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Seidige Fülle und feine Röstnoten aus 100-jährigen Mencía-Reben.

Gancedo Magostu

Bodegas Gancedo

2022 | Bierzo DOP

Gancedo Magostu

EUR
39.50
0.75 l (EUR 52.67/l), inkl. MwSt
0.75 l
  • Portofrei ab Euro
  • Lieferbar ab bis Werktagen
  • Mehrwegkarton

Steckbrief

  • opulent
  • trocken
  • vegan

Genusstipps

Passt zu: Polenta mit Auberginen und Tomaten, Gemüse-Lasagne, geschmorter Kalbsbraten mit Bratkartoffeln

Degustationsnotiz

Intensives Kirschrot; Bukett nach reifen, dunklen Früchten, würzige Noten von gerösteten Haselnüssen und Mokka; weicher Auftakt, am Gaumen geschmeidig und aromatisch, komplexe, harmonische Struktur, dicht gewobene Textur, seidenweiches Tannin begleitet den anhaltenden, saftigen Abgang

Emil Hauser, Weinakademiker
(22.08.2025)

Über diesen Wein

Das Bierzo ist die Heimat von José Luis Cereijo. Sein Wein «Magostu» ist nach dem traditionellen Herbstfest benannt, bei dem Kastanien über offenem Feuer geröstet werden. Ein perfekter Pate, zumal José in seinen Weinbergen selbst Kastanienbäume kultiviert. Mit feinen Röstnoten und nussiger Würze fängt dieser Rote die gesellige Wärme des Brauchtums wunderbar ein.

Die Region Bierzo grenzt im Westen an Galicien und im Norden an Asturien. Eingebettet in saftig-grüne Laubwälder und geschützt durch die Sierra de los Ancares, erinnert die Landschaft stark an die Schweizer Voralpen. Hier bringt die Mencía-Traube Weine von einzigartiger Frische hervor.
José sieht es als seine Mission, dieses Kulturgut zu wahren: Er rettet winzige, fast vergessene Parzellen und pflanzt zwischen die Reben Obstbäume, um eine echte Mischkultur zu schaffen. Der «Magostu» stammt aus solchen Lagen mit rund 100-jährigen Reben, die tief in kalkhaltigen Tonböden wurzeln. José Luis Cereijo lässt den Most spontan im offenen Holzgärständer vergären, gefolgt von 19 Monaten Reife in französischen Barriques. Nach der unfiltrierten Abfüllung zeigt sich ein Wein von enormer Finesse und dicht gewobener Textur: Mokka und dunkle Beeren im Bukett, am Gaumen seidenweich und vital. In seiner Delikatesse erinnert er an einen grossen Pinot Noir – wunderbar zu Wildgerichten oder natürlich zu gerösteten Marroni.

Bewertungen und Meinungen

alex13 am 21.04.26

Hm, also meine früheren Bewertungen waren tendenziell eher positiv, weil ich im Prinzip allen Weinen etwas abgewinnen konnte, auch wenn sie nicht unbedingt meine Favoriten gewesen sind. Dieser Wein jedoch ist da für mich etwas abgeschlagen. Aus einer anderen Bewertung lese ich: Prägnante Säure und grobkörniges, hartes Tannin. Das kann ich exakt so stehen lassen, das empfinde ich genauso. Aber ob mit oder ohne Essen: Für mich kommt da keine Lust auf. Der Wein hat kaum Nase, keinen langen Abgang, keinen Tiefgang, selbst wenn ich ihm "nussige Würze". "reife dunkle Früchte" und "geröstete Haselnüsse" nicht absprechen kann, aber eigentlich kommt der Wein mehr als klares Statement einer rauen Küste daher. Natürlich bleibt ein Geschmack nach den Trinkvorgang haften, es mag sogar eine "einzigartige Frische" sein, aber die angesprochene "Wärme des Brauchtums" ist für mich leider nicht zu spüren, sondern vielmehr der "ruppige Carbernet Sauvignon" aus der zuvor schon angesprochenen anderen Bewertung. Vielleicht hätte das Wildgericht als Begleitung eine bessere Sinnes- und Geschmackserfahrung zur Folge gehabt. Die Frage ist, ob der Zeitpunkt der Öffnung richtig gewählt war, oder ob eine längere Lagerung (oder meinetwegen auch Öffnung gleich bei Lieferung) dem Wein besser getan hätte. Der Aufwand, den der Winzer betreibt, scheint lt. der Beschreibung groß, das lobe ich sehr. Ich würde gerne selbst vor Ort sein und den Wein mit lokalen Speisen genießen. Hier aber könnte er für mich intensiver duften und schmecken, damit ich ihn besser bewerten kann.

Kombi am 07.12.25

Von beeindruckender tiefdunkelkirschroter Farbe, angenehm in der Nase; prägnante Säure und sehr grobkörniges, hartes Tannin. Ab und zu bltzen zum Essen geschmacklich angenehm süssliche Noten auf, aber "pur" ohne Essen würde ich den Wein nicht trinken. Mir nicht erklärlich, warum Pinot Noir oft als Vergleich mit der Traube Mencia genannt wird. Für mich ist es eher wie ruppiger Cabernet Sauvignon.

Analysedaten

Alkohol
14.5 %
Säure
5.0 g/l
Restzucker
0.4 g/l
Basis
Alkohol
14.50 % Vol
Gesamtsäure
5.0 g/l
SO2 frei
10.0 mg/l
SO2 gesamt
35.0 mg/l
pH-Wert
3.40
Flüchtige Säure
0.69 g/l
Restzucker
0.4 g/l
Relative Dichte
0.9900 g/ml
Alkohol / Zucker
Glucose
0.2 g/l
Fructose
0.2 g/l
Glycerin
9.11 g/l
Säuren
Essigsäure
0.69 g/l
Milchsäure
1.16 g/l
Apfelsäure
0.05 g/l
Weinsäure
1.86 g/l
Citronensäure
0.05 g/l
Shikimisäure (rel. Fläche)
10.00
Allergene
Histamin
7.0 mg/l
Analyse Wein
Gesamtalkohol
102.6 g/l
Reduktone
0 mg/l

Gesetzliche Angaben

Biozertifikat: ES-ECO-016-CL

Abgefüllt von Bodegas y Viñedos Gancedo S.L., ES-24548 Quilós, Cl. Vista Alegre s/n PG6, nave C467

Enthält Sulfite

Nährwertangaben

per 100ml
Energie
356 kJ / 86 kcal
Kohlenhydrate
0.04 g
davon Zucker
0.04 g
Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiss und Salz

Zutaten

Trauben (bio), Säureregulator: E 334, Konservierungsstoff: Sulfite

Ökologie

Bewertung nach Delinat-Richtlinien: 1 Schnecke

Die Delinat-Biorichtlinien sind die strengsten Europas. Sie basieren auf einem Modell mit drei Qualitätsstufen: Die Minimalanforderungen werden mit 1 Schnecke ausgezeichnet, 3 Schnecken gibts für das höchste Niveau. Schon die unterste Stufe mit 1 Schnecke ist in den meisten der über 100 Richtlinienpunkte deutlich strenger als EU-Bio.

Bio-Wein neu gedacht.Nachhaltig. Exklusiv. Genussvoll.

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