2025 | Leccino/Frantoio, 100% Italiano
Marco Salustri geht dem Sangiovese auf den Grund. Im Terre di Clo' reizt er Kelterung und Lagerung aus.
Salustri
2020 | Toscana IGT
Art.-Nr: 3105.20
Passt zu: Kräftige Fleisch- und Wildgerichte, Hartkäse, Pilzgerichte, Gulasch
Kirschrot; komplexes Bukett mit Noten von roten Johannisbeeren, Teer, Röstaromen und schwarzen Oliven; am Gaumen geschmeidig mit schönem Schmelz, fruchtige Süsse, feinkörniges Tannin; gute Frische im langen Abgang
Martina Korak, Önologin
(16.07.2024)
Im Herzen der Maremma, an den Ausläufern des Monte Amiata, liegt das Weingut von Leonardo und Marco Salustri. Vater und Sohn inspirieren sich in ihrer Arbeit durch gegenteilige Ansichten. Einig sind sie sich jedoch bezüglich Biodiversität, sie wird ganz gross geschrieben. Wie auch der Umgang mit den traditionellen Sorten. Der Sangiovese Terre di Clo’ zeugt davon.
Mehr lesenVater Leonardo macht kein Geheimnis daraus, dass er sich als Traditionalist versteht. Damit eckt er bei Sohn Marco immer wieder an. Aus diesem kreativen Spannungsfeld entstehen Weine wie der Terre di Clo’. Die Pointe der Geschichte ist, dass Marco damit gewissermassen tiefer in die Vergangenheit eintaucht als bis zu dem Punkt, wo sein bewahrender Vater steht. Für seine jüngste Abfüllung mit Sangiovese-Trauben aus der Ernte 2020 orientierte sich Marco Salustri an einer Kelterungsart, wie man sie aus den Geschichtsbüchern kennt: 45-tägige Vergärung und Mazeration in offenen Gärstanden und anschliessend jahrelanger Ausbau im Holzfass mit dem Ziel, die Tanninfülle zu bändigen. Dies ist ihm gelungen, ohne dadurch dem Wein die Zähne gezogen zu haben. Heute präsentiert sich im Glas ein charaktervoller, eigenständiger Roter aus Italiens meistangebauter Sorte. Terre di Clo’ schmeckt nach Toskana, nach Salustri, nach Marco.
Biozertifikat: IT-BIO-007
Abgefüllt von Salustri Leonardo, IT-58044 Cinigiano, Poggi del Sasso Loc. La Cava
Enthält Sulfite
Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 3 Schnecken
Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.
Mehr Weine von diesem Weingut