Weinversand im Wandel

Im Laufe der 38 Delinat-Jahre wurde unser Lager- und Versandsystem viele Male neu erfunden. Anfangs war es das schnelle Wachstum, das unser Warenlager immer wieder aus den Nähten platzen liess. Später waren es vor allem neu angebotene Dienste und das Aufkommen des Internets, das unser Versandsystem beeinflusst hat. Es wurde schneller und sparsamer. Auch hat der Erfolg des DegustierService zu immer effizienteren Prozessen und Kostenreduktion geführt, so dass wir schliesslich eine portofreie Sendung anbieten konnten.

Das ist die einfachste Art, Weinflaschen zu transportieren: 600 bis 700 Flaschen passen auf eine Palette. Die Trennkartons werden im Anschluss zu wertvollem Stopfmaterial aufbereitet.

Das Internet beflügelt den Versandhandel und die Zustelldienste können mit ihren automatisierten Verteilzentren heute bessere Lösungen und Preise anbieten, als je zuvor. Diese Entwicklung hat allerdings nicht nur positive Seiten. Eine Herausforderung ist, dass die Bruchgefahr durch die Förderbänder und Sortieranlagen deutlich gestiegen ist. Weinflaschen können in normalen Kartons, wie sie die Winzer verwenden, kaum noch verschickt werden. In der Schweiz bietet die Post mit «VinoLog» einen Dienst an, bei dem die Pakete von Hand sortiert werden, so dass auf dickere Kartons verzichtet werden kann. In Deutschland kann Hermes ähnliches leisten. Allerdings haben beide Dienste auch Nachteile, z.B. sind sie relativ langsam, wenig flexibel und teuer. Ausserdem fehlen Alternativen – bei Engpässen oder Problemen können wir nicht ausweichen, ohne die Sendungen in posttaugliche, schwere Kartons umzupacken und dabei Unmengen von Karton-Müll zu produzieren, weil die Winzer-Kartons entsorgt werden müssen.

Seit zwanzig Jahren bewirtschaften externe Dienstleister das Delinat-Lager. Via Schnittstellen werden die Daten für die Versandaufträge übertragen. Diese Systeme waren früher ganz praktisch, weil sie skalierbar waren. Mit steigenden Anforderungen stossen sie aber immer mehr an ihre Grenzen und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, Anpassungen zu machen. Wir haben daher beschlossen, 2019 die Sache wieder selbst in die Hand zu nehmen. Mit dem Ziel, einen zuverlässigen und schnellen Lieferdienst zu gewährleisten, vor allem aber einen ökologisch vorbildlichen.

Ein Ausblick

Unser Ziel ist kein geringeres, als Weinflaschen sicher, schnell und ohne Verpackungsabfall in ganz Europa auszuliefern. Mit jedem ökologisch und sozial vertretbaren Paketdienst, mit und ohne Förderbänder. Mit Auslieferung nach Hause, an Packautomaten oder Abholstationen.

Ohne Abfall – wie soll das gehen? Es braucht natürlich nach wie vor ein Gebinde. Und Karton aus Recycling-Papier ist aus unserer Sicht nach wie vor die ideale Verpackung. Anstelle aber auf möglichst leichte Einweg-Kartons zu setzen, und damit Bruch zu riskieren, machen wir das Gegenteil: Unsere neuen Versandkartons werden stärker als die bisherigen sein, so dass sie jede Art von Transport überstehen und die Weinflaschen perfekt schützen. Sie werden so gut sein, dass sie im Durchschnitt ein halbes Dutzend Mal auf die Reise geschickt werden können.

Eine Variante der Rollwagen, in denen die leeren Kartons gesammelt werden. Sie sind zusammenlegbar und nehmen 40 bis 100 Leerkartons auf, je nach Grösse. Gesammelt werden ausser den kleinen DegustierService-Kartons auch die ab Januar 2019 genutzten hochwerting 6er, 9er und 12-Kartons.

Das bedeutet aber, dass die Kartons irgendwie zu uns zurück finden müssen. Dies soll auf zwei Wegen möglich werden: In Städten und Agglomerationen wollen wir 2019 Sammelstellen einrichten und mehrmals pro Jahr Sammelwochen durchführen. Für jede Region wird es einen Sammelkalender geben und Delinat-Kunden können sich per Mail oder SMS daran erinnern lassen. Für Leute auf dem Land wird es die Möglichkeit geben, die Kartons in einem Sammelbehälter auf unsere Kosten zurückschicken zu können.

Ab Januar 2019 wird ein neues Team von etwa 10 Delinat-Angestellten unser modern eingerichtetes Lager in Weil am Rhein bewirtschaften und die Pakete packen. Die Logistik-Leiterin ist eingestellt, weitere Stellen haben wir soeben ausgeschrieben. Die Stellenbeschreibungen finden Sie hier.

Karton-Sammelstellen

In Städten und Agglomerationen suchen wir an guter Verkehrslage Standplätze für Rollcontainer zum Sammeln von leeren Kartons. Die Rollwagen müssen jeweils alle drei Monate für eine Woche von Delinat-Kunden zugänglich sein, um die leeren Kartons darin zu verstauen. Die Rollbehälter haben eine Grundfläche von etwa 1,4 x 1,0 m und eine Höhe von etwa 2 m. Die Platzierung muss vor Niederschlägen und Sturm geschützt sein. Falls Sie selbst einen passenden Unterstand haben, den Sie vier Mal jährlich für eine Woche zur Verfügung stellen können, dann melden Sie sich bitte hier. Die «Miete» für den Standplatz wird mit einem Einkaufsgutschein honoriert. Beim Abholen wird der volle Rollbehälter jeweils durch einen leeren ersetzt, der sich zusammengeklappt auf kleinstem Raum aufbewahren lässt, bis er drei Monate später zum Einsatz kommt.

Die nachhaltigste Art, Wein zu kaufen

Im Weinbau ist die Delinat-Methode nicht nur zu einem Begriff, sondern auch zum Vorbild für viele Winzer geworden. Einzigartig ist die zwingende Verknüpfung von Biodiversität mit Qualität und wirtschaftlichem Erfolg. Dass bei grosser Vielfalt die Gefahr vor Schädlingen und Epidemien geringer ist als in tristen Monokulturen, konnte hinreichend bewiesen werden. Und dass es sich auch wirtschaftlich lohnt, können 100 Winzerfamilien bezeugen, die seit Jahren nach der Delinat-Methode arbeiten. Auch aus ökologischer Sicht gibt es keine bessere Alternative.

Vier solcher Elektro-Lieferwagen sind rund um die Weindepots in der Schweiz im Einsatz. Den Strom produziert Delinat mit einer 530 kW-PV-Anlage – mehr als ausreichend für Fahrzeuge, Büro und Lager.

Es wäre zu kurz gedacht, wenn sich die Nachhaltigkeit lediglich auf den Weinbau beschränken würde. Auch der Transport der Flaschen zum Weinfreund gehört in eine ganzheitliche Sichtweise. So sollten die Transportstrecken möglichst kurz gehalten und die Fahrzeuge möglichst schadstoffarm und ausgelastet fahren. Bei langen Strecken setzen wir nach wie vor auf die Bahn, die eine deutlich bessere Ökobilanz als der Diesel-LKW aufweist. Auch auf dem Weg zum Verbraucher setzen wir auf die kürzesten und effektivsten Transporte. In der Schweiz rollen bereits vier eigene Elektro-Lieferwagen und einige Paketdienste sind auch schon elektrisch unterwegs. Noch aber gibt es auch bei Delinat Verbesserungspotenzial.

Die Rollcontainer mit Leerkartons werden ab 2020 elektrisch zurück ins Delinat-Lager bei Basel transportiert. Die Ökobilanz bei Wiederverwendung der Kartons ist an sich schon deutlich besser – mit Elektrifizierung des Transports nimmt der Effekt noch weiter zu.

Zum Beispiel LKW: Für dieselbe Strecke, die heute 100 Liter Diesel verpufft, benötigt ein elektrisch betriebenes Fahrzeug lediglich das Energie-Äquivalent von 20 Liter. Das ist sogar sparsamer als die Bahn, die allein zum Unterhalt der Infrastruktur viel Energie verbraucht.

Wahrscheinlich kann Delinat heute schon die beste Transport-Ökobilanz im Weinhandel vorweisen. Doch mit der neuen abfallfreien Auslieferung und der Optimierung auf der Strasse wird sich diese ab 2019 noch deutlich verbessern. So bald die Änderungen umgesetzt sind, werden wir den ökologischen Fussabdruck von neutraler Stelle erneut bilanzieren lassen.

 

Ein heisser Tipp

Tee ist ein Kunstwerk
und braucht eines Meisters Hand,
um seine edelsten Eigenschaften zu offenbaren.

Was der japanische Kunstwissenschaftler und Autor Okakura Kakuzō über den Tee sagte, gilt auch für den Wein. Beide, Tee und Wein, haben ihre Wurzeln in Jahrtausende alten Kulturen, und beide haben ihrerseits wieder diese Kulturen beeinflusst. Sie haben Rituale begründet. Sie haben Philosophen, Schriftstellerinnen und Köche beflügelt. Sie versprechen höchsten Genuss. Im letzten Jahrhundert haben beide die Grenzen ihrer Kultur, der asiatischen und der europäischen, gesprengt. Heute machen Tee und Wein rund um den Erdball die Menschen glücklich.


Für die Teekampagne und für Delinat gehören zu diesem Glück auch Ökologie und Fairness in den Verhandlungen mit den Produzenten. Als Kunde oder Kundin wissen Sie, wie Delinat diese Werte umsetzt. Die Teekampagne tut dies auf ihre Art, nicht minder entschlossen und erfolgreich und setzt in ihrem Bereich ökologische und soziale Standards.

Kratzer im schönen Bild

Aus den grossen Teeregionen der Welt, aus Darjeeling oder Assam zum Beispiel, erreichen uns wunderschöne Bilder von Frauen, die in ihren farbigen Gewändern in einer immergrünen Hügellandschaft stehen und sorgfältig die feinen Blätter und Knospen pflücken, die einen guten Tee ausmachen. Ein genauer Blick auf die Welt des Tees zeigt allerdings, dass diese Idylle bedroht ist.

Nur gerade 10% der oft happigen Endverkaufspreise für guten Tee kommen bei den Produzenten an. Der Rest versickert in den vielen Stufen des Zwischenhandels. Der Preisdruck führt zu einer Übernutzung der Teegärten. Monokultur, Agrochemie und unsachgemässe Bearbeitung verhärten die Böden. In den oft steilen Hügelflanken der Teegärten kommt es zu kleinen und grossen Erdrutschen. Ausserdem versuchen viele Produzenten, den Preisdruck nach unten – zu den Pflückerinnen – weiterzugeben. Im Wintersemester 1985/86 gründete Professor Günter Faltin zusammen mit einigen Studenten ein Unternehmen, dem sie den kämpferisch anmutenden Namen ‚Teekampagne‘ gaben. Mit einer dreifachen Win-Strategie wollten sie die Bedürfnisse der Konsumenten und der Produzenten zusammenbringen und gleichzeitig die Natur schonen.

Motto für die Teekampagne ist eine Weisheit Leonardo da Vincis – die ebenso gut im Buch des Lao Tse stehen könnte: «In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung.» Diese Einfachheit setzt die Teekampagne in allen Bereichen des Teehandels um und fördert damit Qualität, Ökologie und Fairness.

Um die Qualität zu garantieren, bezieht die Teekampagne ihre Tees aus den besten Anbaugebieten der Welt, aus dem Darjeeling, (der Champagne des Teeanbaus) und aus Assam, das bekannt ist für seine kräftigen, oft malzig schmeckenden Tees. Die Spitzenernten werden im Frühling (First Flush: ein leichter, blumiger Schwarztee) und im Sommer (Second Flush: ein kräftiger, vollaromatischer Schwarztee) eingebracht. Alle Tees der Teekampagne weisen die Blattgradierung FTGFOP1 auf, Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe. Was wie der Code eines Geheimbundes tönt, bezeichnet die Tatsache, dass der Tee dieser Qualitätsstufe aus unzerkleinerten, fein strukturierten Blättern und Blattspitzen besteht, die in reiner Handarbeit gepflückt wurden und sich durch exquisiten Geschmack auszeichnen. Jeder Tee wird auf Pestizidrückstände untersucht. Es werden nur reine Tees verkauft, deren Herkunft bis zu den einzelnen Produzenten zurückverfolgt werden kann. Sämtliche Informationen sind auf der Verpackung und der Webseite ersichtlich.

Die Ökologie war von Anfang an ein wichtiges Anliegen der Teekampagne. Es werden nur Produzenten ausgewählt, die für ihre Pflanzungen eine überdurchschnittlich gute Ökobilanz nachweisen können. Heute stammen alle Tees der Teekampagne aus biologischem Anbau. In Darjeeling führt der WWF-India zum Schutz gegen Bodenerosion ein Aufforstungsprogramm durch, das ausschließlich von der Teekampagne finanziert wird.

Fairness heisst für die Teekampagne, dass sie den Produzenten Preise bezahlt, die über dem Weltmarktpreis liegen. Bei der Teekampagne erhalten die Produzenten über 50% des Endverkaufspreises. Weil die Teepflückerinnen gewerkschaftlich gut organisiert sind, ist die Arbeit in den Teegärten besser bezahlt als in anderen landwirtschaftlichen Branchen. Die Familien wohnen in Häusern, die ihnen von den Produzenten zur Verfügung gestellt werden, und können in den zugehörigen Gärten Nahrungsmittel für die Selbstversorgung anbauen. Darüber hinaus beteiligt sich die Teekampagne finanziell an Einrichtungen wie Schulen oder Energieversorgungen, die allen Menschen einer Region zu Gute kommen.

Wer bezahlt?

Qualität, Ökologie und Fairness wollen finanziert sein und oft genug schlägt sich das in massiv erhöhten Konsumentenpreisen nieder. Nicht so bei der Teekampagne, wo von Anfang an scharf kalkulierende Ökonomen mit von der Partie waren. Sie haben Da Vincis Losung von der Einfachheit und der Vollendung auch auf die Geschäftsstruktur der Teekampagne übertragen. Die Tees werden direkt bei den Produzenten und in möglichst grossen Mengen eingekauft, und sie werden den Konsumenten nicht in winzigen Mengen weitergegeben, sondern in Grosspackungen von zumeist 1000 und 500 Gramm. Weil damit wenig Verpackungsmaterial anfällt, schonen die Grosspackungen nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Besonders verblüffend und für den Erfolg entscheidend ist die radikale Beschränkung auf ein kleines Angebot. Die Teekampagne begann mit einem einzigen Spitzentee aus Darjeeling, und auch heute finden sich in ihrem Webshop nur gerade 10 (zehn!) Teesorten: 6 Schwarztees, 2 Grüntees und ein Earl Grey aus Darjeeling sowie ein Schwarztee aus Assam.

Der Erfolg der Teekampagne ist nicht nur der Erfolg für eine neue Geschäftsidee. Er zeigt auch, dass immer mehr Kundinnen und Kunden über den Rand der Teetasse – oder des Weinglases – hinausschauen. Sie wollen nicht nur guten Tee und guten Wein trinken, sie wollen den Ressourcen dieser Welt Sorge tragen. Ausserdem sollen die Arbeiterinnen und Arbeiter, die ihnen den Genuss ermöglichen, überdurchschnittlich gut bezahlt werden. Kurz: Genuss soll nicht auf Kosten der Natur oder der Arbeitskräfte gehen.

Für Kundinnen und Kunden in der Schweiz hat die Teekampagne kürzlich einen eigenen Webshop eröffnet, und das ist auch der äussere Anlass, warum ich Ihnen die Teekampagne empfehle. Ich tue das mit Überzeugung. Wie Delinat zeigt auch die Teekampagne, dass ökologische und faire Landwirtschaft möglich ist und dass sich damit auch Geld verdienen lässt. Doch wenn wir Natur und Mensch, Produktion und Konsum zusammenbringen wollen, müssen wir eine gewisse Grösse haben. Und wir müssen viele sein. Die Teekampagne ist eine der vielen Initiativen für eine bessere Welt. Deshalb: Suchen Sie sich einen Tee auf www.teekampagne.ch (zur deutschen Seite) aus, der zu Ihnen passt! Meine Frau und ich haben es schon getan.

PS. Für Erstbesteller in der Schweiz hält die Teekampagne ein besonderes Probier-Angebot bereit – bitte klicken Sie einfach hier.

Tesla & Co: gratis Tanken bei Delinat

Benzin- und Dieselmotoren verschwenden vier Fünftel der Energie als Wärme und stossen Unmengen an Treibhausgasen aus. Wirkungslos für den Antrieb und äusserst schädlich fürs Klima. Es ist unglaublich, dass die Autoindustrie auch nach einem Jahrhundert Forschung noch in diesem Dilemma steckt.

Trotz Schnee und Eis: Viele Tesla-Fahrer nutzen das Weindepot St. Gallen am letzten Samstag als Treffpunkt und testeten die neue Ladestation.

Doch es gibt Alternativen – verheissungsvolle Innovationen nehmen an Fahrt auf. Alle wichtigen Automarken bieten inzwischen auch elektrisch betriebene Modelle an. Die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Der Bewegung hat insbesondere ein Pionier auf die Beine geholfen: Elon Musk hat mit seinem Tesla die Autoindustrie in Angst und Schrecken versetzt. Er war zwar nicht der erste, der Elektroautos baut, aber der einzige, der dies kompromisslos, klug und unglaublich dynamisch tut. Sein Erfolg kann sich sehen lassen: Allein die Tatsache, dass sich eine halbe Million Käufer finden, die bereit sind, 1’000 Dollar für einen Wagen anzuzahlen, den noch niemand gesehen hat und von dem niemand weiss, ob er je geliefert wird.

Tesla-Infostand im Weindepot Olten

Gratis Tanken in den Weindepots

Delinat fördert die Elektromobilität schon seit Jahren mit eigenen Elektro-Lieferwagen. Und nun auch mit Ladestationen für Tesla und andere Stromer: An unseren Weindepots in Basel, Olten und St. Gallen können Delinat-Kundinnen und -Kunden jetzt gratis tanken.

Für viele Kundinnen und Kunden wars ein Erlebnis: Probefahrt im Tesla

Tesla-Fahrer treffen sich bei Wein und Häppchen

Zur Eröffnung der Ladestationen am letzten Samstag gab es nicht nur feine Weine aus reicher Natur und leckere Häppchen – Kundinnen und Kunden konnten sich auch zur Probefahrt mit einem Tesla anmelden. Das Angebot wurde begeistert genutzt. Viele Weinliebhaber wollten sich selbst davon überzeugen, dass man auch bei einem Elektroauto weder auf Komfort noch auf Leistung verzichten muss. Vor allem in St. Gallen liessen sich einige Tesla-Besitzer es sich nicht nehmen, die neue Ladestation in Augenschein zu nehmen: Auf dem Parkplatz vor dem Weindepot waren zeitweise bis zu zehn Fahrzeuge des Elektroauto-Pioniers zu sehen.

Übrigens: Den Strom für die Ladestationen produziert Delinat mit der eigenen Sonnenstrom-Anlage. 530 Kilowatt erzeugen jedes Jahr über 500 Megawattstunden Strom, der für 130 Haushalte reicht oder 60 Elektroautos jedes Jahr ein Mal um die Erde fahren liesse. Wie die Delinat-Richtlinien erneuerbare Energien auch auf den Weingütern fördern, lesen Sie in diesem Artikel: Traktoren unter Strom.

Premiere: Sommerfest im Weindepot Bern

Zum ersten Mal konnten wir am letzten Wochenende zum Sommerfest im Delinat-Weindepot Bern einladen. Um es vorweg zu nehmen: Das Fest wurde ein Riesenerfolg! Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes überwältigt, wie viele Kundinnen und Kunden den Weg ins Weindepot gefunden hatten, degustierten, diskutierten und sich an den vorbereiteten Köstlichkeiten erfreuten.

Sommerfest im Weindepot Bern
Gut besucht: Sommerfest im Weindepot Bern.

Die Attraktion war unser Aromaparcours: An 8 Stationen mussten Aromen erschnüffelt werden, die im Wein vorkommen. So manche «Supernase» lag da auch mal daneben… Viele Kundinnen und Kunden hatten aber doch den richtigen Riecher – gut, denn es gab attraktive Preise zu gewinnen. Der Hauptgewinner konnte sich über einen Gutschein für den Kurs «Wein & Käse» für 2 Personen freuen, der zweite wird bald eine Magnumflasche Reserva Marti geniessen können – herzlichen Glückwunsch! Auch wenn es noch einige weitere Preise zu gewinnen gab, stand doch der Spass im Vordergrund.

Aromaparcours
Viele Kundinnen und Kunden nutzen die Gelegenheit, ihre Nase zu überprüfen – und attraktive Preise zu gewinnen.

Natürlich boten wir die beliebtesten Sommerweine zur Degustation an. Wenig überraschend war, dass der Vinya Laia einmal mehr zu den Favoriten zählte. Auch der Weisswein Macabeu & Rion von Albet i Noya begeisterte. Besonders freute mich auch, dass einige Kunden den Zweigelt vom Holzfass von Sepp Moser zum Sieger erklärten – ein weniger bekannter Delinat-Wein, der sich die Aufmerksamkeit redlich verdient hat!

Auch die Olivenöl-Degustation war beliebt – Favoriten hier waren das griechische Jefira– und das sizilianische Bonarossa-Öl. Ein schmackhaftes italienisches Buffet und eine Sirup- und Limonadenbar für die kleineren Gäste rundeten das Angebot ab. Um 16.30 Uhr verliessen die letzten Kunden das Weindepot – und hinterliessen zwei müde, aber glückliche Delinat-Mitarbeiter.

Tipp für Kundinnen und Kunden im Raum Basel, Olten oder St. Gallen: Am Samstag, dem 20. August feiern wir in den dortigen Weindepots Sommerfeste. Weitere Infos erhalten Sie im Newsletter.

Gewinnen Sie ein exklusives Wochenende in Barcelona

Das preisgekrönte katalanische Restaurant «El Celler de Can Roca» in Girona nennt nicht nur drei Sterne im Guide Michelin sein eigen, es gilt auch als eines der weltbesten Restaurants der Welt. Schon seit 30 Jahren führen drei Brüder das Restaurant: Joan wirkt als Chef de Cuisine, Jordi wurde 2015 als bester Pâtissier der Welt ausgezeichnet und Josep sorgt als Sommelier für Harmonie und Spannung zwischen Weinen und Speisen. 30 Köche sorgen für das Wohl der 45 Gäste.

Auch optisch ein Genuss: das Celler de Can Roca
Auch optisch ein Genuss: El Celler de Can Roca

Sommelier Josep Roca setzt nicht aus Zufall auf Weine von Albet i Noya – im Can Roca ist nur das Beste gut genug. Darum werden alle Gäste mit einem Glas Schaumwein von Albet i Noya begrüsst. Seit Jahren ist der Ökopionier aus Katalonien Hoflieferant bei den Roca-Brüdern (wir berichteten). So konnte Albet einen der raren und stets ausgebuchten Tische reservieren – einen Tisch für Sie mit Ihrer Begleitung!

Ein Tisch im Can Roca und ein Besuch bei Albet i Noya – für Sie?

Diesen exklusiven Restaurantbesuch verlosen wir einmal für 2 Personen! Dem glücklichen Gewinner offerieren wir zusätzlich die Anreise und ein Rahmenprogramm mit einem Besuch auf dem Weingut Albet i Noya. Unten finden Sie das detaillierte Reiseprogramm, das Delinat-Reiseleiter und Genussexperte Martin Schäppi in bewährter Manier sorgfältig ausgearbeitet hat.

Befragen Sie also gleich Ihren Terminkalender: Können Sie sich vom 9. bis 11. Juni 2016 frei machen – und Ihre Begleitperson ebenfalls? Dann beantworten Sie diese Frage –  und hoffen Sie aufs Losglück!

Der bei Delinat-Kundinnen und -Kunden beliebteste Schäumer von Albet i Noya wird aus drei typischen katalanischen Rebsorten gekeltert. Welche Rebsorten sind das?

(Ein Tipp: Mit Hilfe der Weinsuche im Webshop kommen Sie schnell zur Lösung!)

Senden Sie ein Email mit Betreff «Can Roca» an can-roca@delinat.com. Geben Sie bis spätestens 8. Mai die korrekte Antwort und für die Reise bitte Ihre Kontaktdaten und die Ihrer Begleitung an:  vollständige Namen, Adressen, Telefon und Geburtsdaten. Ihre Daten werden nur für diese Verlosung verwendet und danach gelöscht. Die Gewinner werden am 9. Mai 2016 gezogen und hier veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen:

  • Sie haben das 18. Lebensjahr vollendet.
  • Sie garantieren, dass Sie und Ihre Begleitung sich vom 9. bis zum 11. Juni 2016 Zeit nehmen können und die Reise antreten werden, falls Sie ausgelost werden.
  • Eine Auszahlung des Reisewertes ist nicht möglich.
  • Alle richtigen Antworten, die bis einschliesslich 8. Mai 2016 eingehen, nehmen an der Verlosung teil.
  • Wir können nur Einsendungen mit vollständigen Kontaktdaten berücksichtigen, da wir direkt nach der Verlosung  Hotels und Flüge buchen müssen.
  • Der Gewinner wird per Email benachrichtigt und hier auf dem Blog bekannt gegeben.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Für die Vorfreude: Ihr Reiseprogramm

Donnerstag, 9. Juni 2016:

  • Direktflug ab dem nächstliegenden Flughafen nach Barcelona Zugfahrt nach Barcelona
  • Transfer in Ihr Hotel in Girona, rund 130 km östlich von Barcelona (Fahrzeit ca. 1h 30 min), Zimmerbezug
  • Ab 21 Uhr geniessen Sie ein Degustations-Menü der Superlative im Restaurant Can Roca – für diesen Abend füllen wir EUR 500 in Ihre Reisekasse
  • Übernachtung mit Frühstück

Freitag, 10. Juni 2016

  • Transfer zum Weingut Albet i Noya, rund 50 km westlich von Barcelona (Fahrzeit ca. 1h 50m)
  • Sie besuchen das Weingut Albet i Noya und lernen den wohl erfolgreichsten Biowinzer Spaniens kennen. Vor Ort erfahren Sie, was einen Weinberg mit schönster Biodiversität ausmacht.
  • Transfer in Ihr Hotel in der Innenstadt Barcelona (Fahrzeit ca. 1h)
  • Sie logieren so zentral, dass Sie die Stadt zu Fuss erkunden können.
  • Abends schlendern Sie mit dem deutschsprachigen Gastro-Journalist Dirk Engelhardt (oder einem Mitarbeitenden aus seinem Team) durch 5 Restaurants und geniessen so etappenweise ein ausgedehntes Abendessen in 5 Akten. Natürlich erhaschen Sie dazwischen auch Blicke auf die Sehenswürdigkeiten von Barcelona.
  • Übernachtung mit Frühstück.

Samstag, 11. Juni 2016

  • Zeit für Ihre individuellen Barcelona-Entdeckungen
  • Rückreise – oder Ihre individuelle Verlängerung auf Ihre Kosten.

Update: Der Gewinner steht fest!

Das exklusive Wochenende in Barcelona mit einem Essen im «El Celler de Can Roca» und einem Besuch bei Albet i Noya ist wohl für viele Kundinnen und Kunden ein Traumausflug: Es sind fast 2’000 Einsendungen auf unsere Verlosung eingegangen!

Auch der gesuchte Schaumwein von Albet i Noya war noch beliebter als gedacht: Scheinbar haben alle Verlosungsteilnehmer gleich ein paar Flaschen vom «Espriu» bestellt – und schnell war der begehrte Tropfen ausverkauft. Die Antwort auf die Gewinnfrage wurde so etwas schwieriger und erforderte genaues Recherchieren – oder eine Flasche «Espriu» im Keller!

Die meisten Kundinnen und Kunden kamen dann auch auf die korrekte Antwort. Die gesuchten Rebsorten sind:
Macabeu, Parellada und Xarel.lo
(Im aktuell verfügbaren Albet-Schaumwein «Saltiró» ist auch etwas Chardonnay enthalten. Um die Gewinnchancen gerecht zu verteilen, haben wir auch diese – eigentlich nicht ganz korrekte – Antwort zugelassen.)

So konnten wir die Glücksfee (einen Zufallsgenerator) aus fast allen Einsendungen ziehen lassen. Der Gewinner ist Markus Zimmermann aus Ringgenberg – mit einer korrekten Antwort. Herzlichen Glückwunsch!

Biodiversitätswettbewerb: Eine Siegerin für zwei Etiketten

Die Entwürfe von Judith Schönenberger aus Bern werden die Delinat-Biodiversitätsweine 2015 zieren. Ihre beiden Aquarellmalereien, die Biodiversität in Form von abstrahierten Trauben zeigen, sind als Sieger aus dem Gestaltungswettbewerb hervorgegangen. Sowohl ihr Etikettenvorschlag für den Rotwein wie auch jener für den Weisswein kamen bei den Delinat-Kunden am besten an: In einer Onlineabstimmung, bei der pro Weinsorte je 11 Finalisten zur Wahl standen, entfielen je 22 Prozent der insgesamt rund 3000 Stimmen auf die Werke von Judith Schönenberger. So viel Zuspruch erhielt kein anderer Vorschlag.

Judith Schönenberger, Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Weinliebhaberin aus Bern, hat guten Grund zum Anstossen.
Judith Schönenberger, Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Weinliebhaberin aus Bern, hat guten Grund zum Anstossen.

«Ich habe niemandem erzählt, dass ich mitgemacht habe. Dass ich jetzt gewonnen habe, freut mich natürlich extrem», sagt die Weinliebhaberin und langjährige Delinat-Kundin. Ganz überraschend kam dieser Sieg für sie aber nicht. «Ich habe die Abstimmung auf der Delinat-Homepage mitverfolgt und aufgrund der vielen positiven Kommentare zu meinen Vorschlägen gemerkt, dass ich gut im Rennen bin. Dass es gleich für den Rot- und den Weisswein zum Sieg reichen würde, hätte ich aber nicht gedacht.»

Passend für den weissen Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in kühlen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Weissweintraube.
Passend für den weissen Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in kühlen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Weissweintraube.

Als Siegerpreis winken Judith Schönenberger im Verlauf des nächsten Jahres je 60 Flaschen vom roten und weissen Biodiversitätswein 2015, der ihr Etikett tragen wird. Aber auch die andern Finalisten gehen nicht leer aus: Sie werden mit je sechs Flaschen Biodiversitätswein belohnt. Die Weine kommen von den Delinat-Biodiversitätswinzern des Jahres 2015. Wer das ist, wird erst kurz vor dem 22. Mai 2015, dem Internationalen Tag der Biodiversität, verraten.

Rotwein-Etikette
Passend für den roten Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in warmen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Rotweintraube.

 

Die Beteiligung unserer Kundinnen und Kunden an diesem Gestaltungswettbewerb war überwältigend. Nachdem bis Mitte Oktober rund 250 Gestaltungsvorschläge eingegangen waren, hatte eine interne Jury die schwierige Aufgabe, in den Sparten Rotwein und Weisswein je zehn Entwürfe für das Finale auszuwählen. Während rund 10 Tagen ging dann die finale Onlineabstimmung mit rund 3000 abgegebenen Stimmen und über 100 Kommentaren zu den einzelnen Entwürfen über die Bühne. Vielen Dank an alle, die sich in irgendeiner Form am Wettbewerb beteiligt und damit ihre Sensibilität für eine Natur mit reicher Biodiversität zum Ausdruck gebracht haben.

Wählen Sie das Etikett für den Biodiversitätswein 2015!

Biodiversität regt die Phantasie an und beflügelt die Kreativität. Wie sonst ist erklärbar, dass sich über 100 Kundinnen und Kunden mit rund 250 Vorschlägen an unserem Etikettenwettbewerb beteiligt haben? Herzlichen Dank allen, die uns ihre Kunstwerke geschickt haben. Die Ideenvielfalt ist überwältigend und macht jedem Weinberg mit grosser Artenvielfalt alle Ehre.

Eine interne Jury hatte die schwierige Aufgabe, die besten Etikettenentwürfe für einen Rot- und einen Weisswein für das Finale zu selektionieren. Die beiden Entwürfe mit den meisten Publikumsstimmen werden die Biodiversitätsweine 2015 zieren. Die speziellen Tropfen stammen von Delinat-Winzern, die im Rahmen des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2015 zu Biodiversitätswinzern des Jahres gekürt werden. Wer das sein wird, verraten wir erst kurz vor dem 22. Mai.

Hier nun also die Auswahl jener Gestaltungsentwürfe, die es ins Finale geschafft haben. Jetzt liegt es an Ihnen, per Online-Abstimmung bis am 2. November die Sieger zu küren. Ab 6. November erfahren Sie an dieser Stelle, wer gewonnen hat. Den Erstrangierten winken als Preis 60 Flaschen Biodiversitätswein!

Bitte wählen Sie Ihre Favoriten. Klicken Sie auf die Miniaturen, um die Bilder zu vergrössern:

Gestalten Sie eine phantasievolle Weinetikette

Wer als Biodiversitäts-Winzer 2015 ausgezeichnet wird, verraten wir erst kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2015. Bereits jetzt ist Ihre Kreativität gefragt: Wir haben uns entschieden, aus dem Füllhorn von Kundenideen zum Tag der Biodiversität auch diese umzusetzen: Es geht darum, eine Etikette für die von den siegreichen Winzern gekelterten Biodiversitäts-Tropfen zu gestalten. Damit bei der Gestaltung die Biodiversität im Vordergrund bleibt, geschieht dies noch bevor die ausgezeichneten Winzer bekannt sind. Die Delinat-Biodiversitätstropfen 2015 werden in (fast) aller Munde sein: Sie finden nächstes Jahr Eingang in das Rotwein- und das Weissweinpaket des DegustierService.

Beispielhafte Biodiversität auf Château Duvivier
Beispielhafte Biodiversität auf Château Duvivier

Mitmachen ist ganz einfach!

Als Vorlage laden Sie die PDF-Dokumente herunter. Lassen Sie jetzt Ihrer Phantasie freien Lauf und gestalten Sie eine Biodiversitäts-Etikette für einen Rotwein oder einen Weisswein (oder gleich für beide). Schicken Sie uns Ihre Werke in digitaler Form bis zum 19. Oktober 2014. Eine interne Jury trifft eine Vorauswahl. Aus den je 10 besten Vorschlägen für Rot- und Weisswein wählen Delinat-Kunden dann auf unserer Homepage die Gewinner.

Die beste Rotwein-Etikette wird mit 60 Flaschen des roten Biodiversitäts-Weins honoriert, die beste Weisswein-Etikette mit der gleichen Anzahl Flaschen Weisswein. Die übrigen Finalisten erhalten je 6 Flaschen Biodiversitätswein. Ab dem 7. November präsentieren wir auf unserer Homepage die Sieger-Etiketten und die Preisgewinner.
Wir freuen uns auf viele kleine Kunstwerke. Herzlichen Dank fürs Mitmachen.

Und so gehts:

  1. Laden Sie die Vorlagen für die Etiketten hier herunter:
    Etikett Rotwein und Etikett Weisswein
  2. Drucken Sie die Vorlage aus oder gestalten Sie digital am Computer.
  3. Es können nur Vorschläge berücksichtigt werden, die sich genau an die Angaben auf der Vorlage halten. Beachten Sie dabei insbesondere die Aussparungen für Winzer und Weinnamen.
  4. Falls Sie den Ausdruck auf Papier bearbeitet haben, scannen Sie Ihren Entwurf ein.
  5. Schicken Sie Ihr Etikett an biodiversitaet@delinat.com (max. 2 MB, Format JPG oder PDF). Bitte schreiben Sie dazu, ob Ihr Entwurf für die Rot- oder die Weissweinetikette gedacht ist.
  6. Sie können auch mehrere Entwürfe einsenden.

Teilnahmebedingungen:

  • Jede und jeder kann mitmachen, sofern er das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Durch das Einsenden überlassen Sie Delinat das uneingeschränkte Nutzungsrecht an Ihrem Entwurf.
  • Sie garantieren, dass Ihr Entwurf frei ist von Rechten Dritter und dass keine Urheberrechte verletzt wurden.

Grossaufmarsch

60 Winzerinnen und Winzer trafen sich im April 2014 auf dem Weingut Meinklang im Burgenland.
60 Winzerinnen und Winzer trafen sich im April 2014 auf dem Weingut Meinklang im Burgenland.

Delinat ist wohl weltweit das einzige Weinhandelsunternehmen, das für seine Partner-Weingüter Jahr für Jahr nationale oder internationale Winzertreffen in Form mehrtägiger Weiterbildungsseminare durchführt. 1982 fand das erste Treffen mit 12 Teilnehmern von 7 Weingütern (alle Frankreich) statt. Im April 2014 gab es auf dem Weingut der Familie Michlits im Burgenland mit 60 Personen von 40 Weingütern aus ganz Europa eine Rekordbeteiligung. Auf besonderes Interesse stiess das Einführungsreferat von Delinat-Chef Karl Schefer. Er skizzierte Visionen für die Zukunft. Als Pionier sei Delinat viele Jahre Vorreiter im biologischen Weinbau gewesen. Heute sei Bio überall, allerdings in sehr unterschiedlichen Qualitäten. Deshalb sei Bio alleine für Delinat nicht mehr genug. «Unser zentrales Thema ist die Biodiversität», sagte der Delinat-Chef und legte dar, was er von den Partnerweingütern inskünftig erwartet und wie die Gegenleistungen von Delinat aussehen (siehe Interview mit Karl Schefer).

Angela Michlits lässt Biowinzer aus ganz Europa Jungweine aus dem Meinklang-Keller verkosten.
Angela Michlits lässt Biowinzer aus ganz Europa Jungweine aus dem Meinklang-Keller verkosten.

Karl Schefer informierte die Winzer auch kurz über die Trennung vom Delinat-Institut und dankte Hans-Peter Schmidt für seine geleistete Forschungs- und Beratungsarbeit. Unter der Ägide der Winzerberater Rolf Kaufmann und Daniel Wyss soll unter der neuen Bezeichnung Delinat-Consulting weiterhin intensiv in Forschung und Beratung investiert werden. Die beiden haben das diesjährige Winzertreffen mit grossem Aufwand und viel Elan organisiert. Im Zentrum der Weiterbildung standen das Thema Flotation (ein einfaches, rasches und energieeffizientes Verfahren zur Vorklärung von Traubenmost) sowie die Änderungen der Richtlinien 2014. Bemerkenswert ist insbesondere eine Ausdehnung der ökologischen Ausgleichsflächen von 7 auf 12 % (siehe Artikel «Mehr Ökoflächen»).

Die Familie Michlits war ein toller Gastgeber. Sie beeindruckte mit einem Rundgang auf ihrem Demeter-Betrieb und verwöhnte die Winzer mit biologischen Produkten vom Hof (Wein, Most, Bier) sowie mit selbst gebackenen süssen Leckereien.

Andreas HarmAndreas Harm, Wachau, Österreich
«Ich war zum ersten Mal an einem Delinat-Winzertreffen dabei. Ich habe dabei viel Neues über Delinat und die Philosophie, die dahintersteckt, erfahren. Das ist sehr wertvoll. Genauso auch der Gedankenaustausch mit den andern Winzern aus ganz Europa.»

Cecilia ZuccaCecilia Zucca, Piemont, Italien
«Der Ideen- und Erfahrungsaustausch mit andern Winzern aus verschiedenen Ländern ist sehr wertvoll. Sehr gut gefallen hat mir auch das Referat von Delinat-Chef Karl Schefer. Seine Visionen sind sehr eindrücklich und gefallen mir.»

Carlos LasoCarlos Laso, Pago Casa Gran, Spanien
«Für uns Winzer ist es wichtig, zu wissen, welchen Weg Delinat gehen will und was von uns erwartet wird. Das Referat von Karl Schefer war diesbezüglich sehr aufschlussreich und hat mir sehr gut gefallen.»

Louis FabreLouis Fabre, Château Coulon, Frankreich
«Es ist immer interessant, zu sehen, wie andere Winzer innerhalb der Delinat-Familie arbeiten. Davon kann man meist auch für den eigenen Betrieb profitieren. Die Biodiversität ist für uns schon seit Jahren ein zentrales Thema. Deshalb freue ich mich, dass die Delinat-Richtlinien hier wieder einen Schritt weitergehen und sie noch etwas fortschrittlicher machen, als sie bisher schon war.»

Neue Quizfragen für helle Köpfe

Das Weinquiz gehört zu den beliebtesten Funktionen auf www.delinat.com. Es macht offenbar Spass, das eigene Weinwissen zu testen und spielerisch zu erweitern. Jetzt fordern Hunderte von neuen Fragen helle (Wein-)Köpfe heraus.

Das Weinquiz wartet mit neuen Fragen auf euch

Zahlreiche neue Quizfragen sorgen für mehr Abwechslung und machen es auch den «alten Hasen» etwas schwerer. Während viele Weinliebhaber locker beantworten können, aus welcher Rebsorte die besten deutschen Weissweine gekeltert werden, erfordert etwa die Frage nach dem biologischen Säureabbau schon handfestes Weinwissen. Aber keine Angst, Anfänger werden nicht überfordert: Erst wenn die ersten Fragen geschafft sind, steigt der Schwierigkeitsgrad und es wird zuweilen richtig knifflig.

Online-Trainingslager

Das Delinat-Weinquiz ist wie ein Weinseminar: Jede Quizrunde dauert drei Minuten. Innerhalb dieser Zeit gilt es möglichst viele Fragen richtig zu beantworten. Nach Ablauf der Zeit erscheint die erreichte Punktezahl. Die falsch beantworteten Fragen werden aufgelistet, und die jeweils richtige Antwort wird kurz erklärt. Ein Direktlink zum Delinat-Online-Weinlexikon erlaubt den Zugriff auf ausführliche Antworten. Dank diesem Service ist schon mancher Einsteiger zum Profi geworden: Ein viertelstündiges Quiz-Training zwei- bis dreimal pro Woche genügt. Bei aller Theorie schadet natürlich ein bisschen Praxis mit einem Glas Delinat-Wein überhaupt nicht!

Attraktive Preise

Belohnt wird die Spielfreude nicht nur mit mehr Weinwissen. Wer alle Fragen richtig beantwortet, kann sich auf der Rangliste eintragen. Dem Monatssieger winkt jeweils eine Magnum-Flasche Les Mûriers vom Château Duvivier! Damit auch Einsteiger eine Gewinnchance haben, werden jeden Monat zusätzlich zehn Überraschungspakete unter allen Einträgen auf der Liste verlost. Probieren Sie es gleich aus unter www. delinat.com/weinquiz – Achtung: Suchtgefahr!

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