Vielfalt weit über den Weinberg hinaus

Die Delinat-Richtlinien verlangen eine gezielte Förderung der Biodiversität. Partnerweingüter in ganz Europa haben sich eine möglichst grosse Artenvielfalt in ihren Rebbergen zum Ziel gesetzt. In loser Folge stellen wir Betriebe mit ausserordentlicher Biodiversität vor. Diesmal das Weingut Meinklang von Angela und Werner Michlits im Burgenland (Österreich).

Solche Pflanzeninseln mit Königskerzen, Wicken, Minzen, wilden Möhren und vielen anderen Pflanzen sorgen für eine bunte Vielfalt in den Meinklang-Weingärten.
Solche Pflanzeninseln mit Königskerzen, Wicken, Minzen, wilden Möhren und vielen anderen Pflanzen sorgen für eine bunte Vielfalt in den Meinklang-Weingärten.

Angela und Werner MichlitsBurgenland, hart an der Grenze zu Ungarn: Hier erstrecken sich die ausgedehnten Rebgärten des Weinguts Meinklang in der flachen Ebene des Seewinkels. Geprägt wird diese Landschaft zwischen dem Neusiedlersee und dem Hanság, einem Feuchtgebiet mit vielen seltenen Vogelarten, von einem grosszügigen Nationalpark und über 40 Salzlaken – salzhaltige Gewässer, die im Wechsel der Jahreszeiten zwischen 70 Zentimeter Tiefe und völliger Austrocknung variieren.

In der Vergangenheit sind viele Bäume und Hecken verschwunden, und so wirkt die flache Landschaft optisch etwas ausgeräumt und monoton. Bäume und Sträucher sind in dieser steppenartigen Landschaft aber wichtige Strukturelemente, die Insekten und anderen Tieren wertvolle Lebensräume bieten. Das Winzerpaar Angela und Werner Michlits unternimmt viel, um die Artenvielfalt zu fördern. Insgesamt wurden in den letzten drei Jahren 400 Bäume und 1000 Sträucher angepflanzt. Ein grosser Teil davon in Pflanzeninseln, die als ökologische Hotspots mitten in grossflächigen Weinbergen für Abwechslung sorgen.

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Ein Pfirsichbaum, den Werner Michlits mitten in den Weinberg gepflanzt hat.

Leider mussten immer wieder Rückschläge hingenommen werden. Wegen des kargen Bodens und extremer Sommerhitze ging ein Grossteil der Bäume und Sträucher ein, bevor sie richtig angewachsen waren. Die ökologischen Hotspots entwickeln sich so nur ganz langsam und werten die Biodiversität erst langfristig richtig auf.

Vorbildlicher Mischbetrieb

Neben Reben spielen Tiere eine wichtige Rolle auf dem Hof: Lukas Michlits mit Aubrac-Rindern
Neben Reben spielen Tiere eine wichtige Rolle auf dem Hof: Lukas Michlits mit
Aubrac-Rindern

Was bei Meinklang aber besonders wertvoll ist, ist die enorme Vielfalt am Hof. Es handelt sich um einen gemischtwirtschaftlichen Demeter-Hof, der durchwegs nach biodynamischen Kriterien geführt wird. Neben dem Weinbau sorgen Ackerbau, Obstbau und Tierhaltung (Angus und Aubrac-Rinder, Mangalizza-Schweine, Schafe, Hühner, Bienen) für einen geschlossenen Kreislauf, aus dem sich die Grossfamilie, in der heute drei Generationen zusammenleben, selber versorgen kann. Alle biodynamischen Präparate werden selber hergestellt. Gleiches gilt für den Kompost aus Rindermist, der im Wein-, Getreide- und Obstbau zum Einsatz kommt.

Aus dem Mist der Rinder wird Kompost, der im Wein- und im Getreidebau zum Einsatz kommt.
Aus dem Mist der Rinder wird Kompost, der im Wein- und im Getreidebau zum Einsatz kommt.

Die Familie Michlits engagiert sich auch stark für die Waldorfschule in ihrem Wohnort Pamhagen. Sie stellte als Schulraum ein Hofgebäude, eine Scheune und den Garten zur Verfügung. Kinder aus Österreich und Ungarn werden in dieser Schule schon früh mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und einer gesunden Ernährung vertraut gemacht. Alles in allem: Biodiversität, die weit über die Weinberge hinausgeht.

Anforderungen an Winzer steigen weiter

Die Delinat-Richtlinien gelten als anspruchsvollste in ganz Europa. Das bestätigen unabhängige Stellen wie WWF Schweiz oder Stiftung für Konsumentenschutz. Die umfassenden Richtlinien basieren auf der langjährigen Erkenntnis, dass die besten und authentischsten Weine aus Rebbergen mit reicher Biodiversität und intaktem Ökosystem entstehen. Deshalb werden die Richtlinien laufenden neusten Erkenntnissen angepasst. Auch 2015 steigen die Anforderungen an die Delinat-Winzer wieder.

Biodiversität im Weinberg
Pflanzeninsel im Weingut Meinklang

Selbst die besten Biorichtlinien lassen sich stets weiter verbessern. Diese Erfahrung machen unsere Fachleute durch gezielte, praxisnahe Forschungs- und Versuchstätigkeit in Zusammenarbeit mit unabhängigen Institutionen und Winzern in ganz Europa. So wurden die Richtlinien auch für das Jahr 2015 wiederum angepasst und erweitert.

Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Ausweitung der Begrünung in den Weinbergen. Dies erhöht die biologische Aktivität und die Fruchtbarkeit im Boden. Eine möglichst ganzjährige, vielfältige Bodenbedeckung mit Klee und anderen stickstoffbindenden Leguminosen führt dazu, dass die Reben keine zusätzliche Düngung brauchen und widerstandsfähiger gegen Schadorganismen werden. Um die Vielfalt weiter zu erhöhen und die Lebensbedingungen für Nützlinge zusätzlich zu verbessern, verlangen unsere Richtlinien ein noch grösseres Blütenangebot sowie mehr Bäume und Büsche im Weinberg.

Blühender Klee im Weinberg
Blühender Klee im Weinberg

Auch im Pflanzenschutz bauen wir unsere Vorreiterrolle aus und senken die tolerierten Mengen von Kupfer und Schwefel, selbst wenn dies für die Winzer eine zusätzliche Herausforderung in ihrer Arbeit bedeutet. Je weniger dieser Stoffe in den Boden gelangen, desto besser entwickelt sich die biologische Aktivität des Ökosystems. Mit gutem Erfolg verwenden die Winzer bereits alternative Produkte wie Pflanzenextrakte, Backpulver oder Sirte aus der Käseherstellung und ersetzen zunehmend Kupfer und Schwefel.

Weinberg mit üppiger Begrünung
Weinberg mit üppiger Begrünung

In der Weinbereitung verbieten wir schon lange Hilfsmittel, die direkt von Tieren gewonnen werden (tierische Gelatine, Fischprodukte usw.). Zugelassen sind Hilfsstoffe aus tierischen Produkten wie Milch- und Hühnereiweiss. Für Veganer haben wir diese schon bisher deklariert. Neu gilt die Deklarationspflicht auch, wenn Horn- oder Knochenmehl als Düngemittel im Weinberg zum Einsatz kommt. Für Stallmist dagegen nicht.

Bei der Betriebsführung fordern wir von unseren Winzern Massnahmen zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz und zur Ressourcenschonung. Dazu gehören unter anderem die Produktion von erneuerbarer Energie, der Einsatz von grünem Strom, energiearme Kühlung, Wärmerückgewinnung, Reduktion und Wiederverwendung von Verpackungen, energiesparende Fahrzeuge und Maschinen sowie Bahn- anstelle von LKW-Transporte. Zudem müssen Kellerei-Abwässer durch eine Kläranlage gereinigt, Spritzmittel mit Kupfer oder Schwefel sauber entsorgt sowie Abfälle getrennt und recycelt werden.

Büsche und Bäume wachsen rund um den Weinberg.
Büsche und Bäume wachsen rund um den Weinberg.

Wenn Sie einmal erleben möchten, wie sich die Delinat-Richtlinien konkret auf die Biodiversität in den Weinbergen unserer Winzer auswirken und gleichzeitig, Winzer, Küche und Kultur einer Region kennenlernen möchten, empfehlen wir unser kleines aber feines Reiseprogramm. Ganz neu im Programm ist die Piemont-Reise. www.delinat.com/weinreisen.

Die vollständigen Delinat-Richtlinien finden Sie hier: www.delinat.com/richtlinien.

Biodiversitätswettbewerb: Eine Siegerin für zwei Etiketten

Die Entwürfe von Judith Schönenberger aus Bern werden die Delinat-Biodiversitätsweine 2015 zieren. Ihre beiden Aquarellmalereien, die Biodiversität in Form von abstrahierten Trauben zeigen, sind als Sieger aus dem Gestaltungswettbewerb hervorgegangen. Sowohl ihr Etikettenvorschlag für den Rotwein wie auch jener für den Weisswein kamen bei den Delinat-Kunden am besten an: In einer Onlineabstimmung, bei der pro Weinsorte je 11 Finalisten zur Wahl standen, entfielen je 22 Prozent der insgesamt rund 3000 Stimmen auf die Werke von Judith Schönenberger. So viel Zuspruch erhielt kein anderer Vorschlag.

Judith Schönenberger, Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Weinliebhaberin aus Bern, hat guten Grund zum Anstossen.
Judith Schönenberger, Lehrerin für Bildnerisches Gestalten und Weinliebhaberin aus Bern, hat guten Grund zum Anstossen.

«Ich habe niemandem erzählt, dass ich mitgemacht habe. Dass ich jetzt gewonnen habe, freut mich natürlich extrem», sagt die Weinliebhaberin und langjährige Delinat-Kundin. Ganz überraschend kam dieser Sieg für sie aber nicht. «Ich habe die Abstimmung auf der Delinat-Homepage mitverfolgt und aufgrund der vielen positiven Kommentare zu meinen Vorschlägen gemerkt, dass ich gut im Rennen bin. Dass es gleich für den Rot- und den Weisswein zum Sieg reichen würde, hätte ich aber nicht gedacht.»

Passend für den weissen Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in kühlen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Weissweintraube.
Passend für den weissen Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in kühlen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Weissweintraube.

Als Siegerpreis winken Judith Schönenberger im Verlauf des nächsten Jahres je 60 Flaschen vom roten und weissen Biodiversitätswein 2015, der ihr Etikett tragen wird. Aber auch die andern Finalisten gehen nicht leer aus: Sie werden mit je sechs Flaschen Biodiversitätswein belohnt. Die Weine kommen von den Delinat-Biodiversitätswinzern des Jahres 2015. Wer das ist, wird erst kurz vor dem 22. Mai 2015, dem Internationalen Tag der Biodiversität, verraten.

Rotwein-Etikette
Passend für den roten Biodiversitätswein: Bunte Kleckse in warmen Farben und verschiedenen Formen symbolisieren Biodiversität in Form einer Rotweintraube.

 

Die Beteiligung unserer Kundinnen und Kunden an diesem Gestaltungswettbewerb war überwältigend. Nachdem bis Mitte Oktober rund 250 Gestaltungsvorschläge eingegangen waren, hatte eine interne Jury die schwierige Aufgabe, in den Sparten Rotwein und Weisswein je zehn Entwürfe für das Finale auszuwählen. Während rund 10 Tagen ging dann die finale Onlineabstimmung mit rund 3000 abgegebenen Stimmen und über 100 Kommentaren zu den einzelnen Entwürfen über die Bühne. Vielen Dank an alle, die sich in irgendeiner Form am Wettbewerb beteiligt und damit ihre Sensibilität für eine Natur mit reicher Biodiversität zum Ausdruck gebracht haben.

Spaziergang durch den Weinberg der Zukunft

Die Delinat-Richtlinien verlangen eine gezielte Förderung der Biodiversität. Partnerweingüter in ganz Europa haben sich eine möglichst grosse Artenvielfalt in ihren Rebbergen zum Ziel gesetzt. In loser Folge stellen wir Betriebe mit ausserordentlicher Biodiversität vor. Diesmal das Delinat-Modellweingut Château Duvivier von Winzer Antoine Kaufmann in der Provence.

Überall zwischen den Reben locken blühende Blumen bunte Schmetterlinge an.
Überall zwischen den Reben locken blühende Blumen bunte Schmetterlinge an.

«Schau dort, die Eidechse», flüstert Winzer Antoine Kaufmann. Doch schon ist das flinke Reptil unter einem meterhohen Steinhaufen verschwunden. Dieser liegt mitten im Weinberg und bildet zusammen mit Fruchtbäumen und Kräuterbüschen einen von mehreren ökologischen Hotspots auf Château Duvivier. «Mit solchen Inseln bieten wir Fauna und Flora neue Lebensräume. Die Biodiversität nimmt zu, und wir nähern uns Schritt für Schritt einem natürlichen Kreislauf», erklärt Antoine auf einem Spaziergang durch die Reben. Natürlich sind die Öko-Inseln nicht das einzige Element, mit denen der Winzer die Biodiversität verbessert. Ein Rundgang mit 13 Stationen zeigt, was sonst noch dazugehört. Dieser «Spaziergang durch den Weinberg der Zukunft» kann mit Hilfe einer kleinen Broschüre absolviert werden. Dank Parcours-Skizze und knappen, gut verständlichen Beschrieben der einzelnen Stationen findet man sich im Reich der Duvivier-Biodiversität auch alleine leicht zurecht.

Imposante Maulbeerallee

Eine Maulbeerbaumallee und grosszügige Buntbrachen sind prägende Elemente in den Rebbergen von Château Duvivier.
Eine Maulbeerbaumallee und grosszügige Buntbrachen sind prägende Elemente in den Rebbergen von Château Duvivier.

Zwischen den Rebzeilen trifft man auf begrünte Böden, auf denen zuweilen über 50 verschiedene Pflanzenarten wachsen. Da und dort gedeihen zwischen den Rebstöcken sogar Kürbisse, Zucchetti oder Tomaten. Langgezogene Hecken, Buntbrachen mit blühenden Blumen sowie Fruchtbäume mit Mandeln und Weinbergpfirsichen bilden ideale Korridore, um die einzelnen Rebparzellen miteinander zu vernetzen. Ein optisch besonders augenfälliges Naturelement auf Château Duvivier ist die Maulbeerbaumallee, die vom Schloss direkt in die Reben führt.

Wertvolle Inspirationsquelle

Zur natürlichen Vielfalt tragen auch Zucchettiblüten bei.
Zur natürlichen Vielfalt tragen auch Zucchettiblüten bei.

Antoine Kaufmann hat in den letzten Jahren mit Unterstützung des Forschungs- und Beratungsteams von Delinat viele neue Strukturelemente geschaffen und so den ganzen Betrieb mit Biodiversität vernetzt. Eindrücklich haben sich etwa die Fruchtbäume in den Reben entwickelt. Aus zahlreichen grossflächigen Versuchen resultierten Begrünungsstrategien, die sich positiv auf die Reben, die Vielfalt im Boden und in Fauna und Flora auswirken. Sie sind wegweisend für den biologischen Weinbau in Europa und machen deshalb Château Duvivier zu einer Inspirationsquelle für andere Winzer. «Je länger man sich um einen Weinberg mit hoher Biodiversität bemüht, umso mehr wird einem bewusst, wie stark Leben und Harmonie in den Weinberg zurückkehren», sagt Antoine Kaufmann.

Mehr zum Weingut Château Duvivier und Ihren Weinen: www.delinat.com/duvivier

Wer wird Biodiversitäts-Winzer des Jahres?

Wie soll Delinat den Tag der Biodiversität (22. Mai) feiern? Diese Frage stand im Zentrum unseres Ideenwettbewerbs, den wir im Frühling lanciert haben.

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Das Echo war überwältigend: Innerhalb weniger Tage sind über 150 Kommentare und Vorschläge auf dem Online-Portal eingegangen. Die eingereichten Ideen sind so vielfältig wie ein Rebberg mit reicher Biodiversität. Hier ein paar Beispiele:

  • 1000 Luftballons mit einer Tüte Blumensamen steigen lassen und die Menschen auffordern, die gefundenen Samen auszusähen.
  • Delinat-Kunden organisieren regionale Biodiversitätsfeste, an denen Delinat Wein zur Verfügung stellt.
  • Preis ausschreiben für ein nachhaltiges Biodiversitäts-Projekt.
  • Dem DegustierService-Paket Pflanzensamen beilegen, die im heimischen Garten, am Strassenrad oder in der Stadt aufgehen und wachsen können.
  • Jährliche Kür der besten Winzer, die am meisten für Biodiversität unternommen haben.

Letzterer Vorschlag stammt von Fritz Aebi aus Lützelflüh-Goldbach. Eine interne Jury hat ihn zum Sieger erkoren. Wir gratulieren zum Gewinn einer Ferienwoche für 2 Personen auf Château Duvivier in der Provence im Wert von 1400 Euro. Die Zahl von ursprünglich 10 Preisträgern haben wir aufgrund der hohen Beteiligung und vieler hervorragender Ideen auf 20 aufgestockt. Die übrigen Gewinner erhalten je ein Biodiversität-Feinschmecker-Paket vom Weingut Maggio im Wert von 49 Franken bzw. 38 Euro.

Biodiversitäts-Winzer 2015

Der siegreiche Vorschlag wird nun umgesetzt: Erstmals im Jahr 2015 wird Delinat die Auszeichnung «Biodiversitäts-Winzer des Jahres» vergeben. Gekürt werden Partnerwinzer, die sich mit einem aussergewöhnlichen Projekt oder einem überdurchschnittlichen Einsatz für mehr Biodiversität im Weinberg hervorgetan haben. Zurzeit läuft die Evaluation. Die Namen verraten wir kurz vor dem Internationalen Tag der Biodiversität vom 22. Mai 2015. Eine weitere eingegangene Idee haben wir bereits umgesetzt: Kunden sollen im Rahmen eines Wettbewerbs die Etiketten für je einen speziellen Biodiversitätswein der ausgezeichneten Winzer gestalten. Gestalten Sie eine phantasievolle Weinetikette! Verschiedene weitere vorgeschlagene Ideen befinden sich ebenfalls im Prüfungsstadium.

Gestalten Sie eine phantasievolle Weinetikette

Wer als Biodiversitäts-Winzer 2015 ausgezeichnet wird, verraten wir erst kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2015. Bereits jetzt ist Ihre Kreativität gefragt: Wir haben uns entschieden, aus dem Füllhorn von Kundenideen zum Tag der Biodiversität auch diese umzusetzen: Es geht darum, eine Etikette für die von den siegreichen Winzern gekelterten Biodiversitäts-Tropfen zu gestalten. Damit bei der Gestaltung die Biodiversität im Vordergrund bleibt, geschieht dies noch bevor die ausgezeichneten Winzer bekannt sind. Die Delinat-Biodiversitätstropfen 2015 werden in (fast) aller Munde sein: Sie finden nächstes Jahr Eingang in das Rotwein- und das Weissweinpaket des DegustierService.

Beispielhafte Biodiversität auf Château Duvivier
Beispielhafte Biodiversität auf Château Duvivier

Mitmachen ist ganz einfach!

Als Vorlage laden Sie die PDF-Dokumente herunter. Lassen Sie jetzt Ihrer Phantasie freien Lauf und gestalten Sie eine Biodiversitäts-Etikette für einen Rotwein oder einen Weisswein (oder gleich für beide). Schicken Sie uns Ihre Werke in digitaler Form bis zum 19. Oktober 2014. Eine interne Jury trifft eine Vorauswahl. Aus den je 10 besten Vorschlägen für Rot- und Weisswein wählen Delinat-Kunden dann auf unserer Homepage die Gewinner.

Die beste Rotwein-Etikette wird mit 60 Flaschen des roten Biodiversitäts-Weins honoriert, die beste Weisswein-Etikette mit der gleichen Anzahl Flaschen Weisswein. Die übrigen Finalisten erhalten je 6 Flaschen Biodiversitätswein. Ab dem 7. November präsentieren wir auf unserer Homepage die Sieger-Etiketten und die Preisgewinner.
Wir freuen uns auf viele kleine Kunstwerke. Herzlichen Dank fürs Mitmachen.

Und so gehts:

  1. Laden Sie die Vorlagen für die Etiketten hier herunter:
    Etikett Rotwein und Etikett Weisswein
  2. Drucken Sie die Vorlage aus oder gestalten Sie digital am Computer.
  3. Es können nur Vorschläge berücksichtigt werden, die sich genau an die Angaben auf der Vorlage halten. Beachten Sie dabei insbesondere die Aussparungen für Winzer und Weinnamen.
  4. Falls Sie den Ausdruck auf Papier bearbeitet haben, scannen Sie Ihren Entwurf ein.
  5. Schicken Sie Ihr Etikett an biodiversitaet@delinat.com (max. 2 MB, Format JPG oder PDF). Bitte schreiben Sie dazu, ob Ihr Entwurf für die Rot- oder die Weissweinetikette gedacht ist.
  6. Sie können auch mehrere Entwürfe einsenden.

Teilnahmebedingungen:

  • Jede und jeder kann mitmachen, sofern er das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Durch das Einsenden überlassen Sie Delinat das uneingeschränkte Nutzungsrecht an Ihrem Entwurf.
  • Sie garantieren, dass Ihr Entwurf frei ist von Rechten Dritter und dass keine Urheberrechte verletzt wurden.

Mehr Ökoflächen

Im biologischen Weinbau, wie ihn Delinat versteht, wird ein möglichst selbstregulierendes Ökosystem angestrebt. Voraussetzung dafür ist eine reiche Biodiversität, die unter anderem mit genügend ökologischen Ausgleichsflächen (Magerwiesen, Heide, Biotope, Hecken, Felsen, offene Wasserflächen, Trockensteinmauern usw.) erreicht wird. Bislang verlangten die Delinat-Richtlinien mindestens 7 % Ausgleichsfläche innerhalb oder direkt beim Weinberg. Schon das war ein Spitzenwert.

Die ökologischen Ausgleichsflächen müssen auf Delinat-Weingüter neu mindestens 12% betragen.
Die ökologischen Ausgleichsflächen müssen auf Delinat-Weingüter neu mindestens 12% betragen.
Ausgleichslfächen im Vergleich
Auch bei den ökologischen Ausgleichsflächen sind die Ansprüche bei Delinat deutlich höher
als bei andern Bio-Labels.

Neue Studien zeigen, dass für stabile, sich selbstregulierende Ökosysteme im landwirtschaftlichen Flachland mindestens 12 bis 15 % ökologische Ausgleichsflächen notwendig sind. Auf Delinat-Partnerweingütern müssen diese deshalb neu mindestens 12 % ausmachen. 7 % davon müssen wie bisher direkt an die Rebflächen angrenzen oder innerhalb dieser liegen. Die zusätzlichen 5 % dürfen bis zu 1000 Meter entfernt liegen. Als Anpassungsfrist für die neue Anforderung gelten drei Jahre. Ab 2017 müssen Delinat-Winzer mindestens 12 % Ökofläche ausweisen. Damit setzen die Delinat-Richtlinien bei der Biodiversität neue Massstäbe. Die EU-Biorichtlinien verlangen noch überhaupt keine Ökoausgleichsflächen. Bio Suisse (Knospen- Label) verlangt einen Anteil von 7 %. Über die Neuerung wurde im April am internationalen Winzermeeting auf dem Weingut Meinklang im österreichischen Burgenland informiert (siehe Artikel «Grossaufmarsch»).

Die meisten Winzer sehen den höheren Ansprüchen an die ökologischen Ausgleichsflächen gelassen entgegen, wie eine kleine Umfrage zeigt.

Werner MichlitsWerner Michlits, Meinklang, Österreich
«Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht genau, wie gross unser Anteil an Ökoflächen ist. Wir müssen das jetzt mal berechnen. Unser Gesamtbetrieb besteht aus 2000 Hektar Land. Nur 70 davon sind mit Reben bestockt. Wir haben aber noch andere Kulturen wie Getreide und Obst.»

Louis FabreLouis Fabre, Corbières, Frankreich
«Wir haben 350 Hektar Rebfläche, aufgeteilt auf viele verschiedene Parzellen. Nicht alle erfüllen wohl die geforderten Ausgleichsflächen. Da wir aber nur zu einem kleinen Teil für Delinat produzieren, reservieren wir dafür einfach jene Parzellen, die diesen hohen Anforderungen genügen.»

Paul LignèresPaul Lignères, Corbières, Frankreich
«Unsere insgesamt 80 Hektar Rebflächen sind klein strukturiert und von so viel wilder Garrigue-Landschaft umgeben, dass diese neue Vorgabe für uns überhaupt kein Problem darstellt.»

Raul RipaRaúl Ripa, Navarra, Spanien
«Weil die zusätzlich geforderten 5 % Ausgleichsfläche nicht unmittelbar an die Reben angrenzen müssen und auch Gemeindeland angerechnet werden kann, haben wir auf Quaderna Via damit kein Problem.»

Antoine KaufmannAntoine Kaufmann, Provence, Frankreich
«Von den 27 Hektar Betriebsfläche auf Château Duvivier sind gegen 10 Hektar Ausgleichsfläche. Wir liegen also klar über den geforderten 12 Prozent. Was wir noch anstreben müssen, ist eine bessere Vernetzung von Reben, Ausgleichsflächen und biologischen Hotspots wie Kräuterinseln, Hecken und Sekundärkulturen.»

«Wir wollen die besten Winzer für unsere Ideen gewinnen»

Delinat-Chef Karl Schefer legte am Winzermeeting 2014 in Österreich seine Visionen für die Zukunft dar. Im folgenden Interview zeigt er auf, wohin Delinat steuert, was er von den Winzern erwartet und mit welchen Gegenleistungen sie rechnen können.

30 Jahre lang war Delinat fast der einzige Anbieter von Weinen aus kontrolliert biologischem Anbau und hatte damit Erfolg. Heute ist Bio fast allgegenwärtig. Auch die Grossverteiler setzen immer stärker auf Biowein. Was nun?
Karl Schefer: Die Unterschiede zwischen Supermarkt-Bio und Delinat-Bio sind gewaltig. Delinat wird nicht umhinkommen, diese Unterschiede stärker in den Fokus der Kommunikation zu rücken.

Worin unterscheiden sich Delinat-Weine von Bioweinen aus dem Supermarkt?
Unsere Definition von Bio war schon immer eine andere als die übliche. Wer den verbotenen chemischen Giftsack einfach durch einen «biologisch akzeptablen» austauscht, der hat nichts begriffen. Solange Monokultur vorherrscht, gibts im Weinberg kein Gleichgewicht. Deshalb setzen die Delinat-Richtlinien auf Biodiversität. Je grösser die Vielfalt, desto stabiler das ökologische Gleichgewicht, desto gesünder die Reben, desto gehaltvoller die Weine.

«Je grösser die Vielfalt, desto stabiler das Gleichgewicht»

Bei Gemüse und Obst scheint Bio eine höhere Akzeptanz zu haben als beim Wein. Wo liegt der Grund?

Delinat-Chef Karl Schefer
Delinat-Chef Karl Schefer

Es gibt zwei Gründe: Erstens kann man sich bei einem Salat, einer Tomate oder einem Apfel sehr gut vorstellen, dass die gespritzten Pestizide nicht gut für die Gesundheit sind. Allein die Vorstellung, dass das, was man sich genüsslich in den Mund stecken will, kontaminiert sein könnte, führt zum Griff ins Bio-Regal. Bei verarbeiteten Produkten wie Tomatensauce und Wein tritt dieses psychologische Element in den Hintergrund. Der zweite Grund: Wein ist ein Genussmittel. Man will sich etwas Gutes gönnen, Essen und Wein geniessen. Gedanken in Richtung Gesundheit lassen Skepsis über Qualität und geschmackliche Güte aufkommen und schmälern den Genuss. Dass frühere Bioweine oft ziemlich saure Tropfen waren (und zum Teil noch heute sind), hilft auch nicht gerade. Daher ist es für Delinat doppelt wichtig, nur die besten Winzer und Weine zu tolerieren.

Kürzlich hat die «Berner Zeitung» in einer Online-Umfrage gefragt: Setzen Sie beim Kauf von Wein auf Bio? 88 Prozent der gut tausend Abstimmenden haben Nein gesagt. Ein niederschmetterndes Ergebnis?
Ganz im Gegenteil: Es bestätigt unsere Erkenntnisse, und das Ergebnis der Umfrage beruhigt mich. Denn es bedeutet, dass das Potenzial für Delinat riesig ist. Mit jedem Weinskandal, und diese kommen in erschreckender Regelmässigkeit, wird es mehr Weingeniesser geben, die erwachen. Delinat ist gut gerüstet, diese abzuholen und mit besten Weinen zu verwöhnen.

«Das Potenzial für Delinat ist riesig»

Wie wollen Sie den Leuten klar machen, dass Weine aus Rebbergen mit grosser Biodiversität besser sind als alle andern?
Selbstverständlich treten wir am liebsten den Beweis per Degustation an. Wer den Unterschied schmeckt, kann am besten überzeugt werden. Für viele reicht dieser Beleg aber nicht – Geschmack ist ja persönlich und subjektiv. Daher wollen wir auch einen wissenschaftlichen Beweis erbringen. Ein erster, dreijähriger Versuch auf unserem Forschungsweingut Château Duvivier hat signifikante Unterschiede bei Inhaltsstoffen gezeigt. Dieser Versuch wird nun für weitere drei Jahre fortgesetzt, begleitet von zusätzlichen Wissenschaftlern, die der Frage nachgehen, welche Stoffe von den Unterschieden besonders betroffen sind.

Sind denn die Unterschiede im Weinglas auch spürbar?
Ja, auf jeden Fall. Nur ist eben die Wahrnehmung je nach Nase und Gaumen unterschiedlich. Manche schmecken das deutlich, andere tun sich schon schwer damit, verschiedene Traubensorten unterscheiden zu können. Und natürlich darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Für einen korrekten Vergleich müssen die Weine von den gleichen Lagen, denselben Traubensorten und vom gleichen Jahrgang stammen und identisch ausgebaut sein.

Welche Anforderungen werden künftig an Partnerweingüter gestellt?
Biodiversität steht an oberster Stelle. Wo das Bekenntnis und der Wille zu mehr Artenvielfalt im Weinberg fehlen, wird es schwierig. Delinat-Winzer müssen aber auch generell innovativ sein: Sie werden zum Beispiel angehalten, robuste neue Traubensorten zu testen, mit dem Ziel, hervorragenden Wein ohne oder mit sehr geringen Pflanzenschutzmassnahmen herstellen zu können. Wir wollen Partner, die nie zufrieden sind, die unermüdlich Neues ausprobieren, im Weinberg wie auch im Keller, und die wie wir an das Credo glauben: Qualität dank Biodiversität.

«Biodiversität steht an oberster Stelle»

Und was hat Delinat seinen Winzern zu bieten?
Delinat-Winzer bekommen eine umfassende Beratung, können die Versuche hautnah miterleben und werden von Delinat laufend weitergebildet. Fünf Jahre nach Beginn der Zusammenarbeit sieht das Weingut völlig anders aus. Allein dieser Mehrwert lohnt sich für engagierte Winzer. Hinzu kommt aber natürlich der wirtschaftliche Nutzen: Solange ein Winzer die hohen Anforderungen erfüllt und zuverlässig biodiverse, gehaltvolle Weine erzeugt, ist Delinat ein ebenso zuverlässiger Abnehmer, der Sicherheit dank langfristiger Planung bietet, pünktlich und faire Preise bezahlt.

Konkret auf den Punkt gebracht: Wohin steuert Delinat in Zukunft?
Wir werden unseren Weg konsequent weitergehen, am Weinbau der Zukunft forschen und kompromisslos in Biodiversität, ökologisches Gleichgewicht und Weinqualität investieren. Winzer, die diesen beschwerlichen Weg beherzt gehen, unterstützen und fördern wir, Zweifler und Zauderer kommen für eine Zusammenarbeit nicht in Frage. Auf dem Weg zur Perfektion scheiden jährlich fünf bis acht Betriebe aus. Und bis zu zehn neue kommen hinzu. Wir wollen die besten Winzer für unsere Ideen gewinnen.

Die Vielfalt liegt (noch) im Verborgenen

Francisco Ruiz
Francisco Ruiz

Biowinzer werden in der Rioja noch oft als Aussenseiter behandelt. Erst recht, wenn sie alles unternehmen, um die Biodiversität innerhalb und am Rand ihrer Weinberge zu fördern. Francisco Ruiz ist so einer, und was die andern Winzer rund um ihn herum denken, ist ihm egal. Für ihn ist die Förderung der Biodiversität ein zentrales Anliegen, auch wenn Massnahmen aufgrund der klimatischen Bedingungen schwierig umzusetzen sind. In diesem Jahr sind aufgrund zu grosser Trockenheit wieder Rosmarinsträucher verdorrt, die er in den grosszügigen Gassen zwischen Rebparzellen angepflanzt hatte. Entmutigen lässt er sich dadurch nicht. Mit gutem Grund: Francisco stellt nämlich fest, dass seine Reben stärker und resistenter gegen Schädlinge und Krankheiten geworden sind, seit er konsequent auf einen geschlossenen ökologischen Kreislauf hinarbeitet.

Selektion eigener Pflanzen

Neuer Weinberg in prachtvoller Landschaft: Die Naturwaldaufforstungen am Rand der Reben sowie die neu gepflanzten Wildsträucher und Bäume im Weinberg Plana de Turras sind von Weitem noch nicht sichtbar
Neuer Weinberg in prachtvoller Landschaft: Die Maturwaldaufforstungen am Rand der Reben sowie die neu gepflanzten Wildsträucher und Bäume im Weinberg Plana de Turras sind von Weitem noch nicht sichtbar.

Aus den bisherigen Erfahrungen hat er die Lehre gezogen, dass gezüchtete Wildpflanzen aus Baumschulen oft zu schwach sind. Er hat deshalb eine Bestandsaufnahme von autochthonen Wildpflanzen aus seiner direkten Umgebung gemacht. Diese selektioniert und vermehrt er und setzt sie gezielt ein. Zwischen den Rebzeilen strebt er eine Begrünung aus wildwachsenden, niederwüchsigen Leguminosen an, die seine Reben mit Nährstoffen versorgen und den Boden durch Wurzeln und Biomasse beleben. Alles, was hochwächst und die Reben konkurrenziert, reisst der Winzer von Hand aus.

Vieles wirkt noch unscheinbar

Francisco Ruiz hat schon Hunderte von Pinien, Steineichen, Olivenbäumen und Sträuchern am Rand seiner Weinberge gepflanzt. Diese brauchen aber in diesem trockenen Klima mehrere Jahre, bis sie eine gewisse Grösse haben und optisch dominant in Erscheinung treten. Deshalb wirken einzelne Rebberge von Weitem heute noch nicht so vielfältig. Auch ein geplanter Regenwasserteich wird vorerst noch karg wirken, sich in einigen Jahren aber in ein eigentliches Biotop verwandeln. Schon heute deutlich sichtbare Symbole für die reichhaltige Biodiversität auf dem Weingut Osoti sind die zuweilen üppig blühenden Pflanzenteppiche zwischen den Rebzeilen, Kräuterbüsche, Bienenhotels und Vögel, die sich in solchen Lebensräumen ausserordentlich wohlfühlen.

Wettbewerb zum Tag der Biodiversität

Wein aus Monokultur schmeckt nicht wie Wein aus Biodiversität. Das gilt auch für Biowein, denn «bio» ist kein Garant für Biodiversität. Mit biodiversem Wein tut man sich selbst etwas Gutes. Und fördert so nebenbei die Vielfalt, die Schmetterlinge, Singvögel und seltenen Kräuter. Aus Egoismus wird Altruismus. Ist es nicht paradox, dass dieses Denken und Handeln nicht Standard ist und dass die Natur von Tag zu Tag weiter verarmt? Wir wollen dagegen halten und einen weiteren Akzent setzen. Mit diesem Wettbewerb laden wir Sie ein, mitzumachen.

1 Woche Provence gewinnen

Heute ist der Internationale Tag der Biodiversität. Der von der UN erstmalig im Jahr 2000 initiierte Aktionstag soll darauf aufmerksam machen, dass die Artenvielfalt auf unserem Planeten Tag für Tag weiter abnimmt. Es ist traurig, dass es einen solchen Tag braucht. Aber auch wichtig, auf die Tragik hinzuweisen. Daher wollen wir diesen Tag künftig auf besondere Art feiern. Wie, das wissen wir noch nicht und wollen in einem Wettbewerb Ihre Hilfe für originelle Ideen belohnen.

Die Wettbewerbsfrage lautet:
Wie soll Delinat den Tag der Biodiversität feiern?

Geben Sie Ihre Ideen unten als  Kommentar ab – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als Hauptgewinn für die beste Idee winkt 1 Woche Ferien für 2 Personen auf Château Duvivier in der Provence im Wert von ca. 1’400 Euro. Hier werden umfangreiche Biodiversitäts-Versuche durchgeführt. Zweiter bis zehnter Preis ist jeweils ein Biodiversität-Feinschmecker-Paket vom Weingut Maggio im Wert von jeweils 49 Franken bzw. 38 Euro.
Einsendeschluss ist der 8. Juni.