Einige Worte zum neuen Delinat-Blog

Ein Delinat-Blog? Was soll das – werden Sie vielleicht spontan denken. Wo es doch schon Millionen von Blogs gibt, die kaum beachtet werden.

Blogs sind Dialog

Tatsächlich gibt es aber Themen- und Firmenblogs, die es in sich haben. Viele News-Portale sind mit Blog-Technologie gebaut und laden mit ihrer aufgeräumten und einfach zu bedienenden Oberfläche zum Lesen und Kommentieren ein. Und genau das ist das Erfolgskonzept der Blogs: Sie bieten Dialog an. Anders aber als in Foren, bei denen der rote Faden schnell einmal verloren geht, geben in Blogs die Autoren die Themen vor. Gute Blogs berichten kurz, ernsthaft und auf hohem Niveau, illustriert von Bildern und kurzen Videos. Und alle Leser sind zur Diskussion eingeladen, können ganz einfach einen Kommentar abgeben.

Die Weinbergschnecke - Symbol für Nachhaltigkeit und Gütesiegel bei Delinat
Die Weinbergschnecke – Symbol für Nachhaltigkeit und Gütesiegel bei Delinat

Information und Diskussion

Im Delinat-Blog werden wir aktuelle Kurzartikel über unsere Kernthemen Wein, Genuss und Ökologie veröffentlichen. Wir laden Sie dazu ein, quasi mit unseren Einkäufern die Delinat-Winzer zu besuchen: Deren Berichte zu lesen, Fotos und Videos zu betrachten – und Ihre Kommentare abzugeben! Auch wird es gelegentlich Delinat-Interna geben und Beiträge zum Schmunzeln. Oft werden wir aktiv zur Diskussion aufrufen und Kundinnen, Winzer und Ökologen zum Meinungsaustausch einladen. Wöchentlich werden zwei bis drei Beiträge erscheinen.

Blog als Brücke

Das Delinat-Blog baut eine Brücke zwischen WeinLese, Ithaka-Journal und Newsletter. Es wird aktueller sein als die WeinLese, weniger ausführlich als das Ithaka-Journal und es wird den Newsletter kürzer werden lassen. Und es wird Raum für Inhalte liefern, die jetzt nirgends untergebracht werden können, z.B. Neues direkt von den Weinhöfen und aktuelle Themen aus der Weinwelt, oft illustriert mit kurzen Videos.

Freuen Sie sich mit mir auf diese neue Form der Kommunikation!

Hans Wüst
Letzte Artikel von Hans Wüst (Alle anzeigen)

17 comments

  1. Ein herzliches Bravo an Delinat,super was hier immer wieder geleistet wird! Uebersichtliche, informative und gut kommentierte Websites. Es macht richtig Spass sich zu vertiefen in euren Beiträgen. Vielen Dank

  2. Ich möchte gleich mal eine Diskussion lostreten, um zu sehen wie gut der Blog funktioniert. Aktueller Anlass: Im Paket Deutsche Weissweine wird ein Rivaner angeboten mit dem Hinweis(Riesling x Silvaner). Schaut man im Glossar unter Rivaner, findet sich dort der Hinweis Rivaner=Müller-Thurgau und damit keine Kreuzung aus Riesling und Silvaner. Bin gespannt auf das geballte Wissen der Experten.

  3. Sie haben recht: bei Rivaner und Müller-Thurgau handelt es sich um die selbe Rebsorte; beide Bezeichnungen werden synonym gebraucht.

    Die Bezeichnung Rivaner wird eher aus Marketing-Gründen benutzt (klingt etwas moderner als der leicht angestaubte Müller-Thurgau) – und ist eben entstanden aus Riesling und Silvaner.

    Die beiden Rebsorten wurden lange als „Eltern“ des Rivaner angesehen; inzwischen hat man aber festgestellt, dass nicht der Silvaner an der Kreuzung beteiligt war, sondern die Madeleine Royal, die mit dem Chasselas (Gutedel) verwandt ist.

    Die Bezeichnung Rivaner ist also eigentlich überholt – wird aber weiterhin munter gebraucht.

    Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

  4. Kaum hat man den Blog aufgeschaltet und schon kommen kritische Kommentare, wie der folgende:
    Mir fällt auf, dass Sie in letzter Zeit zunehmend sog. „Designerweine“ wie z.B den „Pasion Delinat“ mit unklarer Ursprungsbezeichnung offerieren.
    Oder einen „Chateau Coulon“ spéciale Corbieres.
    Diese Weine werden m.E. verschnitten mit minderer Qualität, sind nicht beim Winzer originalabgefüllt, darum auch im Preis vielfach günstiger.
    Als langjähriger Delinatkunde zähle ich aber „Transparenz“ und „Vertrauen“ zum absoluten MUST, besonders bei den BIO-Weinen. Dieses ist momentan bei mir etwas angekratzt.

    Ich bin gespannt auf Ihrer Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Rolf Christeller

  5. Ich habe den Wein nicht probiert (Château Coulon Corbières), verstehe aber die Kritik nicht ganz – wieso „verschnitten“, es handelt sich doch offensichtlich um den in der Appellation üblichen Mischsatz der AOC und der Preis entspricht dem auch woanders üblichen (2007 gab es deutlich unter 7 € im Handel). Woher also die Aussage, dass hier mit billigeren Weinen verschnitten wurde?

    Es ist eines der ersten Großgüter im Süden mit Bioanbau (ca. 95 ha, über 4500 Hl) – worauf bezieht sich die Kritik also konkret?

  6. Bitte um Vergebung, Herr Christeller, aber wenn Sie Château Coulon Sélecion Spèciale als „Designerwein“ bezeichnen, der auch noch „in letzter Zeit offeriert“ worden sein soll, dann kennen Sie Delinat nicht so gut, wie Sie es vorgeben.

    Aus dem Hause Coulon gibt es keinen besseren und authentischeren Wein als die Sélection Spéciale, die übrigens schon seit Urzeiten im Delinat-Sortiment einen Spitzenrang einnimmt und dank grösster Beliebtheit durchschnittlich 8 Monate pro Jahr ausverkauft ist.

    Ich vermute, dass der Grund für Ihr „angekratztes Vertrauen“ in der Offenweinpolitik von Delinat liegt. Zu dieser aber stehen wir und auch das schon seit 30 Jahren. Der Transport von Offenwein ist wesentlich umweltschonender, als der Transport von Flaschenwein, weil nur rund die Hälfte des Gewichts befördert werden muss.

    Abgefüllt wird in zertifizierten Betrieben, OHNE Verschnitt oder ähnliches. Dasselbe gilt selbstverständlich für den Pasión Delinat. Gerne laden wir Sie ein, diese Prozesse vor Ort selbst zu kontrollieren, obwohl dies bereits eine ganze Reihe von Institutionen professionell tun.

    Wollen Sie meine Einladung annehmen?

  7. Sehr geehrter Herr Schefer

    Danke für die prompte Stellungnahme.

    Als engagierte BIO- Weinliebhaber nehme ich Ihre Einladung sehr gerne an. Vielleicht lassen sich so einige Missverständnisse oder Bedenken aus der Welt schaffen.

  8. Lieber Herr Christeller,
    es freut mich, dass Sie der Sache auf den Grund gehen wollen. Ich werde Sie in den nächsten Tagen kontaktieren, um einen Termin zu vereinbaren.
    Beste Grüsse und bis bald,
    Karl Schefer

  9. Liebe Leute,

    einmal etwas anderes als Wein: weiß jemand, was aus dem Ehepaar Fahs in Château Duvivier geworden ist?

    Wenn der Hotelbetrieb dort noch aufrechterhalten wird: wie hat sich denn die Auslastung des schönen Hotels entwickelt?

    Danke für eine sachkundige Antwort,
    Rudi Krämer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.