„Spaghetti alla Marcello “ (Sugo vegetario)

Wettbewerb: Ein Pastarezept für den Bonarossa

Beitrag von Marc Aschmann

Zutaten

400 g frische Spaghetti (wenn möglich, sonst Trockenpasta)
Olivenöl

500 ml Passata di. Pomodori (Bio)
100g getrocknete Tomaten
8 frische (Roma – ) Tomaten

1 mittelgroße Petersilienwurzel (wie Parmesan reiben)
2 Stangen Staudensellerie
1 Bund glatte Petersilie
1 scharfe Paprika (Chillies gehen auch…)
1 große Zwiebel
Ca 8 Zehen firischer Knoblauch
ein Bouquet garni. ( Lorbeerblatt, Thymian)
1 großer Esslöffel Dunkelkirschmarmelade
RoterFruchtpfeffer & Schwarzer Pfeffer
1-2 Lauchzwiebeln

Statt Parmesan – Pecorino Sardo!

Zubereitung

Als allererstes  für stimmungsaufhellende Musik ( ich empfehle „Red Priest – Johann, Im only dancing“) in der Küche sorgen.

Hat einen magischen Effekt auf die Wirkung des Sauce!
Dann den Wein öffnen, ein Glas einschenken, darin riechen und … beiseite stellen.

Zwiebeln  klein hacken und zusammen mit kleingeschnittenen getrockneten Tomaten in Olivenöl andünsten.
Gewürfelte frische Tomaten (nicht unbedingt blanchierte/abgezogene …. macht Mamma aus Sicilia auch nicht!) hinzugeben -5 Minuten weiter dünsten. Jetzt die Passata zugeben. Darin Knoblauch, geriebene Petersilienwurzel,  Bouquet garni und Chilli versenken.
(Variation: Eine große Möhre reiben und dazugeben.)
15 Minuten köcheln lassen.
Und – erst jetzt! – den Wein probieren.
Kleingeschnittenen Sellerie rein und gegebenenfalls Wasser (am besten mit etwas Wein…) nachgießen.
Deckel drauf und zurück zu Wein und Musik.
Nach einer weiteren halben Stunde den Löffel Kirschmarmelade (oder Beerenmarmelade) einrühren und mit rotem Fruchtpfeffer (ich nehme  türkischen“Pul Biber“) und Meersalz abschmecken.

Spaghetti in Salzwasser „al dehnte“! ziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren noch eine fein geschnittenene Lauchzwiebel dazugeben. Wenn die Knoblauchzehen  butterweich sind und die geriebene Petersilienwurzel in der Flüssigkeit aufgegangen scheint ist der Sugo fertig. Mit gehackter Petersilie und geriebenem Pecorino bestreuen.

Das Geheimnis ist die „umami“-Würze in den getrockneten Tomaten, der Petersilienwurzel, des Staudenselleries und natürlich des Pecorino.

Käseverächter sollten sich noch ein paar Anchovis in die Sauce rühren. Oder sich mit „brodi“ -Brühwürfeln aushelfen. Macht Mamma auch. Für’s Umami.

 

1 comment

  1. March 11, 2012 – 1:08 am Thanks for this Matt – extremely well written! Just the words Social Media are enough to turn me cold (turned off at an early age by the plethora of people prattling on about their toileting habits or whatever!), but I can see the value when it’s broken down in this way.

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