Eiswein

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Eiswein entsteht mit viel Risiko und harter Arbeit. Auch die Ernte der gefrorenen Trauben ist kein Vergnügen.

Eiswein entsteht durch das Pressen von gefrorenen Trauben. Das Prinzip ist einfach: Während der extraktreiche, süsse Most bei Temperaturen von -5 bis -10 °C flüssig bleibt, gefriert der wässrige Anteil schon früher. Beim Pressen fliesst daher der konzentrierte Saft raus und die Eiskristalle bleiben mit den Beerenhäuten und Kernen zurück. Je kälter, desto besser funktioniert dieses Prinzip. Die Eiswein-Ernte kann jederzeit zwischen November und Februar erfolgen. Der Winzer geht allerdings ein grosses Risiko ein, denn er lässt gesunde reife Trauben in der Hoffnung auf Frostnächte hängen, die vielleicht ausbleiben – und mit ihnen der Eiswein. Und wenn es ihn dann gibt, so sind die Erträge sehr klein, weil ja ein Teil des Safts in den Wasserkristallen ausgeschieden wurde. Das erklärt den hohen Preis von Eiswein.

Eiswein wird in den nördlichen Weinbau-Gebieten schon seit dem 18. Jahrhundert hergestellt. Seit ca. 1975 wird Eiswein aber auch in Kanada produziert, und das mit grossem Erfolg. Die geschützte EU-Bezeichnung Icewine gibt's erst seit 2001.

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