Wechselkurs und Weinpreise

Als Schweizer Unternehmen, das im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv ist, kommt Delinat nicht umhin, mit zwei Währungen und einem schwankenden Wechselkurs zu arbeiten.

Die meisten Delinat-Weine werden im Euroraum angebaut. Die Schweizer Preise müssen deshalb laufend angepasst werden.

Mehrkosten Distribution

Die Distribution macht neben dem Zoll den grössten Anteil der Mehrkosten aus – der Paketversand in der Schweiz kostet fast einen Franken mehr als im Euroraum. Mangels Wettbewerb sind die Lieferkosten damit etwa doppelt so hoch wie in Deutschland.

Hier können Sie die Preise zwischen Deutschland und der Schweiz vergleichen:

Problem Kursschwankungen

Die meisten Weine bezieht Delinat aus dem Euro-Raum. Damit lässt sich der Verkaufspreis in Euro leicht kalkulieren. Der Frankenpreis wurde bis zu den grossen Kursschwankungen im Jahr 2011 jeweils zum Zeitpunkt des Einkaufs der Weine kalkuliert – also zu dem damals aktuellen Kurs. Eigentlich ein faires System, denn die Franken wurden ja beim Kauf des Weins gewechselt. Bei stabilen Kursen spielte der Zeitpunkt des Euro-Kaufs keine Rolle, bei volatilen Kursen aber schon. Für Konsumenten war es schwer nachvollziehbar, warum bei lange gelagerten Weinen ein zwei Jahre alter Wechselkurs angewendet wurde.

Euro ist Basis

Seit 2011 lagern unsere Weine im Euro-Raum. Der Kurswechsel findet daher erst bei der Kundenbestellung statt. Da wir nicht jede kleine Kursbewegung mitmachen, werden die Frankenpreise zweimal im Jahr angepasst.

Berechnung des Schweizer Preises

Die Franken-Preise errechnen sich nach folgender Formel:
Euro-Preis * Wechselkurs
  • MwSt. Deutschland
  • + Fixzuschlag für Zoll, Abgaben und CH-Distribution (s. unten)
  • + MwSt. Schweiz

Fixzuschlag

Der Fixzuschlag pro Flasche setzt sich wie folgt zusammen (Stand 2017):
  • Mehrkosten Distribution: CHF 0.98 (Post, VinoLog)
  • Zoll: CHF 0.70
  • Verzollung: CHF 0.04
  • Entsorgungsgebühr: CHF 0.06
  • Gesamt = CHF 1.78

Der Fixzuschlag bewirkt, dass die tiefpreisigen Weine in der EU günstiger sind, während die hochpreisigen dank tiefer MwSt. in der Schweiz weniger kosten.

Transparente Preisberechnung

Anhand der oben beschriebenen Faktoren werden die Schweizer Preise exakt analog deutschem Modell berechnet. Unsere Gewinnspannen in Deutschland und in der Schweiz sind genau gleich hoch. Daher können wir uns als wohl einziger Weinhändler leisten, die Euro- und Frankenpreise transparent auszuweisen.