Albet i Noyas Reserva Martí – mein Göttertropfen

Es gibt wenige Weine, bei denen es mir die Sprache verschlägt. Und noch weitaus weniger, bei denen meine Partnerin und ich gleichermassen begeistert sind. Albet i Noyas Reserva Martí gehört in diese seltene Kategorie. Ich freue mich immer auf den neuen Jahrgang, bin fast ein wenig nervös und kann kaum erwarten, was der gute Josep Maria aus seinen reichen Weinbergen gezaubert hat.

Kein Wein für Ungeduldige

Sieben Jahrgänge kenne ich von Albets Flagschiff nun schon, und doch ist es bei jedem neuen Jahrgang stets dasselbe Spiel: Der erste Schluck Sekunden nach dem Entkorken lässt mich fast etwas enttäuscht zurück. Doch die Reserva Martí will eben entdeckt werden. Mit etwas Belüftung zaubert der zweite Schluck schon Minuten ein breites Lächeln auf mein Gesicht und dann muss ich mich sehr zurückhalten: Diese verführerischen reifen Frucht-Aromen, die perfekt eingebundenen Röst-Noten nach Vanille und Mokka, unbeschreiblich! Ein kraftvoller und dichter Wein, elegant und harmonisch, wie ihn nur ein Albet i Noya hinkriegt.

Albet i Noya Reserva Martí
Biopionier Albet i Noya bei einer Reserva Martí – Vertikale: Besser als der aktuelle Reserva Martí sind nur noch die älteren Jahrgänge …

Dass sich die Jahrgänge der Reserva Martí in ihrer Stilistik nur um Nuancen unterscheiden, ist erstaunlich: Ihre Assemblage veränderte sich nämlich von Jahr zu Jahr komplett. Im ersten Jahrgang hielten sich Tempranillo, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah noch die Waage. Der Jahrgang 2009 war von Syrah, der 2010 vom Cabernet Sauvignon dominiert.

Der soeben eingetroffene 2012er wurde wie der 2011er fast zur Hälfte aus Merlot, ergänzt durch Tempranillo, Merlot und Syrah gekeltert. Er wirkt im direkten Vergleich etwas dichter und kräftiger als der Vorgänger, ohne dabei an der Martí-typischen Eleganz einzubüssen. Wiederum ein äusserst gelungener Tropfen, der das Potenzial zum Langstreckenläufer hat.

Echte Königsklasse aus dem Naturparadies

Natürlich bin ich nicht ganz unvoreingenommen. Seit ich das blühende Paradies besuchen durfte, aus dem die Trauben für die Reserva Martí stammen, passt für mich alles zusammen: das Bild der reichen Vielfalt im Weinberg, der eindrückliche Barrique-Keller und das Gaumen-Erlebnis – das ist quasi zur logischen Kette verschmolzen. 

Das Weingut Albet i Noya – Ein Naturparadies im Penedés

Die Reserva Martí ist nicht ganz günstig. Sie ist aber jeden Franken bzw. Euro Wert, das beweist sie regelmässig an unserer «Königsklasse»-Degustation. Dort steckt sie sündhaft teure Ikonen-Weine wie den Opus One locker in die Tasche. Ganz ehrlich: Die Wahl für die einsame Insel wäre für mich die Reserva Martí. Ein grosser Wein für ganz besondere Momente. 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gelegenheit finden werden, diesen Göttertropfen selbst kennen zu lernen

Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya

Dunkle, schwere Wolken hängen über der SeaCloud beim Anlegen im Hafen von Barcelona. Und dann setzt Regen ein. Doch an Bord herrscht munteres Treiben und die Gäste sitzen unbeeindruckt beim köstlichen Frühstücksbuffet. Wie auf Bestellung hört der Regen auf. Wir starten pünktlich um 10.00 Uhr den Ausflug zu Albet i Noya.
Regen in Barcelona
Regen bei der Ankunft in Barcelona
In der Ferne sieht man deutlich die gezackte Silhouette von Montserrat. Bald tauchen auch die grossen Cava-Kellereien von Sant Sadurni d’Anoia auf und schon fahren wir auf dem Weinhof von Albet i Noya ein. Mit einem breiten Lächeln empfängt uns Josep Maria Albet i Noya. Auch Marga Torres, Önologin und Kellermeisterin, kommt dazu. In zwei Gruppen besichtigen wir das Weingut.
Josep Maria Albet i Noya (vorne rechts) mit Roman Herzog von Delinat
Josep Maria Albet i Noya (vorne rechts) mit Roman Herzog von Delinat
Josep Maria Albet i Noya führt eine Gruppe durch seine begrünten Reben, erzählt lebhaft von seinen Versuchen mit Fledermaushäuschen in den Weinbergen. Er beschreibt, welche klimatischen Tücken um diese Jahreszeit die Trauben noch beschädigen könnten und erklärt, wie er anhand der reichen Biodiversität auf drei Delinat-Richtlinien-Schnecken kommt. Und nicht zuletzt, wie er sich über den kurzen Regenguss freut, der die Gruppe unter der Pinienallee Schutz suchen lässt. Die andere Gruppe folgt Marga Torres in den Keller. Dort erfahren wir alles über den Ablauf der Weinbereitung, von der Traubenannahme bis zur Flaschenabfüllung. Grosses Staunen beim Eintritt in den alten Keller, als wir die vielen Stahltanks sehen. Immerhin werden hier 20 Traubensorten zu fast 30 verschiedenen Weinen verarbeitet. Jede Sorte wird separat vinifiziert und ausgebaut.  «Aus diesem Grund benötigen wir viele kleine Tanks» erklärt Marga.
Der Autor demonstriert das Weissweintrinken aus dem traditionellen katalanischen Porrón.
Der Autor demonstriert das Weissweintrinken aus dem traditionellen katalanischen Porrón.
Bevor wir in den Barrique-Keller steigen, lässt uns Marga den neuen «Cafeter» (voraussichtlich ab Juni erhältlich) aus dem Tank verkosten. Die Cuvée aus Chardonnay und Macabeu schmeckt herrlich fruchtig mit dezenten Vanillearomen, die vom Ausbau im Barrique herrühren. Am Gaumen zeigt sich der Wein anregend frisch – und doch geschmeidig mit einer leicht rauchigen Note.
Önologin Marga Torres zieht eine Fassprobe des Reserva Marti aus dem Barrique.
Önologin Marga Torres zieht eine Fassprobe des Reserva Marti aus dem Barrique.
Danach zeigt uns Marga, wo und wie ihre Spitzenweine gekeltert werden und wir verfolgen den Weg der Weine in den Barriquekeller. In diesem Gewölbekeller riecht es nach Eichenholz. Die gestapelten Fässer machen einen majästetischen Eindruck. Hier reifen auch die Schaumweine heran. Marga zieht eine Probe direkt aus dem Barriquefass – Albets Top-Cuvée, die er exklusiv für Delinat keltert: Reserva Marti 2014! Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Tempranillo sind hier perfekt vermählt. Es wird deutlich, dass solche Traumweine viel Zeit brauchen. Noch wild und ungestüm zeigt sich der Reserva Marti, das Tannin noch bissig. «Er braucht noch viel Zeit» meint Marga. Im Degustationsraum serviert uns Albet schliesslich ein leckeres Menue aus typisch regionalen Gerichten, begleitet von einem Macabeu, Rosé und einer Probe des Reserva Marti 2011. Was will man mehr!

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
  9. Aller Abschied fällt schwer

Alle Bilder der Reise

David gegen Goliath

Delinat-Weindepot St. Gallen – ein vorsommerlicher Abend Anfang Juni: Ruhige Konzentration liegt auf den Gesichtern. Die Frauen und Männer halten das Glas gegen das Licht, sie schnuppern, sie denken, dann schlürfen sie. Ein paar schnelle Notizen auf ein Blatt, dann kommt der nächste Wein. Gelingt es, die 100 und mehr Franken teuren Prestige-Weine herauszufinden, die sich hier mit einigen der besten Tropfen aus biologischem Anbau für weniger als 40 Franken messen?

Blinddegustation

Grosser Andrang

Vor zwei Jahren entstand die Idee, Delinat-Spitzengewächse in einer Blinddegustation mit teuren Kultweinen aus konventionellem Anbau zu vergleichen. Eine gute Idee, wie sich bald herausstellte. Die «Königsklasse» wird in den Delinat-Weindepots in Basel, Bern, Olten und St. Gallen zweimal jährlich angeboten und ist immer schnell ausgebucht. «Jeder Teilnehmer soll für sich den Wert eines Weines einschätzen», erklärt Dirk Wasilewski das Ziel der Veranstaltung. Der Diplom-Sommelier stellt die Auswahl der Weine zusammen und führt durch die Degustation. Zwölf Flaschen Wein im Wert von rund 1000 Franken kommen dabei auf den Tisch. Darunter so weltbekannte Marken wie der Opus One aus dem Napa Valley oder der Tignanello aus der Toskana.

«Königsklasse» – ein spannender Rätselabend in geselliger Runde: riechen, probieren, notieren, diskutieren und staunen, wenn Kursleiter Dirk Wasilewski am Ende der Verkostungsrunde das Geheimnis um Prestige-Gewächs oder Delinat-Wein lüftet.
«Königsklasse» – ein spannender Rätselabend in geselliger Runde: riechen, probieren, notieren, diskutieren und staunen, wenn Kursleiter Dirk Wasilewski am Ende der Verkostungsrunde das Geheimnis um Prestige-Gewächs oder Delinat-Wein lüftet.

Verkostet wird in fünf Runden zu je zwei bis drei Weinen, die möglichst gut vergleichbar sind in Traubenzusammenstellung, Herkunft und Jahrgang. Mit dabei in jeder Runde ist ein Delinat-Spitzenwein wie der Conventino Vino Nobile di Montepulciano aus der Toskana oder die Reserva Martí von Albet i Noya aus dem Penedès.

«Wie viel würden Sie für diesen Wein ausgeben?», lautet die Frage an die Teilnehmer, wenn sie die ersten zwei Gläser vor sich stehen haben. Heute Abend steht das erste Angebot nach anfänglichem Zögern bei 25 Franken. Die Überraschung ist perfekt, als das Geheimnis gelüftet wird, denn tatsächlich kostet der probierte Spanier, ein Spitzengewächs aus der Ribera del Duero, 135 Franken. Der Delinat-Wein in derselben Runde (Valdega Reserva Navarra) wird mit 20 Franken etwas höher bewertet als sein wirklicher Preis (17 Franken). «Das ist schon interessant», sagt Katarina Böni, die zusammen mit ihrem Mann Daniel zum ersten Mal an einer solchen Degustation teilnimmt. «Man richtet den Preis nach seinen persönlichen Vorlieben. Wenn der Wein schmeckt, ist man auch bereit, mehr dafür zu bezahlen.»

Staunende Gesichter

Mit voller Konzentration bei der DegustationDas Staunen über die riesigen Preisunterschiede zieht sich durch den ganzen Probierabend. Mit grosser Spannung wird die letzte Runde erwartet. Würde man den mit 275 Franken teuersten Wein herausschmecken können? Es wird probiert, nochmals probiert, verglichen, abgewogen – am Ende tippt nur einer der 16 Teilnehmer richtig auf den Opus One in Glas drei. Für das Delinat-Spitzengewächs Reserva Martí hätten die Teilnehmer bis zu 80 Franken ausgegeben, kosten tut er 36.

«Ich hab schon wieder nicht gemerkt, welches der teuerste Wein war», sagt Hans Jakob Nold und lacht. Der langjährige Delinat-Kunde ist mit seiner Frau Simone gekommen. «Unser Lieblingswein ist die Reserva Martí von Albet i Noya. Und der hat bestanden, auch neben dem Opus One», stellen die beiden zufrieden fest.

Die nächsten Degustationen «Königsklasse» finden im Dezember in den Delinat-Weindepots in Basel, Bern, Olten und St. Gallen statt. Bern und St. Gallen sind bereits ausgebucht. Für die Degustationen im April 2016 können Sie sich aber bereits anmelden.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.delinat.com/veranstaltungen

 

«Königsklasse» – Reserva Martí vs. Opus One

Ruhige Konzentration liegt in den Gesichtern. Die Frauen und Männer halten das Glas gegen das Licht, sie schnuppern, sie denken, dann schlürfen sie. Ein paar schnelle Notizen auf ein Blatt, dann kommt der nächste Wein.

Konzentriertes Schnuppern, Vergleichen und Schlürfen
Konzentriertes Schnuppern, Vergleichen und Schlürfen

Vor zwei Jahren entstand die Idee, die Spitzengewächse aus gesunder Natur von Delinat in einer Blinddegustation mit teuren Kultweinen zu vergleichen. Eine gute Idee, wie sich bald heraus stellte. Die «Königsklasse»-Degustationen werden in den Delinat-Weindepots zweimal jährlich angeboten und sind immer schnell ausgebucht. «Jeder Teilnehmer soll für sich den Wert eines Weines einschätzen» erklärt Dirk Wasilewski das Ziel der Veranstaltung. Der Delinat-Sommelier stellt die exklusive Wein-Auswahl zusammen und führt durch die Degustation. Zwölf Flaschen Wein im Wert von rund 1’000 Franken kommen dabei auf den Tisch. Darunter so weltbekannte Marken wie der Opus One aus dem Napa Valley oder der Tignanello aus der Toskana.

Helfen die Notizen, den Delinat-Wein zu erkennen?
Helfen die Notizen, den Delinat-Wein zu erkennen?

Verkostet wird in fünf Runden zu je zwei bis drei Weinen, möglichst vergleichbar nach Rebsorten, Herkunft und Jahrgang. In jeder Runde ist ein Spitzenwein von Delinat vertreten, zum Beispiel die reich prämierten Il Conventino Vino Nobile de Montepulciano aus der Toskana oder die Reserva Martí von Albet i Noya aus dem Penedès.

«Wie viel würden Sie für diesen Wein bezahlen?» lautet die Frage an die Teilnehmer, wenn sie die ersten zwei Gläser vor sich stehen haben. Nach anfänglichem Zögern lautet das erste Angebot «25 Franken». Die erste Überraschung des Abends, denn tatsächlich kostet der probierte Wein – ein Spitzengewächs aus dem Ribera del Duero – 135 Franken. Der Delinat-Wein in der selben Runde, wurde mit 20 Franken etwas höher bewertet als sein wirklicher Preis, der bei 17 Franken liegt.

«Das ist schon interessant», sagt Katarina Böni, die an diesem Abend im Weindepot St. Gallen zusammen mit ihrem Mann Daniel zum ersten Mal an einer solchen Degustation teilnimmt. «Man richtet den Preis nach seinen persönlichen Vorlieben. Wenn der Wein schmeckt ist man auch bereit mehr dafür zu bezahlen.»

Kult: Dirk Wasilewski deckt den Reserva Martí auf, der exklusiv bei Delinat erhältlich ist.
Kultwein: Dirk Wasilewski deckt den Reserva Martí auf, der exklusiv bei Delinat erhältlich ist.

Das Staunen über die riesigen Preisunterschiede zog sich durch den ganzen Degustierabend. Mit grosser Spannung wurde die letzte Runde erwartet. Würde man den mit 275 Franken teuersten Wein herausschmecken können? Es wurde probiert, nochmals probiert, verglichen, abgewogen – am Ende tippte nur einer der 16 Teilnehmer richtig auf den Opus One in Glas 3. Für den Delinat-Kultwein Reserva Martí hätten die Teilnehmer bis zu 80 Franken ausgegeben – kosten tut er 36.50 Franken (EUR 29.50).

«Ich hab schon wieder nicht gemerkt, welches der teuerste Wein war», sagt Hans Jakob Nold und lacht. Der langjährige Delinat-Kunde war mit seiner Frau Simone gekommen. Ihrer beider Lieblingswein ist die Reserva Martí von Albet i Noya. «Und der hat bestanden, auch neben dem Opus One.»

Die nächsten Termine für den «Königsklasse»-Event finden Sie in unserem Veranstaltungskalender: www.delinat.com/veranstaltungen

6 x Gold für Delinat

An zu vielen Weinprämierungen werden zu viele Medaillen verliehen. Daher nehmen wir nur an den wichtigsten Wettbewerben teil. Einer davon ist der internationale Bio-Weinpreis «MundusVini Biofach», der am 12. Februar an der Biofach, der weltweit bedeutendsten Bio-Messe, verliehen wurde. Hunderte von ökologisch produzierten Weinen wurden bereits im Vorfeld der Messe degustiert und bewertet.

mundusvini_wein

Gerade an dieser Veranstaltung freut uns ein solcher Erfolg dann doch sehr. Der Wettbewerb wendet sich sich an Erzeuger wie an Verbraucher (Zitat von mundusvini.de):

«Die Auszeichnung soll Herstellern, Winzern, Importeuren und Konsumenten ein Forum bieten, das zum Einen eine wertvolle Entscheidungs- und Orientierungshilfe beim Weineinkauf bietet und zum Anderen eine breite Öffentlichkeit erreicht. Was dem Weinkunden hilfreiche Orientierung ist, bedeutet für den Erzeuger eine Bestätigung seiner Bemühungen.»

Orientierung für den Weinkunden

Das Ergebnis ist also ein Erfolg für Delinat-Winzer wie auch Bestätigung für Kundinnen und Kunden: 6 x Gold für Delinat-Weine! Dass die Gewinner von besonderer Qualität sind, wissen wir allerdings schon länger: Es sind durchwegs alte Bekannte, die auch auf delinat.com höchste Bewertungen erzielten. Allen voran das Flaggschiff von Albet in Noya, der Reserva Marti: Diese Spitzencuvée scheint Gold abonniert zu haben (siehe auch den Artikel vom März 2010: Biofach-Gold für Reserva Martí). Aber auch die anderen Gewinner haben ihre Fans, vor allem der geschmeidige Conterocca aus der Toskana und der Terroir-geprägte Roches d’Aric aus dem Corbières.

Albet i Noya Reserva Martí

Reserva Marti

Anfänglich an einen feinen Bordeaux erinnernd, hat sich die Riserva Martí über die Jahre zu einer eigenständigen Spitzencuvée entwickelt. Durch die wechselnde Assemblage hat jeder Jahrgang für mich vorerst etwas Geheimnisvolles. Beim Jahrgang 2009 bilden Syrah und Cabernet Sauvignon eine Traumkombination. Der Wein ist schon überraschend zugänglich. Bei aller Komplexität kommen die fruchtigen Noten wunderschön zum Ausdruck. Ein faszinierender Wein, der für mich längst zum Klassiker geworden ist.

Albet i Noya Reserva Martí Penedès DO 2009Albet i Noya Reserva Martí
Penedès DO 2009
www.delinat.com/1643.09

Medaillen für Delinat

expovina

An der 20. Weinprämierung der Expovina Zürich 2013 wurden Delinat-Weine mit Medaillen ausgezeichnet. Eine goldene Auszeichnung holte die Reserva Marti vom Weingut Albet i Noya im Penedès. Diese Cuvée des katalanischen Ökopioniers erntet schon seit Jahren immer wieder zahlreiche Lorbeeren. Mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurden der Vinya Laia vom selben Weingut sowie der Riesling Terra Rossa vom Weingut Hirschhof in Rheinhessen.