2023 | Vin de France
Chardonnay mit lebendiger Frische und moderatem Alkoholgehalt.
Domaine Mon Rêve
2024 | Vin de France
Art.-Nr: 5385.24
Passt zu: Gebratener Zander, gebratene Poularde an Champignon-Sauce, Kartoffel-Lauch-Gratin, Safranrisotto, Meeresfrüchte und Krustentiere, Geissen- oder gereifter Rohmilchlkäse (z.B. Cantal)
Honiggelb; angenehmes parfümiertes Bukett mit Vanille und grüner Banane; weich, füllig, schön integrierte Holznote, würzige Gaumenaromen, frisch und mineralisch im Abgang
Martina Korak, Önologin
(23.12.2025)
Chardonnay kann vieles, von Champagner bis edelsüss. Die Sorte ist nicht nur vielseitig, sie ist ebenso anpassungsfähig – das macht sie bei Winzerinnen und Winzern beliebt. So auch bei Sébastien Rouve in Südfrankreich: Er realisierte seinen Traum 2010. Nun stehen die Reben im Saft und bieten sich für den Ausbau in Tonneaux an. Das Resultat: feinste Textur und Finesse.
Mehr lesen«Gouverner c’est prévoir» heisst es in Frankreich: Regieren heisst vorausschauen. So entschied sich Sébastien Rouve, all seine Reben auf die für Südfrankreich typische Unterlage R110 aufzupfropfen. Diese begünstigt tiefes Wurzelwachstum und Resistenz gegen Trockenstress und Sommerhitze, was Jahr für Jahr bedeutsamer wird. Die 2,5 Hektar grosse Chardonnay-Population verteilt sich auf unterschiedliche Rebberge. In der einen Parzelle wurzeln die Reben auf roten Ruffes, auf Eisenoxyd enthaltenden Ton- oder Sandsteinsedimenten. Dieser Bodentyp steht – bezogen auf den Wein – für Charme und Fülle. Die andere Parzelle ist mit Galets roulés, grossen Kieselsteinen, durchsetzt, was zu Mineralität und frischen Fruchtnoten beiträgt. Die Trauben beider Parzellen werden immer vor Mitte August geerntet, Frische und moderater Alkoholgehalt sind angestrebt. Der zwölfmonatige Ausbau in 500-Liter-Fässern lässt den Weissen zum komplexen, harmonischen Wein heranreifen.
Biozertifikat: FR-BIO-01
Abgefüllt von Domaine Mon Rève, FR-34700 Le Bosc, Cartels du Bosc
Enthält Sulfite
Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 2 Schnecken
Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.
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