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Glyphosat: Gefahr für Leben und Biodiversität

Wer die üppig begrünten Weinberge der Delinat-Winzer mit bunten Wildblumen, duftenden Aromakräutern, angrenzenden Büschen, Hecken und Bäumen kennt, dem blutet das Herz, wenn er andernorts auf öde Monokulturen mit verbrannten braunen Streifen entlang der Rebzeilen stösst. Den Tod der Pflanzen führt in der Regel das Unkrautvertilgungsmittel Glyphosat herbei, das der US-Chemieriese Monsanto unter der Bezeichnung «Roundup» weltbekannt gemacht hat. In unzähligen konventionell bewirtschafteten Weinbergen wird damit «Unkraut» entfernt und der Unterstockbereich chemisch «sauber» gehalten.

Text

Hans Wüst
Redaktor
30.07.2015

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konventioneller Rebberg

Langfristig vernichtet dieses Gift alles Leben im Weinberg (und natürlich auch in vielen anderen landwirtschaftlichen Kulturen). Glyphosat ist quasi der schleichende Tod der Biodiversität. Aber nicht nur das: In einem kürzlich erschienen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO wird das weltweit am häufigsten verwendete Herbizid ausserdem als «wahrscheinlich krebserregend» bewertet. Das hat nun Greenpeace Schweiz, die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz sowie die Stiftung für Konsumentenschutz bewogen, eine Petition: Glyphosat verbieten – jetzt! zu lancieren, mit welcher ein sofortiges Verbot von Glyphosat gefordert wird.

Delinat Weinberg

Im biologischen Anbau sind Glyphosat und andere chemisch-synthetische Mittel tabu. Doch diese Flächen machen immer noch weniger als 10% von Europas Landwirtschaft aus. Und leider noch viel kleiner sind jene Flächen, auf denen Biodiversität aktiv gefördert wird, so wie auf Delinat-Weinbergen.

Helfen Sie mit, den Einsatz von Glyphosat zu stoppen und unterzeichnen Sie die Petition von Greenpeace Schweiz.

Über die Autorin

Hans Wüst

Hans Wüst, Redaktor

Die Natur fasziniert mich. Und Wein, als eine Facette davon, ganz besonders. Bei Delinat gibts beides in einer wunderbaren Symbiose.

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