein für ein vegetarisches, pikantes Curry. Er sollte maximal 13% Alkohol enthalten und vegan erzeugt worden sein. Ihr Besuch reagiert empfindlich auf stark geschwefelte Weine.
  4. Als nächstes forschen Sie nach einem Rotwein für Ihre Party. Sie erwarten trinkfreudige Gäste und möchten daher nicht mehr als 12 Franken bzw. 8 Euro pro Flasche ausgeben. Der Wein soll kein Exot sein, Sie möchten sicher gehen, dass er bei der Mehrheit gut ankommt.
  5. Sie haben eine Vorliebe für rote Portugiesen, leiden aber unter einer Histamin-Unverträglichkeit. Welche Weine finden Sie?
  6. Oder Sie lieben Weine aus der Toskana, haben aber höchste Ansprüche an den Pflanzenschutz. Der Einsatz von Kupfer  und Schwefel im Weinberg mag noch unumgänglich sein, sie wollen aber sicher gehen, dass für Ihren Wein nur minimale Mengen eingesetzt wurden.

Hier gehts zur Weinsuche – wer weiss, vielleicht wartet am Ende der Suche ein neuer Lieblingswein auf Sie? Und das Beste: Wenn Sie detailliert nach Ihren Vorlieben gefiltert haben, können Sie diesen Filter ganz einfach speichern. So können Sie bei jedem Besuch mit einem Klick nachsehen, ob es neue Entdeckungen gibt, die genau Ihren Präferenzen entsprechen.

Filter speichern und Weinpaket gewinnen

weinsuche

Und damit das Spielen mit der neuen Weinsuche noch mehr Spass macht, verlosen wir 10 Probierpakete «Provenzalisches Festmenü» unter allen «Pionieren», die bis zum nächsten Donnerstag, dem 17. November um Punkt 12:00 Uhr mindestens einen Suchfilter gespeichert haben. Da macht die Suche gleich doppelt Freude!

Mitmachen ist ganz einfach: Wählen Sie ein paar geeignete Artikelfilter aus und drücken Sie auf «Filter speichern». Wenn Sie sich in «Mein Konto» anmelden, werden die gespeicherten Filter automatisch in Ihr Kundenkonto übernommen und Sie nehmen an der Verlosung teil.  Hier gehts zur neuen Weinsuche.

Update: Hunderte von Filtern wurden abgespeichert. Die Pakete sind auf dem Weg zu den Gewinnern, die wir per Email informiert haben. Herzlichen Glückwunsch!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Ist uns die neue Weinsuche gelungen?

In den letzten Monaten haben wir intensiv an der neuen Weinsuche gearbeitet, denn wir wollten zeigen, dass es auch anders geht: Mit wenigen, leicht erreichbaren Klicks sollten Sie beim gewünschten Wein landen. Ist uns das gelungen? Bitte hinterlassen Sie Ihre Erfahrungen beim Suchen (und Finden!) unten in den Kommentaren. Wir freuen uns auch auf Anregungen und Wünsche. Herzlichen Dank!

Die Lösungen für die Übungsbeispiele:

  1. Etwas Feines zum Beginn des Abends:
    Eleganter Weisswein zum Apéro, aber bitte mit mindestens 2 Delinat-Schnecken ausgezeichnet!
  2. Einen Wein zum Hauptgang des Festmenüs:
    Opulente Weine mit Holznoten und der Traubensorte «Syrah»
  3. Diese Weine schmecken (nicht nur) vegan lebenden Menschen:
    Passt zum Vegi-Gericht, höchstens 13% Alkohol, vegan und schwefelarm
  4. Ein preiswerter Rotwein für die Party, aber Sie möchten sicher gehen, dass er gut ankommt?
    Schweizer filtern  nach:
    Rotwein bis 12 Franken, Kundenbewertung nach Preis-Leistung und Geschmack min. 4 Sterne
    EU-Bewohner filtern nach:
    Rotwein bis 8 Euro, Kundenbewertung nach Preis-Leistung und Geschmack min. 4 Sterne
  5. Sie haben eine Vorliebe für rote Portugiesen, leiden aber unter einer Histamin-Unverträglichkeit:
    Rotweine aus Portugal, maximal 8g Histamin pro Liter
  6. Sie lieben Weine aus der Toskana, haben aber höchste Ansprüche an den Pflanzenschutz:
    Weine aus Region Toskana, 3 Schnecken für Kupfer- und 3 Schnecken für Schwefeleinsatz

 

 

 

Naturkorken – viel zu schade für den Abfall

Anfang Jahr hat Delinat-Gründer Karl Schefer in einem WeinLese-Artikel ein klares Bekenntnis zum Korken «als besten und nachhaltigsten» Verschluss für Weinflaschen abgelegt und dieses ausführlich begründet. Für den Delinat-Chef ist klar, dass ein qualitativ hochwertiger Naturkorken im Vergleich zum Aluminium-Drehverschluss oder zu Plastik- und Glaszapfen die beste Ökobilanz aufweist. Diese wird noch besser, wenn die Korken recycelt und wiederverwertet werden.

Kork Recycling
Zu schade für den Abfall: Naturkork kann zum Beispiel als ökologisch sinnvolle Dämmung wieder verwertet werden.

Kork mehrfach nutzen

Das ist leider sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz noch zu wenig der Fall. Als Weingeniesser haben wir es in der Hand, diese Bilanz aufzupolieren und möglichst viele Naturkorken der Wiederverwertung zuzuführen, denn für eine einmalige Nutzung als Flaschenverschluss ist dieses wertvolle Naturprodukt definitiv zu schade.

In beiden Ländern gibt es Anlaufstellen, die sich für ein rationelles Sammeln und Wiederverwerten von Korken einsetzen. So hat sich der Landesverband Hamburg des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) mit der KORKampagne zum Ziel gesetzt, möglichst viele der 1,2 Milliarden Flaschenkorken, die jährlich in Deutschland anfallen, als ökologisch wertvolles Dämmgranulat für den Hausbau zu verwenden. Beim NABU Hamburg erfährt man, wo die nächstgelegene Sammelstelle ist und wie man sogar selbst zur Sammelstelle werden kann. Mit dem Erlös aus dem Dämmgranulatverkauf unterstützt der NABU Kranichschutzprojekte in Spanien und Deutschland.

In der Schweiz sorgt das Fachhaus dafür, dass die Korkzapfen an den über das ganze Land verteilten Sammelstellen abgeholt und für die Weiterverwertung bereitgestellt werden. Das gewonnene Korkgranulat wird für Hohlraumisolation, Zuschlagstoff für Bodenmatten und Lehmbausteine und anderes verwendet. Im Jahr 2015 wurden so rund 20 Tonnen Korkzapfen gesammelt und wiederverwertet. Das sind erst 5 Prozent der gesamthaft anfallenden Menge. Zu den vielen Korksammelstellen der Schweiz gehören auch die Delinat-Weindepots in Basel, Bern, Olten und St. Gallen sowie die beiden Weinshops in Zürich und Winterthur. Es können hier ausschliesslich Naturkorken zurückgegeben werden, wie sie Delinat für ihre Weine verwendet. Eine Liste der Schweizer Sammelstellen finden Sie hier auf einer interaktiven Karte. Wer keine Sammelstelle in der Nähe hat, kann die Korken per Post ans Fachhaus nach  Dübendorf senden.

Basteln mit Kork

Kreative Köpfe können Korken auch selber weiterverwerten. Googlen Sie einfach mal nach «Basteln mit Kork». Da gibt es geniale Ideen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Falls Sie nicht selber basteln wollen, fragen Sie bei Schulen oder Kindergärten nach, ob diese Ihre Korken haben möchten.

Wir freuen uns, wenn Sie dem «besten und nachhaltigsten» Flaschenverschluss die Treue halten und dafür sorgen, dass dieser nicht einfach im Hausmüll landet.

Kreative Winzer im Weinberg

Je reicher die biologische Vielfalt, desto robuster das Ökoystem. Jeder Käfer, jeder Wurm, jedes Kräutlein spielt mit im grossen Konzert der Natur und erfüllt seine Rolle in einem funktionierenden Kreislauf. Doch wie bringt man die mancherorts verloren gegangene Vielfalt wieder in den Weinberg? Die Delinat-Richtlinien sind der Wegweiser.

Ich staune immer wieder, mit welch grossartiger Kreativität unsere Winzer die Delinat-Richtlinien umsetzen, um mehr Leben in ihre Rebberge zu bringen. Kürzlich war ich zu Besuch auf der Bodega Menade der Geschwister Richard, Alejandra und Marco Sanz in der spanischen Weissweinregion Rueda. Da fielen mir mehrere mobile Anhänger auf, die mit verschiedenen einheimischen Pflanzen beladen waren.

Mobiler Hotspot auf Rädern
Mobiler Hotspot auf der Bodega Menade

Die noch jungen Steineichen, Bergeichen, Mandelbäume und andern Pflanzen stammen aus einem Sortengarten, den das innovative Winzertrio im Sommer 2015 zu Versuchszwecken angelegt hat. «Wir möchten herausfinden, welche Pflanzen sich am besten zur Förderung der Biodiversität in unseren Weinbergen eignen», erzählte mir Richard. Zu diesem Zweck wurden die Anhänger mit unterschiedlichen Pflanzengesellschaften bestückt und als mobile Hotspots in den Weinbergen verteilt. «Wir gehen davon aus, dass je nach Zusammensetzung der Hotspots auch unterschiedliche Arten von Insekten und Vögel angelockt werden», erklärte mir Richard weiter. Begleitet und ausgewertet wird dieser Versuch von der Universität Valladolid.

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Olivenbaum und Rebstock – zwei gute Kumpel

Oliven, Fruchtbäume, Gemüse, Beerensträucher und Aromakräuter im und um den Weinberg sind nicht nur ein optischer Hingucker, sie tragen sie auch zur Biodiversität und damit zu einem stabilen Ökosystem bei. Eine klassische Sekundärkultur im mediterranen Weinbau ist der Olivenbaum.

Netze zur Ernte werden unter Olivenbäume gelegt
Netze zur Ernte werden unter Olivenbäume gelegt

Auf etlichen Delinat-Weingütern haben Sekundärkulturen nicht nur eine ökologische Bedeutung, sondern sind auch ein willkommener Nebenerwerb. Der Klassiker im Mittemeerraum sind Oliven. Kaum ein Weingut, auf dem nicht mindestens ein paar Olivenbäume für Abwechslung und Vielfalt sorgen. Einige Winzer kultivieren sie im grösseren Stil und lassen daraus ein eigenes, biologisches Premium-Olivenöl herstellen. Dazu gehören die Weingüter Osoti in der Rioja, Salustri in der Toskana, Maggio in Sizilien und Vale de Camelos im Alentejo.

Obwohl schädliche Olivenfliegen und Bakterien den Olivenbauern in ganz Europa immer mehr zu schaffen machen und immer wieder zu massiven Ernteausfällen führen, halten unsere Winzer an dieser traditionellen und zum Weinbau passenden Kultur fest. Osoti-Winzer Francisco Ruiz hat kürzlich im Umfeld einer neu bepflanzten Rebfläche auch gleich 135 Olivenbäume gesetzt. Und Carlos Laso hat in den grossflächigen Weinbergen seines Weinguts Pago Casa Gran in der Region Valencia vor ein paar Jahren Platz für Ökokorridore geschaffen, die er mit Olivenbäumen und Aromakräutern bepflanzt hat.

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Wir unterstützen unsere Mittelmeer-Winzer in den Bestrebungen, Oliven als Sekundärkultur im Weinberg zu erhalten und anzubauen. Unser kleines aber feines Öl-Sortiment besteht deshalb bereits jetzt  aus hervorragenden biologischen Olivenölen extra vergine mehrheitlich von Winzern, die nach unseren strengen ökologischen Richtlinien arbeiten.

Erstklassiges Olivenöl zeichnet sich durch Frische, leuchtende Farbe, fruchtigen Duft, reine Aromen und eine dezente Schärfe mit leicht herbem Abgang aus – flüssiges Gold für eine schmackhafte, gesunde Küche! Haben Sie schon eines unserer Winzer-Olivenöle probiert?

–> Hier gelangen Sie zu unserem Olivenöl-Sortiment.

Biodiversitätswinzer des Jahres 2016

Zum zweiten Mal nach 2015 hat Delinat zum internationalen Tag der biologischen Vielfalt  am 22. Mai den Biodiversitätswinzer des Jahres gekürt. Nach Albet i Noya und MaggioVini  geht die Auszeichnung dieses Jahr an die Domaine Lignères in der Corbières (Südfrankreich). Herzlichen Glückwunsch!

Rechtzeitig zum Tag der Biodiversität gibt es den Biodiversitätswein «Famille Lignères Biodiversité». Aus diesem Anlass bieten wir diesen eindrucksvollen Südfranzosen aus reicher Natur zum Spezialpreis an.

Famille Lignères Biodiversité, Aude-Hauterive IGP 2013
Das Etikett des Biodiversitätsweines 2016 steht für vorbildliche Artenvielfalt im Rebberg.

Die Cuvée aus Carignan, Grenache und Syrah spiegelt die Vielfalt der Traubensorten im Corbières wider. In der Nase betört der Wein durch Düfte von schwarzen Waldbeeren, Kirschen und schwarzer Schokolade. Am Gaumen wirkt er kräftig, aromatisch und sehr harmonisch. Die Trauben stammen von einem über 80-jährigen Weinberg, der noch im traditionellen Gobelet-System (Buschreben) angelegt ist. Die einzelnen Sorten wurden separat vinifiziert und zwölf Monate in gebrauchten Barriques ausgebaut. Erst danach erfolgte die Assemblage mit einem Anteil von je 35 Prozent Carignan und Grenache sowie 30 Prozent Syrah.

Die Brüder Lignères arbeiten leidenschaftlich mit und für die Natur: Sie pflanzen Bäume, Sträucher und Hecken in die Rebberge, legen Feuchtbiotope an, lassen Schafherden zwischen den begrünten Rebzeilen weiden. Ihr spannendes Vogelprojekt ist bemerkenswert. Mehr über die Passion für Wein und Natur der Brüder Lignères lesen Sie hier.

 

Sekundärkulturen im Weinberg – Auf gute Nachbarschaft

Sekundärkulturen wie Oliven, Mandeln, Früchte, Beeren, Gemüse und Kräuter im Weinberg sind nicht nur ein optischer Hingucker, sie tragen auch zur Biodiversität und damit zu einem stabilen Ökosystem bei. Und im besten Falle sind sie ein willkommener Nebenerwerb für den Winzer.

Aromatische Tomaten im Weinberg von Andreas Harm in der Wachau.
Aromatische Tomaten im Weinberg von Andreas Harm in der Wachau.

Zwischen den Rebzeilen von Andreas Harm reifen Tomaten, Zucchini, Gurken, Karotten, rote Rüben, Knoblauch und sogar Erdäpfel. Damit bewegt sich der Winzer aus der Wachau bei der Bewirtschaftung seines Weingartens ausserhalb der Komfortzone. Denn bei Rebbergen, die einem Mischgarten gleichen, ist der Arbeitsaufwand deutlich höher, Maschinen können kaum eingesetzt werden. Weil dem so ist, kann auch Andreas Harm diese Bewirtschaftungsform nur auf einem kleinen Teil seiner Rebfläche durchziehen. «Für uns ist aber dieser eine Weingarten ein Musterbeispiel für Vielfalt und Genuss», sagt er. Er macht die Familie Harm praktisch übers ganze Jahr zu Selbstversorgern beim Gemüse.

Gemüsegärten und Kräuterinseln

Auf Château Duvivier kommen die Gäste in den Genuss von Biozucchini...
Auf Château Duvivier kommen die Gäste in den Genuss von Biozucchini…

Etwas weniger aufwendig, aber ökologisch nicht minder wertvoll sind Sekundärkulturen, die in Form von kompakten Gemüsegärten, Kräuterinseln oder Fruchtbaumreihen zwischen einzelnen Rebparzellen oder am Rande der Weinberge angepflanzt werden. Beispielhaft wird das etwa auf dem Delinat-Weingut Château Duvivier in der Provence und bei Massimo Maggio in Sizilien umgesetzt.

Auf Duvivier reifen Weinbergpfirsiche, wie sie einst auf fast allen Weingütern Europas anzutreffen waren. An den meisten Orten sind sie aber der Rationalisierung zum Opfer gefallen. «Das ist sehr schade, denn Weinbergpfirsiche passen nicht nur sehr gut zum Rebberg, sie sind auch geschmacklich ein Genuss », erklärt Winzer Antoine Kaufmann. Der reichhaltige Gemüsegarten inmitten der Reben dient auf Château Duvivier der Versorgung der Feriengäste. Diese zeigen sich immer wieder begeistert von der frischen regionalen Provence-Küche, wie sie Küchenchef Uwe Fahs mit biologischen Produkten aus dem eigenen Weinberg zelebriert. Massimo Maggio hält nicht nur an seinen die Rebberge säumenden Oliven- und Zitrusbäumen fest, sondern hat zwischen einzelnen Parzellen auch grosszügige, herrlich duftende Kräutergärten angelegt. Diese Produkte lässt er zu Feinkost verarbeiten, wie sie Delinat im Feinschmeckerpaket «Sizilianische Vielfalt» anbietet.

... und von Weinbergpfirsichen.
… und von Weinbergpfirsichen.

Oliven – der Klassiker

Osoti-Winzer Francisco Ruiz kann neben Trauben auch Oliven ernten.
Osoti-Winzer Francisco Ruiz kann neben Trauben auch Oliven ernten.

Werden Sekundärkulturen im grösseren Stil angebaut, können sie für den Winzer einen willkommenen Zusatzerwerb bedeuten. Oliven eignen sich in südlichen Ländern dafür besonders gut. So vermarkten Weingüter wie San Vito und Salustri in der Toskana, Vale de Camelos in Portugal oder Osoti und Pago Casa Gran in Spanien neben Wein auch ihr eigenes Premium-Olivenöl. Winzer Carlos Laso von Pago Casa Gran im Hinterland von Valencia hat vor ein paar Jahren zusätzlich Granatäpfel angepflanzt, aus denen er jetzt erstmals eine kleine Menge Granatapfelwein produziert.

Stabileres Ökosystem

Duftende Rosmarin - sträucher in den Reben von Osoti
Duftende Rosmarin – sträucher in den Reben von Osoti

Sekundärkulturen sind nebst einer vielfältigen Bodenbegrünung, ökologischen Ausgleichsflächen, Trockensteinmauern sowie Holz und Steinhaufen wichtige Elemente, um eine Monokultur, wie sie auch ein Rebberg darstellt, aufzubrechen und das Ökosystem vielfältig und stabiler zu machen. Nutzpflanzen wie Oliven, Mandeln, Früchte, Gemüse, Beeren und Aromakräuter locken Insekten und Mikroorganismen an, die als Gegenspieler zu schädlichen Insekten und Pilzen wirken. Es ist deshalb unverständlich und aus ökologischer Sicht eine Katastrophe, dass die EU-Subventionspraxis noch immer Winzer mit Mischkulturen bestraft. Stattdessen gibt es Investitionsbeiträge für die Installation von bewässerten und intensiv bewirtschafteten Drahtbau-Rebanlagen.

Glyphosat: Gefahr für Leben und Biodiversität

Wer die üppig begrünten Weinberge der Delinat-Winzer mit bunten Wildblumen, duftenden Aromakräutern, angrenzenden Büschen, Hecken und Bäumen kennt, dem blutet das Herz, wenn er andernorts auf öde Monokulturen mit verbrannten braunen Streifen entlang der Rebzeilen stösst. Den Tod der Pflanzen führt in der Regel das Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat herbei, das der US-Chemieriese Monsanto unter der Bezeichnung «Roundup» weltbekannt gemacht hat. In unzähligen konventionell bewirtschafteten Weinbergen wird damit «Unkraut» entfernt und der Unterstockbereich chemisch «sauber» gehalten.

konventioneller Rebberg
Ein konventionell bewirtschafteter Rebberg an der Mosel: Das exzessive Spritzen von Unkrautvertilgungsmitteln wie Glyphosat zerstört jegliche Biodiversität.

Langfristig vernichtet dieses Gift alles Leben im Weinberg (und natürlich auch in vielen anderen landwirtschaftlichen Kulturen). Glyphosat ist quasi der schleichende Tod der Biodiversität. Aber nicht nur das: In einem kürzlich erschienen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO wird das weltweit am häufigsten verwendete Herbizid ausserdem als «wahrscheinlich krebserregend» bewertet. Das hat nun Greenpeace Schweiz, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz sowie die Stiftung für Konsumentenschutz bewogen, eine Petition: Glyphosat verbieten – jetzt! zu lancieren, mit welcher ein sofortiges Verbot von Glyphosat gefordert wird.

Delinat Weinberg
Der biologische Anbau nach den Delinat-Richtlinien fördert die Biodiversiät und sorgt für ein stabiles, sich selbst regulierendes Ökosystem im Weinberg.

Im biologischen Anbau sind Glyphosat und andere chemisch-synthetische Mittel tabu. Doch diese Flächen machen immer noch weniger als 10% von Europas Landwirtschaft aus. Und leider noch viel kleiner sind jene Flächen, auf denen Biodiversität aktiv gefördert wird, so wie auf Delinat-Weinbergen.

Helfen Sie mit, den Einsatz von Glyphosat zu stoppen und unterzeichnen Sie die Petition von Greenpeace Schweiz.

Danke für 100 Biodiversitäts-Feste

Am Freitag, den 22. Mai 2015, haben Kundinnen und Kunden ein starkes Zeichen für die Biodiversität gesetzt: An 100 Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz feierten über 2’000 Menschen am Internationalen Tag der Biodiversität die Artenvielfalt. Der von der UN initiierte Aktionstag wurde so zum Delinat-Tag der Biodiversität!

100 Feste für die Biodiversität
100 Feste für die Biodiversität

Vom Tessin bis an die Ostsee, von der französischen bis zur polnischen Grenze (siehe Karte) wurde kreativ und engagiert gefeiert: Meist draussen in der Natur, auf einer Wildblumenwiese oder im Garten. Bei manchen Festen musste mit angepackt werden, etwa bei der Renaturierung eines Wildbaches oder beim Aussäen von Frühlingsblumen. Ein Café zeigte sein «Urban Gardening»-Projekt, und in einem Atelier ging es um die Frage: «Geschmack oder Kunst?! Was wird gefeiert?» Ein Happening mit grünen Tischdecken und grüner Kleidung wurde inszeniert, und sogar in einem Fledermaushaus – dort wird die seltenste Fledermausart Deutschlands gehütet – wurde für Biodiversität und Artenvielfalt gefeiert.

Die meisten Feste jedoch fanden im privaten Rahmen statt. Das Gesprächsthema ergab sich meist von selbst, Kundinnen und Kunden tischten frühlingshafte Leckereien auf und die speziell für diesen Tag kreierten Biodiversitätsweine von Massimo Maggio und Albet i Noya lieferten gute Argumente: Wein aus Biodiversität schmeckt besser!

Wir danken allen, die mitgemacht haben, ganz herzlich – und kündigen schon den nächsten Termin an: Am 22. Mai 2016 werden wir wieder zur Aktion für die Biodiversität aufrufen. Details folgen im nächsten Frühjahr…

 

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