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Ein Botschafter der okzitanischen Kultur

Der neue Rotwein «Canta Rasim» und Sänger Patric haben eines gemeinsam: Sie sind engagierte Botschafter für die okzitanische Kultur. Seit bald 40 Jahren lehnt sich Patric mit seinen Chansons gegen staatlichen Zentralismus und den Verlust von regionaler Identität auf. Bis in die 1980er-Jahre existierte in Frankreich ein Gesetz, das das Lehren der okzitanischen Sprache verbot.

Sänger Patric

Sänger Patric hat 18 Alben veröffentlicht, tourt regelmässig durch ganz Europa und hat vor einigen Jahren ein Plattenlabel gegründet, das ausschliesslich okzitanische Musik veröffentlicht.

Der sympathische Protestsänger hat wesentlich dazu beigetragen, dass die okzitanische Kultur heute eine Renaissance erlebt. An dieser Stelle äussert er sich zu seiner Kultur und zur Zusammenarbeit mit Delinat.

Matthias Metze (Delinat): Patric, du begleitest den neuen Wein von Delinat, den Canta Rasim, mit deiner Musik. Wie ist es dazu gekommen?

Patric: Wein, Musik und okzitanische Kultur passen sehr gut zusammen. Das ist eine wunderbare Kombination. Der Canta Rasim ist ein Wein aus dem Languedoc – einer Region Okzitaniens. Er verkörpert die Kultur und den Charakter der Menschen von hier. Dieses Engagement für Regionalität gefällt mit genauso, wie der Einsatz von Delinat für mehr Biodiversität.

Delinat: Wofür steht denn Okzitanien überhaupt genau?

Patric: Das Gebiet umfasst 32 französische Departemente südlich der Loire, das Val d’Aran in Spanien und die Täler des Piemonts bei Cuneo. Es gibt eine eigenständige okzitanische Sprache und Kultur, vererbt von den Troubadours.

Delinat: Okzitanisch war die Sprache der Minnesänger und beeinflusste die europäische Dichtkunst. Wie siehst du die heutige okzitanische Musik?

Patric: Schwer zu sagen. Die okzitanische Musik von heute ist eine bunte Mischung – es gibt sogar Rap und Punk in okzitanischer Sprache! Aber ich bin Folksänger, die Tradition spielt bei der Kreation meiner Lieder eine grosse Rolle.

Delinat: Heute sprechen nur noch etwa zwei Millionen (meist ältere) Menschen okzitanisch. Stirbt die Sprache der Troubadoure aus?

Patric: Nein, denn in ganz Okzitanien entstehen Calendretas. Das sind Schulen, die in Okzitanisch unterrichten. In Toulouse hat die Stadtverwaltung sogar zweisprachige Strassenschilder aufgestellt!

Delinat: Welche typisch okzitanischen Gerichte empfiehlst du zum Canta Rasim?

Patric: Eine gute Chichoumeille – das ist eine Art Ratatouille mit Auberginen, Tomaten, Zwiebeln und Kräutern. Dazu ein saftiges Rippenstück vom Camargue-Stier.

Mehr über Patric und seine Musik erfahren Sie hier: www.madeinoccitania.com

Die Musik-CD «Canta Rasim» haben DegustierService-Kunden als Zugabe in ihrem Rotweinpaket bekommen. Sie enthält Lieder von Patric, temperamentvollen A-Capella-Gesang von La Mal Coiffée und Stücke des Trios Flamen’Oc, die von Einflüssen der Gitan-Kultur geprägt sind.

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