Erfindung des Weins

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Wein war da, wo immer die Menschen Trauben sammelten und sie in einem Gefäss aufbewahrten.

Im Garten Eden - man vermutet ihn in der fruchtbaren Ebene Mesopotamiens zwischen Euphrat und Tigris - ist schon von Wein die Rede.

Noah, Gilgamesch...

Und auch Noah, der mit seiner Arche auf dem Berge Ararat strandete und seine Tiere entliess, «ward ein Ackermann und pflanzte Weinberge...». Doch schon viel früher als die biblische Schöpfungsgeschichte erzählt das babylonische Gilgamesch-Epos (2000 v. Chr.) vom Weinbau: Der Held Gilgamesch drang auf der Suche nach dem ewigen Leben in das Reich der Sonne ein, wo er einen verzauberten Weinberg entdeckte, dessen Wein - wenn er ihn so ohne weiteres hätte trinken dürfen - ihm die gesuchte Unsterblichkeit verliehen hätte.

...oder Dschemschid?

Am häufigsten wiedererzählt wird wohl die persische Version vom persischen König Dschemschid, der zu Zeit Noahs lebte. Auch ihm wird nachgesagt, dass er Tiere in einem grossen Raum vor dem Untergang bewahrt haben soll. Der Poet Omar Khayyam schreibt dazu: «Es heisst, dass Leu und Echse friedlich liegen, wo Dschemschid thront und trinkt in tiefen Zügen.»

An seinem Hof, so will die Legende, wurden Trauben in Krügen aufbewahrt. Sobald der Wein gärte und einen eigenartigen Geruch verströmte, wurde er als ungeniessbar, oft auch als giftig beiseite gestellt. Eine verschmähte Haremsdame, geplagt von Migräne, wollte sich mit diesem vermeintlichen Todestrank das Leben neben. Stattdessen fand sie sich ohne Kopfschmerzen in Morpheus Armen wieder! Pflichtschuldig erzählte sie dem König davon, worauf «etwas Wein bereitet wurde, und Dschemschid und sein Hof genossen von dem neuen Trank».

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