Michel Chapoutier

Schon 1808 gegründet, gilt Chapoutier als die Institution im südfranzösischen Weinbau. Aber erst als 1990 Michel Chapoutier die Verantwortung für Rebberge und Weinbereitung von seinem Vater Max übernahm, setzte das Haus zu einem bis heute andauernden Höhenflug an. Der junge Weinmacher durchforschte ganz Südfrankreich nach guten Terroirs und fügte dem in der nördlichen Rhône beheimateten Familienimperium neue Domänen und Rebberge in der Provence und dem Roussillon bei.

Michel Chapoutier, Tain: «Südfrankreichs erster Bio-Botschafter»

Der Erfolg des Terroir-Fanatikers Chapoutier beruht auf glasklaren Prinzipien: Erstens stellte er seine Rebberge (selbst solche, die er «nur» gepachtet hat) konsequent auf biodynamischen Anbau um, weil seiner Meinung nach nur gesunde Böden auf Dauer grosse Terroir-Weine hervorbringen können. Zweitens ist er ein Verfechter der «Mono-Cépage»-Philosophie, das heisst er bevorzugt Weine, die aus einer einzigen Rebsorte gekeltert werden. Dies, obwohl gerade im Rhonetal und in der Provence die sogenannten Assemblagen eine grosse Tradition haben. Doch Chapoutier erzeugt sogar seinen Châteauneuf-du-Pape (der gemäss den Vorschriften der Appellation aus maximal 13 Rebsorten gekeltert werden dürfte) nur aus einer Sorte, nämlich der Grenache. Seine grösste Kunstfertigkeit beweist der dynamische Weinmacher allerdings unbestritten im Umgang mit der Syrah-Traube.

Drittens ist Chapoutier ein Anhänger der absoluten Selektion. Demzufolge hat er in den letzten zehn Jahren eine ganze Serie von Einzellagen-Spitzencrus auf den Markt gebracht. Wegen der minimalen Mengen, die davon erzeugt werden (oft weniger als 5'000 Flaschen) und der hohen Bewertungen in amerikanischen Medien wie Wine Advocate von Robert Parker und Wine Spectator, erzielen diese Kultweine astronomische Preise. Zu den bekanntesten dieser Prestige-Crus gehören Le Pavillon, Le Méal und L'Ermite, die in den Hügeln des Hermitage reifen. Sie stammen von bis zu 100-jährigen Reben und die Erträge sind mit 8 bis 20 Hektoliter pro Hektar unglaublich gering. Die meist in neuem französischem Eichenholz ausgebauten Weine zeigen eine unglaublich saftige, dunkelbeerige Frucht, gepaart mit Aromen von Gewürz, Veilchen und Tabak.

Der heimliche Star unter den Spitzen-Syrahs von Chapoutier ist allerdings der Hermitage Monier de la Sizeranne. Dieser grosse, klassische Syrah ist nicht nur ausreichend verfügbar, er ist unter den teureren Weinen auch jener, der noch am ehesten bezahlbar ist. Ein ähnlich grosses Engagement wie für die Syrah-Traube, zeigt Michel Chapoutier übrigens auch für die weisse Rhône-Sorte Marsanne, aus der er ebenso rare Spitzen-Selektionen keltert. Seine weissen Hermitage Le Méal oder Cuvée de l'Orée sind so komplex und lagerfähig wie die besten Burgunder. Mit seiner gewaltigen Bandbreite von jährlich bis zu 40 Weinen, die das Haus Chapoutier hervorbringt, gilt es als prestigeträchtiger Pionier und vielleicht international wichtigstes Aushängeschild im kontrolliert biologischen Anbau.

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