Ferien auf Château Duvivier

Es ist 18 Uhr – Apero-Stunde auf Château Duvivier. Nur wenige Gäste fehlen – denn es ist ein lieb gewordenes Ritual: Küchenchef Uwe Fahs erzählt vom Menü des heutigen Tages. Er könnte einfach die Gänge und Zutaten aufzählen – das allein wäre schon appetitanregend. Aber er erzählt Geschichten dazu: von seinem Käselieferanten, der die kleinsten und besten Käsereien der Provence kennt, von Trüffelsuchern, von Wildschweinen und von den Geheimnissen frischer Kräuter. Dazu täglich wechselnd ein Delinat-Wein – ein guter Beginn des Abends!

Für mich die Vorspeise des Urlaubs: Melonensalat mit frischer Minze und Olivenöl – mit einem Glas Delsecco!

Im Juli konnte ich mit meiner Familie eine Woche Ferien dort verbringen: Die Stunde des Apero wollten auch meine (noch kleinen) Kinder nicht verpassen! Die Menüs selbst waren ganz nach meinem Geschmack: Uwe Fahs pflegt eine regionale Küche, leicht, frisch und natürlich bio. Kreativ, aber doch immer bodenständig und handwerklich gut gemacht. Und er hat eine Vorliebe für Vorspeisen – ein Genuss war zum Beispiel die kalte Tomatensuppe mit Senfeis. Das machte auch meinen Kindern Spass: die assen hier den Spinat, den sie zu Hause links liegen lassen…

Kulinarisch war diese Woche ein Erlebnis. Auch sonst wird vieles geboten auf Château Duvivier: eine Führung durch die Weingärten, charmant begleitet von der engagierten Geisenheimer Absolventin Rebecca Materne, die nach einem Praktikum auf Duvivier im letzten Jahr gleich dort blieb. Denn Duvivier ist innovativ:  Was im Delinat-Institut im Wallis entwickelt wurde, wird in der Provence im grossen Massstab umgesetzt.

Und wenn man von Essen und Wein genug hat: Es locken die farbigen Märkte der Kleinstädte in der Umgebung, das Bad im Lac de Ste. Croix oder die Wanderung durch die Gorges du Verdon, einer der grössten Canyons Europas. Und die Côte d’Azur ist nicht weit: die idyllische und autofreie Insel Porquerolles ist nur etwa eine Autostunde entfernt.

Eine Ferienwoche auf Duvivier buchen Sie ganz einfach hier: www.chateau-duvivier.com

Die Aronia-Linie hat ein Etikett!

Vielen Dank fürs Mitmachen! Knapp 2’000 Stimmen – das ist phantastisch! Die Auswertung war nicht einfach, obwohl 75% Entwurf A oder C gewählt hatten. Daraus lässt sich zwar schliessen, dass die Entwürfe B und D nicht attraktiv oder passend für das Produkt sind und ausgeschlossen werden können. Einen Sieger aber gab es nicht. Und da waren auch noch kritische Stimmen, die fanden, dass es den Entwürfen generell an Kreativität mangelt.

So haben wir beschlossen, nicht einfach den zahlenmässigen Sieger zu verwenden, sondern die beiden Favoriten zu analysieren. Worauf unsere Agentur eine Synthese wagte, die uns jetzt besser gefällt, als alle vier ersten Entwürfe.

So etwa wird die Delinat-Aronia erscheinen – alles sei aber noch nicht verraten…

Es ist wie schon beim Etikett des Canta Rasim dank dem Engagement unserer treuen Kundinnen und Kunden eine bessere Lösung entstanden. Wir sind sehr froh über diese Möglichkeit, unsere Kunden mit einzubeziehen und sind besonders dankbar für Anregungen und Kritik. Ganz herzlichen Dank!

“Nehmen Sie sich ein Bier!”

„Nehmen Sie sich ein Bier und geniessen Sie die Aussicht. Sollten Sie von der langen Auslieferungsreise hungrig sein, stelle ich Ihnen selbstverständlich meinen Kühlschrank zur uneingeschränkten Nutzung zur Verfügung. Sie wissen ja, Hausnummer 2.“

Dies schreibt ein langjähriger Delinat-Kunde als Antwort auf die automatische Liefer-Ankündigung per E-Mail. Hermann Gerber, der seit 3 Jahren im Grossraum St. Gallen die begehrten DegustierService-Pakete ausliefert, hat schon viele nette Mails und Einladungen bekommen, darunter auch aussergewöhnliche und nicht immer ganz ernst gemeinte.

Für seine Kunden ist Hermann Gerber schon lange der personifizierte „Herr Delinat“.

Oft kommen auch genaue Instruktionen für die Lieferung :

„Sollte ich nicht anwesend sein, bitte ich Sie höflichst, den Wein fachgerecht in meinen unfachgerechten Weinkeller einzulagern und den Karton grad wieder mitzunehmen.“

Persönliche Kundenwünsche erfüllt Hermann Gerber natürlich gerne – durch die lange Beziehung ist Vertrauen entstanden. Wenn er zufrieden mit seinem Kompogas-Auto durch das Quartier kurvt, hier und dort einen Schwatz hält und auf einen Kaffee eingeladen wird, dann könnte man neidisch werden. Was aber nach einem „Softjob“ tönt, ist in Wirklichkeit harte Knochenarbeit. Bis zu 150 Pakete liefert Hermann in Spitzenzeiten täglich aus und das bei jedem Wetter. Da wird es klar, dass Kaffee und Kuchen nicht drin liegen und es in den allermeisten Fällen bei Einladungen bleibt.

Nur selten zwar, aber doch ab und zu werden Wünsche formuliert, die auch „Herr Delinat“ beim besten Willen nicht erfüllen kann:

„Ich erwarte Sie (natürlich mit meinem Wein) freudig am angekündigten Termin. Bei dieser Gelegenheit stelle ich Ihnen gerne meine alten Degustierpakete sowie meinen gesamten Bestand an Altkarton und Altpapier zum Mitnehmen bereit.“

Klar, ein universeller Dienstleister wäre gefragt. Aber… – Hermann Gerber darf natürlich nicht in Konkurrenz zum städtischen Entsorgungsamt treten…

Dachse gegen Schnecken

Das Schneckenhaus der Weinbergschnecke dient zwar dem Delinat-Logo als Vorlage – den Grund dafür erfahren Sie hier. Im Weinberg aber sind Schnecken nicht gern gesehen: In Südfrankreich haben die Winzer vor allem im Frühling flächendeckend Probleme mit Schnecken. Durch Abfressen der jungen Blätter können diese beträchtliche Schäden anrichten. Zur Zeit der Weinlese können die Schnecken dann die Trauben verschmutzen – auch das ist unerwünscht.

Bei meinem Besuch vorletzte Woche im Château Coulon berichtete Louis Fabre, wie ihm sein Engagement für Artenvielfalt und Biodiversität dabei half, die Schnecken aus dem Weinberg heraus zu bekommen.

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrössern.

Am Rande einer neu gepflanzten Parzelle ist der Boden mit vielen Dachshöhlen durchsetzt; die Dachsfamilie, die das Höhlenlabyrinth bewohnt, muss recht viele Mitglieder zählen. Diesen Rand liess Louis unbebaut, um die Dachse nicht zu vertreiben. Die Dachse dankten ihm das auf ihre Weise.

Dass Dachse Schnecken fressen, ist bekannt; aber auf der unbebauten Fläche hatte sich eine reiche Flora entwickelt, mit Wildkräutern, Sträuchern und Gräsern. Es zeigte sich, dass die Schnecken diese Üppigkeit den Reben vorziehen: Während dieser Grünstreifen förmlich vor Schnecken wimmelte, war im angrenzenden Rebgarten nicht eine einzige zu finden!

Hier zeigt sich, wie einfach der Mensch mit der Natur arbeiten kann statt gegen sie – und davon profitiert! Und die Dachse freuen sich über das reichhaltige Nahrungsangebot…

Ideen-Wettbewerb Freundschaftswerbung, Teil 3: der DegustierService

Die ersten zwei Teile des Ideen-Wettbewerbs zur Freundschaftswerbung haben zu 59 Vorschlägen geführt. Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben! Schon jetzt steht fest, dass mindestens vier Ideen umgesetzt werden (mehr dazu im September).

Der Wettbewerb läuft noch bis zum 31. Juli. Noch immer können Sie neue Ideen aller Art einbringen. In diesem letzten Teil interessiert uns aber insbesondere die Frage, wie die Empfehlung des DegustierService noch einfacher oder attraktiver gestaltet werden könnte. Ein Kunde schrieb dazu folgendes:

“Ich würde die Prämie auf Werbung des Degustierservice aufsetzen. Denn für den Degustierservice lässt sich einfacher argumentieren als für eine Weinbestellung.”

Das ist nachvollziehbar – wer einem Freund schon einmal einen DS-Karton gezeigt hat, kann das bestätigen: Wenn man begeistert vom wiederkehrenden Paket erzählt, das portofrei und immer zur richtigen Jahreszeit geliefert wird, die Weinblätter, Rezepte, Weinkunde und den Sammelordner zeigt, dann fliesst der Dialog wie von selbst. Auch der Einstieg in den DegustierService wird mit Sonderangeboten wie dem Jubiläumspaket einfach gemacht.

DegustierService Paket

Die Frage dieser letzten Ideen-Runde lautet: Wie könnte Delinat das Empfehlen des DegustierService attraktiver machen? Fehlt nur eine geeignete Karte zum Weitergeben? Oder ein spezielles Online-Formular? Sicherlich gäbe es noch bessere Möglichkeiten – was genau braucht es, um Ihren Dialog abzuschliessen, so dass Ihr Bekannter mit Freude sein Begrüssungspaket bestellt?

Bitte schreiben Sie Ihre Ideen einfach unten ins Kommentarfeld. Vielen Dank!

Azul y Garanza – Biodiversität in der Wüste

María Barrena Belzunegui und Dani Sánchez sind ungewöhnliche junge Winzer. Der Weinbau steht im Zentrum ihres Schaffens. Aber mit ihrem Hang zu Philosophie, Theater, Malen und Gleitfliegen erweitern sie ihren Horizont weit über die alten, knorrigen Rebstöcke ihres Weingutes Azul y Garanza (Blau und Karminrot) hinaus. Ob es die Wüste bei Carcastillo am Rand des Nationalparks Bardenas Reales in der spanischen Navarra ist, die mit ihren bizarren Farben und Formationen neue, innovative Ideen bringt?

Klar ist: Die beiden passen gut zu Delinat, welche mit den neuen Bio-Richtlinien und der Delinat-Charta für Biodiversität ebenfalls neue und unkonventionelle Wege beschreitet. Die Zusammenarbeit mit María und Dani gestaltet sich entsprechend inspirierend und kreativ – denn auch ihr Weingut ist auf dem Weg zum Weinberg der Zukunft.

Für die Umsetzung der Delinat-Richtlinien haben María und Dani diesen Frühling ein paar neue Parzellen mit einer Saatmischung vom Delinat-Institut bepflanzt. Der Begrünungsversuch wird uns zeigen, wie sich die Leguminosenmischung auch in wärmeren Gebieten bewährt.

Am Rand der Halbwüste können María und Dani nur geringe Mengen ernten. Das ist nicht nur nachteilig, denn Mehltau-Krankheiten sind in in dieser Trockenheit so gut wie unbekannt, so dass die Reben kaum behandelt werden müssen. Der Verzicht auf Pflanzenschutz spart Zeit und Spritzmittel-Kosten – so zeichnen sich die Weine von Azul y Garanza durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Traditionell sind die Weine Navarras elegant und feinfruchtig. Durch die geringen Erträge sind die Weine aber auch ungewöhnlich dicht und konzentriert mit intensiven Aromen. Die Kombination von Intensität und Eleganz macht Azul y Garanza einzigartig.

Junger Winzer – junge Reben

Alexander Pflüger ist einer der Winzer, die schon in zweiter Generation ökologisch arbeiten, und das mit viel Engagement; so etwas spricht sich herum, und daher erhielt er den Zuschlag als vor einigen Jahren eine Parzelle der Toplage Ungsteiner Herrenberg verkauft wurde: Die Besitzerin legte Wert darauf, dass diese Parzelle künftig biologisch bearbeitet würde.

Riesling mit Tiefgang und Mineralität

Nun ist der Riesling aus den jungen Reben da – die Kalksteinböden sind mit ihrem hohen Mineralgehalt eine ideale Basis für rassige Rieslinge mit Tiefgang und Mineralität. Und wer die Rieslinge aus dem Hause Pflüger kennt, der weiss: die Rieslinge und Spätburgunder haben echte Klasse – und das schon seit Jahrzehnten!

Ein Paradies für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge: Blütenvielfalt im
Ungsteiner Herrenberg

Vor ein paar Wochen bekam ich ein E-Mail von Alexander, in der er die Wetterkapriolen und sein Engagement für Biodiversität im Weinberg schildert:

Ich komme gerade aus dem Wingert, und habe noch den Blütenstaub am Kittel hängen. Die Reben sind in der Vollblüte und die feucht-warme Witterung lässt auf einen zügigen Verlauf hoffen.

Dieser Frühsommer hat uns einige Unwetter gebracht – die Reben wurden geduscht, kräftig durchgeblasen und abgekühlt. Auch in den Jungreben im Ungsteiner Herrenberg sind durch den letzten Sturm einige Rebtriebe abgebrochen; wir rechnen mit ca 10 % Schaden durch die so genannten Windhexen.

Zum Glück hatten wir nicht unter Hagel zu leiden – dafür gab es genügend Feuchtigkeit, so dass die Begrünung sehr saftig ist und in üppiger Blüte steht. Möge der Duft von Alexandriner-, Inkarnat- und Steinklee, Malve, Phacelia und all den anderen Wildpflanzen und -kräutern sich im Jungreben-Riesling 2010 wiederfinden! Auch der Insektenwelt gefällt es zusehends im Wingert – kein Wunder bei der reichen Blütenvielfalt.

Wir sind nun unbeschadet über diese brodelnde Wetterlage hinweg gekommen und geniessen die sonnige Periode nach Johanni.

Den Jahrgang 2009 des Riesling Jungreben vom Weingut Pflüger aus der Pfalz finden Sie schon jetzt im Webshop.

Schon wieder eine Auszeichnung: Riesling „Alte Reben“

Fast ist es schon ein bisschen unheimlich: Timo Dienhart vom Weingut zur Römerkelter ist nicht nur „Jungwinzer des Jahres 2009“; bei den Bio-Weinpreisen räumt sein Riesling „Alte Reben“ 2008 richtig ab: Zunächst „Grosses Gold“ beim Bioweinpreis 2009, dann die gleiche Auszeichnung beim Weinpreis der BioFach; nun wurde der gleiche Riesling bei der Berliner WeinTrophy zum „Besten Biowein unter 20 EUR“ gewählt.

Ein schwieriger Jahrgang an der Mosel

Wir wissen seit Jahren, dass Timo Dienhart – wie vor ihm sein Vater – ein sehr engagierter, qualitätsbewusster Winzer ist; aber gerade der Jahrgang 2008 galt an der Mosel als klimatisch schwierig – wie kommt es also, dass ein Riesling aus diesem Jahrgang so erfolgreich ist? Das wollte ich von ihm selbst wissen, und rief ihn an.

Natürlich seien die Steillage und die alten Reben, die tief im Schiefer der Mosel verwurzelt sind, mit verantwortlich, erklärte er. Auch die späte Ernte und die schonende Behandlung im Keller hätten zur Qualität des Weines beigetragen. Aber entscheidend sei gewesen, dass er schon lange den Weinberg als lebenden Organismus begreift und auf die Selbstheilungskräfte des Systems setzt.

Biodiversität als Erfolgsfaktor

Timo Dienhart setzt auf Biodiversität im Weinberg – wo in anderen Steilhängen nur nackter Schiefer zu sehen ist, leuchtet bei ihm das Grün zwischen den Rebzeilen.

Die Bodendecker, die in heissen Jahren das knappe Wasser speichern, kompensierten jetzt die reichlichen Niederschläge im August. Das Resultat waren gesunde, reife Trauben – die Grundlage für den späteren Erfolg.

Mit dem habe er anfangs nicht gerechnet, sagte Timo Dienhart: „Zu Beginn war ich von dem Wein etwas enttäuscht; aber wie ein Wein sich durch Spontanvergärung (ohne Zugabe von Zuchthefe) entwickelt, ist vorher schlecht einzuschätzen – und ich wurde positiv überrascht. Mein Riesling Alte Reben ist jetzt trinkreif – und ich bin sicher, dass er in den nächsten Jahren noch an Komplexität gewinnen wird!

Probieren Sie den Riesling von alten Reben einmal zu einem zarten Kaninchen, würzigem Käse oder einfach so. Die Aromen von exotischen Früchten, die Mineralik und das elegante Spiel von Süsse und Säure sind herausragend – und führen zu einem wahren Feuerwerk am Gaumen.

Vinho Verde in Bio-Qualität

Es ist ein Novum, auch für Delinat: Einen Vinho Verde aus Bio-Anbau gab es bisher nicht. In Portugal ist der ökologische Anbau auch bei den Weinbauern noch am Anfang. Zudem wird Vinho Verde im Nordwesten Portugals angebaut – in dieser kühlen Region mit ihren typischen Morgennebel ist es kein leichtes Unterfangen, einen Wein biologisch anzubauen.

Vinho Verde – der „Grüne Wein“

Vinho Verde heisst übersetzt der „Grüne Wein“ – der Name stammt nicht etwa von unreif geernteten Trauben, sondern bezieht sich auf die Frische der Weine, die jung getrunken werden sollten. Der Vinho Verde ist nicht nur bei Portugal-Urlaubern bekannt und begehrt. Mit seiner belebenden Säure, der frischen Fruchtigkeit und dem niedrigen Alkoholgehalt ist er ein idealer Sommerwein.

Vor zwei Jahren liessen Antonio Lopez und seine Frau Sara Dionisio mich ihren Vinho Verde verkosten – es sei der erste Vinho Verde überhaupt, der nach den Richtlinien der ökologischen Landwirtschaft hergestellt wurde. So begann das Projekt „Vinho Verde“ für Delinat.

Mehrmals verkosteten wir im Delinat-Team verschiedene Muster dieses Vinho Verde. Unsere Leidenschaft für diesen eigenwilligen und charakterstarken Weinstil wuchs, und wir entschlossen uns, den Vinho Verde 2009 von António Lopez Ribeiro ins Delinat-Sortiment aufzunehmen. Ende April stand dann auch die finale Assemblage fest – Antonios Selektion vermochte alle Verkoster zu begeistern.

Bürokratie hemmt die Auslieferung des Vinho Verde

Wir hatten den Vinho Verde denn auch schon für den DegustierService Weisswein Anfang Juni eingeplant: Aber erst musste die Etikettengestaltung mit der Bürokratie der portugiesischen Zertifizierungsbehörde ECOCERT abgeklärt werden – z.B. dürfen nur drei der vier verwendeten Rebsorten aufgeführt werden; das Wort „Vinho Verde“ ist grösser zu schreiben als „DOC 2009“ usw. Nun jedenfalls ist es endlich so weit: Der alr Vinho Verde 2009 ist verfügbar – noch rechtzeitig für zwei schöne Sommermonate.

Ein Detail am Rande: zwei der Partnerwinzer von Antonio haben Tiere in ihren Weingärten – ganz im Sinne der Delinat-Charta für Biodiversität. Einige Entenfamilien leben in den Rebgärten von Fernando Peiva – und António Sousa Pereira hält eine Herde von „Cachena“-Kühen. Als waschechter „Kuh“-Schweizer konnte ich es mir nicht nehmen lassen, einige Portraitaufnahmen dieser eleganten Wesen zu machen.

Welches Kleid passt zur Aronia-Linie?

Mit der Aronia nimmt Delinat die ersten Produkte aus Weinbau-Sekundärkulturen ins Sortiment auf. Die Beeren stammen zwar noch nicht von Weingütern, doch schon nächstes Jahr sollte die Ernte dazu gross genug sein.

Aronia – Wohltäter für Mensch und Natur

Hier schliesst sich ein wunderbarer Kreis: Wir fördern die Biodiversität durch eine anspruchslose Pflanze, die den Boden belebt und Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz bietet. Sie braucht keine Behandlung. Das allein wäre für den Weinbau schon eine Bereicherung – ein Aufbrechen von Monokultur. Aber die Aronia liefert auch noch die wohl gesündesten Beeren, die der Mensch kennt. Sie enthält 5 Mal mehr Anthocyane als die ebenfalls gesunde Blaubeere. Diesem wertvollen Polyphenol verdankt übrigens auch der Wein seinen Ruf als gesundes Elixir.

Die Konzentration der Wirkstoffe ist in der Aronia allerdings ein Mehrfaches höher als im Wein. Böse Zungen sagen: Trinken Sie Wein zum Genuss und essen Sie Aronia zur Gesundheit. Aroniabeeren seien keine rechte Delikatesse, wird oft behauptet. Versteht man es aber, der Aronia ihr kulinarisches Geheimnis zu entlocken, bereitet sie Freude weit über den therapeutischen Nutzen hinaus: Wer die Aronia zuzubereiten versteht, der kann so manch leckere Überraschung zaubern.

Bitte klicken Sie auf die Bilder für eine grössere Ansicht.

Im Herbst wird Delinat ein Sortiment von acht Aronia-Produkten einführen. Zurzeit entwickeln wir das Aussehen der Linie und einmal mehr interessiert uns Ihre Meinung. Bitte stimmen Sie ab, welches Design Ihnen am besten gefällt. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

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Freuen Sie sich schon heute auf das innovative Sortiment aus der ersten Weinbau-Sekundärkultur!