Aronia – beerenstarker Gesundbrunnen

Zugegeben – die kleine, fast schwarze Aroniabeere ist nicht das, was man sich unter einer kulinarischen Delikatesse vorstellt. Zu herb, zu süss-säuerlich schmeckt sie. Das hohe Gesundheitspotenzial, das in dieser hierzulande noch kaum bekannten Wildfrucht steckt, lässt diesen kleinen Makel aber rasch vergessen. Zu Saft, Konfitüre, Gelee oder Dörrobst verarbeitet, schmeckt die Apfelbeere, wie sie auch genannt wird, zudem überraschend lecker.

Jagd auf kleine Schädlinge

In den kleinen Beeren stecken nicht nur viele Vitamine, sondern auch ein besonders hoher Anteil an Polyphenolen, die als gesundheitsfördernde Substanzen gelten.

Was bei der Rotweintraube das Resveratrol, sind bei der Aroniabeere die Anthocyane. Während sich die Trauben und Beeren damit gegen Schädlinge schützen, wirken diese Antioxidantien im menschlichen Organismus gegen freie Radikale. Solche werden täglich im Körper im Rahmen des Stoffwechselgeschehens gebildet und freigesetzt. Sie entstehen aber auch durch UV- und Röntgenstrahlung, Umweltgifte, Nikotin, Alkohol, gewisse Medikamente und Stress. Die aggressiven Winzlinge greifen Zellen und Gewebe an und werden deshalb oft mit Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. Ferner begünstigen freie Radikale das vorzeitige Altern und den geistigen Zerfall.

Delinat setzt auf Aronia

Untersuchungen haben ergeben, dass die antioxidative Kapazität der Aroniabeere besonders hoch ist – weit höher als etwa die ebenfalls als „Radikalenfänger“ bekannten Blaubeeren und Preiselbeeren. In der russischen Volksmedizin gilt die Aroniabeere als Heilpflanze. Sie wird als Allround-Heilmittel eingesetzt, hauptsächlich aber bei Darm- und Hauterkrankungen, Harnweginfektionen und Bluthochdruck.
Die Aronia (Aronia melanocarpa) stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Europa ist die winterharte Pflanze vor allem in den Ostblockstaaten und in Skandinavien verbreitet. Aufgrund des hohen medizinischen Interesses wird die Aronia heute vermehrt auch in Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz angebaut.

Matthias Metze
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12 comments

  1. Seit über einem Jahr trinke ich Cellin, (100 % Aroniasaft kaltgepresst mit vielen Vitaminen angereichert) — ein Lebenselixier!!!!

    Robert Müller

  2. Zu dieser herrlichen ,dunkelblauen Farbe habe ich eine große Affirmation + das Aroma dazu ist echt-stark ! Schön das ich das ganze Angebot so einfach + rasch bei Delinat erwerben kann.
    Meine Bestellung ist aufgegeben, es ist schon die 2. Sendung welche ich mit Vorfreude erwarte.
    Mit Bestem Dank im Voraus.
    Christina von AH

  3. Ich bin von der Aroniabeere einfach nur begeistert. Ich esse Sie pur, habe Aronia-Marmelade und trinke auch ab und zu Aronia Saft. Nur Aronia Wein habe ich noch nicht probiert. Mal schauen, welchen der Weine ich mir mal gönne:-)

    [Link wegen Verstoss gegen die Kommentarrichtlinien gelöscht.]

  4. Danke für Tipps! Soviel ich weiß, schmecken Aroniabeeren herb-säuerlich, also nicht jedermanns Sache [Link wegen Verstoss gegen die Kommentarrichtlinien entfernt] Aber als Heilpflanze kommt die Beere auf unseren Tisch. Eine Superfrucht als Vitaminquelle! Danke!

  5. Ich kann es jedem nur empfehlen vorallem Frauen die Eisen mangel haben und Leute mit Schilddrüsen Problemen. Meiner Mama hat es sehr geholfen bei der Schilddrüse heute nimmt Sie keine Medikamente mehr. Der Arzt hat es selber nicht glauben können. Sie hat es über ein halbes Jahr 2 mal täglich getrunken. Aber bitte kaltgepresst. Lg Anna
    P.S
    Es reguliert den Blutzuckerspiegel
    Senkt den Blutdruck
    Nicht zu empfehlen bei Menschen mit niedrigen Blutdruck

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