2025 | Penedès DO
Katalanischer Merlot von Josep Maria Albet i Noya. Rundum gelungen.
Albet i Noya
2022 | Penedès DO
Art.-Nr: 1650.22
Vor Genuss dekantieren
Passt zu: Lammgigot, Linseneintopf, Manchego
Kirschrot; Bukett mit Pflaumen und Waldbeeren, Noten von Röstaromen und orientalischen Gewürzen; weicher Ansatz, ausgewogenes Gaumenspiel, saftige Frucht, deutliche Barriquenoten und erdige Zwischentöne, feinkörniges Tannin; lange anhaltender, belebender Abgang
Emil Hauser, Weinakademiker
(24.10.2024)
Núria, Josep Marias Mutter, wird als elegant, ausdrucksstark, eigenständig und feingliedrig beschrieben. Können solche Eigenschaften auch auf einen Wein zutreffen? Wir meinen ja, wenn wir an Albet i Noyas Merlot Jahrgang 2022 denken. Der reinsortige, in Barriques ausgebaute Rote präsentiert sich jetzt in schönster Trinkreife und ist Erinnerung an eine starke Frau.
Mehr lesenNach dem frühen Tod ihres Mannes im Sommer 1972 führte Núria den landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Geschick weiter. 1990 dann übergab sie ihn den Söhnen Josep Maria und Antoni, die beiden entwickelten ihn zu einem der innovativsten Weingüter in der Region Penedès, ja ganz Spaniens, mit einem vielfältigen und vielbeachteten Angebot. Aus einer mit Merlot bestockten Parzelle stammen die Trauben der Abfüllung Núria. Josep Maria Albet i Noya liess die Beeren während dreier Wochen an der Maische. Nach dem Abpressen reifte der junge Rote während 14 Monaten in französischen Barriques. Um den Wein möglichst unverfälscht auf die Flasche zu ziehen, wurde er weder geschönt noch kältestabilisiert. Eine leichte Filtration verhindert die Depotbildung am Flaschenboden. Nun, der 2022er ist der letzte Núria-Jahrgang, denn im August dieses Jahres verstarb die Mutter von Josep Maria und Antoni Albet i Noya.
Biozertifikat: ES-ECO-019-CT
Abgefüllt von Albet i Noya SL, Can Vendrell s/n (Sant Pau d'Ordal), ES-08739 Subirats, Can Vendrell s/n 5
Enthält Sulfite
Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 1 Schnecke
Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.
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