Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya

Der Mistral bläst uns mit 8 Beaufort um die Ohren. Auf dem geschützten Lido-Deck sitzen interessierte Gäste in warmen Jacken um die Tische und hören gespannt zu, wie Marga Torres (Kellermeisterin auf dem Weingut Albet i Noya) einen geschichtlichen Überblick über die Konservierung von Wein gibt. Wie die alten Ägypter mit konservierenden Pflanzen arbeiteten. Wie die Griechen den Wein mit Baumharzen versetzten (eine Methode, die beim Retsina auch heute noch praktiziert wird), die Römer schliesslich Schwefel verbrannten und wie im mittelalterlichen Europa Blei hinzugefügt wurde. Oder auch wie Mönche in der Champagne Zucker anstatt Blei verwendeten, dieser in der Flasche nachgärte und ganz nebenbei die Herstellung des Champagners erfunden wurde.

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Zum Glück muss Marga auf keine dieser Methoden zurückgreifen, um ihren schwefelfreien Wein zu machen. Nachfolgend die wichtigsten Punkte:

  1. Auswahl einer der besten Xarel.lo-Parzellen
  2. Absolut gesundes Traubengut
  3. sorgfältig ausgewählter Erntezeitpunkt. Die Trauben dürfen weder zu grün noch allzu reif sein (wichtig für die Säurestruktur)
  4. hygienische Verarbeitung
  5. Pressung der Trauben unter Ausschluss von Sauerstoff
  6. Mostklärung unter CO2 Atmosphäre
  7. Ausbau im Barrique auf der Feinhefe
  8. Barrique wird spundvoll gemacht und verschlossen
  9. Barrique wird regelmässig gedreht, damit die Feinhefen sich mit dem Wein vermischen
  10. Nach dem Ausgabu folgt eine leichte Filtration und anschliessend die Abfüllung

Eine andere Möglichkeit ist, dem Jungwein Zucker und Hefe beizusetzen und ihn in eine Schauweinflasche zu füllen, wo eine Flaschengärung stattfindet und so ein Schaumwein ohne Zusatz von Sulfiten entsteht.

Überrascht sind die Gäste von den knackigen Mustern ohne Sulfite, welche Marga mitgebracht hat. Die Säure, so Marga, ist ein unterstützendes Element bei der Haltbarkeit der Weine. Leider haben wir aktuell noch keine schwefelfreien Weine von Albet i Noya und Marga Torres im Sortiment.

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Wie Marga ausführt, gibt es auch noch eine andere Methode, die auf dem entgegengesetzten Prinzip funktioniert. Der Wein wird absichtlich mit Sauerstoff versetzt. Dadurch oxidieren entsprechende Inhaltsstoffe und der Trub wird an die Oberfläche geschwemmt, wo er abgeschöpft wird. Nun beginnt die Gärung und der Wein kann je nach Stilwunsch im Stahltank oder im Barrique ausgebaut werden. Diese als Hyperoxidation bezeichnete Methode hat den Vorteil, dass der Wein bereits oxidationsstabil ist und deshalb keine Sulfite mehr benötigt. Allerdings verändert sich das Aromabild des Weins doch sehr. Besonders gelungene Vetreter dieser Methode sind der NOSSO der Bodega Menade und der Castello Tassarolo Titouan – Senza SO2 vom Weingut Castello di Tassarolo (beide Weine an Lager).

Und schon klingelt der Bordsteward zum Aperitif!

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
  9. Aller Abschied fällt schwer

Alle Bilder der Reise

Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya

Dunkle, schwere Wolken hängen über der SeaCloud beim Anlegen im Hafen von Barcelona. Und dann setzt Regen ein. Doch an Bord herrscht munteres Treiben und die Gäste sitzen unbeeindruckt beim köstlichen Frühstücksbuffet. Wie auf Bestellung hört der Regen auf. Wir starten pünktlich um 10.00 Uhr den Ausflug zu Albet i Noya.

Regen in Barcelona
Regen bei der Ankunft in Barcelona

In der Ferne sieht man deutlich die gezackte Silhouette von Montserrat. Bald tauchen auch die grossen Cava-Kellereien von Sant Sadurni d’Anoia auf und schon fahren wir auf dem Weinhof von Albet i Noya ein. Mit einem breiten Lächeln empfängt uns Josep Maria Albet i Noya. Auch Marga Torres, Önologin und Kellermeisterin, kommt dazu. In zwei Gruppen besichtigen wir das Weingut.

Josep Maria Albet i Noya (vorne rechts) mit Roman Herzog von Delinat
Josep Maria Albet i Noya (vorne rechts) mit Roman Herzog von Delinat

Josep Maria Albet i Noya führt eine Gruppe durch seine begrünten Reben, erzählt lebhaft von seinen Versuchen mit Fledermaushäuschen in den Weinbergen. Er beschreibt, welche klimatischen Tücken um diese Jahreszeit die Trauben noch beschädigen könnten und erklärt, wie er anhand der reichen Biodiversität auf drei Delinat-Richtlinien-Schnecken kommt. Und nicht zuletzt, wie er sich über den kurzen Regenguss freut, der die Gruppe unter der Pinienallee Schutz suchen lässt.

Die andere Gruppe folgt Marga Torres in den Keller. Dort erfahren wir alles über den Ablauf der Weinbereitung, von der Traubenannahme bis zur Flaschenabfüllung. Grosses Staunen beim Eintritt in den alten Keller, als wir die vielen Stahltanks sehen. Immerhin werden hier 20 Traubensorten zu fast 30 verschiedenen Weinen verarbeitet. Jede Sorte wird separat vinifiziert und ausgebaut.  «Aus diesem Grund benötigen wir viele kleine Tanks» erklärt Marga.

Der Autor demonstriert das Weissweintrinken aus dem traditionellen katalanischen Porrón.
Der Autor demonstriert das Weissweintrinken aus dem traditionellen katalanischen Porrón.

Bevor wir in den Barrique-Keller steigen, lässt uns Marga den neuen «Cafeter» (voraussichtlich ab Juni erhältlich) aus dem Tank verkosten. Die Cuvée aus Chardonnay und Macabeu schmeckt herrlich fruchtig mit dezenten Vanillearomen, die vom Ausbau im Barrique herrühren. Am Gaumen zeigt sich der Wein anregend frisch – und doch geschmeidig mit einer leicht rauchigen Note.

Önologin Marga Torres zieht eine Fassprobe des Reserva Marti aus dem Barrique.
Önologin Marga Torres zieht eine Fassprobe des Reserva Marti aus dem Barrique.

Danach zeigt uns Marga, wo und wie ihre Spitzenweine gekeltert werden und wir verfolgen den Weg der Weine in den Barriquekeller. In diesem Gewölbekeller riecht es nach Eichenholz. Die gestapelten Fässer machen einen majästetischen Eindruck. Hier reifen auch die Schaumweine heran.

Marga zieht eine Probe direkt aus dem Barriquefass – Albets Top-Cuvée, die er exklusiv für Delinat keltert: Reserva Marti 2014! Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Tempranillo sind hier perfekt vermählt. Es wird deutlich, dass solche Traumweine viel Zeit brauchen. Noch wild und ungestüm zeigt sich der Reserva Marti, das Tannin noch bissig. «Er braucht noch viel Zeit» meint Marga.

Im Degustationsraum serviert uns Albet schliesslich ein leckeres Menue aus typisch regionalen Gerichten, begleitet von einem Macabeu, Rosé und einer Probe des Reserva Marti 2011. Was will man mehr!

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
  9. Aller Abschied fällt schwer

Alle Bilder der Reise

Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen

Abschied von Palma: Ein Teil der Reisegruppe hat sich schon auf Mallorca auf die bevorstehende Seereise mit dem imposanten Dreimaster Sea Cloud II eingestimmt. Der Besuch der Salinas de Levante, des neuen Delinat-Weinguts Can Majoral und des Restaurants Sal de Cocó wären allein schon eine Reise wert gewesen. Inzwischen sind sind alle 75 Gäste eingetroffen.

28. April, 13.30 Uhr

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Abschied von Palma de Mallorca – wir segeln dem Wein aus reicher Natur entgegen!

Das Wiedersehen mit der Sea Cloud lässt mein Herz höher schlagen. Vor allem freue ich mich, einige vertraute Mitglieder der Crew, die bereits 2014 mitgesegelt sind, wieder an Bord vorzufinden. In dieser intensiven Reisewoche vor zwei Jahren waren sie mir ans Herz gewachsen. Sehr herzlich ist die Begegnung mit Lisa Huijsers, Kreuzfahrtsdirektorin und damit meine direkte Ansprechpartnerin. Auch Hoteldirektorin Elisabeth Vogel und Christian Pfenninger, «unser» Schweizer Kapitän sind wieder dabei. Und je später der Abend, desto wichtiger: «unser» Barkeeper Avelionio Saltarin. Die konstante Stammbesatzung ist in meinen Augen ein klares Qualitätsmerkmal der Sea Cloud II.

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Die beiden Kreuzfahrts-Direktoren: Lisa Huijsers (Sea Cloud) und der Autor

28. April, 16.00 Uhr

Trotz etwas Regen und einer kleinen Kältefront verläuft das Boarding zügig und routiniert. Das erste Staunen der Gäste (eine Menge «Ah und Oh» ist zu hören), die ersten Fotos mit der Sea Cloud II im Hintergrund – und wie es sich gehört: Die Delinat-Flagge am Hauptmast!

Vom Schiff aus nur schwer zu fotografieren: die Delinat-Flagge
Vom Schiff aus nur schwer zu fotografieren: die Delinat-Flagge

Nach der Rettungsübung mit Sicherheitsinstruktionen werden die Leinen losgemacht und es geht los: Wir segeln dem Wein aus reicher Natur entgegen! Der aufkommende Wind und der Wellengang sorgen dann allerdings während des Abendessens für etwas Unruhe in einigen Mägen und Gleichgewichtsorganen. Nicht immer ist das Mittelmeer spiegelglatt.

Maria Barrena Belzunegui von Azul y Garanza (Navarra) stellt Ihren Wein beim Abendessen vor.
Mit an Bord: Maria Barrena Belzunegui von Azul y Garanza stellt Ihren Wein beim Abendessen vor. Links im Hintergrund David Rodriguez (Delinat).

Trotzdem versäumen nur wenige Gäste die Degustation am späteren Abend: Wir verkosten einige Schätze aus dem privaten Weinkeller von Mireia Oliver – eine schöne Erinnerung an Mallorca und Can Majoral. Danach wird es literarisch: Weinkrimi-Autor Carsten Henn lädt in der Bordbibliothek zur (spannenden) Gutenacht-Geschichte.

29. April, 9.00 Uhr

Beim Frühstück sind wieder alle (Gäste, Delinat-Team und Crew) wohlgelaunt versammelt!

29. April, 11.00 Uhr

Die Sonne lacht vom Himmel. Die Temperaturen haben im Schatten sicherlich bereits 20 Grad erreicht, wenn nicht schon überschritten. Bald werden wir im Hafen von Tarragona anlegen.

Update:

29. April, 14.30h

Mittlerweile hat sich die Sonne durchgesetzt und alle Gäste sind auf Landausflügen. Ich geniesse «unser» Schiff fast ganz für mich alleine – zusammen mit der Crew: Da werden Gläser gespült, gekocht, geputzt, dies und jenes repariert und gewartet, Rost weggeschliffen, Farbe aufgetragen, Abfall entsorgt, Wasser gebunkert und was es sonst noch zu tun gibt. Auf 15h ist übrigens die Bieranlieferung terminiert…

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
  9. Aller Abschied fällt schwer

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Genusserlebnisse auf Mallorca

Einstimmung auf die Traumreise:  22 Kundinnen und Kunden nutzen die einmalige Gelegenheit und nehmen noch vor dem Ablegen der Sea Cloud II in Palma de Mallorca am attraktiven und genussreichen Vorprogramm teil.

Salinas de Levante

Salinas de Levante
Salinas de Levante

Bei angenehmen 22 °C besuchen wir die Salinas de Levante im Südosten der Insel. Zunächst erfahren wir, wie das Meesalz gewonnen wird. Die Salinen bilden zusammen mit dem nahegelegenen geschützten Strand Es Trenc ein wertvolles Ökosystem. Sie beherbergen verschiedene Zugvögel sowie 12 Flamingos. Übrigens: Das Federkleid der Flamingos verfärbt sich rosa durch die kleinen Krebse, welche sich in den Salzwasserbecken von Mikroorganismen ernähren und Hauptnahrungsquelle der Flamingos sind.

Neben der Salzgewinnung (10’000 t/Jahr) wird auch das wertvolle Flor de Sal abgeschöpft, das durch ein Zusammenwirken von Sonneneinstrahlung, Temperatur und Salzgehalt entsteht. In der gehobenen Gastronomie wird dieses Salz wegen seiner natürlichen Geschmacksverstärkung hoch geschätzt. Der Besuch wird abgerundet durch eine Flor de Sal – Degustation mit perfekt abgestimmten Häppchen und Wein.

Can Majoral

Als nächstes steht der Besuch auf dem Bioweingut Can Majoral auf dem Programm. Seit der Gründung 1990 arbeitet Andreu Oliver biologisch – 1994 erhielt er als erster Winzer auf der Insel das Biozertifikat! Von Beginn an achtete er auf eine vielfältige Vegetation. Heute finden sich neben den Reben viele Mandelbäume, Johannisbrotbäume und Feigenbäume auf der Finca. Das Gut liegt in einer wunderschönen Naturlandschaft, umgeben von Pinienwäldern und wild wachsenden Sträuchern – ein kleines Paradies zu dem auch ein paar Schweine, freilaufende Hühner, Enten, Truthähne und zwei Esel gehören.

Im Keller von Can Majoral
Im Keller von Can Majoral

Seit mehreren Jahren wird Andreu durch seine Tochter unterstützt. Als Önologin führt sie uns durch den Keller und lädt uns zu einer Degustation zweier Callet-Jahrgänge ein. Callet ist eine autochthone Rebsorte auf Mallorca, die wohl zu den interessantesten der Insel gehört. Der erste Wein kommt direkt aus dem Holzfass, den anderen können wir nach seiner Reifezeit im Holzfass degustieren. Nach dem Weinbergsbesuch wird die Gruppe mit einer reichhaltig gedeckten Tafel überrascht. Selbst gebackene Gemüsetaschen, Tortilla aus Eiern der eigenen Hühner, Wurstwaren aus eigener Produktion, Gemüseeintopf aus dem Garten, Pa amb Oli, Gemüse-Coca begleitet von zwei köstlichen Weissweinen und einem Rotwein aus der autochthonen Sorte Gorgollassa.

Besuch bei Marta Roselló

Gaumenfreuden im Restaurant Sal de Coco
Seebrasse im Salzmantel: Gaumenfreuden im Restaurant Sal de Coco

Bereichert durch diese vielen Sinneseindrücke geht die Reise weiter an die Südküste nach Colonia St. Jordi, wo wir an der frischen, frühlingswarmen Meeresluft am Hafen Zeit für einen Spaziergang haben. Zum Nachtessen sind wir Gäste bei Marta Roselló. Bereits mit 21 Jahren führte sie ihr eigenes Restaurant. Heute – 9 Jahre später – betreibt sie ihr Restaurant Sal de Cocó in bester Lage direkt am Hafen. Die gefeierte Jungköchin lernte beim bekannten Koch Santi Santamaria vom Can Fabes. Für uns kocht sie an diesem Abend eine Seebrasse im Salzmantel, begleitet von einem Chardonnay-Riesling aus der Magnumflasche von Can Majoral. Ein Gedicht – und ein toller Auftakt zu den Genüssen, die uns in den nächsten Tagen auf der Reise mit der Sea Cloud II erwarten.

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
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Alle Bilder der Reise

Vorbereitung auf eine Traumreise

18 Monate Vorbereitung gehen nun zu Ende, die Phase der Umsetzung hat begonnen! Und die Nervosität steigt – auch in Anbetracht der Grösse dieses Unterfangens: 75 erwartungsvolle Gäste sind an Bord, wenn die Sea Cloud II in Palma de Mallorca in See stechen wird. Das Delinat-Team zählt acht Reisebegleiter und Weinexperten. Sie sind gefordert, auf jede Frage der wissbegierigen Gäste eine Antwort zu wissen. Vier Kabinen sind für die Delinat-Winzer und die Jazz-Musiker reserviert, die uns etappenweise begleiten werden. Die Besatzung der Sea Cloud II besteht aus 56 Frauen und Männer die in Nautik, Hotel, Küche und Service täglich ihr bestes geben werden.

Ein Bild von der letzten Seereise: die Sea Cloud im Hafen von Tarragona
Ein Bild von der letzten Seereise: die Sea Cloud im Hafen von Tarragona

Ende März: Delinat-Lager in Weil am Rhein

Drei Paletten voll mit Material machen sich via Hamburg auf den Weg nach Lissabon. Die Sea Cloud II wird dort mit Verbrauchsmaterialen, Ersatzteilen und Kleidern für die Crew versorgt. Mit dabei sind drei Paletten mit Delinat-Weinen, -Spirituosen, einigen Drucksachen und Degustationsutensilien.

20. April: E-Mail aus Lissabon

Alles wohlbehalten angekommen und bereits an Bord verstaut – das ist beruhigend. Doch die Ruhe währt nur kurz: «Was macht dieses Bier für die Sea Cloud II noch hier?» möchte jemand aus dem Delinat-Lager wissen. Das löst einige Aktivitäten aus –  wir einigen uns auf eine Nachlieferung nach Tarragona…

Detailplanung: Immer mehr Fragen

Je näher der Termin rückt, je detaillierter werden die Fragen: «Nein, mit einem 30-Plätzer Bus können wir nicht bis zu unserem Winzer fahren. Der Weg ist zu schmal.  Wir brauchen dazu exakt den 26-er Bus. Auch wenn uns das Busunternehmen mit einem Upgrade auf einen grösseren Bus eine Freude machen möchte…»

Mein Koffer ist gepackt

Nehmen alle Gäste soviel Gepäck mit wie ich, tragen wir rund 2 Tonnen Reisegepäck an Bord. Die 14-Tages Wettervorhersage sieht gut aus – Sonne und Wind, zwischen 12 und 20 Grad. Ist die Sonnenbrille dabei? Habe ich an alles gedacht, habe ich alle Vorbereitungen getroffen?

Meine Abreise und Ankunft auf Mallorca

Bestes Wetter auf Mallorca
Bestes Wetter auf Mallorca

Zu Hause Schneeschauer – nicht nur in den Bergen, sondern im Flachland! Es tut gut, die Wärme Palmas zu spüren. Und hier ist es breits sommerlich – sowohl auf dem Thermometer als auch in den Farben der Natur, die richtig leuchten! Doch es bleibt nicht viel Zeit, das wunderbare Wetter zu geniessen. Der angekündigte Streik auf deutschen Flughäfen sorgt für Unruhe – ich muss wieder «ins Büro»: Das ist zwar im Freien an der Wärme, aber auch hier stellen sich Herausforderungen…

Logbuch der «Sea Cloud»-Reise, April/Mai 2016

  1. Vorbereitung auf eine Traumreise
  2. Genusserlebnisse auf Mallorca
  3. Wiedersehen mit der Sea Cloud – neuen Ufern entgegen
  4. Live von der Sea Cloud: Besuch bei Albet i Noya
  5. Referat und Degustation «schwefelfreie Weine» mit Marga Torres und Josep Maria Albet i Noya
  6. Stürmisches Wetter und frische Austern
  7. Marseille, Bordmusik und Landausflüge
  8. Ein entspannter Genusstag vor St.Tropez
  9. Aller Abschied fällt schwer

Staunende Besucher am Delinat-WeinMarkt

Über 10’000 Freunde des guten Geschmacks, die zwischen dem 11. und 13. März 2016 den ersten Slow Food Market Bern besucht haben, hatten am Delinat-WeinMarkt Gelegenheit, Bekanntschaft mit der einzigartigen Delinat-Methode und den daraus resultierenden Weinen aus reicher Natur zu machen.

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Viele Delinat-Kundinnen und -Kunden machten am Slow Food Market in Bern erstmals Bekanntschaft mit Erik Bergmann und Lolita Roche, dem neuen, sympathischen Winzerpaar von Château Duvivier.

Viele Slow-Food-Besucher, die Delinat neu entdeckten, staunten über Güte und Vielfalt der Weine, die aus Europas reichhaltigsten Rebbergen stammen. Die gemütliche Markt-Atmosphäre lud zu lockerem Gedankenaustausch und zum unverbindlichen Degustieren. In persönlichen Gesprächen mit dem Mitarbeiterteam und 36 Winzerinnen und Winzer aus ganz Europa erfuhren die Besucher, wie die Delinat-Philosophie für einen Weinbau mit reicher Biodiversität umgesetzt wird. Praktisch unisono liessen Sie sich von den rund 200 zur Degustation angebotenen Weinen, Spirituosen, Honigen und Olivenölen, die nach den strengsten Anbaurichtlinien Europas erzeugt werden, begeistern.

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Zuweilen war der Andrang gross am Delinat-WeinMarkt in Bern. Über 10’000 Freunde des guten Geschmacks besuchten den ersten Slow Food Market in Bern.

Natürlich nutzen auch unzählige treue Kundinnen und Kunden die Gunst der Stunde, um ihre Lieblingswinzer persönlich kennenzulernen. Ob bekennender Delinat-Fan oder Neuentdecker, der Delinat-WeinMarkt bot einen idealen Rahmen, um alte Freundschaften zu festigen und neue zu knüpfen. Nach erfolgreichen Auftritten in Bern und Zürich wird der Delinat-WeinMarkt auch die Slow Food Messe in Stuttgart vom 20. bis 23. April 2017 bereichern.

Marion Dönhoff Preis 2015 in Hamburg

Jedes Jahr am ersten Advent wird im Hamburger Schauspielhaus der Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung verliehen. Wie jedes Jahr stiftete Delinat den Wein zum anschliessenden Empfang und konnte auch wieder einige Kundinnen und Kunden einladen. Die begehrten Plätze wurden durch Verlosung unter DegustierService-Kunden im Raum Hamburg vergeben. Kundin Angelika Wollermann liess es sich nicht nehmen, einen Bericht über die eindrucksvolle Veranstaltung zu schreiben:

Weder bei Preisausschreiben, noch bei Tombolas, ganz zu schweigen im Lotto habe ich jemals etwas gewonnen. Deshalb hatte ich schon vor Jahren aufgegeben, an so etwas teilzunehmen.

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Gespannte Aufmerksamkeit im Hamburger Schauspielhaus (alle Fotos (c) Felix Matthies)

Doch als ich bei Delinat las, dass es Karten für die Verleihung des Marion Dönhoff Preises im Hamburger Schauspielhaus zu gewinnen gab, wollte ich mein Glück herausfordern. Vielleicht war es die Mischung aus Qualitätsjournalismus und Qualitätswein (ich bin seit langer Zeit sowohl Zeit-Leserin als auch Delinat-Weintrinkerin oder vielleicht sollte man lieber sagen Weingenießerin), die mich ansprach. Und natürlich war die Aussicht, Laura Poitras (ich hatte gerade ihren Dokumentarfilm Citizenfour über Edward Snowden gesehen), Hans-Dietrich Genscher, Gerhart Baum und Claudia Roth live erleben zu können, den Versuch allemal wert.

Es hat geklappt

Mein Mann holte seinen Anzug aus dem Schrank, ich zog mein bestes Kleid an und wir begaben uns am 29.11. ins Schauspielhaus. Die zwei Stunden, die die Preisverleihung dauerte, waren keine Sekunde langweilig. Das lag an der gelungenen Mischung aus Klaviermusik, kurzen Filmen und Redebeiträgen, die immer wieder einen Bogen schlugen zwischen der moralischen Instanz, Marion Dönhoff, und den heutigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

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Preisträgerin Laura Poitras mit Laudator Gerhart Baum

Da war zum einen die unerschrockene Laura Poitras, die daran appellierte, dass auch im Angesicht des Terrors der demokratische Grundwert auf Schutz der Privatsphäre nicht ausgehebelt werden dürfe. Beeindruckend war es zu sehen, wie der betagte, im Rollstuhl sitzende Hans-Dietrich Genscher mit kräftiger Stimme darauf hinwies, was Europa uns an Verständigung gebracht habe. Dr. Khoury, ein in Bayern lebender syrischen Arzt, der die Barada Syrienhilfe ins Leben gerufen hat, verdeutlichte eindringlich, wie sehr sein geschundenes Land Hilfe braucht.

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Eindrucksvolle Rede im hohen Alter: Hans-Dietrich Genscher. Im Hintergrund Claudia Roth und Laura Poitras (v.l.)

Eine Filmsequenz, in der gezeigt wurde, wie in einem Flüchtlingslager in der Türkei die kriegstraumatisierten Kinder durch Clowns endlich einmal wieder zum Lachen gebracht werden konnten, hat mich sehr angerührt. Politiker wirken auf mich häufig wenig authentisch. Das war an diesem Vormittag bei keinem der Anwesenden der Fall, sondern ich hatte das Gefühl, auch die Menschen hinter den Politikern Claudia Roth und Gerhart Baum, die die Laudatio hielten, sehen zu können. Das hat mit dazu beigetragen, dass diese Veranstaltung viel in mir und meinem Mann bewegt hat.

Nach der Preisverleihung: Empfang im Hamburger Schauspielhaus - mit Wein von Delinat.
Nach der Preisverleihung: Empfang im Hamburger Schauspielhaus – mit Wein von Delinat.

Und wie schön war es, sich bei dem anschließenden Empfang mit Herrn Metze von Delinat und den anderen Delinat-Kunden bei einem Glas Espriu  über die Eindrücke angeregt austauschen zu können. Vielen Dank an Delinat für einen besonderen 1. Advent!

Wein- und Genussreise Katalonien: Trauben naschen in Spanien

Für einmal war an sich Verbotenes erlaubt: «Ja, Sie dürfen Trauben direkt ab Stock naschen!» ermunterte Josep Maria Albet i Noya die gut gelaunte Gästeschar, die zwischen dem 6. und 9. September auf der Delinat Wein- und Genussreise in Katalonien unterwegs war. Der Zeitpunkt für einen Besuch beim erfolgreichen katalonischen Biowein-Pionier hätte besser nicht sein können. Die Ernte hatte gerade so richtig begonnen und war im vollen Gange. Trotzdem nahm sich der Chef persönlich Zeit, die wissbegierigen Delinat-Kunden durch seine Rebberge zu führen. Die Hauptarbeit musste an diesem Tag halt Kellermeisterin Marga Torres bewältigen. Verständlich, dass sie nur kurz an uns vorbeihuschte.

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Mittagessen bei Albet i Noya inmitten der Reben.

Der Besuch auf dem Weingut Mas Igneus im landschaftlich spektakulären Priorat war ebenfalls geprägt vom Traubennaschen – alle waren schliesslich unterdessen Experten geworden im Beurteilen des Zucker- und Gerbstoffgehaltes: «In 10 Tagen kann geerntet werden», war der neckische «Expertenrat» an die sympathische Önologin Yolanda Carazo. Yolanda hat uns denn auch versichert, dass der Jahrgang 2015 das Zeug für eine aussergewöhnliche Qualität hat.

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Önologin Yolanda Carazo gewährt einen Blick in das Fass, in dem der Wein auf der Maische gärt.

Auf der Reise drehte sich natürlich nicht nur alles um Trauben. Gutes Essen und feine Weine hatten ebenfalls einen hohen Stellenwert – ganz besonders unter dem Stichwort «Slow Food». Auf dem kleinen Weingut Vega de Ribes zeigte uns Enric Bartra wie er im Rahmen eines Slow Food Presidi die alten Traubensorte Malvasia de Sitges hegt und pflegt.

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Enric Bartra bot Weine aus der alten Traubensorte Malvasia zur Degustation an.

Und an einem Abend haben wir sogar ein sogenanntes «Null-Kilometer-Menu» genossen: Alle Zutaten stammten aus der engsten Umgebung des Restaurants. Astrid, die Restaurantbesitzerin, musste im Vorfeld der Reise speziell davon überzeugt werden, das wir Weine von Albet i Noya dazu geniessen durften: «Das Weingut kenne und schätze ich wohl. Aber es liegt mit 50 km Distanz eigentlich deutlich zu weit weg», meinte sie lachend, drückte dann aber für die Delinat-Gäste schon mal beide Augen zu …

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Im kleinen Dorf Siurana im Priorat wurde ein Besichtigungsstopp eingelegt.

Weitere Bildimpressionen von dieser Reise finden Sie auf Flickr.

Auf der nächsten Wein- und Genussreise Barcelona/Katalonien vom 4. bis 7. September 2016 können Sie auch dabei sein: www.delinat.com/weinreisen

Biodiversitätsfest im Fledermaushaus Hohenburg

Fledermaushäuser gibt es mehrere im deutschsprachigen Raum und auch weltweit. Doch in Hohenburg in der Oberpfalz steht ein ganz besonderes: Es beherbergt die letzte Kolonie der Grossen Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) in ganz Deutschland.

Die letzte Wochenstube (die Weibchen bringen hier ihre Jungen zur Welt) der Grossen Hufeisennase in ganz Deutschland liegt in Hohenburg.
Die letzte Wochenstube (die Weibchen bringen hier ihre Jungen zur Welt) der Grossen Hufeisennase in ganz Deutschland liegt in Hohenburg.

Die Grosse Hufeisennase ist Symbol für eine hohe Biodiversität: In den grossflächigen Monokulturen der industriellen Landwirtschaft können nur wenige anspruchslose Arten überleben. Die Grosse Hufeisennase kommt nur in sehr strukturreichen Landschaften mit ökologischer Landnutzung vor. Im westlichen Mitteleuropa hat sie nur mehr mit je einer Kolonie in Deutschland, Österreich und Luxemburg sowie mit drei Kolonien in der Schweiz überlebt.

Das Vorkommen in Hohenburg wurde 1992 in einem leer stehenden landwirtschaftlichen Anwesen entdeckt. Dieses wurde saniert und als «Fledermaushaus» für Besucher geöffnet. Mit Hilfe von Infrarotkameras bekommt man hier Einblicke in das Leben dieser besonderen Fledermausart. Über die Grosse Hufeisennase lässt sich sehr gut vermitteln, welche weitreichenden negativen Auswirkungen die konventionelle Landwirtschaft auf die Umwelt, die Artenvielfalt und letztlich auch auf den Menschen hat.

22. Mai 2015: In Hohenburg wird die Biodiversität gefeiert.
22. Mai 2015: In Hohenburg wird die Biodiversität gefeiert.

Das Fledermaushaus ist also ein idealer Ort, um die Biodiversität zu feiern! So wurde das Biodiversitätsfest am 22. Mai mit Unterstützung von Delinat zu einem grossen Erfolg. Bei bestem Wetter war der ganze Hof des Fledermaushauses gefüllt und es herrschte eine fröhliche Stimmung – nicht zuletzt wegen der beiden hervorragenden Biodiversitätsweine, dem weissen Biodiversidad von Albet i Noya aus Katalonien und dem roten Biodiversità von Massimo Maggio aus Sizilien.

Aber auch die ausgesuchten Speisen trugen zur guten Stimmung bei. Einige Gäste meinten, sie hätten noch niemals so ein gutes Brot und so guten Käse gegessen. So konnten sich alle Besucher davon überzeugen, dass Lebensmittel aus Landschaften mit einer hohen Biodiversität ein absoluter Genuss sind.

Die Lebensfreude an diesem Abend hat es gezeigt (der Wein wurde bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken!). Lediglich unseren Hufeisennasen war der Trubel in «ihrem» Innenhof zu gross, so dass der Ausflug in die Jagdgebiete ziemlich zügig erfolgte und weniger spektakulär war als sonst. Am nächsten Morgen aber waren sie fast alle wieder da und inzwischen sind sie wieder vollzählig.

Ein ganz grosser Dank an Delinat!

Das verführerische Piemont entdecken

Es ist zu einem schönen Brauch geworden, dass sich einmal im Jahr eine gute Handvoll Delinatler aus verschiedenen Abteilungen auf privater Basis und eigene Kosten zu einem mehrtägigen Ausflug trifft. Vor drei Jahren führte die Reise ins Piemont.

Delinatler im Piemont
Gesellige Delinat-Runde im Feinschmeckerparadies Piemont.

Mir selber ist diese Region durch viele Besuche seit Jahren bestens vertraut. Für die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen aber war es Neuland. Die herrliche Landschaft, die Herzlichkeit der Leute, kulinarische Köstlichkeiten wie direkt auf Stoffservietten servierte Pasta, herrlich duftende Trüffelgerichte und köstliche Amaretti, hervorragende Weine, die Besuche auf verschiedenen Weingütern – das alles sorgte für eine riesige Begeisterung. Sie war so nachhaltig, dass wir uns entschlossen, das Piemont neu in unser kleines aber feines Reiseprogramm aufzunehmen.

Herbstliches Piemont
Im Herbst leuchten die Farben des Piemonts am schönsten.

Im Spätherbst 2015 ist es soweit. Wenn der grosse Rummel vorüber ist, die Rebblätter bunt leuchten und erste mystische Nebelschwaden über die hügelige Landschaft schleichen, ist das Piemont am schönsten. In dieser Jahreszeit sind auch die Trüffelsucher mit ihren Hunden in den weitläufigen Eichenwäldern unterwegs und spüren dem famosen, sündhaft teuren weissen Trüffel (Tuber Magnatum Pico) nach. Eine rund zweistündige Trüffelsuche mit anschliessendem Trüffelessen gehört zu den Höhepunkten unserer viertägigen Reise von Anfang November 2015. Ausgangspunkt ist die pittoreske Altstadt Alba, wo wir in einem alten, schön restaurierten Palazzo logieren. Auf dem Weingut La Luna del Rospo lernen Sie unsere Winzerin Renata Schütz und ihre feinen Barbera-Weine kennen. Und die piemontesische Frohnatur Gianfranco Torelli hat uns auf seiner Azienda eine exklusive Moscato-Degustation in Begleitung der besten Amaretti aus dem Piemont versprochen, sofern er nicht an eine Weinmesse in Kanada gerufen wird, die just in dieser Woche stattfindet.

Feine Aperohäppchen
Vielerorts werden zu einem Glas Wein feine Aperohäppchen serviert.

Wenn Sie Lust haben, dem November-Blues zu entfliehen, kommen Sie mit ins Piemont. Alle Details zu dieser und allen andern Wein- und Genussreisen von Delinat finden Sie hier.