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Wein- und Genussreise Österreich

31. Mai bis 05. Juni 2027

Die unvergleichliche Wiener Kultur mit barocker Pracht und Tafelfreuden im Heurigen, die Wachau mit ihren Rebhänge an der Donau, die einzigartige Natur am Neusiedler See. Delinat nimmt Sie mit auf eine Wein- und Genussreise zu naturliebenden Winzern. Die Familien Harm (Wachau) und Moser (Kremstal) begleiten uns in ihre Rebberge und Keller. Weil Sie auf dieser Delinat-Weinreise dieselbe Sprache sprechen wie die Winzerfamilien, erhalten Sie direkt Familienanschluss - so lernen Sie unsere Winzer intensiv, nahe und sehr persönlich kennen.

Programm

Individuelle Anreise zum Motel One, unser Stadthotel direkt bei Hauptbahnhof. Um 17 Uhr treffen wir uns zu einem Apéro - der Reiseleiter stellt Ihnen das Programm vor und Sie lernen die Mitreisenden kennen. Auf einer ersten gemeinsamen Spazierfahrt mit der Wiener «Bim» (Strassenbahn) machen Sie erste Bekanntschaften mit ein paar Facetten der Hauptstadt. Ziel ist Johannes Lingenhel’s Genuss-Oase, Feinschmecker-Treffpunkt, Käse-Erlebniswelt und urbane Lebensmittel-Werkstätte. Johannes’ Anspruch ist es, guten und ehrlichen Produkten aus den besten Reifekellern und Speisekammern Europas im Herzen von Wien ein Zuhause zu geben – das Domizil für alle, die sich für die Geschichte und Herkunft ihrer Lebensmittel begeistern und gutes Essen und Trinken lieben. Die «Bim» bringt uns alle wieder sicher zurück in unsere Unterkunft.

Peter Scheiber, unser waschechter Wiener Stadtführer, nimmt uns mit zur Spurensuche, wie die Kaffeebohnen nach Wien gekommen und wie die Wiener Kaffeehäuser entstanden sind. Das Wiener Kaffeehaus ist bis heute ein wichtiges Stück Wiener Tradition und gehört seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Wir begegnen einer neuen Generation Kaffee-Aficionados die mit Speciality Coffees die Kaffeehauskultur evolutionär weiterentwickeln. In einem dieser Kaffeehäuser beginnt dann auch unsere Arbeit: Wir erfahren viel zum Thema Wiener Kaffee, Melange, Latte Art und vieles mehr. Danach beziehen Sie Ihnen Arbeitsplatz als Junior-Barista an Siebträgermaschine und Milchschäumer. Um viel Kaffeewissen reicher, beginnt unsere unterhaltsame Stadtführung. Teils im Bus und teils zu Fuss erkunden wir die Altstadt – stets mit Augenmerk auf Kaffee- und Kaffeehaus-Geschichten.

Ob knackige Bosna, klassische Bratwurst oder würzige Currywurst: Beim Mittagsimbiss geht’s beim Würstelstand um die Wurst und die schmeckt mit jedem Biss. Kein Wunder, denn auch die Wiener Würstelstand-Kultur ist Teil des immateriellen Kulturerbes der UNESCO! Gestärkt führt uns Peter Scheiber zum Dessert. Wir ergründen wir die Geheimnisse der Wiener Mehlspeisen und bewundern das Handwerk der Wiener Zuckerbäcker.

Am späteren Nachmittag besuchen wir im Grinzinger Weingebiet am Stadtrand die Winzerfamilie Obermann, sie produzieren seit 2007 zertifiziert biologisch. Wir erforschen und ergründen die Geheimnisse des «Wiener Gemischten Satz». Der Gemischte Satz wird seit Jahrhunderten in Wiens Weingärten gepflanzt und hat in den vergangenen Jahren eine Renaissance erlebt. Diese Wiener Weinspezialität wurde von Slow Food in die Arche des Geschmacks aufgenommen und hat heute eine geschützte Herkunftsbezeichnung.

Nahtlos geht’s über zum Abendessen. Ganz familiär, gemütlich, mit viel Natur und hoher Qualität lassen wir es uns hier gut gehen und erhalten ganz automatisch fundierten Praxisunterricht in der Wiener Lebenskultur des «Heurigen geniessens». Im Grinzing stehen grosse Busse und Touristen Schlange - der authentische Heurige läuft Gefahr, durch Kommerz und bebilderte Speisekarten abgelöst zu werden. Wir müssen uns das nicht antun – Familie Obermann konnten sich bis heute erfolgreich gegen Grundstückspekulation zur Wehr setzen. Obermann ist ein Kleinstproduzent, diese Weine sind nicht im Delinat-Sortiment zu finden.

Grinzing ist gut ins städtische öV-Netz eingebunden. Sie können ihren Rückweg ins Hotel individuell antreten oder sich nach dem «Fastletzten», «Letzten» und dem «Abschieds-Achtele» der Reiseleitung anschliessen. Übernachtung in unserem Hotel in Wien

Mit dem Ziel der «Arche Noah» verlassen wir die Donau-Metropole mit dem Bus. In der Arche Noah haben GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände genommen (ähnlich der Schweizer Institution Pro Specie Rara). Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit um dramatische 75 Prozent zurückgegangen. Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.

Im Saatgut-Archiv und im Sortengarten werden tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten bewahrt, gepflegt und auf den Markt gebracht. Auf unserem grossen Rundgang lernen wir Raritäten von Gemüse, Kräutern, Getreide, Obst und Beerenobst kennen, erfahren Neues über Anbau und Verwendung. Wir hören Geschichten über fast vergessene Kulturpflanzen und ihre Wiederbelebung. Gut möglich, dass uns das Wasser im Munde zusammenläuft und der Wunsch entsteht, die Früchte der Arbeit auch auf dem Teller zu sehen und im Gaumen zu schmecken… Mit den Mittagessen auf der Arche schliessen wir den – nicht nur für Gartenfreunde – eindrücklichen Besuch ab.

Der Nachmittag steht wiederum im Zeichen des Weins und der Delinat-Philosophie. Wir fahren zum Weingut Harm in der Wachau. Winzer Andreas Harm gilt als Bodenspezialist. Erst das Zusammenspiel von Begrünung, Bodensubstrat und Bodenleben ermöglicht eine optimale und gesunde Ernährung der Rebstöcke. Diesem wollen wir auf den Grund gehen: Gemeinsam mit Andreas Harm betätigen wir uns als Wühlmäuse und nehmen Spatenproben aus seinem biologisch bewirtschaften Weinberg. Diese vergleichen wir mit Proben aus der konventionellen Nachbarparzelle. Sie werden staunen, wie offensichtlich die Unterschiede sind.

Am Abend fährt uns unser Bus zum UNESCO-Weltkulturerbe Benediktinerstift Göttweig. Unübersehbar thront das 1083 gegründete Kloster auf 449 Meter Seehöhe am östlichen Rand des Wachauer Donautals. Es ist heute noch das spirituelle Zentrum in Niederösterreich, getragen von einer Gemeinschaft von etwa 40 Mönchen. Hier beziehen wir unsere Logis für zwei Nächte. In schlichter Einfachheit geniessen Sie den Luxus der Stille.

Nach dem Zimmerbezug fahren wir zum Abschluss des Tages zum privaten Wohnhaus von Maria und Andreas Harm. Mit Liebe, Hingabe und hochwertigsten Rohprodukten aus engster Umgebung kreiert und kocht Maria saisonale Menüs mit frankophilem Zauber. Wie es dazu kam? Das erfahren wir im Laufe des Abends im aparten Gastgarten mit traumhaftem Ausblick. Übernachtung im Stift Göttweig.

Wer Lust hat, kann um 6 Uhr als Gast am Morgengebet Vigil & Laudes in der Chorkapelle des Stifts teilhaben und geistige Kraft schöpfen. Ab 8 Uhr verwöhnt uns das Frühstück und sorgt für die physische Ertüchtigung.

Auf einem geführten Rundgang lassen wir die die ganze barocke Pracht der Klosteranlage auf uns wirken. Darunter die monumentale Kaiserstiege mit dem Deckenfresko von Paul Troger aus dem Jahr 1739. Die Stiege gehört zu den schönsten und grössten barocken Treppenhäusern Europas.

Nach dem Frühstück fährt uns unser Bus zur Hofkäserei von Robert Paget in Diendorf am Kamp in der Wachau. Der leidenschaftliche Käser und Slow Food Aktivist stellt hier mit viel Liebe zur Natur feinste Ziegen- und Büffelkäse aus der Milch seiner eigenen Tiere her. Diverse Sozialprojekte in Westindien und die dortige Arbeit mit Büffeln haben Robert Paget inspiriert, seine Ziegenkäseproduktion auszuweiten und aus Büffel-Rohmilch Käse zu erzeugen - eine absolute Rarität in Österreich. Wir degustieren uns durch das feine Käsesortiment von Camembert und Ricotta und geniessen dazu das eine oder andere Glas Wein.

Am späten Nachmittag erwartet uns Niki, Andrea oder Kathi Moser auf ihrem Weingut Vitikultur Moser im Kremstal. Das Weingut blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im Jahr 1849 übernahm Anton Moser den Zehentkeller in Rohrendorf bei Krems. Lenz Moser, der Grossvater des jetzigen Eigentümers Niki Moser, entwickelt um 1950 die hohe Erziehungsform der Reben und revolutioniert damit den Weinbau in vielen Ländern der Welt. Die Rolle des Pioniers ist bis heute geblieben: Wir lernen hier auch unfiltrierte, ungeschönte und ungeschwefelte Weine kennen. Die Weinbereitung erfolgt mit möglichst geringer Einflussnahme des Winzers. Auf dem Weingut wird nach den Regeln der Biodynamie gearbeitet.

Es waren Mönche, die das Erbe der Römer aus der Vergessenheit holten: Brot und Wein waren für liturgische Zwecke unbedingt notwendig. Wir verkosten Weine aus den stiftseigenen Rieden, geniessen den einmaligen Panoramablick ins Donautal und in die Wachau und lassen den Abend bei einem feinen Abendessen aus der Klosterküche ausklingen. Übernachtung im Stift Göttweig.

Auch heute steht Ihnen frei, um 6 Uhr als Gast am Morgengebet Vigil & Laudes in der Chorkapelle des Stifts teilzuhaben. Ab 8 Uhr verwöhnt uns das Frühstück.

Nach dem Frühstück fährt uns unser Bus an die Neusiedlersee. Im pittoresken Weinbaustädtchen Rust fassen wir unsere Fahrräder und radeln etwa 4 Kilometer in den Weingarten der Winzerfamilie Victoria und Gernot Schreiner. Gernot Schreiner verschafft uns einen Überblick über die spezielle Lage und die anstehenden Rebarbeiten. Auf sieben Hektar Edelboden neigen sich die Weingärten von Victoria und Gernot Schreiner von ihrer Heimatstadt Rust im Burgenland zum sonnigen Neusiedler See hin. Seit 400 Jahren werden diese Weingärten gepflegt. Die eigene Winzer-Familientradition liegt den Schreiner’s am Herzen. Sie pflegen ihre Weingärten als eigenständige Ökosysteme von Reben, Nützlingen, Klima und Mensch. Seit 2012 sind die Weingärten Bio zertifiziert, die Weine dieses Kleinproduzenten sind nicht im Delinat Sortiment.

Auf der kleinen Fahrradtour (total maximal 12 Kilometer) saugen wir die aussergewöhnliche Landschaft mit dem Neusiedlersee in uns auf und lernen einiges über den einzige Steppensee Österreichs. Die kleinen, flachgründigen und salzhaltigen Seen findet man im europäischen Binnenland nur hier und in Zentralungarn.
Wer nicht mit dem Fahrrad fahren mag, fährt mit dem Bus mit. Auf ihrem Weinhof mitten im Städtchen Rust verwöhnen uns die Schreiner’s bei einem reichhaltigen Picknick mit Schmankerln aus der Region und passendem Wein.

Nach einem Rundgang durch den Weinhof spazieren wir durch das reizvolle Städtchen Rust. Wenn Wetter und die Laune des Pfarrers mitspielen, erklimmen wir den Kirchturm und überblicken die Weite der pannonischen Ebene. Zudem bleibt am Vorabend Zeit, zum individuellen Verweilen, Einkaufen und Flanieren. Rust fasziniert seine Besucher nicht nur durch architektonische Schönheit, sondern vor allem durch das zauberhafte Ambiente, das durch die Verbindung historischer Baukunst mit ländlichem Leben geprägt ist. Der Reiz geht auch von seiner bewegten Geschichte aus, in welcher der Weinbau und die hohe Qualität des Rebensafts von grösster Bedeutung waren.

Rust ist die Stadt der Weinliebhaber – das erleben wir diesen Abend eindrücklich: Michael Pilz kocht, Susanne Pilz kümmert sich charmant um unser Wohl am Tisch. Essen und Trinken als Gesamterlebnis und als krönender Abschluss unserer Reise!

Zur Verdauung steigen wir in unseren Bus und dösen Wien entgegen. Unser hellwacher Busfahrer bringt uns sicher zurück nach Wien wo wir für die letzte Nacht wieder unser bereits bekanntes Wiener Stadthotel beziehen.

Mit dem Frühstück geht die intensive und vielseitige Reise zu Ende. Sie starten nun Ihre Heimreise oder Ihr persönliches Verlängerungsprogramm, zum Beispiel mit einem individuellen Wienaufenthalt.

Martin Schäppi, Reiseleitung

Martin Schäppi, Jahrgang 1962, begleitet Sie auf der ganzen Reise und ist für alle Ihre Anliegen erste Anlaufstelle. Als Reisender auf der Suche nach dem Guten und Rechten ist ihm kein Markt zu weit weg und kein Rebberg zu steil. Marketingleiter, Weinberater Gastrosuisse, aktiv bei Slow Food, seit 2009 bei Delinat. Wein-Reiseerfahren seit 2012 in Spanien, Frankreich, Portugal, Österreich und der Schweiz. Gäste- und Bildungs-Guide auf Energie- und Infrastrukturanlagen.

Reiseorganisation mit Wein- und Reise-Kompetenz

Um unseren Gästen ein hochwertiges Reiseerlebnis zu bieten, kaufen wir das «weinferne» Reise-Know-how beim Reiseprofi und Kooperationspartner Globetrotter Travel Service* ein. Globetrotter übernimmt auch die administrativen Belange wie beispielsweise die Fakturierung, die Reisegarantie sowie die Reiserücktrittskosten-Versicherung. Globetrotter kümmert sich gerne auch um Ihre An- und Rückreise sowie Verlängerungsnächte. Das «weinnahe» Reisekonzept, die Reiseleitung, der Einbezug unserer Winzerfamilien, Aktivitäten im Umfeld unserer Weingüter sowie Speisen und Getränke kommen weiterhin von Delinat. Die Reisen bleiben die bewährten «Delinat-Boutique-Reisen».

*Der Schweizer Reiseprofi Globetrotter Travel Service (https://www.globetrotter.ch) hat keine Verbindung zum deutschen Unternehmen Globetrotter.

Leistungen

Die Reise wird mit 12 bis maximal 16 Teilnehmern durchgeführt. Programmänderungen aufgrund örtlicher oder meteorologischer Gegebenheiten sowie Änderungen bei der Reiseleitung sind möglich. Aus Rücksicht auf die anderen Reisegäste und weil einige Gaststätten und Hotels Tiere nicht erlauben, ist es leider nicht möglich, Hunde und andere Tiere mit auf die Reise zu nehmen.

Im Preis von € 2940,- pro Person im Doppelzimmer sind enthalten:

  • 3 Übernachtungen mit Frühstück in komfortablem Stadthotel in Wien
  • 2 Übernachtungen in einfachen Gästezimmern mit privatem Badezimmer im Stift Göttweig
  • 4 Abendessen (wo möglich in Bio-Qualität, regionale Produzenten)
  • 4 Mittagessen (davon einmal als Picknick)
  • Getränke zu den Mahlzeiten: Wasser, Kaffee und Wein
  • Alle im Programm erwähnten Transporte, Ausflüge, Eintrittsgebühren, Besichtigungen und Degustationen
  • Alle Trinkgelder
  • Delinat-Reiseleitung Martin Schäppi mit Einbezug örtlicher Spezialisten und Winzer

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Anreise nach Wien und Rückreise ab Wien
  • Souvenirs, Weineinkäufe
  • Allfälliger Einzelzimmer-Zuschlag EUR 350
  • Reiserücktritts und Reisekrankenversicherung

Anforderung an Neugier und Genussfähigkeit

Um den hohen Erlebniswert dieser Reise voll auszukosten, sollten Sie Freude an Land und Leuten, an Tafelfreuden und Weingenuss sowie Interesse an der naturnahen Weinbereitung und an unseren Winzerfamilien mitbringen. Wir sind mehrfach zu Fuss auf steilen Kellertreppen, in Rebbergen und auf dem Kopfsteinpflaster in Städten unterwegs – wir gehen davon aus, dass Sie über eine gute Marschtüchtigkeit verfügen. Hotelzimmer, Keller, Weinberge und Restaurants sind meist nicht barrierefrei erreichbar. Beachten Sie bitte, dass in den Kellern und Rebgärten keine Sitzgelegenheiten vorhanden sind und Degustationen im Stehen genossen werden. Die Weinbergs-Expeditionen und die Stadtrundgänge finden bei jedem Wetter statt. Bitte rüsten Sie sich allwettertauglich im «Zwiebelschalenprinzip» aus. Für die Einreise benötigen Bürger aus EU-Ländern einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, Schweizer Bürger eine gültige Identitätskarte oder Reisepass.

Sollten Teilnehmende diese Voraussetzungen nicht erfüllen, so ist die Reiseleitung befugt, eine Teilnahme abzulehnen. Die Kosten für ein allfälliges Ersatzprogramm oder Rückreisekosten gehen zu Lasten der Teilnehmenden und der bezahlte Reisepreis wird nicht zurückerstattet.

Bitte informieren Sie uns mit Ihrer Anmeldung über etwaige Einschränkungen oder spezielle Bedürfnisse. Für Notfälle bitten wir Sie, den Kontakt einer Vertrauensperson, Ärztin oder Arzt und eine Medikamentenliste in Ihrer Brieftasche oder Geldbörse mitzuführen.

Reiseverlängerungen steigern den Erlebniswert

Damit sich die Anreise lohnt, empfehlen wir, die Reise vor oder nach dem geführten Teil zu verlängern. Globetrotter organisiert für Sie die An- und Rückreise, individuelle Verlängerungen oder Mietwagen.

An- und Rückreise

Wien ist bestens zur Anreise mit dem Zug erschlossen.

Beispiele mit Informationsstand Januar 2026: Railjet Zürich ab 10.40, Wien an 18.32 Uhr, ohne Umsteigen. Oder mit dem direkten Nachtzug Zürich ab 21.40, Wien an 07.58 Uhr. Fragen Sie nach dem Tarif Sparschiene: Zürich-Wien kostet bei früher Buchung ab CHF 71.- pro Weg in 2. Klasse oder ab CHF 114.- in 1. Klasse, inkl. Sitzplatzreservation.

ICE Berlin ab 08.54, Wien an 17.47 Uhr, ohne Umsteigen via Erfurt, Nürnberg und Passau. Oder mit dem direkten Nachtzug Berlin ab 20.11, Wien an 07.00 Uhr.

ICE Köln ab 13.53, Wien an 22.47 Uhr, ohne Umsteigen via Frankfurt Hbf, Köln und Würzburg.

Durchführung der Reise

Bei Nichterreichen der Mindestzahl der Teilnehmenden kann die Reise bis sechs Wochen vor Reisebeginn vom Veranstalter abgesagt werden. In der Regel können wir Ihnen aber bereits einige Monate vor Reisebeginn mitteilen, ob die Reise stattfindet. Sobald die Durchführung der Reise gesichert ist, werden Sie benachrichtigt.

Buchungs- und Zahlungsablauf

Mit Ihrer Anmeldung gehen Ihre reiserelevanten Daten über an Globetrotter und Sie erhalten von Globetrotter eine Anmeldebestätigung.

Sobald die Mindestzahl der Teilnehmenden erreicht und die Durchführung der Reise gesichert ist, erhalten Sie von Globetrotter die Rechnung als Bestätigung Ihrer gebuchten Reise. Die Rechnung ist zweiteilig:

  • Eine Anzahlung (20% des Reisepreises) fällig innert 30 Tagen.
  • Die Restzahlung (80% des Reisepreises) wird 45 Tage vor der Reise fällig.

Die Rechnungsstellung erfolgt in Euro. Sie haben die Wahl, in Euro, oder zum Tageskurs umgerechnet in CHF, zu bezahlen. Es steht Ihnen frei, Anzahlung und Restzahlung in einer Summe zu überweisen. Sie können per Banküberweisung oder Kreditkarte bezahlen. Mit der Rechnung erhalten Sie auch die Kontaktangaben zu Ihrem Globetrotter Reiseprofi.

Rücktritts-/Stornokosten

Kann die Reise nicht wie geplant angetreten werden, müssen wir Ihnen den Reisepreis anteilsmässig wie folgt verrechnen:

  • bis 60 Tage vor Reiseantritt: 50%
  • ab 59. Tag bis 30. Tag vor Reiseantritt: 70%
  • ab 29. Tag bis 1. Tag vor Reiseantritt oder bei Nichtantritt: 100%

Als Stichtag für die Berechnung der Frist gilt der Eingang der Rücktrittserklärung. Verhinderte Gäste können Ersatzpersonen stellen, die Rechte und Pflichten übernehmen. Ersatzpersonen sind Globetrotter zwingend 48 Stunden vor Reisebeginn anzuzeigen (Name, Wohnadresse, Geburtsdatum, Nummer und Gültigkeit des Reisedokuments sowie einen Notfallkontakt). Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung.

Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nehmen Reisegäste einzelne angebotene Reiseleistungen nicht in Anspruch (infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen) so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung des Reispreises.