Tesla & Co: gratis Tanken bei Delinat

Benzin- und Dieselmotoren verschwenden vier Fünftel der Energie als Wärme und stossen Unmengen an Treibhausgasen aus. Wirkungslos für den Antrieb und äusserst schädlich fürs Klima. Es ist unglaublich, dass die Autoindustrie auch nach einem Jahrhundert Forschung noch in diesem Dilemma steckt.

Trotz Schnee und Eis: Viele Tesla-Fahrer nutzen das Weindepot St. Gallen am letzten Samstag als Treffpunkt und testeten die neue Ladestation.

Doch es gibt Alternativen – verheissungsvolle Innovationen nehmen an Fahrt auf. Alle wichtigen Automarken bieten inzwischen auch elektrisch betriebene Modelle an. Die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich. Der Bewegung hat insbesondere ein Pionier auf die Beine geholfen: Elon Musk hat mit seinem Tesla die Autoindustrie in Angst und Schrecken versetzt. Er war zwar nicht der erste, der Elektroautos baut, aber der einzige, der dies kompromisslos, klug und unglaublich dynamisch tut. Sein Erfolg kann sich sehen lassen: Allein die Tatsache, dass sich eine halbe Million Käufer finden, die bereit sind, 1’000 Dollar für einen Wagen anzuzahlen, den noch niemand gesehen hat und von dem niemand weiss, ob er je geliefert wird.

Tesla-Infostand im Weindepot Olten

Gratis Tanken in den Weindepots

Delinat fördert die Elektromobilität schon seit Jahren mit eigenen Elektro-Lieferwagen. Und nun auch mit Ladestationen für Tesla und andere Stromer: An unseren Weindepots in Basel, Olten und St. Gallen können Delinat-Kundinnen und -Kunden jetzt gratis tanken.

Für viele Kundinnen und Kunden wars ein Erlebnis: Probefahrt im Tesla

Tesla-Fahrer treffen sich bei Wein und Häppchen

Zur Eröffnung der Ladestationen am letzten Samstag gab es nicht nur feine Weine aus reicher Natur und leckere Häppchen – Kundinnen und Kunden konnten sich auch zur Probefahrt mit einem Tesla anmelden. Das Angebot wurde begeistert genutzt. Viele Weinliebhaber wollten sich selbst davon überzeugen, dass man auch bei einem Elektroauto weder auf Komfort noch auf Leistung verzichten muss. Vor allem in St. Gallen liessen sich einige Tesla-Besitzer es sich nicht nehmen, die neue Ladestation in Augenschein zu nehmen: Auf dem Parkplatz vor dem Weindepot waren zeitweise bis zu zehn Fahrzeuge des Elektroauto-Pioniers zu sehen.

Übrigens: Den Strom für die Ladestationen produziert Delinat mit der eigenen Sonnenstrom-Anlage. 530 Kilowatt erzeugen jedes Jahr über 500 Megawattstunden Strom, der für 130 Haushalte reicht oder 60 Elektroautos jedes Jahr ein Mal um die Erde fahren liesse. Wie die Delinat-Richtlinien erneuerbare Energien auch auf den Weingütern fördern, lesen Sie in diesem Artikel: Traktoren unter Strom.

Traktoren unter Strom

Ein Jahrhundert lang wurde am Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren gearbeitet. Mit ernüchterndem Ergebnis: Noch immer landen nur gerade rund 20 Prozent der verbrannten Energie im Antrieb. Von fünf Litern Benzin oder Diesel werden vier Liter umsonst verbrannt. Auch sie erzeugen das Klimagift CO2 und heizen die Atmosphäre auf. Dass dies so ist, hat mit Physik zu tun, deren Gesetze auch mit modernster Technik nicht ausgehebelt werden können.

Ganz anders sieht die Bilanz beim Elektromotor aus, der einen Wirkungsgrad von rund 90 Prozent erreicht. Zieht man die Energie für Heizung, Kühlung, Licht usw. des Fahrzeugs ab, fliessen noch immer 85 Prozent in den reinen Antrieb. In Anbetracht dieser eklatanten Unterschiede grenzt es an ein Wunder, dass die Autoindustrie nicht schon vor Jahrzehnten ernsthaft in den Elektroantrieb investiert hat. Es brauchte wohl den südafrikanisch-amerikanischen Querdenker und Haudegen Elon Musk, der mit Tesla gezeigt hat, wie das gehen kann. Der Schrecken bei den etablierten Automarken sitzt tief, und erst langsam beginnt sich die Schockstarre zu lösen.

Vergleich der Emissionen

Den gesamten CO2-Ausstoss von Elektrofahrzeugen und Verbrennern zu vergleichen, ist eine komplexe Angelegenheit. Einen guten und seriösen Emissions-Vergleich (PDF) hat der Schweizer Martin Rotta für den deutschsprachigen Raum erstellt. Ergebnis: Elektofahrzeuge haben die Nase vorn – wie weit vorn, hängt davon ab, wie der benötigte Strom erzeugt wird.

Es ist völlig klar, dass das Bild auf den Strassen sich stark verändern wird. Aber nicht nur dort. Auch Industriemaschinen, die heute noch mit Diesel laufen, werden elektrifiziert. Das dauert etwas länger, weil sich die Entwicklungskosten auf weniger Einheiten verteilen und der Anreiz für die Hersteller deshalb kleiner ist. Trotzdem gibt heute schon wegweisende Projekte, zum Beispiel von grossen Traktor-Herstellern.

Eines darf man bei aller Euphorie aber nicht vergessen: Die Ökobilanz von Elektrofahrzeugen ist nur so gut wie die des eingesetzten Stroms. Stammt dieser von Kohlekraftwerken, ist die Bilanz katastrophal. Da schneiden sogar Benziner besser ab. Geradezu ideal ist es hingegen, wenn Strom von «neuen erneuerbaren» Quellen wie Photovoltaik oder Wind direkt in die Akkus der Fahrzeuge fliesst und nicht erst über lange Leitungen transportiert werden muss.

Richtlinien fördern grüne Energie

Solarstrom für Weingüter
William Savian aus dem Veneto produziert mit einer 200-Kilowatt-Anlage genügend Strom für Weinkeller und Lager, und es würde auch noch für Traktoren und Autos reichen. Die meisten Winzer verfügen über grosse Dachflächen, die sich für Photovoltaik eignen.

Das Thema Energiegewinnung und Elektroantrieb haben wir bei Delinat seit Jahren immer wieder mit unseren Winzern diskutiert. Und nun haben wir es in die Delinat-Richtlinien 2017 aufgenommen. Ideal wäre, wenn jeder Winzer seinen eigenen Strom produzieren und sich von Kraftstoffen unabhängig machen könnte. Das wäre nicht nur ökologisch, sondern langfristig auch ökonomisch interessant. Der neue Passus in den Richtlinien 2017 lautet: Ab 2021 muss die Energie für den Betrieb aus erneuerbaren Quellen selbst erzeugt werden:

  • Auf Stufe 1 Delinat-Schnecke: mindestens 30% des Energieverbrauchs
  • Auf Stufe 2 Delinat-Schnecken: mindestens 60% des Energieverbrauchs
  • Auf Stufe 3 Delinat-Schnecken: 100% des Energieverbrauchs

Damit haben unsere Winzer vier Jahre Zeit, ihre Anlagen zu planen und zu realisieren. So lange Diesel verbraucht wird, gilt ein einfacher Umrechnungssatz von 1 Liter Diesel = 10 kWh Strom.

Viele beginnen nicht bei null

Natürlich beginnen die wenigsten Winzer bei null. Die meisten haben entweder bereits Anlagen installiert oder solche geplant. Jenen, die Probleme mit Bewilligungen, Planung oder Realisierung haben, stellen wir Fachleute zur Verfügung und helfen wenn nötig bei der Finanzierung. Bei Härtefällen, wo Bewilligungen schwer oder nicht zu bekommen sind, wie zurzeit in Spanien, können sich Winzer an Projekten im Umkreis von 100 km beteiligen, um ihre eigene saubere Energie herzustellen.

Ich wage eine Prognose: In zehn Jahren fahren auf Delinat-Gütern mehr Elektro- als Diesel-Fahrzeuge. Wetten?

Vorreiter Tesla

Die Luxuslimousine Tesla wiegt 2,2 Tonnen und braucht trotzdem nur 18 kWh Strom pro 100 Kilometer, was ungefähr 1,8 Litern Diesel entspricht. Ein Verbrenner mit vergleichbarer Leistung verbraucht mindestens das Vierfache. Der PV-Ertrag der Dachfläche eines Einfamilienhauses reicht aus, um einen Tesla jedes Jahr dreimal um die Erde zu fahren: 120 000 km.

Kork – Der Beste ist auch der Nachhaltigste

Seit zwei Jahrzehnten wird versucht, die teuren Weinflaschenkorken zu ersetzen. Es wurden Millionen investiert, ganze Forscherteams über Jahre beschäftigt, und trotzdem gibt es noch immer keine bessere Alternative zu Kork.

Korkeiche

Dem Weinkorken wurde schon oft das Ende prophezeit. Denn neben seinen herausragenden physikalischen und chemischen Eigenschaften hat er auch zwei Nachteile: der hohe Preis und der heimtückische und verhasste Korkschmecker. Schuld an Letzterem ist ein Schimmelpilz, der sich im Kork bilden kann und der den muffig-übelriechenden und -schmeckenden Stoff Trichloranisol (TCA) absondert. Das Problem ist zwar keineswegs auf Kork beschränkt, es kann auch in vielen anderen Lebensmitteln vorkommen, zum Beispiel in Rosinen, Bier und sogar Mineralwasser.

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Der Wunsch, dieser lästigen Gefahr durch einen zuverlässigen Flaschenverschluss zu entgehen, ist verständlich. Ein ganzes Jahr lang bemüht sich der Winzer liebevoll um seine Reben und arbeitet viele Stunden im Keller, um einen guten Wein zu machen. Und am Ende geht er quasi eine Lotterie ein, indem er seinen hochwertigen Tropfen mit unzuverlässigen Korken verschliesst. Im Bewusstsein, dass eine oder zwei von hundert Flaschen in den Ausguss geschüttet werden, weil der Kork belastet war. Warum dann nicht lieber einen sicheren, einen «inerten» Drehverschluss oder Plastikzapfen nehmen? Ende Korkschmecker – Ende Probleme.

Kein Verschluss ist perfekt

Nur die allerbesten Teile können zu Weinkorken verarbeitet werden. Die weitaus grössere Menge fliesst in andere Industrien (Schuhe, Isolationsmaterial usw.). Der kleine Anteil der Weinkorken aber bringt den grössten Anteil des Ertrags
Nur die allerbesten Teile können zu Weinkorken verarbeitet werden. Die weitaus grössere Menge fliesst in andere Industrien (Schuhe, Isolationsmaterial usw.). Der kleine Anteil der Weinkorken aber bringt den grössten Anteil des Ertrags.

Doch die Sache ist nicht so einfach. Kein Verschluss ist problemlos: Drehverschlüsse sind nicht immer dicht, können schon bei leichten Schlägen auf den oberen Rand Luft eintreten lassen und eine unkontrollierte Oxidation des Weins verursachen. Sind sie dicht, dann fehlt es dem Wein bei zunehmender Lagerdauer an Sauerstoff, um harmonisch reifen zu können. Der Wein tendiert zu «reduktiven Noten», die an faule Eier erinnern. Dasselbe gilt für Agglomerat-Zapfen (sogenannte Presskorken, das sind geleimte und gepresste Korkkrümel). Plastikstopfen hingegen sind nicht gasdicht. Beide, Plastik- und Pressstopfen, können überdies Kunststoffaromen auf den Wein übertragen. Eine längere Lagerdauer ist daher nicht empfehlenswert. Glasstopfen funktionieren nur mit Kunststoff-Dichtungsring, sind technisch schwer zu hand haben, weisen eine ungünstige Ökobilanz auf und haben bezüglich Oxidation die selben Nachteile wie Drehverschlüsse.

Ausfallquote unter 2 Prozent

Es braucht geübte Fachleute, die das Maximum an intakten Korken aus der wertvollen Rinde stanzen. Die Metallhandschuhe schützen vor Verletzungen.
Es braucht geübte Fachleute, die das Maximum an intakten Korken aus der wertvollen Rinde stanzen. Die Metallhandschuhe schützen vor Verletzungen.

Kork hingegen erfüllt alle Qualitätsanforderungen: Er ist gasdicht, trotzdem aber fähig, durch Redox-Prozesse dem Wein genügend Sauerstoff abzugeben, um reduktive Noten zu vermeiden. Er bleibt auch nach Jahrzehnten noch elastisch und dicht. Und dank modernster Analysemethoden ist es heute möglich, auch winzigste TCA-Belastungen aufzuspüren. Bei gutem Kork liegt die Ausfallquote deutlich unter 2 %, also nicht mehr höher als bei allen anderen Verschlüssen. Aber mit unvergleichlich besseren Resultaten bezüglich Weinqualität.

Was tun bei Korker?

Das gehört seit der ersten Stunde zu Delinat: Schon seit 1980 werden «verkorkte» Weine ersetzt oder gutgeschrieben, ohne Wenn und Aber. Einfach ein Mail schreiben oder anrufen, die Flasche muss nicht zurückgeschickt werden. Man hatte uns damals gewarnt, dass diese Kulanz missbraucht werden könnte. Das hat sich nicht bewahrheitet. Delinat-Kunden sind eben nicht durchschnittlich.

Der zweite Nachteil von Kork ist sein Preis. Ein guter Weinkorken kostet um die 30 Cents. Ein Preis, der im Gegensatz zu Industrieprodukten wie Schraubverschlüssen auch bei grossen Mengen nicht stark sinkt. Es ist klar, dass dies für Weine, die für zwei oder drei Euro angeboten werden sollen, nicht drinliegt. Es könnte sonst durchaus sein, dass die Korken mehr kosten als der Wein selbst, denn billiger Fusel ist schon für 20 bis 40 Cent pro Liter zu haben.

Wertvolle Korkeichenwälder

Die Entscheidungsfindung für oder gegen Kork hat bei Delinat mit einem Ökobilanz-Vergleich aller Verschlussarten vor rund zehn Jahren begonnen. Es war völlig klar, dass Kork die weitaus nachhaltigste Verschlussvariante wäre. Betonung auf «wäre», weil damals noch viele Fragen offen blieben. Heute weiss man es besser: Die Ökobilanz von Korken ist tatsächlich um ein Vielfaches besser als alle anderen Verschlüsse (siehe «Ökobilanz »). Und auch aus qualitativer Sicht ist er die beste Wahl.

Der Iberische Luchs lebt in den Korkeichenwäldern und ist die bedrohteste Katzenart weltweit.
Der Iberische Luchs lebt in den Korkeichenwäldern und ist die bedrohteste Katzenart weltweit.
Auch der selten gewordene Steinadler findet in den extensiven Korkeichenwäldern Unterschlupf und Nahrung.
Auch der selten gewordene Steinadler findet in den extensiven Korkeichen-wäldern Unterschlupf und Nahrung.

Kork ist aber nicht nur ökologisch einwandfrei, weil er haltbar, ungiftig, wiederverwertbar und vollständig abbaubar ist. Positiv in seiner Bilanz ist auch die Ökosystemleistung der Korkeichenwälder. Sie gehören zu den wertvollsten Biotopen Europas. Die Hälfte aller rund 20 000 mediterranen Pflanzenarten lebt ausschliesslich in diesen Wäldern; was diese zu veritablen Biodiversitäts-Hotspots macht. Das ist erstaunlich, denn Korkeichenwälder sind Kulturlandschaften, das heisst durch Menschenhand geschaffene Systeme zur Nutzung verschiedener Ressourcen, wie Kork, Früchte (als Tierfutter), Ackerbau oder Weidefläche. Da die extensive Nutzung keine grösseren Eingriffe zulässt, hat sich die Korkindustrie quasi zum Naturschützer entwickelt. Aller Intensivierungsbemühungen zum Trotz können die Eichen nur alle neun Jahre geschält werden. Die Wälder sind daher wenig frequentiert, naturbelassen und ideales Habitat für viele selten gewordene Tierarten wie Steinadler, Mönchsgeier oder Iberischer Luchs. Nur wer schon einmal die märchenhafte Atmosphäre eines Korkeichenwalds in Portugal oder Spanien gespürt hat, kann nachvollziehen, was diese Biotope leisten.

Ein Hektar oder rund hundert Bäume wandeln den gesamten CO2-Ausstoss eines Mittelklasseautos in Sauerstoff um. Auch der Wasserhaushalt der Iberischen Halbinsel hängt stark von diesen Wäldern ab. Es gibt Berechnungen, die schlimmste Szenarien prophezeien im Falle von Abholzung oder bei Ersatz durch die immer weiter expandierende Papierindustrie mit ihren problematischen, schnell wachsenden Eukalyptus-Plantagen, die den Boden auslaugen und für die Landwirtschaft unbrauchbar machen.

Kork: chemisch und physikalisch einzigartig

Allen Versuchen zum Trotz konnten die einzigartigen Eigenschaften von Naturkork bisher nicht kopiert werden. http://www.euro-cork.com/pdf/physik.pdf

Physik und Chemie von Kork

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Volkswirtschaftlicher Nutzen

Das Naturprodukt Kork bietet in Portugal über 25 000 Menschen einen Arbeitsplatz
Das Naturprodukt Kork bietet in Portugal über 25 000 Menschen einen Arbeitsplatz.

Die Korkindustrie ist mit gut 25 000 Arbeitsplätzen für Portugal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Anteil am jährlichen Gesamtexport liegt bei 2,3 % (ein Drittel des gesamten Forstwirtschaftsexports). Weinkorken tragen zu 70 % aller Korkerträge bei, obwohl das weitaus grössere Volumen in andere Bereiche wie Schuhsohlen, Isolationsmaterial usw. fliesst. Grund dafür ist der weitaus höhere Preis, der pro Volumeneinheit für Weinkorken erzielt werden kann. Der hohe Preis ist gerechtfertigt, denn nur die völlig intakten Korkstücke sind dafür geeignet. Würde die Nachfrage nach Weinkorken nachlassen, wäre das auch das Ende der 2,3 Millionen Hektar(!) Korkeichenwälder, grösser als das Bundesland Hessen.

Delinat setzt auf Naturkorken

Kork ist der beste Weinverschluss, daran wird sich auch in nächster Zukunft nichts ändern. Und er ist der nachhaltigste. Nach vielen Studien und Vergleichen ist für Delinat die Zeit reif, den Korken auch in den Richtlinien zu verankern. Drei-Schnecken-Weine werden künftig nur noch mit ungebleichten und mit Bienenwachs behandelten Naturkorken verschlossen. Ein-Schnecken-Weine dürfen auch mit Glasstopfen oder Drehverschluss und Zwei-Schnecken-Weine mit traditionell gebleichtem Naturkork ausgestattet werden. Alle anderen Verschlussarten sind für Delinat-Weine ab 2016 verboten.

Ökobilanz von Naturkork deutlich besser

Früher ging man davon aus, dass nur der Korkverschluss (infolge Korkschmecker) unzuverlässig sei, alle anderen Verschlussarten aber zu 100 % sicher wären. Inzwischen weiss man, dass alle Verschlüsse Probleme verursachen können und keiner deutlich weniger als 1 % Ausfall hat. Bei Kork ging man damals von 3 % Korkschmeckern aus. Das hätte bedeutet, dass 3 von 100 Flaschen umsonst produziert, abgefüllt, verpackt und transportiert worden wären. Dass also auch die ökologische Belastung der Weinproduktion, der Flaschenproduktion usw. dieser 3 % zu Lasten der Kork-Ökobilanz gehen. Und trotzdem hat der Korken schon damals besser als alle anderen Verschlüsse abgeschnitten. Mit dem heutigen Wissen vergleicht man ca. 1 % Korkschmecker mit knapp 1 % Fehlern bei anderen Verschlüssen. Damit schneidet Naturkork um ein Vielfaches besser ab – kein anderer Verschluss kommt auch nur annähernd an seine ökologische Leistung heran. (Quelle: http://natuerlichkork.de/nachhaltigkeit/ factsheet-okobilanz/)
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Als Geschenk jetzt zum Fixpreis

Das Weinpaket, das seit fast 30 Jahren die Freunde von gutem Wein begeistert, ist in den letzten Jahren als Geschenk sehr populär geworden. Jetzt gibt es den Geschenk-DegustierService zum attraktiven Fixpreis.

ds-fixpreis

Wer den Delinat-DegustierService an neugierige, naturverbundene Weinliebhaber verschenkte, wusste bisher im Voraus nicht, wie viel das Geschenk genau kosten würde. Denn die Rechnungen richteten sich jeweils nach dem Inhalt der einzelnen Pakete, die dem Beschenkten übers ganze Jahr verteilt zugestellt wurden.

Jetzt gibt es den DegustierService als Geschenk zu einem fixen Preis. Dieser schliesst alle Pakete eines ganzen Jahres ein. Mit Tiefpreisgarantie, sodass man garantiert weniger als die Summe der Flaschen-Einzelpreise bezahlt. Und ebenfalls neu: Der Schenker erhält nur noch eine einzige Rechnung für alle Pakete. Damit ist nicht nur von Anfang an klar, wie viel das Geschenk kostet, mit der einmaligen Zahlung ist auch gleich alles erledigt.

ds-kinspererChristoph Kinsperger, Zürich

«Das beste Geschenk, das ich je bekommen habe. Meine Mutter hat mir den DegustierService vor drei Jahren zu Weihnachten geschenkt. Und mir eine neue Welt offenbart. Ich habe unheimlich viel gelernt und erwarte jedes Paket mit Ungeduld. Delinat hat meine Meinung über Wein und mein Verhältnis dazu total verändert.»

 

Geschenk für ein ganzes Jahr

Für den Empfänger dagegen bleibt es ein Geschenk mit ganzjähriger Wirkung. Zu Weihnachten kommt das erste Paket mit einem persönlichen Gruss des Schenkers. Oder die Schenkerin lässt das erste Paket zu sich schicken, damit sie es dem glücklichen Empfänger persönlich übergeben kann. Danach folgen übers Jahr weitere Pakete, beim Rotwein vier, beim Weisswein drei usw. Immer mit einem lieben Gruss des Schenkers. Die Freude multipliziert sich – ein Geschenk, mehrmals Weihnachten! Nach einem Jahr läuft das Weinabo automatisch aus, wenn es nicht erneuert wird.

ds-dietrichAnnemarie Dietrich, Langnau i. E.

«Mir gefällt die Idee, mittels regelmässig zugeschickter Pakete biologische Weine kennenzulernen. Ich habe selber alle Paketvarianten abonniert und nutze den DegustierService oft auch als Geschenkidee. Das kommt immer sehr gut an.»

 

 

Logisch und attraktiv

Der DegustierService hat sich im Laufe der Jahre zu Europas erfolgreichstem Weinabo entwickelt und entscheidend zum Durchbruch von Wein aus reicher Natur beigetragen. Ein wichtiger Anteil am Erfolg sind die ausgeklügelte Logistik und die daraus entstehenden Vorteile für Weinfreunde. Die Weine kommen direkt vom Winzer, werden in die speziellen Pakete gepackt und verschickt. Das spart Lager-, Verpackungs- und Kapitalkosten, ein Vorteil, der den Kunden durch eine portofreie Lieferung und einen Vorzugspreis weitergegeben wird. Im Vergleich zu Einzelbestellungen spart man je nach Weinsorte so um die 20 Prozent.

ds-gerdesGerhard Gerdes, Dannenberg (D)

«Es ist sehr bequem, den Wein nach Hause geliefert zu bekommen. Ich lese gerne die Begleitbroschüre und bin immer sehr gespannt auf die Weine. Der DegustierService ist auch eine wunderbare Geschenkidee. Ich habe davon schon mehrmals Gebrauch gemacht und bin dafür von den Beschenkten immer mit einem dicken Lob überrascht worden.»

 

Ausser diesen handfesten Gründen gibt es aber auch weniger materielle, die das Paket attraktiv machen: üppige und liebevoll gestaltete Informationen zu jedem Wein, zu jedem Winzer, ein passendes Rezept, eine Portion Weinwissen und vor allem der Überraschungseffekt, den DegustierService-Kunden nicht missen möchten. «Das ist immer wieder ein bisschen Weihnachten, rund ums Jahr», sagen langjährige Kundinnen und Kunden. Und: «Gäbe es den DegustierService noch nicht, so müsste man ihn erfinden».

Der DegustierService als Geschenk. Auch das Bestellen ist so einfach wie noch nie: www.delinat.com/degustierservice-verschenken
So ist Freude garantiert – bei Schenker und Empfänger.

Eine Übersicht mit zahlreichen Geschenk-Empfehlungen unserer Mitarbeiter finden Sie im Artikel «Schenken macht Freude…»

Der Biodiversitäts-Motor

Für Leute, die den DegustierService, das Delinat-Weinabo, noch nicht kennen, klingt es seltsam. Aber es ist eine Tatsache, dass die beliebten Delinat-Weinpakete mehr Biodiversität in Europas Weinbergen geschaffen haben als alle Massnahmen von Regierungen und Naturschutzorganisationen zusammen. Wie ist das möglich?

Weinhändler, Detailhändler, Supermärkte, Discounter, Gastronomen – alle kaufen sie fertige Weine ein. An Messen, Auktionen, bei Winzern wird degustiert, verglichen, verschnitten, gefeilscht und gekauft. Ziel ist, möglichst gute Qualität zu möglichst tiefem Preis zu bekommen. Wie an der Börse ist viel Spekulation im Spiel: Wer zu früh ja sagt, bezahlt vielleicht einen Cent zu viel, wer zu lange zögert, geht vielleicht leer aus. Winzer, die zu hoch pokern, bleiben auf dem Wein sitzen und müssen ihn schliesslich zu ruinösen Preisen auf den Schnäppchen-Markt werfen. Da bekommt man sie dann auch deutlich unter 1 Euro pro Flasche.

Der andere Weg

Biodiversitäts-Motor

Einen völlig anderen Weg hat Delinat mit dem Weinabo Degustier-Service schon 1987 eingeschlagen: Dieses Weinpaket basiert auf einer langfristigen Planung. Winzer, deren Weine dafür in Frage kommen, werden Jahre im Voraus informiert. Die Aussicht, bei erfülltem Qualitätsniveau eine grössere Menge liefern zu können, motiviert sie, charakterstarke, authentische Weine von speziellen Lagen zu keltern.

Vorteile für alle Beteiligten

Dieses System hat massgeblich zum Delinat-Erfolg beigetragen. In 28 Jahren sind knapp 3000 Weine so produziert und in rund tausend Kombinationen verschickt worden. Millionen von Paketen haben Weinfreunde begeistert und eine eigene Welt geschaffen, die Welt des DegustierService. Nicht nur lernt man immer neue Weine kennen, sondern erfährt auch viel über Hintergründe und Kultur, bekommt häppchenweise Weinwissen und Ideen für passende Rezepte. Zwei von drei Stammkunden lassen sich vom DegustierService verwöhnen und wollen ihn nicht mehr missen.

Absatzsicherheit ermöglicht mehr Biodiversität

Wie aber soll dabei Biodiversität entstehen? Ganz einfach: Die Delinat-Richtlinien schreiben Artenvielfalt vor, definieren exakt Massnahmen und Methoden. Delinat-Winzer sind grundsätzlich vom Sinn überzeugt, kennen die Vorteile eines stabilen Ökosystems und sind eigentlich willig, in die Strukturen zu investieren. Doch ist die Schwelle hoch: Schliesslich bedeutet es, Reben auszureissen und Raum für Hecken, Bäume und Hotspots zu schaffen. Ohne die zuverlässige Planbarkeit des Weinabos würden viele wohl doch nicht den Mut für grosse Investitionen aufbringen. Da ihnen der Absatz der DegustierService-Weine aber so gut wie sicher ist, konzentrieren sie sich auf die Optimierung der Biodiversität in ihren Weinbergen. Sie ist nicht nur Garant für gute Weinqualität, sondern auch für Delinats Treue. Je grösser die Vielfalt, desto sicherer das Geschäft.

Dieser Treiber ist längst zum Selbstläufer geworden. Immer öfter stossen neue Winzer hinzu, die Delinat schon lange beobachtet, die Richtlinien umgesetzt und sich über Jahre vorbereitet haben, sodass wir bei unserem ersten Besuch von der hohen Systemreife überrascht werden. Das Delinat-Weinabo ist zum Motor für Biodiversität geworden, und jeder Weinabo-Kunde beschleunigt ihn. Ist das nicht grossartig?

Wir setzen ein Zeichen!

Anfang März hat die Europäische Umweltagentur (EUA) ihren neusten Bericht «Die Umwelt in Europa: Zustand und Ausblick 2015» veröffentlicht. Die Quintessenz zum Thema Biodiversität: «Europa befindet sich in Bezug auf das Ziel, den Biodiversitätsverlust bis 2020 aufzuhalten, nicht auf Kurs. Die biologische Vielfalt nimmt immer weiter ab.»

Tag der Biodiversität

Der Verlust der biologischen Vielfalt gehört also nach wie vor zu den wesentlichen Bedrohungen für unsere Umwelt. Hauptursache für die ökologischen Probleme sind die heutigen Produktions- und Konsumsysteme. Diese gilt es grundlegend zu verändern, um die Herausforderungen zu bewältigen.

Seit Jahrzehnten kämpft Delinat europaweit für einen Weinbau mit grosser Biodiversität. Mit beachtlichem Erfolg: Viele Rebberge von Delinat-Winzern gleichen heute dank artenreicher Begrünung, ökologischen Ausgleichsflächen, Hecken, Frucht- und Olivenbäumen eigentlichen Naturparadiesen. Doch leider sind solch vielfältige Weingärten nicht die Regel. Auch der aktuelle Bio-Boom reduziert die öde und schädliche Monokultur nicht. Gleichwohl wird sie von der EU weiterhin gefördert. Das ist skandalös.

Deshalb setzen wir zusammen mit unseren Winzern und Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden, ein zusätzliches, starkes Zeichen für mehr Biodiversität. Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt vom 22. Mai ist dafür wie geschaffen. Wir machen ihn mit Ihrer Hilfe zum Delinat-Tag der Biodiversität! Am 22. Mai 2015 werden überall im deutschsprachigen Raum Biodiversitätsfeste gefeiert, mit Weinen, die unsere beiden «Biodiversitätswinzer des Jahres», Josep Maria Albet i Noya und Massimo Maggio, speziell für diesen Anlass gekeltert haben. Machen Sie mit! Organisieren Sie eine Feier zum Tag der Biodiversität. Stossen Sie mit Ihren Freunden um Punkt 18 Uhr an – gemeinsam mit einigen Tausend Gleichgesinnten in ganz Europa. Setzen wir ein starkes Zeichen!

Alles Weitere zum Delinat-Tag der Biodiversität erfahren Sie unter www.tag-der-biodiversität.com.

Josep Maria Albet i Noya und Massimo Maggio sind unsere Biodiversitätswinzer des Jahres 2015. Setzen Sie ein Zeichen für mehr Artenvielfalt im Weinberg und bestellen Sie unser spezielles Probierpaket zum Delinat-Tag der Biodiversität (22. Mai). Es enthält drei Flaschen Weisswein von Albet i Noya und drei Flaschen Rotwein von Maggio. Sie erhalten die Weine zum Sonderpreis von CHF 12.70 statt 13.50 / € 9.20 statt 9.90. ->Zum Angebot

WeinLese 38 Angebot

Wettbewerb zum Tag der Biodiversität

Wein aus Monokultur schmeckt nicht wie Wein aus Biodiversität. Das gilt auch für Biowein, denn «bio» ist kein Garant für Biodiversität. Mit biodiversem Wein tut man sich selbst etwas Gutes. Und fördert so nebenbei die Vielfalt, die Schmetterlinge, Singvögel und seltenen Kräuter. Aus Egoismus wird Altruismus. Ist es nicht paradox, dass dieses Denken und Handeln nicht Standard ist und dass die Natur von Tag zu Tag weiter verarmt? Wir wollen dagegen halten und einen weiteren Akzent setzen. Mit diesem Wettbewerb laden wir Sie ein, mitzumachen.

1 Woche Provence gewinnen

Heute ist der Internationale Tag der Biodiversität. Der von der UN erstmalig im Jahr 2000 initiierte Aktionstag soll darauf aufmerksam machen, dass die Artenvielfalt auf unserem Planeten Tag für Tag weiter abnimmt. Es ist traurig, dass es einen solchen Tag braucht. Aber auch wichtig, auf die Tragik hinzuweisen. Daher wollen wir diesen Tag künftig auf besondere Art feiern. Wie, das wissen wir noch nicht und wollen in einem Wettbewerb Ihre Hilfe für originelle Ideen belohnen.

Die Wettbewerbsfrage lautet:
Wie soll Delinat den Tag der Biodiversität feiern?

Geben Sie Ihre Ideen unten als  Kommentar ab – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als Hauptgewinn für die beste Idee winkt 1 Woche Ferien für 2 Personen auf Château Duvivier in der Provence im Wert von ca. 1’400 Euro. Hier werden umfangreiche Biodiversitäts-Versuche durchgeführt. Zweiter bis zehnter Preis ist jeweils ein Biodiversität-Feinschmecker-Paket vom Weingut Maggio im Wert von jeweils 49 Franken bzw. 38 Euro.
Einsendeschluss ist der 8. Juni.

25 Mio. Biollar für die Natur

Üblich ist, dass Unternehmen Umsatzzahlen und Gewinne stolz in Franken, Euro oder gar Dollar verkünden. Natürlich müssen diese Zahlen auch bei uns stimmen. Weil wir aber seit Jahren den Beweis erbringen, dass nachhaltiges, ökologisches Denken und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen, kehren wir den Spiess um: Im Unternehmensbericht 2013 weisen wir den Gewinn für die Natur aus, der mit dem Verkauf von rund 3,5 Millionen Flaschen Wein aus biologischem Anbau erzielt worden ist.

Dafür haben wir eigens die fiktive Währung Biollar kreiert. Sie steht für die Steigerung der Biodiversität auf den Delinat-Weingütern und setzt sich aus der Anbaufläche und der Zertifizierung nach Delinat-Schnecken (1 bis 3) zusammen. Basis für das Schnecken-Gütesiegel bilden die dreistufigen Delinat-Richtlinien. Sie gehen weit über sämtliche EU- und Schweizer Biolabels hinaus und sind für die Winzer verpflichtend. Je nachdem wie stark die Richtlinien erfüllt werden, werden die Winzer mit 1 bis 3 Delinat-Schnecken ausgezeichnet.

Die Infografik zeigt anschaulich, worum es geht: Die Steigerung der Biodiversität im Rebberg.
Die Infografik zeigt anschaulich, worum es geht: Die Steigerung der Biodiversität im Rebberg. Klicken Sie auf das Bild für eine grössere Darstellung.

Im Jahr 2013 nahm die nach Delinat-Richtlinien bewirtschafte Rebfläche europaweit um fast 400 Hektar zu: von 1554 stieg sie auf 1939 Hektar! Im selben Zeitraum wuchs auch die Anzahl biologischer Hotspots auf diesen Flächen von 602 auf 796. Im Vergleich zum Jahr 2011 hat sich die Anzahl biologischer Hotspots sogar verdoppelt. Erfreulich ist auch, dass viele andere Bio-Labels die von uns ins Leben gerufene Idee der biologischen Hotspots mittlerweile übernommen haben.

Umgemünzt auf unsere neue Währung können wir mit den oben erwähnten Zahlen für die Natur im Jahr 2013 einen Gewinn von über 25 Mio. Biollar ausweisen – ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die erfreulichen Zahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung zu den Unternehmenszahlen.

Indem wir die Monokultur aufbrechen, produzieren wir gehaltvolle Weine, die Ihnen als treue Delinat-Kunden schmecken. Auf diesem eingeschlagenen Weg ziehen wir weiter und freuen uns, wenn Sie uns weiterhin begleiten.

Hilfe für einen stillen Revolutionär

Gilles Louvet, Winzer und Önologe ist DER Pionier für biologischen Weinbau in Südfrankreich. Seit 1993 treibt sein Unternehmen die ökologische Revolution in den Weinbergen des Midi mit voller Kraft voran. In Zusammenarbeit mit 50 Weinbauern und 10 Genossenschaftskellereien gelingt es ihm, die Biodiversität der Region wieder in ein gesundes Lot zu bringen und authentische Weine in ausgezeichneter Qualität zu erzeugen. Zahlreiche köstliche Delinat-Weine sind aus dieser Zusammenarbeit entstanden, das bekannteste Beispiel ist sicherlich der Canta Rasim.

Gilles Louvet im Weinberg
Gilles Louvet mit Agronom und Önologe Chakib Lagrhib aus Marokko

Das wohl ehrgeizigste Projekt seit der Gründung hat Louvet vor einem Jahr gestartet: in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschern entsteht eine Biodiversitäts-Landkarte. Akribisch werden Rebsorten, Lage, Bodenstruktur, Wetterdaten, Fauna und Flora in einer umfangreichen Datenbank dokumentiert, um die gegenseitigen Einflüsse besser verstehen zu können und die Wirksamkeit der Biodiversität auf die Weinqualität zu untersuchen. Diese aufwändigen Kartographiearbeiten erstrecken sich auch auf die Weinberge seiner Partnerwinzer, die er seit Jahren berät und unterstützt – insgesamt werden rund 700 Hektar erfasst.

Die Domaine Mon Rève am Lac du Salagou
Die Domaine Mon Rève am Lac du Salagou

Gilles Louvet gehört zu den wenigen Winzern, die die aktuelle Entwicklung in Richtung Industrie-Bio mit grossem Argwohn verfolgen und Gegensteuer geben. Vielfalt statt Monokultur, natürlicher Kreislauf statt (biologische) Spritzmittel, lautet seine Devise. Es ist das Resultat einer langjährigen Zusammenarbeit mit Delinat, in der viele kleine Versuche die Richtung gewiesen und die nötige Sicherheit vermittelt haben.

Louvet wurde schon vor Jahren mit einem Darlehen von Delinat unterstützt. Das Wachstum hat aber in letzter Zeit noch zugenommen, so dass ein neues Finanzierungskonzept notwendig wurde. In diesem spielt die Alternative Bank Schweiz (ABS) eine zentrale Rolle und öffnet damit die Möglichkeit auch für kleine Anleger, sich zu interessanten Konditionen am Erfolg des ehrgeizigen Südfranzosen zu beteiligen.

Gilles Louvet bei der Degustation des Canta Rasim
Gilles Louvet bei der Degustation des Canta Rasim

Auch Sie haben die Möglichkeit, bei diesem einmaligen Projekt dabei zu sein. Gilles Louvet sagt dazu: «Ich lade Sie ein, den Wein neu zu entdecken: Wein, wie er ursprünglich hergestellt wurde, genährt auch von der Leidenschaft des Winzers für sein Terroir. Ergänzt durch harte Arbeit in den Weinbergen und das Verständnis für die Natur. All das verleiht dem Wein einen unverwechselbaren Charakter.»

Alle Details, wie Sie Gilles Louvet mit einer gewinnbringenden Geldanlage unter die Arme greifen können, erfahren Sie von der Alternativen Bank  Schweiz (ABS), die Ihnen alle Unterlagen unverbindlich per Mail schickt (einfach anklicken und Mail abschicken).

PS: Bisherige pionierhafte Projekte der Vignobles Gilles Louvet:

  • Von 2006 bis 2009 hat sich Gilles Louvet an der Seite des World Wildlife Found (WWF) an einem Programm zum Schutz mediterraner Korkeichenwälder beteiligt. Seine Weinflaschen werden nur mit Naturkorken vom Forest Stewardship Council (FSC) verkorkt. Das FSC sichert eine nachhaltige Bewirtschaftung der Korkwälder im Mittelmeerraum.
  • Vignobles Gilles Louvet war das erste weinproduzierende Unternehmen in Frankreich, das 2008 eine CO2-Bilanz erstellt hat. Die dabei verwendete Methode zur Berechnung diente in der Folge der gesamten Weinhandelsbranche in Frankreich als Vorlage.
  • Im Herzen des Domaine Jardin des Iris hat Gilles Louvet in Partnerschaft mit der Wasserbehörde eine Studie über die Erhaltung der Grundwasserschicht begonnen.

Ein ganz normaler Alptraum

Als wir uns vor 12 Jahren für «das Beste» in Sachen Informatik entschieden hatten, hätte wohl niemand von uns geglaubt, dass die Software, die einfach «alles» konnte, so schnell veralten würde. Neue Anforderungen müssen in immer kürzeren Abständen implementiert werden und lassen Informatik-Systeme schnell veralten.

Experten meinen, 12 Jahre für ein System sei ein stolzes Alter. Damit meinen sie nicht Computer und Server, die natürlich alle paar Jahre ersetzt worden sind, sondern die Software, die einfach nicht lange modernen Ansprüchen genügen kann. Doch haben wir dieses Durchhalten teuer erkaufen müssen: Zusätzliche Anforderungen, die das Hauptsystem nicht leisten konnte, wurden einfach «angebaut». Zunächst eine kleine Ergänzung hier, eine andere dort, dazu die Schnittstellen usw.

Wir haben bereits vor Jahren ein neues System beschlossen. Als Zeitpunkt für die Ablösung haben wir die «ruhige» Sommerzeit gewählt. Das war eine weise Entscheidung, denn die mit einem Systemwechsel unvermeidlichen Probleme haben uns seit dem 1. Juli voll im Griff. Aufträge, die im System «stecken bleiben», Warenbestände, die nicht stimmen, fehlende Tracking-Informationen, die Kunden über die Lieferung im Dunkeln lassen und so weiter.

Bei der Einführung des neuen Systems gab es Probleme

Unser Team ist aber dennoch motiviert und erklärt, beschwichtigt, entschuldigt sich und versucht, die Systempannen mit Freundlichkeit zu kompensieren. Aber natürlich können wir nicht erwarten, dass für diesen unhaltbaren Zustand alle Kundinnen und Kunden Verständnis zeigen. Die Hilflosigkeit ist peinlich und wir entschuldigen uns in aller Form für die Unannehmlichkeiten.

Heute, vier Wochen nach dem Start, sind wir bereits zuversichtlicher. Die gröbsten Fehler sind erkannt und zum grossen Teil behoben. Eines ist sicher: Das neue System wird mittelfristig viele Kundenwünsche erfüllen können, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Dazu gehören neue Zahlungsarten, bessere Online-Integration, mit der man seine Daten und Serviceleistungen direkt im System selbst pflegen kann, einfachere Abläufe und vieles mehr. Daher freuen wir uns trotz der aktuellen Schwierigkeiten und sind überzeugt, dass auch unsere Winzer und Kunden die Vorteile bald schätzen werden.