Zum Inhalt springen

WeinLese 50: Editorial

Es gibt eine Vielzahl von Labels im biologischen Landbau. Alle haben ihre eigenen Richtlinien. Der gemeinsame Nenner ist klein: keine chemischsynthetischen Pestizide und kein Kunstdünger. Das alleine reicht, um Bio zu sein.

Text

Hans Wüst
Redaktor
16.04.2018

Mindestens ebenso wichtig für einen ökologisch nachhaltigen biologischen Landbau sind aber die Biodiversität und der Verzicht auf Monokultur. Hier unterscheiden sich die Delinat-Richtlinien von allen anderen Labels deutlich: Mit dem Ziel eines geschlossenen natürlichen Kreislaufs verlangen sie als einzige den Bruch mit der Monokultur und eine grosse Artenvielfalt.

Weil uns das so wichtig ist, zeichnen wir jedes Jahr zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) einen Biodiversitätswinzer des Jahres aus. Für 2018 ist dies Timo Dienhart vom Weingut zur Römerkelter an der Mosel. Die Wahl fiel nicht leicht, denn auch unsere anderen deutschen Winzer fördern mit Elan und Kreativität die Artenvielfalt in ihren Weinbergen. Es sind Winzer, die (auch) Bäume pflanzen, wie sie in unserer Titelgeschichte darlegen. Ich wünsche Ihnen spannende Lektüre bei einem Glas Riesling aus reicher Natur.

Über die Autorin

Hans Wüst

Hans Wüst, Redaktor

Die Natur fasziniert mich. Und Wein, als eine Facette davon, ganz besonders. Bei Delinat gibts beides in einer wunderbaren Symbiose.

Verfasse den ersten Kommentar!

Dein Kommentar