Wein-Frühling an der Donau

Endlich wird es Frühling – schon sind die ersten Touristen auf den Radwegen entlang der Donau zu sehen. Ganz mühelos sieht das aus, auch wenn sie die sanften Steigungen angehen.

Beschwingt und leicht wie der Frühling

So präsentieren sich auch die Weine der Donauregion: Winzer Alexander Widerna aus dem niederösterreichischen Weinviertel nutzt das milde Klima entlang des Flusses. Seine Trauben reifen sonnenverwöhnt – doch nachts bremst die ausgleichende und kühlende Luftströmung des Flusses eine zu starke Zuckerbildung und lässt die Trauben harmonisch reifen.

Im Trend: wenig Alkohol

Die DonauSonne-Weine stehen für Frische  – mit wenig Alkohol und einer verführerisch fruchtigen Note. Nicht nur Radfahrer schätzen die DonauSonne – die Weine schmecken auch zu den ersten Grillfesten oder an den noch etwas frischen Frühlingsabenden auf der Terrasse.

Frühling im Weinberg
Frühling im Weinberg

Blütenweiss – mit Frische und Frucht

Auch der neue Jahrgang ist dem innovativen Winzer gut gelungen: Im Blütenweiss sorgt der Grüne Veltliner für die Frische und den Pfeffer; Muscat-Ottonel und Welschriesling ergänzen die feine Fruchtaromatik. Der Blütenweiss kann verzaubern – durch die frischen Düfte des Frühlings, ein fast lieblich anmutendes Bouquet von Blüten.

Abendrot – verspielt und gehaltvoll

Ebenfalls durch und durch ein Österreicher ist der Abendrot – gekeltert aus Portugieser und Zweigelt; mit feinem Fruchtspiel und lebendiger Säure ein geradezu verspielter Wein! Trotz des niedrigen Alkoholgehaltes wirkt er doch gehaltvoll mit weichem Tannin.

Passt zu Rot- und Weisswein: Weinviertler Karpfen
Passt zu Rot- und Weisswein: Weinviertler Karpfen

Die originelle Empfehlung des Winzers Alexander Widerna ist eine Speise, die angeblich zum roten und weissen DonauSonne passen soll: ein Weinviertler Karpfenfilet, mit Kürbiskernbutter überbacken. Das harmoniert mit beiden Weinen, sagt er – und ich bin geneigt, ihm zu glauben.

Emil Hauser
Letzte Artikel von Emil Hauser (Alle anzeigen)

3 comments

  1. Hallo liebe Wein-Leute,
    Als jemand der mit Alkohol extrem sporadisch umgeht (Liebslingsgetränke neben zahlreichen Teesorten: Lammbräu Dunkle Weisse alkoholfrei – nicht nachträglich entalkolisiert, sondern alkoholfrei gebraut) muß ich sagen: Leider wieder enttäuscht: ich hätte sofort zugeschlagen zum Angebot der DonauSonne Weine, aber wo ist da der niedrige Alkoholgehalt, wenn er immer noch bei sehr hohen 11-11,5% liegt, gehofft hatte ich auf um die 5%, so wird das wieder nichts mit dem Delinat-Bio-Wein Konsum…

  2. Ja ein Alkoholgehalt von 5% scheint mir etwas unrealistisch und ist vielleicht realisierbar. Fragt sich nur wie das Resultat der Wienqualität am Ende ist. Aber ein Trend zu normalen Alkoholgehalten ist sicherlich wünschenswert und auch im Trend. Kürzlich habe ich auch gelesen, dass die hohen Alkoholgehalte auch aufgrund der Klimaerwärmung entstehen.
    Also 11 – 11.5 % finde ich gut, wen es tiefer liegt und die Qualität noch stimmt, dann warum nicht.

  3. Off-Topic: Ach Du meine Güte, was hat denn die Klima*abkühlung* mit dem Alkoholgehalt (beim Gärungsprozeß) zu tun?
    Topic: Tja, nicht einfach: irgendwo muß der Zucker ja hin, schließlich ist Wein kein (süßer) Traubensaft, aber ich denke, die Natur ist sehr reichhaltig und der (willige) Mensch kreativ, also Alkohol an sich ist kein Qualitätskriterium; eine Aussage von Delinat war auch aber, daß die Nachfrage nach alkoholfreien bzw. (echt) alkoholarmen Getränken jedoch sehr gering sei; was wahrscheinlich Neumarker Lammsbräu nicht bestätigen kann, immerhin mit zahlreichen Alkoholfreien Getränken zur größten Biobrauerei Europas gemausert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.