«Delinat daheim» – in der norddeutschen Tiefebene

Wir befinden uns am Rande von Hamburg. Nur wenige Kilometer vom Zentrum der Grossstadt entfernt wird es richtig ländlich. Am S-Bahnhof Bergedorf holt mich der  Gastgeber ab. Er ist der Veranstalter des heutigen Weinkurses «Delinat daheim» (mehr dazu unten), hat Freunde eingeladen, und telefonisch den Delinat-Experten – in diesem Fall mich, Sommelier und Kursleiter bei Delinat –  gebucht.  Mit jedem Kilometer Fahrt wird die Landschaft idyllischer und flacher, die Besiedlung dünner – nur noch wenige Bauernhäuser säumen die Strasse. Unser heutiger Veranstaltungsort befindet sich in einem liebevoll umgebauten Landhaus mit weitläufigem Garten.

Kaum zu glauben: Auch das ist Hamburg!

In der Küche hantiert die Gastgeberin bereits mit Delinat-Gläsern und in der Luft liegt der Duft von frisch gebackenem Brot. Die Delinat-Weine, die wir heute degustieren werden, sind im hauseigenem Weinschrank temperiert – perfekt. Im Garten werden noch schnell ein paar Blumen gepflückt, um die Tafel im angebauten Wintergarten zu schmücken. Schon treffen die ersten Gäste ein – natürlich wird erst mal angestossen. Die individuell getroffene Weinauswahl umfasst 10 Delinat-Weine aus reicher Natur. Damit jeder Gast das auch gut verträgt, servieren die Gastgeber vor dem Weinkurs noch eine feine Suppe.

Anstossen vor dem Weinkurs

Der Delinat-Weinabend beginnt mit einer Einführung in die Degustationstechnik. Dazu probieren wir zwei Weine vom Weingut Château Coulon: den frühlings-frischen Sauvignon Blanc und die beliebte Sélection spéciale – der neue Jahrgang 2015 ist gerade eingetroffen!

Weissweine
Die Weissweine stehen bereit.

Schnell erschnuppern die Teilnehmenden unterschiedliche Aromen und beschreiben die Säure- und Gerbstoffstruktur der Weine. Nachdem die Degustationstechnik geschult wurde, widmen wir uns nun dem Hauptthema des Abends, der Vermählung von Wein und Speisen. Auf Wunsch des Gastgebers reisen wir nach Spanien: Weinregionen, Rebsorten und klimatische Bedingungen streifen wir zunächst  in der Theorie. Die spanische Tapas-Küche ist ideal, um sich gezielt mit dem Trendthema wine-& foodpairing auseinanderzusetzen. Beim Caterer wurde dafür eine bunte Auswahl von der kleinen Speisen bestellt. Zur Einstimmung werden zum theoretischen Teil Salzmandeln mit dem Espriu von Albet in Noya gereicht. Die Salzigkeit der Mandeln harmoniert sehr gut mit der Frische des Schaumweins, da sind sich alle einig.

Auch ein bisschen Theorie gehört dazu. Aber die Gäste hören gespannt zu.

Nach und nach kombinieren wir die Tapas mit unterschiedlichen Weinen. Aha-Erlebnisse bleiben dabei nicht aus. Einen besonderen Eindruck hinterlässt die Vermählung des spanischen Gewürztraminers Viña Llopis mit der Dattel im Speckmantel bei den Gästen. In der Theorie würde man einem Rotwein hier den Vorzug geben. Beim Praxistest aber setzt sich der Weisswein im Vergleich mit dem Casa Benasal Elegant vom selben Weingut Pago Casa Gran klar durch.

Foodpairing
Rot oder weiss? Nicht immer lässt sich diese Frage eindeutig beantworten.

Zum Schluss probieren wir noch den neuen Jahrgang von Albet i Noyas Spitzencuvée Reserva Martí. Der Wein ist auch ohne Tapas ein Hochgenuss und zaubert den Teilnehmenden ein Lächeln auf die Lippen. So endet nach vier genussvollen und heiteren Stunden der  Delinat-Weinabend im hohen Norden –  und mit einer neuen Verabredung für «Delinat daheim» im nächsten Jahr.

Wein erleben ganz individuell – das ist «Delinat daheim». Trommeln Sie ein paar Freunde zusammen, einigen Sie sich auf einen Termin und buchen Sie den Delinat-Weinexperten. Bei Ihnen zuhause vermittelt er auf spielerische Art die Grundlagen der Degustation und lässt Sie in die faszinierende Weinwelt eintauchen.  Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Artenschutz in den Delinat-Richtlinien

Weinberge von einst glichen Naturparadiesen. Zwischen Reben wurden Obstbäume, Beeren und Gemüse gepflanzt, Hühner und Schafe hielten das «Unkraut» in Schach. Erst Monokulturen brachten die grossen Probleme, an denen noch heute der Weinbau krankt: Die Rebe als alleinige Pflanze ist Eindringlingen hilflos ausgeliefert. Stabilität kann nur durch Vielfalt erreicht werden. Dieser Grundsatz, der schon seit Beginn den Kern der Delinat-Methode bildet, ist mit der Ausgabe der Richtlinien 2017 um zwei Aspekte präziser geworden.

Wiedehopf
Wenige Jahre nach grosszügiger Pflanzung von Büschen und Bäumen, dem Anlegen von Stein- und Holzhaufen zwischen und um die Reben ist beim Weingut Roland Lenz im Thurgau der Wiedehopf zurück gekehrt.

Zum einen müssen Delinat-Winzer neu Buch führen über seltene Arten, die in ihrer Region eine Chance für die Wiederansiedlung und Vermehrung haben. Die Weinbauern müssen Massnahmen unternehmen, diese Arten in und um ihre Weinberge zu fördern. Zum Beispiel können gezielt Pflanzen gesät werden, deren Nachbarschaft die seltenen Kräuter, Blumen oder Sträucher mögen oder die als Nahrung von seltenen Insekten, Vögeln, Reptilien dienen. Massnahmen und Fortschritte werden notiert, einfach und unbürokratisch.

Neophyten bedrohen die Biodiversität

Der zweite Aspekt des neuen Artenschutz-Kapitels in den Delinat-Richtlinien regelt den Umgang mit eingeschleppten, invasiven Arten. Pflanzen nennt man «Neophyten», Tiere «Neozoen». Sie verursachen mehr Schäden, als bislang angenommen wurde und die Plage nimmt rapide zu. Auch wenn es darunter giftige Arten wie den Riesen-Bärenklau gibt, der bei Hautkontakt schwere Verbrennungen auslösen kann, so ist das Hauptproblem ein anderes: Die extrem rasche Ausbreitung der «Einwanderer». Wenn der Mensch nicht eingreift, können invasive Arten die einheimischen innerhalb weniger Jahre verdrängen. Das bringt eine Reihe von Problemen mit sich: Wenn eine Art zurück gedrängt wird, fehlt es spezialisierten Insekten an Nektar und Pollen, Kleintieren an Beute, in Symbiose lebenden Partnern an der Lebensgrundlage. Mit jeder von Invasoren zurück gedrängten einheimischen Art folgt ein grosses Sterben weiterer Arten und eine Verarmung der Biodiviersität.

Ambrosia
Das Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) wurde unbeabsichtigt aus Nordamerika eingeführt und wächst nun bei uns in Gärten, an Strassenrändern oder Bahndämmen. Es verursacht erhebliche Schäden in der Landwirtschaft, da es die Pflanzen konkurrenziert und die Ernte erschwert. Seine Pollen wirken stark allergisierend und können Asthmaanfälle auslösen (Quelle: Neophyt.ch).

Die Delinat-Richtlinien 2017 schreiben daher vor, dass Winzer die in ihrer Region bekannten invasiven Arten kennen und Vorkehrungen gegen ihre Verbreitung in und um die Weinberge treffen müssen.

Laubholzbockkäfer
Der Asiatische Laubholzbockkäfer wurde durch den Holzhandel und Bonsais aus Ostasien eingeschleppt. Er befällt und schädigt viele Laubbäume und wird so zum Problem für das Ökosystem. Er wird zu den hundert schädlichsten Invasoren gezählt und verursachte in den USA bereits Schäden in Höhe von 150 Millionen Dollar. Seit 2015 werden Freilandbefälle in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert (Quelle: Wikipedia).

Beide neuen Richtlinien-Punkte präzisieren das Delinat-Kernthema. Denn Vielfalt ist nicht gleich Vielfalt. Wichtig ist die Qualität der Artenvielfalt. Im Fall von Neophyten bedeutet eine auftauchende neue Art fast immer einen darauf folgenden Schwund einheimischer Arten und somit eine ärmere Biodiversität.

Die Delinat-Richtlinien-Entwicklung

Jahr für Jahr gibt es neue Anforderungen, die in die Delinat-Richtlinien aufgenommen werden. Diese schreibt Delinat aber nicht einfach vor. Sie werden zuerst von Experten beurteilt. Wenn diese den Nutzen anerkennen, dann werden als nächstes die Delinat-Winzer befragt. Sie haben stets einige Monate Zeit, Stellung dazu zu nehmen, Einwände vorzubringen und allfällige spezifische Problemfälle aufzuzeigen. Im Zweifel wird die Aufnahme der neuen Punkte in die Richtlinien um ein Jahr verschoben. Erst wenn wir sicher sind, dass die meisten Delinat-Winzer keine gravierenden Probleme mit den neuen Anforderungen bekommen und der Nutzen unbestritten ist, werden die Punkte in die Richtlinien aufgenommen. Es ist also ein demokratischer Prozess, der allerdings oft etwas Druck braucht, damit die Entwicklung weiter geht und das Regelwerk sich laufend verbessern kann.

Zeit für Frühlingsgenüsse

Es riecht nach Frühling! Wir freuen uns auf knackige Salate, junges, zartes Gemüse und aromatische Kräuter. Da kommen die ersten Weissweine mit Jahrgang 2016 gerade recht: Diese sind jetzt so richtig frisch und riechen extrem nach Frühling. Mit ihren ausgeprägten, jugendlichen Fruchtaromen sind sie ideale Apéro- und Feierabendweine. Genau so viel Spass machen sie aber zu passenden Speisen. Ich habe ein wenig in meiner Rezeptsammlung gestöbert und dabei ein paar erfrischende und spannende Kombinationen entdeckt.

Weisswein im Frühling

 

Der Riesling Terra Rossa vom traditionsreichen Hirschhof in Rheinhessen ist geprägt durch aromatische Fülle und harmonisches Süsse-Säurespiel. Damit passt er ausgezeichnet zu einer Gemüsegratin mit Sbrinz und frischen Kräutern. Die fruchtigen Aromen nehmen die Kräuter (Petersilie, Kerbel) auf und die dezente Restsüsse pfuffert die Würzigkeit des Käses bestens.

Gemüse-Couscous mit Auberginen verlangt nach einem Weisswein mit frischer, lebendiger Säure, welche die Röstaromen der Aubergine elegant begleiten. Der dezent blumig-würzige Soave La Casetta aus dem Hause Fasoli im Veneto ist hier eine gute Wahl.

Auf die erste Spargeltarte der Saison freue ich mich schon jetzt. Hier fällt meine Wahl auf den Villa Veredus blanc. Der sehr aromatische Sauvignon Blanc mit Aromen von Zitrusfrüchten und Johannisbeerblüten unterstützt die grünlichen Aromen vom Spargel. Und die angenehme Säure des Weines belebt die Eier-Käsefüllung und den Mürbeteig.

Die mediterran gefüllten Hühnchenfilets wecken bei mir erste Feriengefühle. Der Maison Coulon Chardonnay aus dem südfranzösischen Languedoc verstärkt diese noch. Die würzige und reiffruchtige Aromatik des Weines wird von der frischen und aromatischen Füllung (Zitronenthymian und getrocknete Tomaten) belebt. Im Gegenzug nimmt der Wein die würzige und röstige Aromatik des Hühnchens sehr gut auf.

Ein dampfender Teller Spaghetti macht das ganze Jahr über Spass. Eine Variante, die besonders gut zum Frühling passt: Zitronenspaghetti mit Kräutergarnelen. Klar dass dazu ein Italiener her muss: Der leichte und frische Grillo Zibibbo von Massimo Maggio aus Sizilien passt wunderbar. Seine dezenten Muskatnoten harmonieren sowohl mit den Zitronenaromen in der Sauce als auch mit den Garnelen.

Bis ich meine ersten Zucchini im Hausgarten ernten kann, dauert es noch eine Weile. Doch der Albet i Noya Xarel.lo aus Katalonien, den ich zu einer Zucchini-Feta-Tarte mit Minze zu kredenzen gedenke, liegt im Keller parat. Die feine Zitrusnote und der Blütenduft des Weines harmonieren perfekt mit der Würze der Tarte und die frische Säure pfuffert die Salzigkeit des Fetakäses hervorragend.

Ich wünsche Ihnen einen genussvollen Frühling mit diesen oder eigenen Kombinationen.

Überflieger aus dem Languedoc

Das Paket aus der Corbières war unscheinbar. Eine Flasche Wein zur Bemusterung. Die Winzer unbekannt, das Muster nicht angefordert. Skeptisch öffneten wir in unserer internen Verkostungsrunde die Flasche – und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Ein Languedoc-Wein dieser Preisklasse von so grossartiger Eleganz, Balance und Finesse war uns bisher nicht untergekommen. Das war 2010.

Reben am Montagne d‘Alaric
Am Fuss des Montagne d‘Alaric wachsen alte, knorrige Buschreben auf Böden, die zu Abertausenden mit grossen Kalksteinen übersät sind. Kaum zu glauben, dass auf solchen Steinwüsten Spitzenweine wachsen können!

Arbeiten im Einklang mit der Natur

Als für Frankreich zuständiger Einkäufer vereinbarte ich kurz darauf einen Besuch auf der Domaine Lignères. Hier traf ich auf die beiden Brüder Jean und Paul Lignères und kam ein zweites Mal ins Staunen: Die beiden entpuppten sich nicht nur als leidenschaftliche Biowinzer, sondern, in einem zweiten Berufsleben, auch als Mediziner: Jean ist Dorfarzt in Moux, Paul Zahnarzt in Narbonne!

Engagiert für die Biodiversität: Mit einem Ornithologen installierten die beiden Winzer-Brüder rund 350 Nisthilfen für Meisen, Fliegenschnäpper, Steinkauze, Zwergohreulen und Fledermäuse.

Rasch wurde deutlich, welches Erfolgsrezept hinter den Weinen der Ärzte- und Winzerfamilie Lignères steckt: knorrige Buschreben in wilder Garrigue-Landschaft an geschützter Lage am Montagne d’Alaric, einheimische Traubensorten wie Carignan, Mourvèdre, Grenache und Syrah, kompromisslose Arbeit im Einklang mit der Natur, keine Tricks und unnötigen Eingriffe im Keller.

Gold für einen puristischen und authentischen Languedoc-Wein

Das etikettenlose Weinmuster, das wir in St. Gallen verkostet hatten, trug hier einen Namen: Roches d’Aric. Im Oktober 2011 schaffte es der Jahrgang 2009 in den DegustierService, das Weinabo von Delinat. Wir hatten damals nur wenige Weine mit einer solch puristischen Stilistik im Sortiment. Spontangärung, Reife im gebrauchten Holzfass, keine Schönung, keine Filtration und nur minimaler Schwefeleinsatz zur Stabilisierung zeichnen diesen Wein aus. Die Folgejahrgänge wurden rasch zu Publikumslieblingen. Der 2011er wurde am internationalen Weinwettbewerb Mundusvini BioFach 2015 gar mit «Grossem Gold» ausgezeichnet. Damit gehörte er zu den zehn besten Bioweinen Europas.

 

Familie Lignères (2. von links ist der Autor) hat allen Grund zum Feiern: Auch der neue Jahrgang Roches d’Aric wurde noch vor dem Verkaufsstart an der BioFach mit Gold ausgezeichnet.

Im Spätherbst ist der Roches d’Aric meist ausverkauft, so auch im letzten Jahr. Jetzt hat das Warten ein Ende: Der neue Jahrgang 2014 ist endlich eingetroffen. Die grossartige Qualität hat nicht nur mich, sondern erneut auch die Juroren des Weinwettbewerbes Mundusvini BioFach überzeugt: Im Dezember 2016 haben sie den 2014er mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

 

Neue Weine von neuen Winzern

Zu den wichtigsten Aufgaben des Einkäufer-Trios Martina Korak, Emil Hauser und David Rodriguez gehört es, bei den besten Bio-Winzern Europas spezielle Weinperlen zu entdecken und für Delinat-Kunden verfügbar zu machen. Hier berichten sie von ihren jüngsten «Eroberungen».

Emil Hauser, Einkäufer Frankreich: Entdeckung in Châteauneuf-du-Pape

Es gibt Regionen, in denen ist es schwierig Winzer zu finden, die bereit sind, unsere anspruchsvollen Richtlinien zu erfüllen. Dazu gehört Châteauneuf-du-Pape in Südfrankreich. Es war vor Jahren an einer professionellen Degustation in Zürich. Unter den vielen Winzern aus der der Rhône verblüfften mich die Domaine de Beaurenard aus Châteauneuf-du-Pape. Weine von ungeahnter Frische, mit viel Tiefgang, kräftigem, komplexem Körper aber ohne überextrahierte Tannine. Ich verwickelte Winzer Daniel Coulon in ein Gespräch um hinter das Geheimnis dieser Tropfen zu kommen. Als er mir dann noch sagte, dass ab Jahrgang 2008 alle Weine biozertifiziert sind, war für mich klar: perfekt für Delinat! Doch da waren leider Exklusivverträge mit Importeuern, die eine Zusammenarbeit vorerst verhinderten.

Pferd im Weinberg
Die Böden der Domaine de Beaurenard werden mit dem Pferd bearbeitet. Das verhindert Bodenverdichtung und Bodenerosion.

2012 habe ich Daniel Coulon an Weinmessen in Düsseldorf und Montpellier erneut angetroffen. Mittlerweile waren die Weine biodynamisch nach Demeter zertifiziert. Wieder haben sie mich verblüfft und voll und ganz überzeugt. Daniel Coulon, angetan von der Delinat-Methode eines biologischen Weinbaus mit reicher Biodiversität, hatte sich unterdessen auch die nötigen Freiräume für neue Partnerschaften geschaffen. Und so kam es, dass wir uns im vergangenen Jahr mit dem Anthémis de Beaurenard (aktuell im Weinabo Exklusiv) und dem Topgewächs Boisrenard zwei erste Weine dieses grossartigen Weinguts sichern konnten.

David Rodriguez, Einkäufer Spanien: komplexe Weine aus wilder und unverfälschter Natur

Die Schönheit mancher Landschaften kann man mit Worten nur schwer beschreiben. Man muss sie mit eigenen Augen sehen. Mehrmals pro Jahr bin ich beruflich in Spanien unterwegs. Und da treffe ich manchmal mehr oder weniger zufällig auf solche Regionen. Im Winter 2012 war ich in Kastilien und Leon und besuchte bewährte Partnerbetriebe im Ribera del Duero, in der Rueda und im Toro und auch ein paar mir bislang unbekannte Weingüter, darunter Viñas del Cámbrico in der Sierra de Salamanca. Bei dichtem Neben fuhr mich Winzer Fernando Maillo zu seinen Weinbergen. Von der Landschaft war kaum etwas zu sehen. Aber die kleinen Terrassen mit den uralten Rebstöcken liessen mich damals schon erahnen, was sich später bestätigte: Hier reift Wein in einer atemberaubenden wilden und weitgehend unverfälschten Naturlandschaft.

Reben und unverfälschte Natur: Alberto Martín (Önologe des Weinguts, links) diskutiert angeregt mit David Rodriguez.

Ob die Weine da mithalten können? fragte ich mich, bevor Fernando im Keller zur Degustation bat. Sie können, und wie. Cámbrico erzeugt keine Weine für jeden Tag. Die charakteristischen, gehaltvollen und komplexen Gewächse stellen Ansprüche und erfordern die Aufmerksamkeit der Sinne. Aber wer den Zugang findet, bleibt noch lange gefangen von der Magie dieser aussergewöhnlichen Tropfen, die auf handwerkliche Art und Weise aus kleinen Erträgen autochthoner Sorten wie Rufete, Calabres und Tempranillo erzeugt werden.

Martina Korak, Einkäuferin Italien: endlich Weine aus Südtirol

Immer wieder werde ich darauf angesprochen, weshalb Delinat keine Weine aus dem Südtirol anbietet. Seit neustem fällt mir die Antwort leicht: Wir tun es! Die Suche nach einem passenden Partner war schwierig und lang: Entweder überzeugte die Weinqualität nicht. Oder die verfügbaren Mengen waren mikroskopisch. Oder die Preise waren schlicht zu hoch.

An der Vinitaly, der grössten Weinmesse Italiens, bin ich dann im Frühling 2016 auf die Kellerei Kaltern gestossen. Das ist die grösste Winzergenossenschaft im Südtirol mit einem kleinen, aber feinen Bio-Segment. Rund ein Dutzend Weinbauern bewirtschaften ihre Reben nach biodynamischen Kriterien. Die Trauben werden in der Genossenschaftskellerei nach denselben Richtlinien zu Weinen verarbeitet, die mich auf Anhieb überzeugt haben. Der sortenreine Weissburgunder Solos Pinot bianco besticht durch Frische, Aromakomplexität und Mineralität. Der ebenfalls sortenreine Solos Lagrein Riverva gibt sich fruchtbetont, mit ausgeprägten sortentypischem Charakter und saftigen Gerbstoffen. Lagrein ist eine autochthone Rotweinsorte aus dem Südtirol und wird hauptsächlich dort kultiviert.

Bienenhonig – eine rare Delikatesse

Für ein einziges Kilogramm Honig legen Bienen Zehntausende von Kilometern zurück. Mit dem Einbringen des Nektars ist es aber nicht getan. Dann erst beginnt der aufwändige Prozess des Trocknens und Einlagerns des Honigs in die Waben. Und parallel dazu will die Königin versorgt und die Brut ernährt werden.

Die naturnahe Imkerei

Biene in der Blüte

Aber nicht nur die Bienen arbeiten hart. Auch der Aufwand der naturnah arbeitenden Imker ist enorm. Mit der Aufzucht gesunder eigener Königinnen wirken sie der Schwächung ihrer Völker entgegen. Sie verzichten auf den Einsatz chemischer Produkte gegen Krankheiten und Seuchen. Parasiten dämmen sie mit natürlichen Mitteln wie Ameisensäure und ätherischen Ölen ein. Sie lassen ihre Bienen nur an entlegenen Standorten ausfliegen, fernab von Industrie, Strassen und anderer Umweltverschmutzung. Und ein Punkt ist besonders wichtig: Im Unterschied zur konventionellen Imkerei lassen Delinat-Imker den Bienen genügend eigenen Honig als Winterfutter im Stock. Dieser stärkt ihre Widerstandskraft und sichert den Fortbestand der Bienenvölker.

Doch die Umstände, einen reinen, naturbelassenen Honig zu gewinnen, werden immer schwieriger. Krankheiten, Wetterkapriolen, Umweltverschmutzung, Pestizide und eingeschleppte Parasiten schwächen und dezimieren die Bienenvölker. Kumulieren sich diese Faktoren, können massive Ernteausfälle entstehen.

Geeignete Bienenstandorte

Wie wichtig der Standort der Bienenvölker ist, musste ich als Freizeitimker in der Lüneburger Heide im letzten Herbst selbst erleben: Meine zwei Völker waren im Frühjahr und Sommer  prächtig gediehen. Häufig freute ich mich – auf der Terrasse sitzend – am emsigen Treiben vor den Bienenstöcken. Dabei hatten die fleissigen Immen reichlich Honig eingetragen. Der reichte für den Wintervorrat der Bienen und den Jahresvorrat meiner Familie.

Bienen in der Einraumbeute
Reges Treiben schon in der Märzsonne

Im Herbst bei der letzten Kontrolle vor dem Winter, machte ich eine schockierende Entdeckung: Beide Völker waren eingegangen! Da genügend Futter vorhanden war, auch kaum Varroabefall zu verzeichnen, stand ich zunächst vor einem Rätsel. Ein befreundeter Bio-Landwirt konnte es auflösen: Im heissen September 2016 flogen die Bienen – anders als in normalen Jahren bei uns im Norden – fleissig weiter aus, um Futter einzutragen. Ebenfalls im September bringen konventionelle Landwirte auf ihren Feldern bestimmte Pestizide aus. Im letzen Jahr haben diese Pestizide auf den umliegenden Feldern meinen Bienen wohl den Garaus gemacht. Auch im Imkerverein hatten viele Imker ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine Imkerfreundin hingegen lebt auf einem grossen Bio-Hof in der Nähe und hatte keine Verluste zu beklagen…

Wo kommt der Delinat-Honig her?

Anders als wir Hobbyimker müssen die Profis natürlich mehr tun, um ihre Völker zu schützen und die Ernte zu sichern. Die nach strengen biologischen Richtlinien arbeitenden Delinat-Imker stehen aber immer wieder vor neuen Herausforderungen, z.B. möglichst unbelastete Reviere für ihre Bienen zu finden. Darin sind sie wahre Meister. Dank langjähriger Erfahrung kennen sie unberührte Weideplätze, wo die Bienen ungestört ihre süsse Nahrung finden.

Der abgelegene nordbulgarische Naturpark Russenski Lom ist so eine Gegend. Von hier kommt unser aromatischer Blütenhonig. Oder das noch ursprüngliche westbulgarische Stara-Gebirge, wo milder Akazienhonig aus dichten Robinienwäldern gewonnen wird.

An Spaniens nördlicher Atlantikküste sind es blühende Strauch-Landschaften, die einen herrlich würzigen Heidehonig hergeben. Der ebenfalls würzige Kastanienhonig kommt aus den urigen Wäldern der abgelegenen Bergregionen Asturiens.

Bienestand in Asturien
Bienenstand in der unberührten Natur Asturiens

Auch in Italien kennen unsere Imker hervorragende Standorte für ihre Bienen. Aus der wildromantischen Landschaft zwischen Ionischem Meer und Apennin in der Basilikata kommt der köstliche Süsskleehonig. Und im benachbarten Kampanien wird der zartduftende Zitronenhonig gewonnen.

2016 – ein weiteres schwieriges Imkerjahr

Auch im Jahr 2016 waren die Erntemengen in weiten Teilen Europas gering. Davon blieben auch die Delinat-Imker nicht verschont, trotz geeigneter Standorte (ohne Pestizidbelastung), umsichtiger Pflege und sorgfältiger Betreuung ihrer Völker. Dank langjähriger Erfahrung kennen sie zwar viele unberührte Weideplätze, wo Bienen ungestört ihre süsse Nahrung finden. Falls diese aber witterungsbedingt fehlt, sind auch sie machtlos.

In Bulgarien haben Regenfälle bis im Frühsommer die Bienen am Ausfliegen gehindert, so dass Akazien- und Korianderhonig komplett ausgefallen sind. In Spanien waren Trockenheit und hohe Temperaturen das Problem. Bei Silvia und Christoph Gaupp-Berghausen fiel die Ernte so klein aus, dass der Honig gerade für die Winterfütterung der Bienen reichte. Etwas besser erging es den Imkern in Italien, doch auch sie melden aufgrund verbreiteter Trockenheit kleine Erntemengen.

Weil sich schwierige Jahre mit kleinen Ernten häufen, halten wir es wie die Bienen und lagern von den jeweils verfügbaren Erträgen immer etwas auf Vorrat ein, so dass wir bisher Jahr für Jahr eine breite Auswahl an feinsten Delinat-Honigen anbieten können.

Die Hoffnungen ruhen auf den Bio- (und Freizeit-)Imkern

Engagierte Imker sorgen mit viel Aufwand und Liebe zur Natur für reine, naturbelassene Honige erster Güte. Nachdem die Imkerei lange rückläufig war, ist unter den Freizeitimkern das so genannte «Urban Beekeeping»  in den letzten Jahren ein richtiger Trend geworden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Stadt ein hervorragender Bienen-Standort ist: Begrünte Dachterrassen, Parks, Kleingärten und Brachflächen sorgen für ein vielfältiges Blütenangebot – mit nur geringem Pestizideinsatz. Wer es einmal in die Imkerei reinschnuppern möchte: Ich bin gern mit Adressen behilflich.

Auf den engagierten Bio- und Freizeit-Imkern ruhen die Hoffnungen, dass die Bienen auch in Zukunft fliegen und uns weiterhin mit dieser süssen und gesunden Delikatesse verwöhnen.

Tesla & Co: gratis Tanken bei Delinat

Benzin- und Dieselmotoren verschwenden vier Fünftel der Energie als Wärme und stossen Unmengen an Treibhausgasen aus. Wirkungslos für den Antrieb und äusserst schädlich fürs Klima. Es ist unglaublich, dass die Autoindustrie auch nach einem Jahrhundert Forschung noch in diesem Dilemma steckt.

Trotz Schnee und Eis: Viele Tesla-Fahrer nutzen das Weindepot St. Gallen am letzten Samstag als Treffpunkt und testeten die neue Ladestation.

Doch es gibt Alternativen – verheissungsvolle Innovationen nehmen an Fahrt auf. Alle wichtigen Automarken bieten inzwischen auch elektrisch betriebene Modelle an. Die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Der Bewegung hat insbesondere ein Pionier auf die Beine geholfen: Elon Musk hat mit seinem Tesla die Autoindustrie in Angst und Schrecken versetzt. Er war zwar nicht der erste, der Elektroautos baut, aber der einzige, der dies kompromisslos, klug und unglaublich dynamisch tut. Sein Erfolg kann sich sehen lassen: Allein die Tatsache, dass sich eine halbe Million Käufer finden, die bereit sind, 1’000 Dollar für einen Wagen anzuzahlen, den noch niemand gesehen hat und von dem niemand weiss, ob er je geliefert wird.

Tesla-Infostand im Weindepot Olten

Gratis Tanken in den Weindepots

Delinat fördert die Elektromobilität schon seit Jahren mit eigenen Elektro-Lieferwagen. Und nun auch mit Ladestationen für Tesla und andere Stromer: An unseren Weindepots in Basel, Olten und St. Gallen können Delinat-Kundinnen und -Kunden jetzt gratis tanken.

Für viele Kundinnen und Kunden wars ein Erlebnis: Probefahrt im Tesla

Tesla-Fahrer treffen sich bei Wein und Häppchen

Zur Eröffnung der Ladestationen am letzten Samstag gab es nicht nur feine Weine aus reicher Natur und leckere Häppchen – Kundinnen und Kunden konnten sich auch zur Probefahrt mit einem Tesla anmelden. Das Angebot wurde begeistert genutzt. Viele Weinliebhaber wollten sich selbst davon überzeugen, dass man auch bei einem Elektroauto weder auf Komfort noch auf Leistung verzichten muss. Vor allem in St. Gallen liessen sich einige Tesla-Besitzer es sich nicht nehmen, die neue Ladestation in Augenschein zu nehmen: Auf dem Parkplatz vor dem Weindepot waren zeitweise bis zu zehn Fahrzeuge des Elektroauto-Pioniers zu sehen.

Übrigens: Den Strom für die Ladestationen produziert Delinat mit der eigenen Sonnenstrom-Anlage. 530 Kilowatt erzeugen jedes Jahr über 500 Megawattstunden Strom, der für 130 Haushalte reicht oder 60 Elektroautos jedes Jahr ein Mal um die Erde fahren liesse. Wie die Delinat-Richtlinien erneuerbare Energien auch auf den Weingütern fördern, lesen Sie in diesem Artikel: Traktoren unter Strom.

Jetzt ist Zeit für Winterweine!

Draussen ist es klirrend kalt. Die Natur ruht unter einer weissen Decke. Die Dämmerung bricht herein. Zu viert sitzen wir drinnen in der warmen Stube. Auf dem massiven Holztisch stehen eine flackernde Kerze, eine Flasche Rotwein, vier bauchige Gläser und vier Gedecke. Wir philosophieren.

Gibt es so etwas wie Winterweine?

Aber ja doch. Genauso wie es Sommer- oder Terrassenweine gibt, gibt es auch Winter- oder Kaminweine. Erstere sind oft weiss oder rosa, jugendlich, frisch, fruchtig und werden kühl getrunken. Winterweine dagegen sind meist rot, kräftig, vollmundig, gehaltvoll, geschmeidig und wohltemperiert.

Rebstock im Winter

Wir heben die Gläser, ein helles Kirschrot funkelt uns entgegen. Feine Fruchtaromen nach Kirschen, Erdbeeren und Noten von Unterholz betören die Nase. Nach dem ersten Schluck steigt ein Gefühl von wohliger Wärme in uns auf. Wir geniessen die elegante, würzige Gaumenaromatik und die feinkörnigen, harmonisch eingebundenen Tannine.

Winterweine wärmen die Seele

Wein einschenken

Im konkreten Fall ist unser Winterwein ein Chianti Classico von Badia a Coltibuono – ein authentischer Botschafter aus der Toskana. Wir schwelgen in Erinnerungen an die letzten gemeinsamen Italien-Ferien. Und freuen uns schon auf das dampfende Nudelgericht mit Pilzragout, das eine gute Fee in der Küche zubereitet …

Persönliche Winterweine finden

Die Auswahl an Delinat-Winterweinen ist gross. Mit der Weinsuche werden Sie rasch fündig. Unter «Weintyp» ein Klick auf «Rotwein», unter «Weinstil» weitere Klicks auf «komplex» und/oder «opulent» – schon erscheint eine Auswahl von bis zu 100 Weinen, die jetzt besonders viel Spass bereiten. Jetzt fügen Sie noch Ihre eigenen Präferenzen hinzu: Filtern Sie nach Preis, Region, Anzahl Schnecken, Produktbewertungen… In Sekundenschnelle werden Ihre ganz individuellen Winterweine angezeigt.

Welcher ist Ihr Lieblingswein für den Winter?

Was erwarten Sie von einem typischen Winterwein? Welches ist Ihr Lieblingstropfen in frostigen Zeiten? Schreiben Sie unten einen kurzen Kommentar. Herzlichen Dank und viele genussvolle Momente mit Winterweinen aus reicher Natur.

Ein Erlebnis: Stevan Paul im Delinat-Weindepot

Sinnliche Genüsse in der Vorweihnachtszeit: Kundinnen und Kunden der Delinat-Weindepots erfreuten sich an einem literarisch-kulinarischen Highlight. Stevan Paul – Foodblogger, Koch und Autor  – war bereits vor zwei Jahren in den Delinat-Weindepots zu Gast und konnte auch jetzt mit seiner charmanten und heiteren Art die Gäste für sich gewinnen. Seine Schweizer Lesereise startete im Weindepot St. Gallen.

Stevan Paul

Diesmal hatte er seinen ersten Roman «Der grosse Glander» im Gepäck, begleitet von einem feinen Menü und ausgewählten Delinat-Weinen aus reicher Natur. Natürlich ging es ihm ums Kochen, um Genuss und auch der Wein kam nicht zu kurz: Der junge Künstler Gustav Glander wird in New York zum Star der Eat-Art-Bewegung. Doch der Erfolg bereitet Glander Unbehagen. Von einem Tag auf den anderen verschwindet er.

Was macht Essen zur Kunst? Diese Frage stellt der Roman. Ausserdem erzählt Stevan Paul von der Liebe, vom Heimkommen und von der Freiheit, sich immer wieder selbst neu erfinden zu können. Die Lesung in St. Gallen war ein leidenschaftliches Plädoyer für die Sorgfalt und das Authentische – und nicht zuletzt eine Liebeserklärung ans Kochen.

Literarisches Wein&Dine

Das ausverkaufte Weindepot St. Gallen bildete den perfekten Rahmen für einen unterhaltsamen, geselligen und genussvollen Abend, Kundinnen und Kunden waren begeistert: «Ich bin eigentlich nur wegen Delinat und den Weinen gekommen und bin jetzt total begeistert vom Gesamtpaket!»

 

So finden Sie den passenden Wein

Im Wein liegt die Wahrheit. Schon möglich. Aber bezüglich Anbaumethoden, Vinifikation und Inhaltsstoffen liegt sie weitgehend im Verborgenen. Wer weiss schon, wie sein Lieblingswein hergestellt wurde? Die Frage, wie viel Schwefel der Winzer zugesetzt hat, wie hoch der Histamin- oder Säuregehalt eines Weines ist, ist nicht nur für Allergiker interessant.  Auch ob sich der Winzer  für die Biodiversität engagiert, ob es Blühstreifen im Weinberg gibt, wie viele Büsche er gepflanzt hat – das kann kaum ein Weinliebhaber sagen.

weinbereitung

In vino veritas – endlich!

Wie viel Kupfer hat der Winzer zum Pflanzenschutz gebraucht? Wurde im Weinkeller der Most geschwefelt? Hühnereiweiss zur Schönung eingesetzt? All diese Fragen beantwortet die neue Weinsuche. Mit wenigen Klicks filtern Sie nach 775 Parametern  (wahrscheinlich Weltrekord!). Denn nicht nur 137 An- und Ausbaudetails sowie 71 Analysewerte stehen als Suchfilter zur Verfügung, auch den Anteil der Traubensorten können Sie festlegen, oder einfach nach Weinstilen, Regionen oder passenden Speisen filtern.

Probieren Sie es selbst aus! Damit es Spass macht, haben wir ein paar «Übungsaufgaben» für Sie vorbereitet (die Lösungen finden Sie weiter unten):

  1. Suchen Sie einen feinen, eleganten Weisswein mit mindestens zwei Delinat-Schnecken zum Auftakt des Abends.
  2. Dann benötigen Sie einen kräftigen, opulenten Rotwein zum Hauptgang des Festmenüs. Sie bevorzugen Weine mit Holznoten. Weine, in denen die Traubensorte Syrah enthalten ist, gefallen Ihnen meist sehr gut.
  3. Nun suchen Sie einen Wein für ein vegetarisches, pikantes Curry. Er sollte maximal 13% Alkohol enthalten und vegan erzeugt worden sein. Ihr Besuch reagiert empfindlich auf stark geschwefelte Weine.
  4. Als nächstes forschen Sie nach einem Rotwein für Ihre Party. Sie erwarten trinkfreudige Gäste und möchten daher nicht mehr als 12 Franken bzw. 8 Euro pro Flasche ausgeben. Der Wein soll kein Exot sein, Sie möchten sicher gehen, dass er bei der Mehrheit gut ankommt.
  5. Sie haben eine Vorliebe für rote Portugiesen, leiden aber unter einer Histamin-Unverträglichkeit. Welche Weine finden Sie?
  6. Oder Sie lieben Weine aus der Toskana, haben aber höchste Ansprüche an den Pflanzenschutz. Der Einsatz von Kupfer  und Schwefel im Weinberg mag noch unumgänglich sein, sie wollen aber sicher gehen, dass für Ihren Wein nur minimale Mengen eingesetzt wurden.

Hier gehts zur Weinsuche – wer weiss, vielleicht wartet am Ende der Suche ein neuer Lieblingswein auf Sie? Und das Beste: Wenn Sie detailliert nach Ihren Vorlieben gefiltert haben, können Sie diesen Filter ganz einfach speichern. So können Sie bei jedem Besuch mit einem Klick nachsehen, ob es neue Entdeckungen gibt, die genau Ihren Präferenzen entsprechen.

Filter speichern und Weinpaket gewinnen

weinsuche

Und damit das Spielen mit der neuen Weinsuche noch mehr Spass macht, verlosen wir 10 Probierpakete «Provenzalisches Festmenü» unter allen «Pionieren», die bis zum nächsten Donnerstag, dem 17. November um Punkt 12:00 Uhr mindestens einen Suchfilter gespeichert haben. Da macht die Suche gleich doppelt Freude!

Mitmachen ist ganz einfach: Wählen Sie ein paar geeignete Artikelfilter aus und drücken Sie auf «Filter speichern». Wenn Sie sich in «Mein Konto» anmelden, werden die gespeicherten Filter automatisch in Ihr Kundenkonto übernommen und Sie nehmen an der Verlosung teil.  Hier gehts zur neuen Weinsuche.

Update: Hunderte von Filtern wurden abgespeichert. Die Pakete sind auf dem Weg zu den Gewinnern, die wir per Email informiert haben. Herzlichen Glückwunsch!

Sagen Sie uns Ihre Meinung: Ist uns die neue Weinsuche gelungen?

In den letzten Monaten haben wir intensiv an der neuen Weinsuche gearbeitet, denn wir wollten zeigen, dass es auch anders geht: Mit wenigen, leicht erreichbaren Klicks sollten Sie beim gewünschten Wein landen. Ist uns das gelungen? Bitte hinterlassen Sie Ihre Erfahrungen beim Suchen (und Finden!) unten in den Kommentaren. Wir freuen uns auch auf Anregungen und Wünsche. Herzlichen Dank!

Die Lösungen für die Übungsbeispiele:

  1. Etwas Feines zum Beginn des Abends:
    Eleganter Weisswein zum Apéro, aber bitte mit mindestens 2 Delinat-Schnecken ausgezeichnet!
  2. Einen Wein zum Hauptgang des Festmenüs:
    Opulente Weine mit Holznoten und der Traubensorte «Syrah»
  3. Diese Weine schmecken (nicht nur) vegan lebenden Menschen:
    Passt zum Vegi-Gericht, höchstens 13% Alkohol, vegan und schwefelarm
  4. Ein preiswerter Rotwein für die Party, aber Sie möchten sicher gehen, dass er gut ankommt?
    Schweizer filtern  nach:
    Rotwein bis 12 Franken, Kundenbewertung nach Preis-Leistung und Geschmack min. 4 Sterne
    EU-Bewohner filtern nach:
    Rotwein bis 8 Euro, Kundenbewertung nach Preis-Leistung und Geschmack min. 4 Sterne
  5. Sie haben eine Vorliebe für rote Portugiesen, leiden aber unter einer Histamin-Unverträglichkeit:
    Rotweine aus Portugal, maximal 8g Histamin pro Liter
  6. Sie lieben Weine aus der Toskana, haben aber höchste Ansprüche an den Pflanzenschutz:
    Weine aus Region Toskana, 3 Schnecken für Kupfer- und 3 Schnecken für Schwefeleinsatz

 

 

 

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