Der neue Jahrgang ist eingetroffen!

Louis Fabre ist so etwas wie ein weltoffener Traditionalist. Unermüdlich treibt er in seinen Weinbergen die ökologische Revolution voran. Er ist offen für Neues – gleichzeitig liegen ihm die für Südfrankreich typischen Traubensorten Carignan, Grenache, Mourvèdre und Syrah am Herzen. Daraus keltert er jenen Wein, von dem es im Delinat-Sortiment jedes Jahr zu wenig hat: die Château Coulon Sélection spéciale.

Weinkeller Chateau Coulon

Die Freude über den gelungenen neuen Jahrgang ist ihm anzusehen: Louis Fabre im Weinkeller von Château Coulon

Vor einigen Jahren konnte Louis einen zusätzlichen Weinberg übernehmen, so dass es mit dem Jahrgang 2009 erstmals deutlich grössere Mengen von diesem beliebten Gewächs gab. Meine Erleichterung als verantwortlicher Einkäufer war gross. Ich rechnete damit, dass der Vorrat an Château Coulon nun mindestens bis zum Eintreffen des neuen Jahrgangs ausreichen würde. Doch gegen Ende Herbst waren wieder sämtliche Lager leergeräumt. Nun, die Durststrecke blieb diesmal immerhin deutlich kürzer: Der neue Jahrgang 2010 ist nämlich eingetroffen und kann ab sofort bestellt werden.

Der Jahrgang 2010, soviel kann ich Ihnen an dieser Stelle verraten, bleibt ein Publikumsliebling. Vom Charakter her ist er sogar noch etwas kräftiger als der Vorgänger. Die dunkelbeerigen Fruchtaromen und die schön eingebundenen Tannine wirken leicht prononcierter.

Ich empfehle Ihnen, vom sympathischen Charmeur aus dem Corbières einen kleinen Vorrat anzulegen. Meine Erfahrung zeigt, dass er die Gäste fast ausnahmslos begeistert und stets für viel Sitzleder sorgt. Ich freue mich, wenn Sie auch den neuen Jahrgang auf unserer Homepage wieder bewerten und bin gespannt, wie er im Vergleich zum Jahrgang 2009 abschneidet. Dieser war mit Höchstnoten verwöhnt worden.

Matthias Metze

Webmaster bei Delinat
Bio heisst vor allem Genuss - gerade beim Wein. Bio ist zudem ein Genuss für die Natur: Leben statt Ödnis in den Weinbergen! Bei Delinat kann ich für beides arbeiten - und das ist mir wichtig.
Matthias Metze

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5 comments

  1. sehr geehrter herr hauser
    ich habe zum geburtstag anfang jänner 6 flaschen geschenkt bekommen – weil ich den 2009er so gern hatte – und inzwischen 3 aufgemacht: der wein schmeckt eigentlich sehr gut, hat aber scheint mir zu viel säure, ist zu scharf, man kriegt sogar leicht sodbrennen davon.
    deshalb bin ich keineswegs zufrieden mit dem jahrgang und finde, daß 8,90 auch zu teuer für ihn ist …
    mit freundlichen grüßen
    [Name auf Wunsch des Kunden entfernt]

  2. Sehr geehrter Herr Gindl,

    da Emil Hauser auf Reisen ist, antworte ich für ihn: Der 2010er ist in der Säure sogar etwas tiefer als der 2009er. Was Ihnen eventuell „scharf“ erscheint, ist das Ungestüm der Jugend: Der Wein ist frisch abgefüllt, eben noch jugendlich. Geben Sie ihm etwas Zeit und Sie werden ihn genau so lieb gewinnen wir den Jahrgang vorher!

    Herzliche Grüsse
    Matthias Metze

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