Weinversand im Wandel

Im Laufe der 38 Delinat-Jahre wurde unser Lager- und Versandsystem viele Male neu erfunden. Anfangs war es das schnelle Wachstum, das unser Warenlager immer wieder aus den Nähten platzen liess. Später waren es vor allem neu angebotene Dienste und das Aufkommen des Internets, das unser Versandsystem beeinflusst hat. Es wurde schneller und sparsamer. Auch hat der Erfolg des DegustierService zu immer effizienteren Prozessen und Kostenreduktion geführt, so dass wir schliesslich eine portofreie Sendung anbieten konnten.

Das ist die einfachste Art, Weinflaschen zu transportieren: 600 bis 700 Flaschen passen auf eine Palette. Die Trennkartons werden im Anschluss zu wertvollem Stopfmaterial aufbereitet.

Das Internet beflügelt den Versandhandel und die Zustelldienste können mit ihren automatisierten Verteilzentren heute bessere Lösungen und Preise anbieten, als je zuvor. Diese Entwicklung hat allerdings nicht nur positive Seiten. Eine Herausforderung ist, dass die Bruchgefahr durch die Förderbänder und Sortieranlagen deutlich gestiegen ist. Weinflaschen können in normalen Kartons, wie sie die Winzer verwenden, kaum noch verschickt werden. In der Schweiz bietet die Post mit «VinoLog» einen Dienst an, bei dem die Pakete von Hand sortiert werden, so dass auf dickere Kartons verzichtet werden kann. In Deutschland kann Hermes ähnliches leisten. Allerdings haben beide Dienste auch Nachteile, z.B. sind sie relativ langsam, wenig flexibel und teuer. Ausserdem fehlen Alternativen – bei Engpässen oder Problemen können wir nicht ausweichen, ohne die Sendungen in posttaugliche, schwere Kartons umzupacken und dabei Unmengen von Karton-Müll zu produzieren, weil die Winzer-Kartons entsorgt werden müssen.

Seit zwanzig Jahren bewirtschaften externe Dienstleister das Delinat-Lager. Via Schnittstellen werden die Daten für die Versandaufträge übertragen. Diese Systeme waren früher ganz praktisch, weil sie skalierbar waren. Mit steigenden Anforderungen stossen sie aber immer mehr an ihre Grenzen und es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, Anpassungen zu machen. Wir haben daher beschlossen, 2019 die Sache wieder selbst in die Hand zu nehmen. Mit dem Ziel, einen zuverlässigen und schnellen Lieferdienst zu gewährleisten, vor allem aber einen ökologisch vorbildlichen.

Ein Ausblick

Unser Ziel ist kein geringeres, als Weinflaschen sicher, schnell und ohne Verpackungsabfall in ganz Europa auszuliefern. Mit jedem ökologisch und sozial vertretbaren Paketdienst, mit und ohne Förderbänder. Mit Auslieferung nach Hause, an Packautomaten oder Abholstationen.

Ohne Abfall – wie soll das gehen? Es braucht natürlich nach wie vor ein Gebinde. Und Karton aus Recycling-Papier ist aus unserer Sicht nach wie vor die ideale Verpackung. Anstelle aber auf möglichst leichte Einweg-Kartons zu setzen, und damit Bruch zu riskieren, machen wir das Gegenteil: Unsere neuen Versandkartons werden stärker als die bisherigen sein, so dass sie jede Art von Transport überstehen und die Weinflaschen perfekt schützen. Sie werden so gut sein, dass sie im Durchschnitt ein halbes Dutzend Mal auf die Reise geschickt werden können.

Eine Variante der Rollwagen, in denen die leeren Kartons gesammelt werden. Sie sind zusammenlegbar und nehmen 40 bis 100 Leerkartons auf, je nach Grösse. Gesammelt werden ausser den kleinen DegustierService-Kartons auch die ab Januar 2019 genutzten hochwerting 6er, 9er und 12-Kartons.

Das bedeutet aber, dass die Kartons irgendwie zu uns zurück finden müssen. Dies soll auf zwei Wegen möglich werden: In Städten und Agglomerationen wollen wir 2019 Sammelstellen einrichten und mehrmals pro Jahr Sammelwochen durchführen. Für jede Region wird es einen Sammelkalender geben und Delinat-Kunden können sich per Mail oder SMS daran erinnern lassen. Für Leute auf dem Land wird es die Möglichkeit geben, die Kartons in einem Sammelbehälter auf unsere Kosten zurückschicken zu können.

Ab Januar 2019 wird ein neues Team von etwa 10 Delinat-Angestellten unser modern eingerichtetes Lager in Grenzach-Wyhlen bewirtschaften und die Pakete packen. Die Logistik-Leiterin ist eingestellt, weitere Stellen haben wir soeben ausgeschrieben. Die Stellenbeschreibungen finden Sie hier.

Karton-Sammelstellen

In Städten und Agglomerationen suchen wir an guter Verkehrslage Standplätze für Rollcontainer zum Sammeln von leeren Kartons. Die Rollwagen müssen jeweils alle drei Monate für eine Woche von Delinat-Kunden zugänglich sein, um die leeren Kartons darin zu verstauen. Die Rollbehälter haben eine Grundfläche von etwa 1,4 x 1,0 m und eine Höhe von etwa 2 m. Die Platzierung muss vor Niederschlägen und Sturm geschützt sein. Falls Sie selbst einen passenden Unterstand haben, den Sie vier Mal jährlich für eine Woche zur Verfügung stellen können, dann melden Sie sich bitte hier. Die «Miete» für den Standplatz wird mit einem Einkaufsgutschein honoriert. Beim Abholen wird der volle Rollbehälter jeweils durch einen leeren ersetzt, der sich zusammengeklappt auf kleinstem Raum aufbewahren lässt, bis er drei Monate später zum Einsatz kommt.

Die nachhaltigste Art, Wein zu kaufen

Im Weinbau ist die Delinat-Methode nicht nur zu einem Begriff, sondern auch zum Vorbild für viele Winzer geworden. Einzigartig ist die zwingende Verknüpfung von Biodiversität mit Qualität und wirtschaftlichem Erfolg. Dass bei grosser Vielfalt die Gefahr vor Schädlingen und Epidemien geringer ist als in tristen Monokulturen, konnte hinreichend bewiesen werden. Und dass es sich auch wirtschaftlich lohnt, können 100 Winzerfamilien bezeugen, die seit Jahren nach der Delinat-Methode arbeiten. Auch aus ökologischer Sicht gibt es keine bessere Alternative.

Vier solcher Elektro-Lieferwagen sind rund um die Weindepots in der Schweiz im Einsatz. Den Strom produziert Delinat mit einer 530 kW-PV-Anlage – mehr als ausreichend für Fahrzeuge, Büro und Lager.

Es wäre zu kurz gedacht, wenn sich die Nachhaltigkeit lediglich auf den Weinbau beschränken würde. Auch der Transport der Flaschen zum Weinfreund gehört in eine ganzheitliche Sichtweise. So sollten die Transportstrecken möglichst kurz gehalten und die Fahrzeuge möglichst schadstoffarm und ausgelastet fahren. Bei langen Strecken setzen wir nach wie vor auf die Bahn, die eine deutlich bessere Ökobilanz als der Diesel-LKW aufweist. Auch auf dem Weg zum Verbraucher setzen wir auf die kürzesten und effektivsten Transporte. In der Schweiz rollen bereits vier eigene Elektro-Lieferwagen und einige Paketdienste sind auch schon elektrisch unterwegs. Noch aber gibt es auch bei Delinat Verbesserungspotenzial.

Die Rollcontainer mit Leerkartons werden ab 2020 elektrisch zurück ins Delinat-Lager bei Basel transportiert. Die Ökobilanz bei Wiederverwendung der Kartons ist an sich schon deutlich besser – mit Elektrifizierung des Transports nimmt der Effekt noch weiter zu.

Zum Beispiel LKW: Für dieselbe Strecke, die heute 100 Liter Diesel verpufft, benötigt ein elektrisch betriebenes Fahrzeug lediglich das Energie-Äquivalent von 20 Liter. Das ist sogar sparsamer als die Bahn, die allein zum Unterhalt der Infrastruktur viel Energie verbraucht.

Wahrscheinlich kann Delinat heute schon die beste Transport-Ökobilanz im Weinhandel vorweisen. Doch mit der neuen abfallfreien Auslieferung und der Optimierung auf der Strasse wird sich diese ab 2019 noch deutlich verbessern. So bald die Änderungen umgesetzt sind, werden wir den ökologischen Fussabdruck von neutraler Stelle erneut bilanzieren lassen.

 

Karl Schefer

Karl Schefer

Geschäftsleiter bei Delinat
Delinat ist für mich Hobby, Berufung und Beruf. Was gibt es schöneres, als sich für eine gesunde Natur einzusetzen und dafür mit köstlichem Wein belohnt zu werden?
Karl Schefer

Letzte Artikel von Karl Schefer (Alle anzeigen)

29 comments

  1. Da ich seeehr auf dem Land wohne (200 Einwohner.Dorf) bin ich sehr gespannt. Sammelbehälter? Und die kommen wie? na abwarten…
    Prima, dass Ihr Euch da Gedanken macht!!!

    1. Ich sammle die Kartons bereits seit vielen Jahren, weil sie mir zu schade zum Weg-
      werfen waren. Ich habe sie dann in eine große Schachtel gepackt und auf eigene Kosten zurückgeschickt. Wenn es dafür Punke gäbe wäre es evtl. auch für andere Kunden ein Anreiz auch so zu verfahren.

  2. Das sind gute Aussichten, vor allem der Elektro-LKW und die Elektolieferwagen mit Strom vom eigenen Dach sind eine tolle innovative Idee. Aber da ich nur 45 Velominuten vom Delinat-Weindepot in Olten entfernt wohne, werde ich mir in Zukunft den Wein ohne Verpackung direkt mit dem Velo dort abholen, das ist noch umweltschonender. Ich habe das am Dienstag rekognosziert.

    Leider hab ich in ins Aug gefasstes Sonderangebot verpasst, sonst würde ich das bereits diesen Freitag zum ersten mal umsetzen. Könnte man sich Sonderangebote zum Abholen in einem bestimmten Weindepot auch reservieren lassen?

  3. Ich habe mich immer wieder über die Kartons geärgert.
    Wollte in der nächsten Zeit kündigen und nur noch bei Memo bestellen oder hier im Bioladen kaufen.
    Gute Idee.

  4. Ich habe die Kartons gerne auch weiterverwendet, wenn ich etwas verschicke, da die Kartons sehr stabil sind. Einen bis zwei halte ich daher normalerweise immer vorrätig, nur was ich nicht benötige, wanderte ins Altpapier.

    Ich freue mich aber natürlich auch über ein Rückgabesystem, auch wenn ich nicht sicher bin, wie sinnig das letztlich in der Gesamtbilanz ist, denn die Post dieselt die Leerkartons durch die Lande.

  5. Prima Ideen – bin gespannt wie sich das verwirklichen lässt.
    Da ich hin-und wieder in Weil am Rhein oder in Basel bin, hätte ich gerne die Möglichkeit, meine Delinat-Weine oder sonstige Delinat-Waren dort abholen zu können.

  6. Das ganze zeigt, wie weit Delinat denkt und schon immer gedacht hat. Diese Riesenaufgabe anzugehen ist sehr mutig und ich hoffe, von Erfolg gekrönt.
    Die hochwertigen Kartons werden bei mir meist weiterverwendet, aber nicht immer gelingt es, den Gang in den Papiercontainer zu verhindern. Wenn eine Wiederverwendung der Verpackungen realisiert würde, wäre das ein großer Schritt und ein Gewinn für uns alle! Ich bedanke mich deshalb bei Delinat dafür unf wünsche viel Erfolg!

  7. Eine super nachhaltige Idee, und wenn ihr jetzt noch die Alubanderole am Ende vom Flaschenhals durch eine ökologisch vertretbare ersetzt sind wir umweltmäßig wieder ein kleines Stück weiter.

  8. Habe mich bisher nicht nur über die Weine gefreut sondern auch über die Kartons, in denen diese verschickt wurden. Kann die Kartons in dieser Form bestens selber sehr nützlich verwenden. Hoffe, das bleibt so.

  9. Die Idee ist lobenswert. Ich hoffe aber auch, dass sich der zusätzliche Aufwand in Logistik und eigenem Personal nicht auf den Preis auswirkt.
    Denn nicht jeder kann sich den qualitativ sehr guten Bio Wein leisten.
    Und Delinat sollte nicht nur für elitäre Kreise erschwinglich sein.

  10. Die Idee finde ich super. Für mich ändert jedoch nichts, da ich 5 km vom Depot St. Gallen weg wohne, meinen Wein immer dort persönlich hole bringe ich meine Schachteln (und meine Korkzapfen) jeweils ins Depot zurück, was auch immer geschätzt wird.

  11. Klingt auf den ersten Blick sinnvoll gut.
    Dank für das dahinter stehende Engagement!
    Was mich sehr irritiert ist die Aussage „So bald die Änderungen umgesetzt sind, werden wir den ökologischen Fussabdruck von neutraler Stelle erneut bilanzieren lassen“.

    Vor dem Hintergrund des sehr hohen Einflusses der transportbedingten Klima- und Umweltbelastung in der Gesamt-Ökobilanz eines Produktes erscheint mir dieses vorgehen mehr als fragwürdig. Was passiert wenn sich nach der massiven Investition in dieses neue System herausstellt, dass die Ökobilanz gar nicht besser geworden ist ?

    Sinnvollerweise sollte die Ökobilanz des Systems im Vorfeld erstellt werden. Dies bietet den Vorteil das entscheidende Stellen erkannt und ggf bereits im Vorfeld optimiert werden können, bis hin zum Vermeiden von Fehlinvestitionen in Systemkomponenten die für die Gesamtbilanz ggf eine Verschlechterung der Ökobilanz gegenüber dem aktuellen Stand bedeuten.
    das ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg ist die erste Adresse bezüglich solcher Ökobilanzen.

    1. Danke für den Einwand. Es ist natürlich nicht so, dass wir mit unserem Projekt etwas tun, wovon wir nicht wissen, ob es sich positiv oder negativ auswirken könnte. Aus früheren Studien kennen wir die Schwächen des aktuellen Systems genau und alle Massnahmen zielen darauf ab, diese zu beheben oder abzumildern. Wir wissen daher, dass die neue Ökobilanz deutlich besser sein wird, doch wir wollen messen, wie stark dieser Effekt ist.

  12. Einweg ist Irrweg. Ich habe vor zig Jahren als Auslieferungsfahrer für Getränke bereits den Irrsinn der individuellen Flaschen und Kästen rapide ansteigen sehen, weil jeder seine eigene Flaschenform und Branding haben wollte. Ich finde es gut was Delinat macht, hoffe aber das die Menschheit sich bald auf standardisierte Behältnisse für „alles“ einigt. Milch, Wein, Bier, Wassser, Konserven … alles in DIN/ISO genormten Behältern. Dann kann man alles überall zurückgeben, Rohstoffverschwendung wird minimiert, Wege verkürzt und es ist für den Verbraucher wesentlich bequemer. Merke, es kommt nicht auf die Verpackung an, sondern auf den Inhalt.

  13. Verwunderlich: die Kommentare scheinen nur von Neu-Kunden zu kommen, denn es gab ja vor einigen Jahren den „Rück-Sack“, den man mit 6 Leerkartons bestückt dann einfach bei der Post/DHL aufgeben konnte. Als das Retourverfahren dann von Delinat eingestelltt wurde, da wohl DHL plötzlich Schwierigkeiten machte, habe ich protestiert (4. Sept. 2012) und, da das erfolglos blieb, mein Wein-Abo gekündigt.
    Ich hatte auch angeregt, sich über andere Lieferdienste als DHL um ein Retourdienst zu bemühen, denn Delinat als Großkunde hat da sicherlich Verhandlungsspielraum. Auch das leider ohne substantielle Resonanz – sondern es wurde folgende „schnelle“ aber höchst unbefriedingende Lösung gefunden: Einweg-Leichtkartons!

    Ihr Herr Schefer schrieb mir am 5.9.2012:

    Natürlich waren wir seit der Rücksack-Problematik nicht tatenlos, im Gegenteil. Viele Kundinnen und Kunden haben auf unseren Hilferuf mit wertvollen Anregungen geantwortet. Von einigen Hundert Ideen haben wir rund zwei Dutzend geprüft.

    Die Sofortlösung war dann eine ganz andere als ursprünglich angepeilt: Anstelle des Einsammelns von schweren und starken Kartons, die auch die Post-Förderbänder überleben, haben wir mit Hermes eine sanftere Versandart gefunden (im Blog haben wir mehrmals darüber berichtet). Diese ermöglicht uns, die Kartonmenge auf rund die Hälfte des Gewichts zu reduzieren und die Kartons falt- und zusammenlegbar zu gestalten. Das Rücksenden dieser Leichtkartons ist daher nicht mehr sinnvoll, weder aus ökologischer noch aus ökonomischer Sicht. Das Kartonagevolumen pro Weinflasche entspricht jetzt in etwa dem gleichen Verhältnis wie bei Original-Winzerkartons.

    Wir sind aber trotzdem noch immer wachsam und würden auch andere Ideen gerne prüfen. Haben Sie vielleicht Anregungen?

    Herzliche Grüsse
    Karl Schefer

    Um so mehr freue ich mich nun nun, dass es – fast 6 Jahre später – eine auch ökologisch bessere Lösung geben wird! Vielen Dank dafür.

    Beste Grüße
    rk
    (ehem. Kunde, Nr. 3319318)

  14. Bin gespannt, wie dann letztendlich die Lösung aussehen wird. Ich wohne in einem Vorort von Köln, benötige kein Auto mehr wegen guter Anbindung an die Stadt. Was dann aber bedeutet, wie bekomme ich sperrige Kartons wieder an einen Sammelort? Die Delinat-Degustierpakete sind definitiv zu schade für den Müll, ich werde sie ab jetzt sammeln. Egal, wie die Diskussion ausgeht, ich werde Delinat-Kundin bleiben, weil die Weine wunderbar sind und ich mich jedes Mal freue, wenn ein Degustierpaket ankommt.

  15. Gerade kam wieder ein Degustierpaket.
    Die bislang eingesetzten Kartonagen sind überstabil. Hier könnte man reduzieren
    ohne dass die Flaschen leiden. Das funktioniert ja auch bei anderen Versendern!
    Die Bedruckung der Kartonagen kann man sich sparen. Wo ist der Nutzen?
    Eine Rückgabe – gerade wenn man auf dem Land wohnt – ist nur möglich so die
    Kartons für die Rückgabe bzw. Rücksendung flach gelegt werden können. Hier
    muss man auf Systemkartonagen umsteigen die das ermöglichen.
    Nicht jedermann hat entsprechend Platz die „aufgestellten“ Kartons zu sammeln.
    So lange die neue Lager-Kartonage billiger ist als die Rücknahme – wie auch immer –
    wird sich am Versand-Prinzip nichts ändern. Dieser Punkt wurde auch schon mit
    anderen Versendern angesprochen. Das Handling ist zu „kompliziert“ und außerdem
    gibt keiner der Versender einen Bonus für die Rücksendung !

  16. „Bonus für die Rücksendung“? So würde ich nicht denken. Als Bonus reicht mir das gute Gefühl, die Wegwerfgesellschaft ein kleines bisschen zu entschärfen. Jedes Mal, wenn ein intakter Versandkarton (von welchem Versender auch immer) bei mir ins Altpapier wandert, blutet mein Umweltherz. Gern würde ich alle Kartons zurückgeben, dafür müsste man mich nicht „bezahlen“. Dass Delinat sich so sehr für einen respektvollen Umgang mit der Natur einsetzt, ist beispiellos. Das sollten wir alle unterstützen. Weiter so!

  17. Jede Verbesserung ist super. Auch wir sammeln jeweils Kartons, haben aber nicht immer Gelegenheit, diese zurück zu geben und müssen sie dann teilweise schweren Herzens dem Altkarton übergeben. Wir sind gespannt auf die neue Lösung und werden auf jeden Fall unser Bestes dazu tun.
    Die Delinat-Weine sind nach wie vor grossartig und daher die Verpackung und das System dazu wichtig. Herzlichen Dank für alle Bemühungen.
    A. + L. Meyer

  18. Die Idee ist respektabel, was die Ziele betrifft. Aber: Schnelligkeit der Auslieferung ist für mich kein Wert – 2 oder 4 oder 6 Tage für die Auslieferung: egal. Die Kartons haben bei mir immer eine gute Wiederverwertung gefunden – ich werde keine zurückgeben. Und die Rückgabe auf 4 Mal eine Woche pro Jahr zu konzentrieren, dürfte auf mittlere Sicht nur von einem (zu) geringen Anteil der Kunden umgesetzt werden. Geben Sie in 2-3 Jahren die Ergebnisse bekannt!

  19. Als Maler sende ich für meine 10 Enkel und für meine Freunde zu ihren Geburtstagen gerne eine persönlich gestaltete Karte. Da kommen mir die Delinat-Versandschachteln gerade recht für eine Versandverpackung. Sie sind stabil und lassen sich fast vollständig für diesen Zweck zerteilen. So könnte ich mir vorstellen, dass es noch verschiedene Möglichkeiten für ein „Zweitleben“ dieser Schachteln gäbe …

  20. Ich finde Ihre Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung. Hatte schon immer ein schlechtes Gewissen beim „Plattmachen“ der stabilen Degustierkartons.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.