Fragen zur Lagerung von Wein

Wenn der Lagerraum kühl und feucht genug ist, dürfen die Flaschen auch stehend lagern. Um zu verhindern, dass der Korken austrocknet und undicht wird, sollte die Luft aber mindestens 60% Feuchtigkeit enthalten.

Schadet der Versand (zum Beispiel per Post) dem Wein nicht?

Nein. Kurzfristige Erschütterungen schaden dem Wein nicht. Problematisch wären lediglich häufige und grosse Temperaturschwankungen sowie Lichteinwirkung über mehrere Wochen (zum Beispiel im Verkaufsregal).

Was macht einen Wein lagerfähig?

Es sind vor allem die Säuren und Phenole, die einen Wein lagerfähig machen. Phenole sind unter anderem Tannine (Gerbstoffe) und Farbstoffe in der Traubenhaut. Auch die Gerbstoffe der Barriques, der Eichenholzfässchen, erhöhen die Lagerfähigkeit eines Weines. Je nach Qualität überschreitet der Wein nach wenigen Monaten (oder erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten) seinen Höhepunkt - er altert und stirbt. Kippt ein Wein plötzlich, also noch vor seinem voraussichtlichen Lebensende, dann handelt es sich meistens um einem Fehler: der Wein schmeckt nicht mehr, er hat einen Fehlton oder ist gar ungeniessbar geworden. Ein solches Kippen kann durch Bakterien verursacht werden, durch Oxidation (Madère-Ton) oder durch flüchtige Säuren (Essigstich).

Sind Temperaturschwankungen im Weinlager ein Problem?

Wird ein Wein innerhalb eines Jahres getrunken, spielen Temperaturschwankungen kaum eine Rolle. Allerdings sollten 20°C nicht überschritten werden. Bei einer längeren Lagerung können sich Temperaturschwankungen negativ auf die Entwicklung des Weines auswirken. Bei tiefen Temperaturen verkleinert sich das Volumen, wodurch in der Flasche ein Vakuum entsteht: Luft wird durch den Korken angesaugt. Steigt die Temperatur, vergrössert sich auch das Weinvolumen: Bei liegend gelagerten Flaschen kann Wein aus dem Korken gedrückt werden. Konstant hohe Temperaturen über 15°C führen zu einer rascheren Alterung des Weines.

Wie lagert man Wein am besten?

Kurzzeit-Lagerung (bis 1 Jahr): Ideal ist ein kühler, dunkler Ort (max. 20°C). Langzeit-Lagerung (ab 1 Jahr): Die Flaschen werden im Lagerkeller oder Klima-Schrank gelagert. Eine neue Studie zeigt, dass stehend gelagerte Weine weniger vom Korken beeinflusst werden und genauso gut lagerfähig sind wie liegend gelagerte Weine. Es empfiehlt sich eine rel. Luftfeuchtigkeit von 50-60%. Licht sollte in jedem Fall vermieden werden. Eine konstante Temperatur zwischen 8 und 18°C ist wichtig (Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter von 5-6°C sind akzeptabel). Ebenfalls wichtig: erschütterungsfreie Lagerung, keine Fremdgerüche, Vibrationen vermeiden.

In unserem Blog-Artikel «Wein lagern - warum?» erfahrt Ihr mehr zu der Lagerung von Weinen und wie sich diese auf die Aromen auswirkt.

Was bedeutet Schimmel am Korken?

Korken von Delinat-Weinen sind unbehandelt, das heisst, sie wurden nicht mit Chlor sterilisiert. Dadurch kann sich an der Oberfläche Schimmel bilden. Dieser Schimmel ist gesundheitlich und geschmacklich unbedenklich. Er tritt stärker auf, wenn durch erhöhte Temperatur Wein aus dem Korken gedrückt wurde. Schimmel und ausgelaufener Wein kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Wie lagert man Schaumwein?

Die meisten Champagner schmecken jung, also innert einem Jahr nach der Abfüllung am besten. In dieser Zeit lagert man sie stehend, kühl (10-15°C) und dunkel.

Kann man Delinat-Wein sofort konsumieren oder muss er gelagert werden?

Dies hängt vom Alter und der Qualität des Weines ab. Einfachere Weine sind meistens sofort oder wenige Monate nach der Flaschenabfüllung trinkreif. Sie bieten innerhalb von 1 bis 3 Jahren den höchsten Trinkgenuss und sollten nicht länger gelagert werden. Körperreiche Weine mit genügend Säure gelten meistens als Lagerweine. Grundsätzlich sind alle Weine, die Delinat anbietet, sofort trinkbar. Manche könnten sich durch Lagerung aber noch verbessern. Mehr dazu: Alte Weine.

Kann man Delinat-Weine auch 15-20 Jahre lagern?

Grundsätzlich sind Qualitätsweine aus biologischem Anbau ebenso haltbar wie herkömmliche Weine. Die Haltbarkeit richtet sich nach der Qualität des Weines. Es sind vor allem die Säuren und Phenole, die einen Wein lagerfähig machen. Phenole sind unter anderem in Tanninen (Gerbstoff) und Farbstoffen in der Traubenhaut enthalten. Auch die Gerbstoffe der Barriques, der Eichenholzfässchen, erhöhen die Lagerfähigkeit eines Weines. Bei Delinat-Weinen ist die Lagerfähigkeit jeweils im Katalog angegeben.

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