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Artenvielfalt statt Agro-Gentechnik

87 Prozent der Deutschen lehnen Agro-Gentechnik ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesamts für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) vom Oktober 2010.

29.03.2011

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Um den politischen Diskurs anzuregen und auch bei den verantwortlichen Politikern in ganz Europa einen Meinungswandel zu bewirken, ist in Deutschland auf Initiative von Alnatura die breit angelegte Kampagne Vielfalterleben angelaufen. Diese verlangt die Förderung der Artenvielfalt und eine Abkehr von der Agro-Gentechnik.

Wer sich gegen Genpflanzen auf dem Acker und in unserem Essen engagieren möchte, kann jetzt die öffentliche Petition unterschreiben.

Unterschriften für Artenvielfalt

Schwerpunkt der Kampagne ist die öffentliche Petition vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Der BÖLW fordert einen Zulassungstopp für den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Während drei Wochen werden Unterschriften gesammelt – auch in der Schweiz und Österreich. Die Kampagne wird von über 120 Partnern (WWF, Bioland, usw.) getragen. Sie liegt auch klar auf der Linie von Delinat: Im biologischen Weinbau ist Gentechik absolut tabu – seit jeher setzen wir uns stattdessen für mehr Biodiversität und damit eine grössere Artenvielfalt ein. Deshalb unterstützen wir mit Überzeugung die Aktion Vielfalterleben.

Die Petition ist gestern, am 28. März gestartet. Bis zum 19. April müssen nun 50\'000 Unterzeichner gewonnen werden. Wir freuen uns, wenn auch Sie mithelfen, die Artenvielfalt zu fördern. Alles Wissenswerte und die verschiedenen Mitmachoptionen finden Sie unter www.vielfalterleben.info. Herzlichen Dank!

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