Châteauneuf-du-Pape AC 2009

Domaine Pierre André

Ein einzigartiger, wuchtiger Châteauneuf-du-Pape aus einem Jahr, das als «année exceptionnelle» in die Geschichte einging. Mehr lesen

Geschmack
Preis-Leistung
7 Kundenmeinungen

Degustationsnotiz

Leuchtendes, intensives Rubinrot; üppig-würziges Bukett nach Nelken, Garrigue-Sträuchern und Unterholz, dezente Noten von Backpflaumen, Lakritze, Kompott und Dörrftüchten; weicher Auftakt, am Gaumen füllig und aromatisch, dichte, konzentrierte Struktur, geschmeidige Fülle begleitet von üppigen Noten von Schokolade und orientalischen Bazardüften, feinkörniges, reifes Tannin, lange anhaltender, von Beerenaromen und Würze getragener Abgang

Emil Hauser,<span> Weinakademiker</span>
Emil Hauser, Weinakademiker

Weingut

Domaine Pierre André

Region

Châteauneuf-du-Pape

Alkohol
14.5 %
Säure
4.9 g/l
Restzucker
3.2 g/l

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Analysedatum: 03.09.2012

Rebsorten

Grenache (80%)
Syrah (10%)
Mourvèdre (8%)
andere Rebsorten (2%)

Lagern

Bis mindestens 2015 lagerfähig

Verschluss

Kork

Datenblatt

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Über diesen Wein

Domaine Pierre André

Welche Kraft, welche Ausdauer! Beides Attribute, die nicht nur für diesen wuchtigen Wein aus dem Châteauneuf-du-Pape gelten, sondern auch für die Winzerin, die ihn erzeugt. Jacqueline André verfolgt mit bewundernswertem Elan ein hohes Ziel: die Tradition der grossen alten Châteauneuf-du-Pape-Weine zu bewahren und mit höchster Qualität zu verbinden.

Die Grundlage dafür legt sie in den Weinbergen, die im Süden der Appellation Châteauneuf-du-Pape in Courthezon in der Nähe von Orange liegen. Hier wachsen unter anderem rund 2000 Grenache-Buschreben, von denen manche über 130 Jahre auf dem Buckel haben. Zu diesen Dinosauriern pflegt Jacqueline eine ganz persönliche Beziehung: «Um gute Weine zu keltern, muss man die Befindlichkeit eines jeden Rebstocks kennen und ihm bei Bedarf zur Seite stehen, besonders wenn sie ein gewisses Alter haben», sagt sie.

Die Erträge sind klein. Die Trauben werden bei optimalen Bedingungen von Hand gelesen. Für die Vinifizierung werden sie nicht entrappt, sondern nur leicht angequetscht und dann mit natürlichen Hefen vergoren. Die Grenache- und Mourvèdre-Jungweine reifen gemeinsam 15 Monate in Betontanks. Syrah- und übrige Sorten tun dasselbe separat. Danach reift der Wein assembliert während 9 Monaten in grossen Holzfässern seiner Vollendung entgegen. Mit dieser langen Ausbauzeit schafft Jacqueline eine komplexe, stabile und einzigartige Cuvée, die auch Weinguru Robert Parker immer wieder überzeugt.

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