WeinLese 55: Editorial

Die Anforderungen, die wir an unsere Biowinzer stellen, sind europaweit einzigartig. Neutrale Stellen wie WWF Schweiz oder Stiftung für Konsumentenschutz haben das schon mehrmals bestätigt und sie mit Bestnoten gewürdigt. Zusammengefasst in einem Katalog von über 100 Richtlinien, haben diese verbindlichen Vorgaben ein Ziel: In artenreichen, ökologisch intakten Rebbergen sollen unverfälschte, vom Terroir geprägte Weine höchster Güte heranreifen.

Schon oft haben wir uns darüber den Kopf zerbrochen, wie wir Ihnen das trockene «Richtlinienthema» und dessen Wirkung anschaulich vor Augen führen könnten. In dieser Ausgabe wagen wir einen Versuch: Wir haben fünf Winzerinnen und Winzer gebeten, uns ihren Lieblingsort im Weinberg zu zeigen und ihn aus persönlicher Optik zu beschreiben.

Herausgekommen ist eine bild- und wortstarke Reportage, die zeigt, dass Winzer, die nach den Delinat-Richtlinien arbeiten, eigentliche Naturparadiese schaffen, aus denen grossartige Weine kommen. Für die Winzer selber sind diese Rebberge eigentliche Kraftorte, die sie motivieren, immer noch ein bisschen enger mit der Natur zu kooperieren.

Ich wünsche Ihnen viel Lese- und Trinkspass bei einem Glas Wein aus reicher Natur.

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Hans Wüst

Redaktor bei Delinat
Der Mensch kann die Natur malträtieren oder in Harmonie mit ihr zusammenarbeiten. Egal, wofür er sich entscheidet, sie ist immer stärker. Weine, die im Einklang mit der Natur hergestellt werden, sind deshalb nicht nur besser, sie haben auch eine ganz andere Aura.
Hans Wüst

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