Gestatten, Grappa & Co.

Nehmen wir noch einen Grappa? Die Frage macht bei uns am Ende eines guten Essens mit feinem Wein praktisch automatisch die Runde. Persönlich kann ich da selten widerstehen. Für mich ist ein Grappa zum Ausklang eines kulinarischen Abends einfach ein wunderbarer Digestif – eine Art kleines Schlussfeuerwerk.

Espresso und Grappa

Würdiger Abschluss eines feinen Essens: ein kräftiger Espresso mit einem aromatischen Grappa

Grappa-Liebhaber kommen auf ihre Rechnung

Bisher liess Delinat Grappa-Liebhaber auf dem Trockenen sitzen. Doch jetzt haben wir in Italien zwei Brennereien entdeckt, die unsere hohen Qualitätsanforderungen an einen biologisch produzierten Grappa vollauf erfüllen. Paolo Nocentini, stolzer Eigentümer der Fattoria San Michele a Torri, brennt im Chianti-Gebiet unweit von Florenz einen klaren Grappa, der schon beim Einschenken betörende Aromen verströmt und bis zum mächtigen Abgang viel Vergnügen bereitet.

Für viele Kenner kommen die besten Grappas aus dem Veneto. In dieser sanften Hügellandschaft brennt Alberto Monaese in seiner Bottega della Grappa mit viel Herz und nach traditioneller Handwerkskunst den Grappa Riserva «Nature». Dieser Grappa mit feinen Rosinentönen ist im Holzfass ausgebaut und hat deshalb eine goldgelbe Farbe.

Oder doch lieber ein Obstbrand?

Zwei interessante Neuheiten enthält unser Sortiment aber auch für jene, die einem Tresterbrand einen Obstbrand vorziehen. Aus der Edelbrennerei des mehrfach ausgezeichneten Josef V Farthofer im Herzen des niederösterreichischen Mostviertels kommen ein Marillen-Brand und ein Williams-Brand, die mit viel Leidenschaft aus biologischen Aprikosen und Birnen destilliert werden.

Egal ob Grappa, Obstbrand, Brandy oder Likörwein – ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit den Produkten aus unserer kleinen aber feinen «Schnapsabteilung».

Hans Wüst
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