Pflüger Riesling Dürkheimer Spielberg

Deutscher Qualitätswein, Pfalz 2015

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Kurz und knapp

Dicht, saftig, elegant: Eine Offenbarung für Riesling-Liebhaber aus dem Topjahrgang 2015.

Produkt-Datenblatt (PDF)

Degustationsnotiz

Hell leuchtendes Gelb; Bukett nach Pfirsich, Ananas, und Kirschblüten; frischer Auftakt, am Gaumen saftig und aromatisch; elegante, geschmeidige Struktur; mineralische Noten begleiten das lange Finale

Emil Hauser, Weinakademiker

Rebsorten

Riesling (100%)

Lagern

Bis mindestens 2020 lagerfähig

Verschluss

Kork

Vegan

ohne tierische Inhaltsstoffe hergestellt (Info)

Biozertifikat:

DE-ÖKO-039

Analysedaten

Alkohol 13.0 %
Säure 8.0 g/l
Restzucker 2.1 g/l

Analysedatum: 14.10.2016

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Bewertet von Kelso am 10.05.17.
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Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 1 Schnecke

Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.

Hier sehen Sie, wie weit dieser Wein und das Weingut unsere Anforderungen erfüllen.

Es wurde sichergestellt, dass lokale, regionale und nationale Gesetze eingehalten werden.
Es werden keine synthetischen Partikel im Nanometerbereich (<100 nm) z.B. als Zusatzstoff, als Verpackungsmaterial, als Pflanzenschutzmittel, Dünger, Reinigungsmittel oder als Filter verwendet.
Es werden keine Erzeugnisse aus gentechnisch veränderten Organismen oder mit ihrer Hilfe erzeugter Produkte verwendet.
Die Kontrollstelle wurde nicht gewechselt oder sie wurde mit Offenlegung der Gründe und mit schriftlicher Meldung an Delinat-Consulting gewechselt.
Der gesamte Betrieb mit allen zugehörigen Betriebseinheiten, welche in kommerzieller Produktion stehen, wird biologisch bewirtschaftet und untersteht einer Kontrolle und Zertifizierung.
Abfälle aller Art werden korrekt getrennt, recycliert oder entsorgt.
Es werden keine Reinigungsmittel verwendet, die chemisch-synthetische Pestizide enthalten.
Es werden keine chlorhaltigen Reinigungsmittel oder Javelwasser oder höchstens einmal für die jährliche Reinigung fester Installationen eingesetzt.
Kellereiabwässer werden durch Kläranlage gereinigt oder die diesbezüglichen nationalen Vorschriften sind eingehalten.
Es werden mindestens 2 Massnahmen zum Schutz und zur Förderung seltener, gefährdeter und wertvoller Nutz- oder Wildtiere sowie ebensolcher Kultur- oder Wildpflanzen umgesetzt.
Der Anteil der Blühflächen, die nicht vor dem 1. Juli gemulcht oder gemäht werden, beträgt 60.00 %.
Die ökologische Ausgleichsfläche angrenzend an die Weinberge und im definierten Umkreis um die Weinberge erfüllt die Vorschriften.
Es werden keine Böschungen, Sträucher, Hecken oder Parzellenrändern abgebrannt.
Im Durchschnitt gibt es einen Hotspot mit Baum pro 1.00 Hektar Rebfläche.
Die maximale Distanz eines Rebstocks zum nächsten Baum beträgt 100.00 Meter.
Es wachsen durchschnittlich 20.00 Büsche pro Hektar inmitten der Reben.
Zeitpunkt und Menge der eingesetzten Saaten werden aufgezeichnet.
Zeitpunkt, Art und Menge aller Düngemassnahmen werden aufgezeichnet.
Zeitpunkt und Art aller Bodenbearbeitungsmassnahmen werden aufgezeichnet.
Zeitpunkt, Art und Menge aller Bewässerungsmassnahmen werden aufgezeichnet.
Zeitpunkt, Art und Menge aller Pflanzenschutzmassnahmen werden aufgezeichnet.
Es liegen vollständige Parzellenpläne von allen Parzellen vor (Übersicht), mit eindeutiger Parzellenbezeichnung gemäss Parzellenliste, mit ökologischen Ausgleichsflächen, konventionellen Nachbarflächen, Hotspots usw. vor.
Es liegt eine vollständige Liste aller Parzellen vor mit eindeutiger Parzellenbezeichnung (Nummer oder Name), Flächengrösse, sowie den Angaben: EU-Bio-Umstellung seit, EU-Bio zertifiziert seit, Delinat zertifiziert seit, usw.
Es werden keine synthetischen Düngezusätze, kein Klärschlamm und keine Gülle verwendet.
Es werden keine mineralischen Blattdünger verwendet.
Während der Winterruhe ist der Rebberg ganzflächig begrünt.
Der Boden der Rebflächen wird während der sechsmonatigen Winterruhe höchstens zur Neuaussaat oder einmaligen Tiefenlockerung bearbeitet.
Der Anteil ganzjähriger vegetativer Bodenbedeckung beträgt 60.00 %.
Es wird kein gebeiztes Saatgut verwendet.
Es findet keine Bodenbearbeitung mit einer Arbeitstiefe von mehr als 30 cm statt.
Es wird ausschließlich bioaktive Düngung wie Kompost, Mulch, Gründüngung usw. eingesetzt.
Es werden auch mineralische oder synthetische Dünger verwendet.
Schnittholz bleibt im Weinberg.
Es wurde kein ausserordentlicher Düngemitteleinsatz ohne Bodenanalyse und/oder ohne eine Ausnahmegenehmigung vorgenommen.
In den letzten 3 Jahren wurden insgesamt 6.00 Tonnen Kompost pro Hektar ausgebracht.
Es wurden einmalig zur Bodensanierung 2.00 Tonnen Kompost pro Hektar verwendet.
In den letzten 3 Jahren wurden insgesamt 10.00 kg Stickstoff (N) pro Hektar in biologisch gebundener Form gedüngt.
In den letzten 3 Jahren wurden insgesamt 10.00 kg Phosphat (P2O5) pro Hektar in biologisch gebundener Form gedüngt.
In den letzten 3 Jahren wurden insgesamt 10.00 kg Kalium pro Hektar in biologisch gebundener Form gedüngt.
Es wurde mit einer Ausnahmegenehmigung einmalig 0.00 kg Kalium pro Hektar in mineralischer Form gedüngt.
In den letzten 3 Jahren wurden insgesamt 0.00 kg Magnesium pro Hektar in biologisch gebundener Form gedüngt.
Es wurde mit einer Ausnahmegenehmigung von Delinat-Consulting einmalig 0.00 kg Magnesium pro Hektar in mineralischer Form gedüngt.
Es wurden keine Dünger verwendet, die Schlachtabfälle enthalten.
Die Trauben wurden nicht maschinell gelesen.
Das Pressen der Trauben bzw. Maische fand nicht mittels kontinuierlich arbeitenden Pressen statt.
Es wurden keine Vakuumverdampfer, Umkehrosmose oder Kryoextraktion eingesetzt.
Vor Einsetzen der alkoholischen Gärung wurde der Maische kein SO2 zugesetzt.
Der Traubenmost wurde um 0.00 % Vol. mit biologischem Reinzucker oder Traubenmostkonzentrat angereichert.
Die Maische wurde nicht oder auf höchstens 35°C erwärmt.
Dem Wein wurde weder Traubenmost, noch Traubenmostkonzentrat oder rektifiziertes Traubenmostkonzentrat (sog. Süssreserve) zur Abrundung vor der Abfüllung zugesetzt.
Die Gärung wurde nicht durch Kälte abgestoppt.
Der Wein wurde nicht mit Holz-Staves, -Chips oder -Pulver aromatisiert.
Es wurden keine Reinzuchthefen und keine pektolytische Enzyme für die Vinifizierung verwendet.
Klassische Bakterienkulturen für die Weinbereitung wurden nicht verwendet.
Es wurden keine aromatisierten Zusätze ohne Deklaration eingesetzt.
Der Wein wurde nach seiner Stabilisierung nicht mit Zitronensäure angesäuert.
Der Wein wurde nicht mit biologischen Hefenährstoffen auf Basis inaktivierter Heferinde behandelt.
Es wurden keine mit Pestiziden kontaminierte Trauben verwendet.
Bei der Mischung von Weinen wurde jeweils der Wein mit der niedersten Stufe deklariert.
Es wurden 0.00 Gramm vegetabiler Aktivkohle pro Hektoliter Most oder Maische zugesetzt.
Der Wein wurde nicht mit Bentonit behandelt.
Der Wein wurde nicht mit Siliziumdioxid/Kieselsol geschönt.
Der Wein enthält kein Hühnereiweiss oder Eiklar.
Der Wein wurde nicht mit Milchprodukten geschönt.
Der Wein wurde nicht mit Hefesatz geschönt, weder aus dem eigenem Keller noch von anderen Biobetrieben.
Der Wein wurde nicht mit vegetabiler Gelatine behandelt.
Für den Wein wurde kein Tannin als Schönungsmittel verwendet.
Der Wein wurde nicht mit Gummi arabicum behandelt.
Der Wein wurde nicht mit Kohlensäure versetzt.
Der Wein enthält keine weiteren, hier nicht aufgeführten Hilfsstoffe oder aromatischen Zusätze.
Der Wein wurde nicht ultrafiltriert (unter 0,2 Mikrometer).
Es wurde kein Perlit zur Filtrierung des Weines verwendet.
Es wurde Kieselgur zur Filtrierung des Weines verwendet.
Dieser Wein wurde nicht mit Zellulose-Filterschicht gefiltert.
Es werden keine ionisierenden Strahlungen und ionisierter Produkte verwendet.
Es wurde keine Ascorbinsäure verwendet.
Es wurden nur die in den Richtlinien definierten SO2-Formen verwendet.
Der Wein wurde nicht entsäuert, es wurde kein Kalziumkarbonat (CaCO3) eingesetzt.
Der Wein wurde mit 0.00 Gramm Weinsäure pro Liter angesäuert.
Der Wein wurde vor seiner Stabilisierung nicht mit Zitronensäure angesäuert.
Der Wein wurde nicht unter Inertgasen N2, CO2 oder Ar gelagert.
Der Korken wurde nicht sterilisiert, nicht bestrahlt, nicht mit Chlor gewaschenen, nicht gefärbt, nicht kolmatiert und besteht nicht aus Presskork oder aus Kunststoff, ist kein DIAM und kein Twintop.
Der Wein ist nicht mit Glasstopfen mit Elvaxdichtung (System Vinolok) und nicht mit Drehverschluss verschlossen.
Der Wein ist nicht mit Naturkorken verschlossen, die traditionell mit Wasserstoffperoxid gewaschen und gebleicht, mit Schwefelsäure neutralisiert und anschliessend mit Paraffin und/oder Silikon beschichtet wurden.
Der Wein wurde mit Naturkorken verschlossen, die nicht gebleicht und ausschliesslich mit Natronlauge gewaschen, mit Zitronensäure oder anderen natürlichen Säuren neutralisiert und mit Pflanzenöl, Naturwachsen, -harzen oder ähnlichen Naturprodukten
Der Wein enthält 49 mg Gesamt-SO2 pro Liter.
Der Wein enthält 10 mg freies SO2 pro Liter.
Es wurden die notwendigen Massnahmen unternommen, um die Verbeitung seltener Arten auf dem Betrieb zu fördern.
Es wurden die notwendigen Massnahmen unternommen, um die Verbeitung invasiver Neophyten auf dem Betrieb einzudämmen.
Es wurde im Berichtsjahr 7500.00 Liter Benzin und/oder Diesel verbraucht.
Es wurde im Berichtsjahr 6000.00 m³ Erdgas verbraucht.
Es wurde im Berichtsjahr 5000.00 Liter Heizöl verbraucht.
Es wurde im Berichtsjahr 500.00 kWh Strom verbraucht.
Es wurde im Berichtsjahr 500.00 kWh aus PV auf dem Betrieb erzeugt.
Es wurde im Berichtsjahr 0.00 kWh Strom aus Windkraft auf dem Betrieb erzeugt.
Es wurde im Berichtsjahr 0.00 kWh Strom aus Wasserkraft auf dem Betrieb erzeugt
Es wurde im Berichtsjahr 0.00 kWh Strom aus benachbarten PV- oder Windkraftanlagen produziert.
Es werden keine Herbizide eingesetzt.
Es wurden keine chemisch-synthethetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt.
Falls Traubengut durch Abtrift nachbarlicher Pflanzenschutzspritzung kontaminiert wurde, ist das Traubengut getrennt gelesen, verarbeitet und gekennzeichnet worden.
Es wurden 3.00 kg Kupfer pro Hektar für Pflanzenschutzspritzungen eingesetzt.
In fünf Jahren wurden insgesamt 11.80 kg metallisches Kupfer pro Hektar eingesetzt.
Es werden 25.00 kg Schwefel pro Hektar für Pflanzenschutzspritzungen eingesetzt.
In fünf Jahren wurden insgesamt 140.00 kg Schwefel pro Hektar eingesetzt.
Gegen Schadinsekten sind einzig Bakterienpräparate nach Anhang II der EU-DVO 889/2008, Pheromonfallen (stets mit Bedarfsnachweis!) sowie biodynamische Präparate zugelassen.
Es werden keine Mittel gegen Drosophila Suzukii oder Rebzikaden eingesetzt.
Es werden keine Fallen gegen Wirbeltiere aufgestellt.
Es werden keine Ausrottungsaktionen vorgenommen.
Es werden keine Cu- oder S- Spritzmittelreste ins Feld oder ins Abwasser entsorgt.
Es wird keine Zwangsarbeit praktiziert. Identitätspapiere, Eigentum oder Lohn werden nicht zurückzubehalten, um Arbeitnehmende am Verlassen des Betriebes zu hindern.
Es gibt keine Kinderarbeit im Betrieb.
Mitarbeiter werden nicht diskriminiert.
Es gibt keine Löhne unterhalb des gesetzlichen Minimums. Lohnkürzungen werden nicht als Strafmassnahmen eingesetzt.
Die Arbeitszeiten entsprechen den nationalen Gesetzen und Normen. Überstunden werden kompensiert oder angemessen entschädigt.
Überstunden werden durch Kompensationsleistungen abgegolten.
Es gibt keine unbegründete vertragslose Anstellung von Personal.
Die Arbeitnehmenden werden über allfällige Gesundheits- und Unfall-Risiken aufgeklärt.
Den Arbeitnehmenden werden genügend und adäquate Schutzkleider zur Verfügung gestellt.
Allen Arbeitnehmenden stehen menschenwürdige Unterkünfte und hygienische Einrichtungen zur Verfügung.
Die medizinische Versorgung aller Mitarbeitenden ist gewährleistet.
Die Arbeitnehmenden besitzen ein uneingeschränktes Recht zu Versammlungen.
Arbeitnehmer werden nicht aufgrund von Gewerkschaftsmitgliedschaft oder -aktivität diskriminiert.

Speisenvorschläge:

Aperitif Fisch Gemüseauflauf

Rezept zum Pflüger Riesling Dürkheimer Spielberg:

Coquilles Saint Jacques avec une crème aux herbes

Mit 10-12 °C servieren

Bis mindestens 2020 lagerfähig