Zwei Winzerbrüder rocken die Rioja

Die Rioja-Winzer Alberto und Santiago Ramírez sind Brüder voller Gegensätze: Der hünenhafte Alberto, ein bekennender Heavy-Metal-Fan, ist mit seiner temporeichen Sprache ein richtiges Temperamentbündel. Sein Bruder Santiago verkörpert das pure Gegenteil: Als bedächtiger Rebmeister ist er der ruhende Pol auf dem Weingut Las Cepas.

Zwei ungleiche Brüder: Alberto und Santiago Ramírez

An einen Abend vor über zwei Jahren erinnere ich mich als wäre es gestern gewesen:  Alberto, ein Energiebündel mit der Statur eines Wikingers, schnattert ungeachtet der Sprachkenntnisse seiner Besucher mit unbändiger Leidenschaft über seine Weine, Weinberge und Philosophie. Nebenbei bereitet er eine deftige Grillade zu, vom CD-Spieler dröhnt lauter Heavy Metal. Obwohl wir uns nur mit Händen und Füssen unterhalten, verstehen wir uns auf Anhieb.

Es sind Weine, wie es sie in der Rioja nicht alle Tage zu entdecken gibt. Sie beeindrucken mit aussergewöhnlicher Dichte und Konzentration, würziger Aromatik und noch jugendlicher Frucht. Jeder mit seinem ganz eigenen Charakter – echte Botschafter der Sorte und des Terroirs eben.

Probierpaket Rioja
Vergleichen Sie die verschiedenen Traubensorten aus der Rioja im Probierpaket!

Kurz vorgestellt: die reinsortigen Rioja-Weine im Einzelnen

Die Garnacha ist zurück: Die Ramírez-Brüder haben fast hundertjährige Buschreben aus dem Dornröschenschlaf geweckt und einen sortentypischen Wein von aussergewöhnlicher Dichte und Konzentration gekeltert. Sechs Monate Barrique verleihen ihm Geschmeidigkeit und eine dezente Holznote.

Einst im Gemischten Satz zusammen mit anderen Sorten angebaut, feiern ein paar innovative Rioja-Winzer die alte, fast vergessene Sorte Maturana Tinta als Entdeckung für reinsortige Weine. Sechs Monate Reife im Barrique aus französischer Eiche verleihen dem Wein sanfte Röstaromen.

Die Graciano-Traube ist Albertos heimliche Liebe: Anspruchsvoll und ungestüm in der Jugend, entsteht – sechs Monate in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche gebändigt – ein herrlich eigenständiger Wein und ein toller Botschafter des neuen Weinstils in der Rioja.

Gemeinsam rocken die Brüder Ramírez mit ihren unkonventionellen, reinsortigen Loatum-Weinen die Rioja. Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen nun diese kraftvoll-aromatischen Perlen aus dem in Spanien sehr guten Jahrgang 2016 in einem attraktiven Probierpaket anbieten können. Hier bestellen Sie das Paket portofrei ->

Nordspanien: Weinvielfalt aus vier Regionen

Welches sind die charakteristischen Merkmale der berühmten nordspanischen Weinregionen Rioja, Navarra, Ribera del Duero und Toro? Erfahren Sie, wie sich deren Weine unterscheiden.

Rioja

Tempranillo zählt zu den edelsten Rebsorten der Welt. Es ist die wichtigste spanische Weintraube. Eine ihrer Hochburgen ist die Rioja. Die Weinbauregion im Nordosten des Landes ist der Inbegriff für spanischen Rotwein. Die meisten Rioja-Weine sind Cuvées. Neben der Leitsorte Tempranillo, welche gut strukturierte Weine mit präsenter Säure und mittlerem Reifepotenzial ergibt, sind Graciano (viel Säure, intensive Farbe und Aromen nach schwarzen Beeren, kräftiges Tannin) sowie Garnacha (körperreich und fruchtig) von Bedeutung.

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Das Weinbaugebiet ist dreigeteilt: Rioja Alta und Rioja Alavesa liegen im Einflussbereich des kühlen alantischen Klimas. Die Weine aus diesen Gebieten sind elegant, saftig, mit rotbeeriger Frucht, mittlerer bis dichter Farbtiefe, tendenziell eher tiefen Alkoholwerten und sehr gutem Alterungspotenzial. Die Rioja Baja dagegen spürt mediterrane Klimaeinflüsse und ist deutlich wärmer und trockener. Die Weine sind reiffruchtig, haben eine dichte Farbtiefe, tendenziell höhere Alkoholwerte und ein mittleres Lagerpotenzial.

Navarra

Die Navarra ist eine Weinbauregion im Norden Spaniens, die direkt an die Rioja angrenzt und von den Jakobspilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela durchquert wird. Haupttraubensorten sind Tempranillo und Garnacha. Aus Letzterer werden die bekannten, leichten und jugendlich frischen Rosados gekeltert. Mit der klaren Tendenz hin zu Rotweinen nach dem Vorbild der Rioja hat die Tempranillo-Traube in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen. Im Süden der Navarra ist das Klima mediterran heiss und trocken, im Norden kühler und feuchter.

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Tempranillo-Weine aus der Navarra sind meist kräftig und fruchtbetont. Die Region ist auch ein Gemüsegarten. Besonders bekannt sind Spargeln, Artischocken und Paprika aus Navarra.

Ribera del Duero

Die Ribera del Duero ist ein bekanntes, aufstrebendes Weinbaugebiet in der nordspanischen Region Kastilien und León. Es erstreckt sich entlang des Duero-Flusses, der über die Grenze nach Portugal fliesst, wo er Douro heisst und bei Porto in den Atlantik mündet.

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Charakteristisch für das Gebiet Ribera del Duero sind die unterschiedlichen Bodentypen. Das ergibt eine grosse Vielfalt an Weinstilen und -qualitäten, obwohl 95 Prozent der Rebfläche mit einer einzigen Rebsorte bedeckt sind – der Tinta del País (Tempranillo). Die Rebfläche erstreckt sich über ein Hochland zwischen 750 und 1000 m ü. M. Das Klima ist von heissen Tages- und kühlen Nachttemperaturen geprägt. Die starken Schwankungen verlängern die Reifephase der Trauben und fördern so die Frucht- und Aromenbildung.

Tempranillo-Weine aus der Ribera del Duero haben eine mittlere Farbdichte, beerige Aromen und mittlere bis hohe Alkoholwerte. Die ausgeglichene Säure und die feinkörnigen Tannine sorgen für ein gutes Lagerpotenzial. Mit dem Vega Sicilia stammt einer der berühmtesten und teuersten spanischen Rotweine aus diesem Gebiet.

Toro

Das Weinbaugebiet Toro liegt in Kastilien und León im Nordwesten Spaniens. Das Klima ist stark kontinental geprägt mit leicht atlantischem Einfluss: Auf heisse, trockene Sommer folgen kalte, ebenfalls trockene Winter. Die sandhaltigen Böden mit Tonschiefer sind locker und durchlässig.

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Die Vielfalt der Rebsorten hält sich in Grenzen. Bei den roten Sorten dominiert die Tinta de Toro, eine Tempranillo-Varietät mit eigenem Charakter. Die kräftigen Weine duften nach Brombeeren und Kirschen, mit zunehmender Reife gesellen sich Noten von Kakao und Lakritze hinzu.

Sie möchten die Weine dieser Regionen besser kennenlernen? Das Probierpaket «Spaniens Norden» lädt Sie ein auf eine genüssliche Entdeckungsreise durch die nördlichen Weinbaugebiete Spaniens.

Die Vielfalt liegt (noch) im Verborgenen

Francisco Ruiz
Francisco Ruiz

Biowinzer werden in der Rioja noch oft als Aussenseiter behandelt. Erst recht, wenn sie alles unternehmen, um die Biodiversität innerhalb und am Rand ihrer Weinberge zu fördern. Francisco Ruiz ist so einer, und was die andern Winzer rund um ihn herum denken, ist ihm egal. Für ihn ist die Förderung der Biodiversität ein zentrales Anliegen, auch wenn Massnahmen aufgrund der klimatischen Bedingungen schwierig umzusetzen sind. In diesem Jahr sind aufgrund zu grosser Trockenheit wieder Rosmarinsträucher verdorrt, die er in den grosszügigen Gassen zwischen Rebparzellen angepflanzt hatte. Entmutigen lässt er sich dadurch nicht. Mit gutem Grund: Francisco stellt nämlich fest, dass seine Reben stärker und resistenter gegen Schädlinge und Krankheiten geworden sind, seit er konsequent auf einen geschlossenen ökologischen Kreislauf hinarbeitet.

Selektion eigener Pflanzen

Neuer Weinberg in prachtvoller Landschaft: Die Naturwaldaufforstungen am Rand der Reben sowie die neu gepflanzten Wildsträucher und Bäume im Weinberg Plana de Turras sind von Weitem noch nicht sichtbar
Neuer Weinberg in prachtvoller Landschaft: Die Maturwaldaufforstungen am Rand der Reben sowie die neu gepflanzten Wildsträucher und Bäume im Weinberg Plana de Turras sind von Weitem noch nicht sichtbar.

Aus den bisherigen Erfahrungen hat er die Lehre gezogen, dass gezüchtete Wildpflanzen aus Baumschulen oft zu schwach sind. Er hat deshalb eine Bestandsaufnahme von autochthonen Wildpflanzen aus seiner direkten Umgebung gemacht. Diese selektioniert und vermehrt er und setzt sie gezielt ein. Zwischen den Rebzeilen strebt er eine Begrünung aus wildwachsenden, niederwüchsigen Leguminosen an, die seine Reben mit Nährstoffen versorgen und den Boden durch Wurzeln und Biomasse beleben. Alles, was hochwächst und die Reben konkurrenziert, reisst der Winzer von Hand aus.

Vieles wirkt noch unscheinbar

Francisco Ruiz hat schon Hunderte von Pinien, Steineichen, Olivenbäumen und Sträuchern am Rand seiner Weinberge gepflanzt. Diese brauchen aber in diesem trockenen Klima mehrere Jahre, bis sie eine gewisse Grösse haben und optisch dominant in Erscheinung treten. Deshalb wirken einzelne Rebberge von Weitem heute noch nicht so vielfältig. Auch ein geplanter Regenwasserteich wird vorerst noch karg wirken, sich in einigen Jahren aber in ein eigentliches Biotop verwandeln. Schon heute deutlich sichtbare Symbole für die reichhaltige Biodiversität auf dem Weingut Osoti sind die zuweilen üppig blühenden Pflanzenteppiche zwischen den Rebzeilen, Kräuterbüsche, Bienenhotels und Vögel, die sich in solchen Lebensräumen ausserordentlich wohlfühlen.

Osoti investiert in die Zukunft

Das neue Empfangs- und Bürogebäude auf dem Weingut Osoti

Osoti-Winzer Francisco Ruiz investiert in der Rioja gleich an mehreren Fronten in die Zukunft. Das neue Empfangs- und Bürogebäude (Bild) wertet das zuvor eher nüchtern wirkende Kellereigebäude auch optisch stark auf. Der zweiteilige Neubau wird durch eine Pergola verbunden. Bald werden Kletterpflanzen das Holzgerüst überwuchern. Sichtbare Veränderungen gibt es auch im Weinberg: Rund um die heranwachsenden Reben im neuen Weinberg Plana de Turras zeugen Hunderte von gepflanzten Olivenbäumen, Wacholderbüschen und Zypressen vom grossen Verständnis für eine reiche Biodiversität. Innerhalb einer regionalen Vereinigung von Bio-Landwirten engagiert sich Francisco Ruiz mit Betriebsbesuchen für Schulklassen auch dafür, dass das Bewusstsein für Biolandwirtschaft und Nachhaltigkeit bereits in den Schulen Fuss fasst.

Wein- und Kochkunst

Ihr langes, schwarzes Haar und ihr anmutiger Blick erinnern eher an Penélope Cruz als an eine Kellermeisterin in Spaniens Weinhochburg Rioja. Doch als Leinwandidol hat Beatriz Izquierdo Rodríguez (32) keine Ambitionen. Sie gehört zu jenen jungen Frauen, die Spanien zu einem Weinland machen, in dem immer mehr Frauen die Vorherrschaft im Weinkeller übernehmen.

Beatriz Izquierdo Rodríguez, die «Penelope Cruz von Osoti»

Als sie als Ökologin und Agronomin zwischen 2006 und 2011 an der Universidad de la Rioja in Logroño berufsbegleitend auch noch ein Studium in Önologie anhängte, waren deutlich mehr Frauen in ihrer Klasse als Männer. «Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die verantwortungsvollen Posten in den Weinkellern heute nach wie vor mehrheitlich in Männerhand liegen», sagt sie. Viele Frauen würden zwar Önologie studieren, sich dann aber entweder in einem Labor mit Weinanalysen herumschlagen oder gar etwas völlig anderes machen, weil es schwierig sei, irgendwo als Kellermeisterin unterzukommen.

Sie selber hat es geschafft: Seit Ende 2011 sorgt sie auf dem Weingut Osoti von Francisco Ruiz für frischen Wind im Keller. Frauen machen aus ihrer Sicht in der Tendenz eher fruchtigere, sanftere und elegantere Weine als Männer – eben genauso, wie sie die junge Generation in Spanien mag. «Ich selber bin eine überzeugte Verfechterin solch modern vinifizierter Riojas mit hohem Garnacha-Anteil.» Die Garnacha (Grenache) ist ihre Lieblingstraube: «Sie fühlt sich in der Rioja Baja besonders wohl und gibt unseren Weinen das gewisse Etwas.»

Beatriz beherrscht nicht nur ihr Metier als Kellermeisterin, sie ist auch eine begnadete Köchin. «An einem Kochkurs habe ich Bekanntschaft mit einer alternativen Küche gemacht, die sich nicht nur durch ökologische und regionale Produkte, sondern auch durch spezielle Kombinationen auszeichnet.» Sie erzählt es am Herd stehend, wo sie mit Akribie ein paar Kostproben zubereitet, die sie uns später zusammen mit ihren feinen Osoti-Weinen serviert. Die Symbiose von Wein und Kochkunst beschert uns einen unvergesslichen Abend im imposanten Barriquekeller von Osoti.

Hier ein Wein mit der typischen Handschrift von Beatriz Izquierdo: Rioja Osoti

Frauen wird eine feine Nase attestiert. Kein Wunder, setzen sie zum Sturm auf die Weinkeller an. In Spanien haben bereits auf rund der Hälfte aller Delinat-Partnerweingüter im Keller Önologinnen das Sagen. Wir haben vier von ihnen besucht und sie mit der Frage konfrontiert: Machen Frauen andere Weine als Männer?

  1. María Barrena, Azul y Garanza: Die Magie der Weinberge
  2. Yolanda Martínez, Quaderna Vía: Gespür für feine Weine
  3. Beatriz Izquierdo, Osoti Viñedos Ecológicos: Wein- und Kochkunst
  4. Marga Torres, Albet i Noya: Önologin der ersten Stunde

Die Penelope Cruz von Osoti

Osoti-Winzer Franciso Ruiz ist ein höflicher Mensch mit Sinn für Humor: Seine internationalen Gäste pflegt er auf seinem stattlichen Weingut etwas ausserhalb des Dorfes Aldenanueva mit der jeweiligen Nationalflagge willkommen zu heissen. So weht bei unserer Ankunft an einem der drei Masten die Schweizer Fahne im rauen Rioja-Wind.

Gut sichtbarer Willkommgruss für die Delinat-Crew auf dem Rioja-Weingut Osoti.

Ansteckender Bio-Pionier

Nach einer herzlichen Begrüssungszeremonie führt uns Francisco zu einem vollständig begrünten Weinberg mit 15-jährigen Tempranillo-Rebstöcken. Es ist weitherum die einzige Parzelle, in der es grünt und blüht. Als Francisco vor 7 Jahren begann, seine Weinberge zu begrünen, wurde er zum Gespött der benachbarten Winzer. Mittlerweile sind diese ruhiger geworden und seit dem vergangenen Jahr, als Francisco von der Fundación Biodiversidat gar mit dem Biodiversitätspreis für die Rioja ausgezeichnet wurde, völlig verstummt. Francisco hat sich in den vergangenen Jahren ein feines Beziehungsnetz zu verschiedenen Leuten mit grossem ökologischem Bewusstsein aufgebaut. Und es würde mich nicht erstaunen, wenn es keine weiteren 7 Jahre mehr dauern würde, bis auch Parzellen in der Nachbarschaft von Osoti plötzlich mit einem grünen Teppich daherkommen.

Biowinzer Francisco Ruiz (links) und David Rodriguez von Delinat in den Weinbergen von Osoti in der Rioja baja.

Selbst Vater José Ruiz liess sich vom Bio-Fieber seines Sohnes anstecken. In seinem grossen Gemüsegarten gedeiht heute ausschliesslich biologische Kost. Am Abend kommen wir im gemütlichen Merendero des Elternhauses (so werden hier spezielle, mit einer Küche ausgestattete Räume genannt, in denen Besucher empfangen und Familienfest gefeiert werden) in den Genuss von frischem Gemüse. Zusätzlich zaubert Mutter Celia noch eine köstliche Tortilla Española auf den Tisch.

Penelope Cruz…? Nein, Beatriz, die neue Önologin von Osoti

Mit am Tisch sitzt auch Penelope Cruz, so scheint mir zumindest, als ich die temperamentvolle jungen Frau mit langem schwarzen Haar erblicke. Doch es ist nicht die bekannte spanische Schauspielerin, sondern die neue Önologin von Francisco Ruiz. Beatriz Izquierdo stammt aus einer Bauernfamilie in Burgos und fühlt sich auf dem Bioweingut Osoti so richtig wohl. Die studierte Agronomin und Önologin hat auch eine Fachausbildung in Ökologie und ist bei Osoti seit einem Jahr für die Vinifikation zuständig. Bis heute wird hier kein Weisswein hergestellt. Gerade eben hat Francisco aber 2 Hektar mit der noch seltenen Sorte Tempranillo Blanco bestellt. Beatriz kann es kaum noch erwarten, bis sie den ersten Tempranillo Blanco keltern kann. «Diese Sorte hat ein unheimlich grosses Potenzial und wird uns sehr schöne Weisseine bescheren. Das dauert jetzt aber noch drei Jahre», sagt sie. Schöne Aussichten für uns und unsere Kundinnen und Kunden. Bis er soweit ist, sorgen Franciscos rote Riojas – der Osoti und der etwas noblere Ingenio – aber sicher für reichlich Trost…