«Ermutigendes Beispiel für eine zukunftsfähige Welt»
Das renommierte Deutsche Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit hat Delinat zum Finalisten des CSR-Preises nominiert. Der Preis honoriert herausragende Leistungen der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Die Nominierung verdankt Delinat dem ausserordentlichen Engagement in der Förderung der Biodiversität.
Text
Karl Schefer 06.03.2013
103 Kommentare
«In den Weinbergen sollen wieder Schmetterlinge fliegen». Das war schon bei der Gründung von Delinat vor über 30 Jahren das Ziel.
Die wichtigsten Argumente, die zur Nominierung von Delinat geführt haben, sind:
Europäische Weinberge in hoher Biodiversität
Delinat hat 1983 die ersten Richtlinien für biologischen Weinbau verfasst und gehört seither zu den Vorreitern für den Schutz von Ökosystemen im Weinbau. Die aktive Förderung der Biodiversität im Weinberg ist zentraler Bestandteil des Delinat-Labels. Die über 100 zertifizierten Delinat-Weingüter zeichnen sich durch vielfältige Gründüngung, Blühstreifen, Hecken, Bäume und ökologische Hotspots inmitten der Reben aus. Der Erfolg der Delinat-Richtlinien, der Winzer und der Weine hat zahlreiche Verbände zur Förderung der Biodiversität inspiriert.
Delinat-Weinberge gehören zu den artenreichsten Flächen der Region.
Die besten Biorichtlinien Europas
Bio ist im Trend – auch im Weinbau. Doch leider dominiert immer mehr trügerisches Monokultur-Bio, das nur minimale Auflagen erfüllt. Die Delinat-Richtlinien gehen aber weit über EU-Bio und andere Biolabels wie Ecovin, Demeter oder Bio Suisse hinaus und zielen als einzige konkret auf eine Förderung der Biodiversität. Delinat-Weinberge sind selbstregulierende, stabile Ökosysteme, die eine überdurchschnittliche Wein- und Terroirqualität ermöglichen – ihr Erfolg basiert auf 4 Pfeilern:
- Biodiversität statt Monokultur
- Biologisch aktive Böden
- Ökologische Hotspots
- Sekundärkulturen – der Weinberg als Mischgarten
Detailierte Erklärungen zu den Grundsäulen der Biodiversität in Delinat-Weinbergen finden Sie in unserer Artikelserie zu den Delinat-Richtlinien.
Biodiversität statt Monokultur: Dieser zentrale Punkt der Delinat-Richtlinien wurde zuerst in der «Charta für Biodiversität» definiert.
Stiftung des Delinat-Instituts für Ökologie und Klimafarming
Treibende Kraft ist die unabhängige, gemeinnützige Stiftung «Delinat-Institut für Ökologie und Klimafarming», deren Wirken mit 1 Prozent des Delinat-Umsatzes unterstützt wird. Geforscht wird an den Grundlagen für einen klimaneutralen Weinbau mit hoher Biodiversität. Das «Forschungslabor» liegt inmitten eines eigenen Weinguts im Wallis oberhalb von Sion. Praxisnah werden in Zusammenarbeit mit Universitäten, Instituten und innovativen Winzern Methoden und Strategien für einen ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Qualitätsweinbau entwickelt. Das erarbeitete Wissen fliesst in die sich ständig entwickelnden Delinat-Richtlinien ein und wird an Biowinzer in ganz Europa im Rahmen von Kursen und individueller Beratung weitergegeben.
Die Instituts-Rebberge zeigen eindrücklich, wie der Weinbau der Zukunft aussehen könnte.
Preisverleihung
Am 9. April 2013 wird der CSR-Preis vom deutschen Bundesminister Dirk Niebel verliehen. Ob Delinat als erstes Schweizer Unternehmen «nur» zu den Finalisten gehört oder gar den renommierten Preis für den Schutz der weltweiten Biodiversität überreicht bekommt? Am Engagement zur Förderung der Artenvielfalt in den Delinat-Weinbergen wird der Preis nichts ändern, aber er könnte die Beispielwirkung Delinats für den Weinbau Europas auf eine neue Stufe heben.
1-Klick-Umfrage
In dieser Frage sind wir immer etwas unsicher: Soll Delinat die Vorbildrolle für den Weinbau der Zukunft durch die Teilnahme an solchen Wettbewerben bekannt machen und damit auch für Unternehmen anderer Branchen zum Beispiel werden? Oder sollten wir lieber im Stillen wirken und einfach durch die besten Weine überzeugen?
[poll id="24"]
Über die Autorin
Karl Schefer
Delinat ist für mich Hobby, Berufung und Beruf. Was gibt es schöneres, als sich für eine gesunde Natur einzusetzen und dafür mit köstlichem Wein belohnt zu werden?
103 Kommentare
-
Jürgen Rempfer
-
Roland Wälti
-
Christian
-
Robert Potisk
-
Tragl Wilfried
-
brigitte pevny
-
Marek Leszczynski
-
Sam Trinczek
-
Kuhn Niklaus
-
Hans E Klink
-
Adrian Forster
-
Peter Buess
-
Kühne Margrit
-
Andrea Schaeffer
-
Anita Pützkuhl-Schöberlein
-
Matthias Metze (Webmaster, Delinat)
-
Horst Mann
-
Fritz Sommer
-
Peter König
-
Dr. Magda Kammer
-
Robert Winter
-
Rainer Lutz
-
Frank Handel
-
Treuer Kunde
-
Landschaftspflege im Heckengäu
-
Hirsbrunner Rudolf
-
Langjähriger Kunde
-
Elisabeth Hornig
-
Françoise Jucker-Egli
-
Dieter Volk
-
Dirk J.
-
Hans S.
-
natuerlich-em
-
Lippok
-
Wein-Neuling
-
Dirk Appel
-
Hans-Jürgen Rose
-
Jean-Luc Wilhelm
-
Max Hug
-
Frauke Dittmann
-
Dr. Diethard Mai
-
Achim Smit
-
Siegfried Krause
-
Claus Hulverscheidt
-
Arthur Dreher
-
Hildegard Haid
-
Gunther Frank
-
Heinz-Dieter Lechte
-
Peter Hiltbrand
-
bornemann regine
-
Floristik Werkstatt Bracher
-
Heuer, Dietlinde
-
Heike Berger
-
Günther Nigl
-
Hans-Joachim Höhne
-
Gundula
-
Jacqueline Bieri
-
Barbara Braun
-
Christof Schneck
-
Achim Meindorfer
-
Sophia
-
Hans Dittmann
-
Christian Czudai
-
Peter Eglauf
-
ursula keller
-
Bernard
-
Helga
-
b.doerfler
-
Petra Varma
-
Willy Küttel
-
Bernd Zschiegner
-
Gaby Batlogg
-
Wolfgang Seidel
-
Richard Frank
-
Kühne Margrit
-
Uli Zscherp
-
Kitty Barandun
-
Lukas Huber-Schmid
-
Erich Muff
-
Björn Klaus
-
Wimi Wittwer
-
Dr. Günter Geschke
-
Peter König
-
Jakob Weishaupt
-
JONAK MANFRED
-
Muoth Roswitha und Flurin
-
Norbert Müller
-
Renate Koht
-
Norbert Müller
-
Krienke , Wolfgang
-
g klein
-
g klein
-
Beat Nadig
-
Christian Wenzel
-
Ramsauer Heinrich
-
Ruth und Rainer Nowacki
-
Peter Jagusch
-
Pierre und Theres Basler
-
Alfred Pehrs
-
Thomas Fuchs
-
Heidi Attinger
-
Hans
-
Heinz Rieger